E-Fuels (Teil 2)

Es fehlt halt immer noch der Nachweis, dass eFuels in irgendeiner Form konkurrenzfähig sein. Es macht einfach Niemand.

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Ein Wirkungsgradunterschied von Faktor 10 ist sehr wohl relevant. Wenn die Leute das mal verstanden haben kommen sie auch viel schneller dahinter, dass ihnen jemand hier ein X für ein O verkaufen will, wenn er ansatzweise glaubt, die Kosten pro Kilometer könnten gleich oder gar günstiger sein, anstatt die grüne Energie direkt im Auto zu speichern und zu verfahren.

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Es kommt halt immer auf den Standort an. PV und Wind müssen auch mit massiven Aufwand ins Netz integriert werden. Bis heute gibt es kein Konzept wie das gehen soll.

In anderen Ländern gibt es mehr wind und / oder Sonne.

Direkte Nutzung ist halt genial und das müssen wir halt so umsetzen dass es rockt…

Was an der Tatsache, dass es Niemand macht, hat Dich noch nicht erreicht?

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Och, diese Argumente kenne ich halt aus 2011 wo mir auch jeder sagte, dass ja niemand BEV mache und ich damit auf dem Holzweg sei.

Dass es niemand macht hat sicher mehrere Gründe… PV ist auch günstig aber im Moment ist die Nachfrage extrem dünn Es könnte ein massiver Einbruch kommen wenn die Anzeichen sich nicht bald drehen.

Wirkungsgrad hin oder her…

Wenn man gegen normalen Kraftstoff konkurriert wird das halt nichts… Da würde ich es auch nicht machen…

Aber am Ende denke ich, dass der Prozess selbst auch nicht mehr kostet als Benzin aus Öl herzustellen und die Energie sollte mit 15-20kWh /l auch nicht so schlimm sein. In Spanien kann man PV Strom mit 2-3ct verkaufen wären dann 60ct / Liter und somit auf der Basis von Rohöl…

Man wird es aber nicht auf Augenhöhe schaffen ohne Rahmenbedingungen.

Es gab 2011 schon EVs, die in Großserie produziert wurden und die Zoe und das Model S waren auch schon angekündigt.
Seitdem das Porscheprojekt in Chile anscheinend gescheitert ist, ist es sehr ruhig um eFuels geworden.
Wenn es irgendwo einen Durchbruch gegeben hätte, dann hätte es sicherlich irgendjemand mitbekommen.

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Gerade ist es überall schwierig und ich bin da voll bei Dir! Nur sehen wir eben jetzt schon ein Problem im Strommarkt und das wird sich verschärfen und wir müssen schauen wie es weitergeht. Überall ist gerade Sand drin.

Herstellung von 1 Liter e-fuell entspricht 400 bis 800 km e-Auto-Reichweite

Der genaue Energiebedarf für die Herstellung von 1 Liter E-Fuel kann variieren,
als grobe Richtwerte kann man aber davon ausgehen, dass zwischen 65 und 130 kWh elektrische Energie benötigt werden, um 1 Liter E-Fuel herzustellen.

Beispiel:

Ein Chemieunternehmen in Chemnitz verwendet 16,1 kWh Strom, um 1 Liter synthetisches Benzin herzustellen. (https://www.elektroauto-news.net/)
Bei der Herstellung von E-Fuels aus Wasser und CO2 mit Strom aus erneuerbaren Quellen, geht das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) von einem Energiebedarf von ca. 130 kWh pro Liter E-Fuel aus. (https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2023/Diskussionspapier%20final.pdf)

Fazit:

Die Herstellung von E-Fuels ist energieintensiv und erfordert deutlich mehr Energie als die direkte Nutzung von Strom in einem Elektroauto. Daher ist es wichtig, E-Fuels nur dann einzusetzen, wenn es keine anderen klimaneutralen Alternativen gibt.

HALLO POLITIKER - GEHTs NOCH?

Versuch die Intelligenz von Google zu nutzen:
https://gemini.google.com/app
Gebe dann einfach diesen Text ein und Du erfährst noch mehr.
wieviel elekrische energie benötigt man um 1 liter e-fuel herzustellen

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Habe den Titel ein wenig entschärft.

Es wird Zeit dass die Steuern nicht mehr auf Volumen oder so erhoben werden, sondern auf den Energiegehalt inkl. Produktion. Die können dann fleissig E-Fuels produzieren und an der Tanke für 15€/Liter verkaufen :smiley:

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Wo kommt diese Info her?
Professor Fichtner vom Hemholtz Institut berichtet hier von 23 - 27kWh pro Liter (z.B. hier - ab Minute 11:35 geht’s im Speziellen um die Herstellung).
Diese Diskrepanz ist doch erheblich!?!

