Egal welcher Verbrenner - BEV am Stromgenerator schlägt sie Alle

Da andere Threads gerne mit Mythenpflege um den heiligen Verbrenner gekapert werden, soll dieser Thread als Blitzableiter Aspekte beleuchten, wie

  • Verbrenner sei ausgereifte Technologie
  • Verbrenner habe hohen Wirkungsgrad

Tatsächlich wird der Verbrenner durch den Dieselstromgenerator (die eigene Technologie) geschlagen.

Verbrenner, insbesondere PKW, haben einen typisch streuenden Wirkungsgrad von 5…30 %, je nach Fahrsituation. Im Endeffekt ergibt sich die Resultierende von 10…15 % Wirkungsgrad.

Ein guter Dieselstromgenerator hat einen Wirkungsgrad von mindestens 30 %. Mit steigender Größe des Aggregats steigt der Wirkungsgrad noch etwas an.

So weit zum Thema ausgereift. Der Verbrenner wird im Wirkungsgrad von der eigenen „Verwandschaft“ (auch Verbrennertechnologie) geschlagen.

Wenn man nun mit dem Dieselstromgenerator das BEV lädt, dann wird man feststellen, dass trotz leichter Ladeverluste das BEV mit der gleichen Menge Dieselkraftstoff doppelt so weit kommt - mindestens!
Die Folgerung ist, das BEV kann den Diesel besser nutzen als ein Verbrenner.

So weit zum Thema Verbrenner haben hohen Wirkungsgrad.

Dabei ist die Wahl des Dieselstromgenerator für das BEV nur eine Wahl der Notsituation. Im Regelfall stehen dem BEV bessere und saubere Quellen zur Verfügung, von denen der Verbrennermythos nur träumen kann.

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Wenn wer 50 Minuten zu viel Zeit hat. :wink:

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Vielleicht sollte ich mir lieber ein hübsches Aggregat, anstatt einer PV-Anlage zulegen :slight_smile:

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Bei Cat gibts welche mit 43% Wirkungsgrad.

Allerdings argumentieren die Freunde des Toyota-HSD-Hybrid, das dieser 30-35% Wirkungsgrad auf der Straße normalerweise erreicht, da wird es trotzdem eng.

Ein ordentlicher Hybrid ist auch nichts anderes als ein fix eingebautes Notstromaggregat, das immer am idealen Arbeitspunkt läuft.

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Deine Aussage klingt, als wenn es ein Fakt wäre, aber du nennst keine Quelle oder einen Beleg dafür!? Seltsam …

2018 wurde das allerdings tatsächlich schon mal in Australien praktisch ausprobiert und das Elektroauto hat tatsächlich weniger verbraucht als ein Verbrennerfahrzeug, bei dem der Diesel direkt verbrannt wurde:

Fand ich schon beeindruckend! Dass man das aber mit der halben Treibstoffmenge hinbekommen soll, dafür habe ich noch keinen Praxisvergleich gefunden.

Kannst du das irgendwie belegen? Es klingt auf Anhieb nicht glaubwürdig.

Dass ein Dieselgenerator einen etwas höheren Wirkungsgrad hat als ein Dieselmotor im Auto, könnte ich noch glauben. Aber dass der Unterschied so groß ist, dass er die Batterie-Verluste, Elektromotor-Verluste u.a. so erheblich überwiegt, das kann ich nicht glauben, solange es nicht erklärt oder belegt wird.

… und jetzt fügen wird dem Dieselgenerator eine Abgasreinigung hinzu, wie sie in einem PKW mit Dieselmotor vorgeschrieben ist, und schon ist der schöne Spareffekt weg. Das funktioniert nur, weil der Dieselgenerator seine Abgase ungefiltert in die Luft blasen darf.

Was glaubt ihr, wie viel Kraft ein Motor aufbringen muss, um seine Abgase durch die Filter zu pressen und den Filter regelmäßig frei zu brennen?

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Da ich im anderen thread ja als verbrenner-troll bezeichnet wurde und ich Diesel als ausgereifte Technologie bezeichnet habe (was anscheinend im Tesla forum nicht gut ankommt) kann ich ja gerne meinen Senf dazu geben.

Wir reden hier die ganze Zeit über Wirkungsgrade etc., aber wie sieht es für einen „Ignoranten Verbraucher“ aus? (Nicht alle machen sich Gedanken über Wirkungsgrad und CO2 ausstoss über den gesamten autolebenszyklus und rechnen nach wieviel Kobalt verwendet wurde)

Ich hab den M3 AWD jetzt 1100 km gefahren. Ist ein geiles Auto. Ich mag es ja sehr und zu mir passt es auch. Ich würde mich wieder so entscheiden.

Aber auf der Autobahn verbrauche ich vom Euro/100km her ungefähr so viel wie ein sparsamer BMW 3er diesel. Die Anschaffungskosten ohne Umweltbonus sind auch leicht über dem vom 3er. (Wobei so ein 3er je nach Ausstattung auch teuer wird).
Beide Systeme haben für einen „Ignoranten Verbraucher“ Vor und Nachteile… manche schätzen die Reichweite und das einfache tanken, andere mögen dieses lautlose dahergleiten.

Wo landen diese tollen Wirkungsgrade denn bei mir im Portemonnaie? Wo ist das Elektroauto wie es heute verkauft wird (natürlich wirds in Zukunft besser) um Welten besser, wenn die staatlichen Zuschüsse und Rahmenbedingungen nicht wären?

