E-Auto vs. Verbrenner / Diesel, warum wird immer nur CO2?

Hallo Zusammen,

überall im Netz gibt es heisse Diskussionen über E-Auto vs. Verbrenner / Diesel und es wird die ganze Zeit immer die CO2 Bilanz verglichen?
Jetzt ist meine Frage, was ist mit:

Stickstoffoxide (NOx)
Feinstaub
Kohlenmonoxid (CO)
Kohlenwasserstoffe (HC)

Ich verstehe das so: CO2 macht unser Klima kaputt und mit den 4 anderen Stoffen vergasen wir uns täglich (übertrieben)

Ein Elektroauto hat eine CO2 Bilanz, aber ein Verbrenner hat dagegen auch noch: NOx, Feinstaub, CO, HC.
Oder stößt ein E-Auto dies auch aus, wenn wir mit Öko Strom fahren?

Das ist wieder ein Thema, was seeeehr ausufern kann :smiley:

Solange bei Elektrofahrzeugen immer die Herstellung über alles mit einbezogen wird (Bsp. Akku, seltene Eden, Kongo,… und oh mein Gott, die Entsorgungskosten - Gifmüll)) und das bei allen Verbrennervergleichen stets weggelassen wird, ist alles dahingehend sinnfrei. Dass dazu dann auch noch Förderung, Herstellung und Weiterverarbeitung und Transport des Benzins/Diesels/Heizöls bis an die Takstelle/bis in den Tank ausser Acht gelassen wird, ist das alles noch be SCHEUER ter.

Denn all Deine Aufzählungen (und noch andere) entstehen in all den weggelassenen Schritten und Dingen beim Verbrenner %ual noch sehr viel deutlicher und dann wird es für viele einfach zu kompliziert.

Und auch Abgabe der Wärme (Ölofen lässt grüßen) der ineffizienten Verbrenner trägt zur Klimaerwärmung bei!

Wenn man über Feinstaubalarm und die Fahrverbote wegen Diesel (also NOx-Problem) diskutiert, kommt beim Thema E-Auto oft die Entgegnung CO2! Braunkohle! undsoweiter.

Das heißt, Themenwechsel. Weil es einfach keine Gegenargumente zum lokal emissionsfreien E-Antrieb gibt. Du hast also gewonnen.

Das kann man in der Diskussion ruhig so anmerken, bevor man das Thema CO2 weiter diskutiert.

Das gießen von Motorblöcken von Verbrennern ist auch nicht gerade Umweltschonend (Hochhofen / Energie) , ebenso Energieeinsatz um überhaupt Öl zu finden , fördern (Bohrinseln sind ja für umme) raffinieren ( hab mal gelesen 1 L Sprit benötigt ca 6Kwh , Quelle leider nicht mehr gefunden) … und und und …

Inhaltlich stimme ich dir voll zu. Dass Feinstaub-Argument würde ich aber vorsichtig einsetzen, da auch E-Autos über Reifenabrieb und Bremse Feinstaub verursachen:
zeit.de/mobilitaet/2017-02/ … eb-bremsen

Bremsabrieb dürfte dank Rekuperation weniger sein als beim Verbrenner.

Bremse deutlich besser !!! , ich habe mit meiner E-Lasse alle 25tkm neue Beläge und Scheiben vorne und alle 50tkm v. u. h. bekommen
seit 06/2015 Model S immer nach 160tkm immer noch 1. Beläge und Scheiben !
Reifen hinten deutlich weniger als E-Klasse , vorne vergleichbar

Bist du vorher gleich gefahren wie jetzt? Alle 25tkm neue Bremsen ist schon extremer Verschleiss… bei meinem letzten Verbrenner w asren nach 80.000km Scheiben und Beläge rundum noch okay.

Bremsklötze sind beim EV weniger als 1mg/km.

Reifenabrieb allerdings ist eher in der Größenordnung 100mg/km, davon sind laut UBA 10% PM10 (wie die auf die 10% kommen konnte ich nicht rausfinden).

Fahrzeuge ohne Reifen haben keinen Abrieb…

Mit meinem letzten reinen Verbrenner (Mercedes CLK) hatte ich auch alle ca. 25-30.000km die Bremsen runter.
Man muß allerdings auch anmerken, daß ein BEV einen zu einer etwas vorschauenderen Fahrweise motiviert, weil das One-Pedal-Fahren (also möglichst alle Verzögerungen nur durch Rekuperation) viel angenehmer und spassiger ist.