15 € entspricht dem elektr. Aufwand der geringsten elektrischen Menge (65kwh).
e-fuel erfordern bis zu 165 kw Strom für die Herstellung zusätzlich was noch drum herum kommt, zzgl. Transport etc.
Also ein Liter-Preis von 40-60 Euro wären angebracht (also pro Liter e-fuel)

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Laut Lesch noch weniger.
Ich denke mit 16-19kWh pro Liter Sprit bist dabei.

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ich habe die Intelligenz von Google genutzt:
https://gemini.google.com/app
Gebe dann einfach diesen Text ein und Du erfährst noch mehr.
wieviel elekrische energie benötigt man um 1 liter e-fuel herzustellen

Da liegt aber Lesch sehr falsch - überzeuge Lesch oder Dich selbst:
https://gemini.google.com/app
Gebe dann einfach diesen Text ein und Du erfährst noch mehr.
wieviel elekrische energie benötigt man um 1 liter e-fuel herzustellen

Die Saudis arbeiten schon am Herstellungspreis von 0,80€/L E-Fuel. [Link] - dass die da Unmengen unnötig an (nicht leicht transportierbarer) Energie verballern spielt ja keine Rolle, der Endkunde muss günstig drankommen um die weitere Abhängigkeit zu garantieren.

Herstellung Diesel sind derzeit ca. 0,50€. Dadurch, dass noch co²/Mineralölsteuer etc. auf den Wasserstoff entfallen könnte man eventuell sogar günstiger pro Liter rauskommen.

Am Ende eh eine politische Entscheidung, wir könnten schon viel weiter sein in Sachen E-Mobilität.

Da nur wenige etwas mit physikalischen Maßeinheiten anfangen können, aber oft eine bestimmte „Meinung“ zu e-Autos haben, ist das genau die Art der „Umrechnung“ die der Ottonormalverbraucher benötigt. :ok_hand:

Ich hatte vor kurzem auch ein nettes Zahlenspiel bei der Besichtigung einer Wasserstoff-Pilotproduktion durchgeführt. Das öffnete sofort jedem der Anwesenden die Augen. Die genannten Zahlen wurden nur zuckend hingenommen. :smile:

Die Pilotanlage produziert mit 2MW pro Stunde 40Kg reinen Wasserstoff der mit Hilfe der 2MW natürlich auch „gebrauchsfertig“ in Flaschen a 300bar verpresst wurde. Die 2MWh würden somit ca. für 23 Volladungen eines besseren Elektroautos mit 77kWh Akkugröße reichen wenn man noch großzügig sogar die Ladeverluste hinzurechnet. Erst als ich dann die Reichweite für die 40Kg Wasserstoff auf ein Wasserstoffahrzeug wie den Toyota umrechnete und somit großzügig gerechnet 7 Toyotas volltanken konnte, begriffen einige den Irsinn.

Nicht dass ich nur mit 300bar Druck gerechnet habe, der Toyota tankt meine ich mit 700bar, was nochmal eine deutlich schlechtere Energieausbeute bedeuten dürfte. Und selbst wenn man den Pilotanlagengedanken mal bei Seite schiebt, da ist selbst für die Industrie die den Wasserstoff wirklich benötigt noch ein weiter Weg zu gehen. Alleine das Solarfeld für die bestenfalls 2MWp ist mal locker 20.000m2 groß.

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Was in der Wüste in Saudi gar kein Problem ist, Sonne und nutzlose Fläche (2.000.000 km2) ist dort mehr als genug da und keiner dort braucht es. „Another f**** sunny day“ sagt man dort nicht umsonst. Und die werden Wasserstoff, E-Fuel, wasauchimmer in der EU/USA gekauft wird, locker produzieren. Und für viele wird alles beim alten bleiben weil Solarpanele und Windpropeller schauen ja soo grausig aus, und alles nur wegen dieser E-Autos. Da muss man ja dagegen sein’

Das die Wasserstoff Produktion im
großen Maße kommt und dieser „teuer“
mit viel PV oder Wind produziert werden muss streite ich auch gar nicht ab. Warum ich diese Beispielrechnung gut finde ist dass dieser miese Wirkungsgrad auch benannt und deutlich gemacht werden muss. Nichts ist umsonst auch nicht die PV Anlagen der Saudis oder die Windanlagen in der Nordsee. Dann kann man auch vernünftig abwägen bzw. auf die Industriezweige fokussieren die absolut keine andere Wahl haben als bspw. auf Wasserstoff zu setzen. Aber diesen schlechten Wirkungsgrad im PKW zu vertanken obwohl bessere Lösungen am Markt existieren sehe ich als Problem, denn die Masse wird sehr wahrscheinlich dringend für anderes benötigt als dem deutschen Michel seinen Tank voll zu machen.

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Deutschland bekommt was die Elite will, also e-fuels - auch wenn dann das deutsche Schiff untergeht. Wer dann denkt das Ausland wird schon helfen -NEIN, keiner wird den Finger krumm machen.

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