So wie ich es sehe ist ein E-Auto verglichen mit einem Verbrenner eben momentan nicht in allen Belangen um soviel besser.

(Lassen wir mal den Nachhaltigkeitsgedanken mal weg, da dieser Aspekt nicht für alle von Bedeutung ist. In dem Gedankenspiel geht es rein um den nutzen für den „Ignoranten verbraucher“.)

Und in der Stadt? Finde den Fehler …

@hgmichna
Das Zauberwort für reinen hohen Wirkungsgrad heißt: „Leistungsanpassung“.

Vereinfacht gesagt:
Im Leerlauf, also ohne Last, kommt man nicht weit.
Genauso weit kommt man mit unendlicher Last.
Es gibt also immer einen optimalen Lastpunkt dazwischen. Das ist der MPP MaximumPowerPoint.
Weicht man vom optimalen Lastpunkt ab, dann kommt man nicht so weit, weil die Verluste größer werden und damit der Wirkungsgrad sinkt.

Die Frage ist nun bei welchem Gang/Drehzahl/Gegenwind/Steigung ist dieser optimale Lastpunkt. Aber so kann sowieso niemand fahren.
Also braucht es einen Speicher, der die Leistungsdifferenz zum MPP aufnehmen oder abgeben kann.

In der Stadt ists super… ich bin auf 10kWH. Und gerade bei extremer Kurzstrecke (wo ein Diesel nicht warm wird) find ich den Tesla perfekt.
Gibt halt andere die pendeln jeden Tag 50km Autobahn Einweg.

Und genau mit dem muss man reden.

Unser Einstieg war ein Prius 3, da der Diesel auf 100km Stadtverkehr >9L genommen hat. Auf der Autobahn waren es auch nur 5-6L.

Das Märchen vom „immer 5L Diesel“ kann ich langsam nicht mehr hören.

Achja, der Prius fährt mit 4,5-5L.

Dann lade ich mit unserem Prius demnächst den Tesla. :smile:

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Innenstadtverkehr ist tatsächlich ein guter Punkt.

Dem folge ich zu 100% und ich würde es allen bekannten auch genau so empfehlen.

Ja, mach doch mal, was passiert dann?

Ein Verbrenner läuft im Mix mit 10…15 %.
Der Generator läuft im Wirkungsgrad-Optimum. Das ist der entscheidende Unterschied. Das verträgt auch eine Abgasreinigung.

Eine Abgasreinigung funktioniert am besten in einem definierten Punkt bzw Bereich.
Mit einem Generator machbar.
Mit einem Verbrenner die reine Utopie.

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Du musst es auch nicht glauben, sondern kannst es in jedem Physikbuch nachlesen.

Und wenn du das mit dem Diesel und Wirkungsgrad schon unglaubwürdig findest, dann lies in diesem Buch keinesfalls bis zum Kapitel mit der Quantenmechanik. :rofl:

Der Fehler liegt ja auf der Hand, Du hast Dir hier einen einzigen Punkt herausgegriffen. Klar, wenn Du immer und zu jeder Zeit nur auf der Autobahn fährst, passt das. Das macht nur niemand, deshalb schaut man sich den Schnitt an. Und der liegt auch bei einem 3er Diesel-BMW im Bereich um was, 6 bis 7 Litern? Das sind dann irgendwas zwischen 7 und 8 Euro. Mein Model 3 hat auf den letzten 31.000km einen Schnitt von 19kWh/100km verbraucht. Das sind 5,30 Euro. Dann dürfen wir nicht vergessen dass der 3er BMW ständig gebremst werden muss, das Model 3 nicht. Dann verbraucht der 3er auch noch Öl, das Model 3 nicht. Addiere das mal, dann kostet der 3er plötzlich im Schnitt 10 Euro pro 100km, das Model 3 aber weiterhin 5,30 Euro.

Insgesamt betrachtet, und nur das zählt, kann ein Model 3 all das besser als ein 3er BMW, mag er noch so sparsam sein.

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Nicht nur Stadtverkehr. Auch auf der Autobahn kann man ordentlich „Geld verheizen“.

https://flotte.de/rss/1/138088/so-viel-kostet-uns-der-bleifuss.html

5 Liter/100km Unterschied, je nach Fahrweise.

Verschiedene Punkte:

Toyota Hybrid: Ist zwar sparsam, fährt aber wie eine Reisschüssel. Die Lexus Modelle mit mehr Leistung werden nicht den gleichen, geringen Verbrauch haben. Es kommen immer noch NOX, Feinstaub, whatever raus.

€/km: Warum nimmt jeder 30 ct/kWh oder mehr an? Leute mit PV laden günster, ansonsten hat jeder Mieter mit Ladeanschluss die Möglichkeit mit SmartMeter und awattar zwischen -20 ct/kWh und + 20 ct/kWh zu laden (ja Geld verdienen beim Fahren) Das BEV und das Stromnetz unterstützten sich, nicht wie der Russe und Araber, wenns ums Öl geht. Kostenlose Ladestationen gibts auch einige. Wer mit 30 ct/kWh fährt ist selbst schuld oder zu bequem. Der Dieselfahrer fährt auch an die Tanke, wenns günstig ist.

Dieselgenerator mit Filter: Da der Generator stationären Betrieb läuft, wird man weniger Filter einstetzen müssen, so dass der Wirkungsgrad höher ist. Ansonsten kann man nen ordentlichen Kamin dran machen, dann verteilt sich der Mist wenigstens ordentlich und geht nicht in die Nase direkt.