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E-Mobile mit Range Extender (z.b. Ampera)

Geht das schon wieder los… :unamused:

Er hat ja auch Recht :wink:
Es gibt einen ganz einfachen Test, um PHEVs von EVs mit REX zu unterscheiden: Akku nicht leer, Stillstand, rechtes Pedal voll durchtreten bis Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Verbrenner nicht angesprungen -> Ampera oder i3 mit Rex
Verbrenner angesprungen -> Golf GTE, A3 e-tron, Prius-PlugIn, Mitsubishi Outlander PHEV, Volvo PlugIn, usw.

Hi Volker,

ich würde sagen, deine Beschreibung stimmt zumindest für einen Teil der Amperisten. Denn diejenigen, die ich kenne, vereinen ganz heterogene Autofahrer-Typen:

Typ 1: Sie fahren primär deshalb elektrisch, weil sie die Art des Fahrens und natürlich die Betriebskostenvorteile im Vergleich zu einem Verbrenner schätzen. Ihre Gewohnheiten umstellen wollen sie aber keinesfalls, d.h. der Range Extender ist für sie nie „Irrtum der Geschichte“, sondern das USP, weshalb sie 2011 ff. zum Ampera gegriffen haben. Das bedeutet: Sie würden auch heute wieder genau den gleichen Wagen kaufen, da ihnen auch der immer geringere Planungsaufwand, den z.B. der SuC-Ausbau mit sich bringt, zu groß wäre.

Typ 2: Sie starteten als Typ 1, haben aber im Laufe der letzten Jahre gemerkt, wie bei ihnen die Reichweitensorgen immer kleiner wurden (nicht zuletzt wg. des immer interessanteren Angebots an BEV und Infrastruktur). Das ursprüngliche USP „Range Extender“ ist für sie inzwischen sowohl psychisch als auch praktisch entbehrlich geworden. Ich meine, bei mir selbst diesen Wandel beobachten zu können :bulb:

„Dein“ Typ 3: Sie wollten eigentlich schon 2011 rein elektrisch fahren, aber da neben dem teuren Roadster tatsächlich nur „Joghurtbecher“ zu haben waren, sind sie beim Ampera gelandet. Bei ihnen könnte man sich in der Tat erkundigen, ob sie rückblickend den RE als „Irrtum der Geschichte“ betrachten.

  • Gerne vervollständigen, wenn sich jemand in keinem der Typen wiederfindet! -

Grüße!

Markus

Danke für Deine Typisierung! Ich kenne fast ausschließlich Typ 2-Ampera-Fahrer… :sunglasses:

Der Ampera geht aber direkt auf die Achse.

GottseiDank, sonst wäre er ein Hubschrauber :slight_smile:

:slight_smile:

! Mir dem Verbrenner

dann bin ich wohl Typ 3 :wink:

Ich auch !
Typ 3, der zum Typ 2 mutierte …

:arrow_right: :arrow_right: :arrow_right:

:question: :question: :question:

der RE war weniger Irrtum der Geschichte, eher Übergangstechnologie. Aber immer noch besser als dieses PHEV/Hybrid-Alibi-Zeugs.

Ganz richtig wäre:
„meist seriell unterwegs, aber unter bestimmten Bedingungen auch partiell parallel“

Der Ampera gibt bestenfalls nur ca. 15% der Antriebsenergie des Verbrenners via Planetengetriebe auf die Achse.

Hmhm … ich interpretiere „direkt“ so, daß sich die Umdrehungszahl der Achse in gleichem Maße wie die Umdrehungszahl des Verbrenners ändert - im Rahmen der jeweils vorhandenen verschiedenen festen Über-/Untersetzungen.
Nun ist es aber so, daß es beim Voltec-Antrieb weder eine feste Über-/Untersetzung gibt, noch ändert sich die Umdrehungszahl der Achse (und damit die gefahrene Geschwindigkeit) proportional zur Motordrehzahl.
Zudem benötigt man immer ein Gegendrehmoment des Elektro-Motors, ansonsten bewegt sich der Ampera kein Stück.
Von daher sage ich, daß es keine direkte Verbindung des Verbrenners auf die Antriebsachse gibt.

Ich definiere den Ampera/Volt als BEV mit REx.

Ich wüßte jetzt auch keinen klassischen Hybriden, der rein elektrisch seine Höchstgeschwindigkeit fahren kann (ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn es da inzwischen doch etwas gibt).

Apropos Typen:
Von mir würde ich sagen: Typ 2.
Ein erster weiterer Schritt ist unser i-MiEV. Das weitere ist zunächst mal eine Geldfrage.

Gruß
Markus

Gut da hat jeder seine eigene Definition beim Ampera gibt es auf jeden Fall ein Getriebe das den Verbrenner mit dem Antriebsstrang in welcher Art auch immer verbindet. Was im Übrigen bei Autobahnfahrten besser ist als ein REX

Bin definitiv Typ 3.

Beleg :
Wäre wohl nie auf die Idee gekommen ein Auto nach halber Leasingdauer durch ein anderes zu ersetzten.
Und dieses auch noch ungesehen im Web mit Anzahlung nach amerikanischem Recht bei einem Fast-Startup zu bestellen. - Der Ampera war ganz klar Einstiegsdroge. Außerdem hatte ich durch ihn schon Übung im Bestellen ohne Probefahrt. :slight_smile: Great!

Nein! Die Erfahrungen der Ampera-Fahrer belegen das Gegenteil. Opel hat nur den Fehler gemacht (das war leider so gewollt) den Antriebstrang nicht in einen Astra Combi oder einen Zafira einzubauen. Wenn sie das getan hätten wäre das heute noch die Nr.1 auf meiner Wunschliste.

Oder anders herum: Den Ampera ohne Elektroantrieb wäre auch nicht besser verkauft worden.

Man muß immer beide Technologien unter bringen daher geht das nicht so einfach. Ich bin von unserem i3 hinsichtlich Platz auch enttäuscht weil der REX Raum immer fehlt obwohl wir keinen REX haben

Deswegen ist es günstiger den Platzbedarf für die Batterie in einem größeren Wagen unterzubringen als in einem Kleinwagen. Hätte BMW den i3 einen Meter länger gemacht, wäre der REX, ein 30 Liter Tank, vernünftige Türen und einen ordentlichen Kofferraum möglich gewesen. Aber auch beim i3 wollte BMW nicht zu viel Konkurrenz im eigenen Hause machen. Dieses Verhaltensmuster haben nahezu alle Autohersteller (noch).

Nein beim i3 hat man auf Akkus gesetzt die zu viel Platz brauchen

Wenn ich so in den BMW I3 rein gucke :open_mouth: kommt es mir so vor wie vor 30 Jahren :arrow_right: als ich im ersten Fiat Panda platz genommen habe :ugeek: