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Eigenen Batteriespeicher in virtuellen Kraftwerkspool

Ich beschäftige mich gerade mit diesen Thema, hat das jemand schon durchgezogen ?

Im Web finde ich schöne nette Bilder und tolle White Papers aber nichts konkretes.

sonnenbatterie.de/de/sonnenCommunity

lichtblick.de/privatkunden/schwarm-energie

Es gibt wohl verschiedene Firmen die das organisieren.

Ich glaube, das ist nicht unbedingt das, was du meinst, aber die folgende Map vom Hersteller E3DC zeigt alle angeschlossenen Kraftwerke, live: s10.e3dc.com/E3dcWeb/S10Map/?fullScreen
Von e3dc.com
Vielleicht bieten die an, was du suchst…

… und neuerdings auch Tesla, allerdings zunächst nur im Einzugsbereich des Energieversorgers „Green Mountain Power“:
:arrow_right: Neuer Blog-Post: "Aggregation"

Nutzt einer von Euch sowas? Ich habe keine Möglichkeit für eine eigene PV, finde das Konzept der verteilten Batterie-Speicher zwecks Netzentlastung aber bestechend. Ich würde da gerne mitmachen. Gibt es hier schon Erfahrungswerte aus erster Hand?

Magnum72, Roland, den Du letztes Jahr bei der Teslarally kennen gelernt hast. Der nutzt dies seit 1/2 Jahr, bis jetzt ist er begeistert, aber er hat nur eine kleine Anlage mit 5,5 kWp. Die beiden Jungs von ecarent, welche auch heuer wieder dabei sind, verkaufen das. Manuel ist seit vielen Jahren bei Sonnen.
LGH

ich habe trotz eingehender Suche und Emails niemanden gefunden, der es sinnvoll macht.
Einzige Antwort, die ich bisher bekommen:

Ab 50 kWh aber nur Primärreserve (von Next, immerhin haben die geantwortet)
Interessant wäre aber nur das Thema Sekundärreserve

Mein Fazit :
Es selber zu machen, dazu ist das Vergabeverfahren viel zu kompliziert, vielleicht bräuchte man auch einen RA um den Netzbetreiber zu überzeugen.
Bei den Batterieherstellern/Anbietern : Schöne bunte Webseiten nichts für private Kleinanbieter, Netzbetreiber : generelles Desinteresse
Es fehlt die Möglichkeit in Schwachlastzeiten die Batterie zu günstigen Tarifen aus dem Netz zu laden.
Wenn Batterie, dann derzeit nur zur Eigennutzung, und für meine Ansprüche einen geeigneten Hersteller zu finden ist fast auch unmöglich.
Vermutlich werde ich mir daher selber eine bauen lassen auf Bleikristallbasis.

Edit : Und die Tatsache, dass bisher keiner hier von seinem Kraftwerkspoolprojekt berichtet hat, deute ich auch so, dass es im Augenblick alles nur schöne bunte Bilder sind.

Wenn ich die etwas fluffige Website von Sonnen richtig deute, dann zahlt man als ETW-Bewohner ohne eigene PV für einen netzdienlichen Heimakku einmalig 4000 Euro für die Hardware plus 240 Euro p.a. für den Service. Dafür kriegt man bis zu 2200 kWh p.a. „flat“ und zahlt ggf. 23 ct für jede weitere kWh. Auf 10 Jahre gerechnet würde ich mit meinen 2600 kWh p.a., die ich bislang von EWS beziehe, ziemlich auf 0 raus kommen, gleichbleibende Stromkreise vorausgesetzt. Je nach dem, wie stark und wie schnell der Strompreis steigt, könnte die Sonnenbatterie am Ende etwas günstiger sein. Die Genugtuung, den großen Stromversorgern den Stinkefinger zu zeigen und zugleich einen kleinen aber wichtigen Baustein für eine dezentrale Stromversorgung und die Integration erneuerbarer Energien beizutragen, gibt es gratis dazu! :slight_smile:

Und wenn ich die Website von Lichtblick richtig deute, dann gibt es für Menschen ohne eigene PV oder eigenes BHKW keinen „Schwarmstrom“. :cry: