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E-Auto Petition

Liebe Teslati (kann man das so sagen?)! Ich bin neu im Forum, aber auf YouTube ein alter Hase. Dort möchte ich meine Reichweite nutzen, um eine Petition mit Durchschlagskraft für Elektromobilität zu starten. Mitinitiator ist Felix Bahlinger, der auch einen Tesla fährt und auch eine erhebliche Reichweite hat (auch mit seinem Model 3 natürlich;) aber vor allem auf YouTube). Es reicht uns nämlich! Die Elektromobilität steckt in den Deutschland in den Kinderschuhen. Wegen Unbelehrbarkeit kommen wir hier einfach nicht voran. Deshalb: "Andreas Scheuer: E-Autos für alle!” - Jetzt unterschreiben! https://www.change.org/Elektromobilitaet Wir freuen uns sehr über jede Unterschrift! Und gerne diskutieren wir dort und auch hier gerne die Petition. Und bitte leitet die Petition an möglichst viele Leute weiter.

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Mach Tesla für alle draus😀

@Ceekay Willkommen. FelixBa ist hier kein Unbekannter. Sein Video über den Nordkap Trip gehört zu den Favoriten vieler hier:

Tesla Model 3 vs. Diesel-SUV vs. Nordkap im Winter!

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Wollte ich auch zuerst;) Aber dann erinnerte ich mich an Elon Musks Wunsch, dass er die Elektromobilität generell fördern will und er nichts gegen Konkurrenz hat. Ich befürchte sowieso, dass jeder der z.B. mal ein Model 3 und danach ein ID.3 Probe gefahren hat, das Model 3 kauft;) Sprich: Es ist quasi eine Petition mit dem Titel: „Teslas für alle!“ :joy:

Also ich finde nicht, dass Bund und Länder für Versäumnisse anderer einspringen müssen. Wenn Köln keine Ladesäulen bauen will, dann werden sie bald sehen wo sie bleiben. Wobei ich eher davon ausgehe, dass sie bei der Masse an Neuzulassungen bald keine Chance mehr haben.

Der Bürger und die Firmen werden das lokal Regeln, ohne dass ein hochrangiger Politiker da mitpfuschen muss.

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ich weiss nicht, vielleicht bin ich da einfach etwas zu marktgläubig, aber ich finde in dieser change.org umfrage kommt mir ein bisschen zu häufig „da MUSS EINER DIES UND DAS TUN“ vor.

Ich finde der Staat hat primär erstmal die Aufgabe der E-Mobilität nicht im Weg zu stehen. Und ich denke mit blick auf die aktuelle Fördersituation kann man schon sagen dass er relativ viel tut.

Die wesentliche Sache bei der ich wirklich den Staat bzw. DIE STAATEN gesehen habe ist der Ladestecker. Der Hardcore-Libertäre hätte gesagt jeder Firma steht es zu einen eigenen Stecker zu entwicklen, aber ich glaube wir sind uns einig dass das nicht förderlich gewesen wäre.

Ich sehe den Staat derzeit nur noch in einem Punkt in der Handlungspflicht, nämlich zu ermöglichen dass wirklich jede Ladesäule, egal welche, es sei denn sie steht in einem solchen pseudo-Privat-Grund wie Tesla Supercharger es ermöglicht mit EC oder Kreditkarte zu bezahlen. Es kann nicht sein dass öffentliche Ladeplätze sich jedesmal eiegene Bezahlmöglichkeiten überlegen, auch wenn das Karten Roaming inzwischen weit verbreitet ist. Kann man ja auch gerne machen, vielleicht auch günstigere Tarife im Vergleich zu EC-Zahlern, aber eben technisch freigegeben.
Und der letzte Punkt wäre für mich Preistransparenz. Wie bei jeder aktuellen Zapfsäule muss vor dem Laden stehen was es mich entweder ganz kostet oder zumindest anhand einer Preistabelle nach dem Motto „mit ihrer Zahlweise, ihrer Karte würden ab sofort folgende Konditionen gelten, bitte mit Start akzeptieren und bestätigen“. Und ich rede hier nicht über Preise. Denn Preise sind für mich in einer Marktwirtschaftlichen Welt das, was ein privates Unternehmen selbst definiert, ich kann es akzeptieren oder ablehnen.

  1. Flächendeckender Ausbau der Ladesäulen und zwar bis spätestens Ende 2021. Es kann nicht sein, dass Großstädte wie Köln so gut wie keine Ladesäulen haben. Der Bund muss hier den Bau und die Finanzierung übernehmen, damit der bundesweite Flickenteppich ein Ende hat, weil Kommunen kein Geld oder zu wenig politische Unterstützung haben.

muss es denn der Staat sein? Warum sollen es nicht private Unternehmen sein? Tesla macht es doch vor.

  1. Bessere Beschilderung der Ladesäulen, statt PKW mit Verbrennungsmotoren, wie in Berlin, nahezu dazu einzuladen dort falsch zu parken bis Ende 2020.

gute Idee, gehe ich mit

  1. Funktionstüchtigkeit der Ladesäulen. Wer heute mit einem in Deutschland hergestellten Elektrofahrzeug eine längere Reise unternimmt, der hat ein Abenteuer vor sich, weil es noch viel zu wenig Ladesäulen gibt und die wenigen Ladesäulen teilweise noch nicht mal funktionieren. Hier müssen die Betreiber die Funktion garantieren und für Ersatzverkehrsmittel sorgen, wenn die Säulen nicht laden. Hierfür soll die Straßenverkehrsordnung schnellstmöglich geändert werden.

würde ich nur akzeptieren wollen wenn der Ladepark zum Teil vom Staat gefördert würde. Bei Eigeninvest sollte es Sache zwischen Kunden und Betreiber sein. Entweder man straft ihn mit Nichtnutzung ab oder beschwert sich bei ihm. Der Staat sollte da die Finger raushalten. Ich drehe das Beispiel mal um… würdet ihr es gut finden wenn der Staat sich um die funktionsfähigen Zapfsäulen kümmert oder würdet ihr nicht eher sagen „zu Shell fahre ich nicht mehr, da ist eh immer die Hälfte kaputt“

  1. Stopp der Wucherpreise an Ladesäulen. Das Wildwest-Prinzip der deutschen Ladekarten-Anbieter mit zum Teil vollkommen überhöhten Preisen muss gestoppt werden. Es muss eine bundeseinheitliche Abrechnung geben, die die Kunden nicht am Ende des Monats, wenn sie die Abrechnungen bekommen, böse erwachen lässt. Hierfür fordern wir eine Regelung bis Ende 2020.

wie weiter oben beschrieben, es muss vor jedem Ladevorgang klar und ersichtlich sein welche Kosten auf einen Zukommen, ich glaube das war auch einer der Dinge die bei Amazon den Dash Button dahingerafft hat, und ich bin auch dafür das eine Basis-Bezahlmöglicherkeit verpflichtend ist. Aber welchen Preis eine Ladesäule aufruft ist erstmal ihr persönliches Geschäftsgebaren. Und wer sagt denn was überteuert ist? Sind wir alle Ladepark-Betreiber? Vielleicht sind 80cent pro Kilowattstunde einfach notwendig um einen Park gewinnbringend zu betreiben um überhaupt auch mit dem Geld weiter expandieren zu können. Konkurrenz belebt das Geschäft.

  1. Jedes Elektroauto muss an jeder Ladesäule laden können. Hierfür soll eine gesetzliche Regelung bis Ende 2020 erfolgen.

selbst das wird schwierig, denn würde man jetzt die Supercharger freigeben wäre ich mal gespannt auf die freudigen Reaktionen der Tesla Fahrer die einem Privatunternehmen das diese Parks privat aufgezogen hat und bei dem jeder Tesla käufer einen Teil dieser Charger mitbezahlt hat, die Flächen wegnehmen. Und Elon hat die Nutzung ja mehrfach angeboten, sofern sich andere Firmen an den Kosten beteiligen. So einfach ist das nunmal nicht. Das kann man nur über den Preis machen, nach dem Motto, Telsa am Supercharger 35cent z.b, ID3 85cent. Kollidiert aber mit den Forderungen weiter oben.

  1. Die deutschen Autohersteller müssen endlich mal den Schalter umlegen und genügend Elektroautos entwickeln und bauen, damit jeder und jede Elektroauto fahren kann und damit auch die Preise sinken. Die Produktion soll bis Ende 2020 dafür hochgefahren werden, damit die Lieferzeiten sinken. Wer weiter auf Verbrenner setzt, gefährdet die Arbeitsplätze in der deutschen Automobilbranche.

jetzt wird es wild, dieser Absatz klingt für mich nach Planwirtschaft. Ja, die Politik hängt mit ihren Steuer-Vergünstigugen und beteiligungen im VW Aufsichtsrat schon recht verwoben in der Automobilbranche…aber ganz ehrlich, jedes Unternehmen hat das Recht darauf selbst darüber zu entscheiden was es baut und was es für gewinnbringend günstig findet. Wenn einem das nicht passt, Marke ignorieren oder fleissig selbst und auch Freunde bitten die Marken anzuschreiben das man sich Model XYZ gerne gekauft hätte, aber dann nur elektrisch.

  1. Die erneuerbaren Energien müssen in Deutschland deutlich schneller als bisher ausgebaut werden, den der Strom für die Elektroautos darf nicht aus schmutzigen Kohlekraftwerken kommen.

dieses Thema ist leider viel zu komplex um es in so einem kurzen Abschnitt abzufackeln. Ich sage mal so, auch das ist ein gespaltenes Ding und man kann es auch anders formulieren. Es sollte mal nur eine Kugel Eis kosten, heute sind wir auf dem Weg die höchsten Energieabgaben zu haben. Erneuerbare Energien ohne Grundversorgung durch adäquate Speicher…spannend. Es wird auf einen Parallelbetrieb mit Not-Reserven rauslaufen, also Doppel-Bezahlung für Infrastruktur. Wer soll das bezahlen? Es sagt sich immer leicht mehr EE Energie…jeder würde auf der Straße sagen „klar ziehe ich Ökostrom dem Braunkohlestrom vor“. Frag aber mal auf der Straße, was würden sie abschließen…den Stromvertrag regulär aus Braunkohle für 25cent oder den Ökotarif für 30Cent. Und denkt euch mal die Steuern für EEG Umlage weg wie niedrig hier Energiepreise sind.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich mit vielen Punkten dieser Petition nicht mitgehen kann, auch wenn ich das Grundanliegen lobenswert finde.

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Die Aussage „Es kann nicht sein, dass Großstädte wie Köln so gut wie keine Ladesäulen haben.
kann ich nicht verstehen. Wie man am Screenshot sehen kann, gibt es in Köln-Mitte plus Köln-Süd alleine 68 Ladesäulen.

2020-09-16_Stromtankstellen Verzeichnis _ GoingElectric.de
(Quelle: GoingElectric.de)

Ich würde der Aussage zustimmen, wenn man nur Tesla betrachtet, aber das tut die Petition ja eindeutig NICHT.

2020-09-16_Uns-Finden_Tesla
(Quelle: https://www.tesla.com/de_DE/findus)

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Danke, habe unterschrieben! Natürlich kann man an einzelnen Formulierungen der Forderungen herumdiskutieren, aber das geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.

Politisches Ziel ist ja der Ausbau der Elektromobilität (was übrigens auch in einer Marktwirtschaft begründbar ist, aber das geht hier IMHO zu weit). Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist da der wichtigste Baustein, aus meiner Sicht auch sinnvoller als finanzielle Kaufanreize.

Für mich als Teslafahrer mit Garage ist eigentlich schon alles gut. Aber wichtigste Baustellen sind vor allem (1) Infrastruktur für Laternenparker (AC und DC) und (2) auf der Langstrecke außerhalb des Tesla-Paradieses.

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Tolle Idee. Ich habe die Petition unterschrieben!

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Ich finde die Petition größtenteils sehr gut, werde aber auf keinen Fall unterschreiben!

Jedes Auto soll an jeder Ladesäule laden dürfen! Sorry das finde ich eine Frechheit. Tesla hat auf eigene Kosten ein eigenes System aufgebaut das flächendekcend gut funktioniert, ich habe keine Lust dieses System mit anderen zu teilen, so lange andere Ladesäulen nicht entsprechend gleich gut funktionieren und gleich günstig sind!

Es kommt heute schon vor, dass man fast keine Lademöglichkeit mehr am SUC hat weil alle besetzt sind, dann sollen nun noch andere das nutzen dürfen?!

Ich mag da egoistisch sein, aber ich habe keinen so großen Betrag ausgegeben für ein Auto um nachher beim laden warten zu müssen! Und das Ladenetz war ein ausschlaggebendes Kriterium! Im übrigen gibt es ja ein Gesetz das aktuell schon bei mehreren neuen Säulen vorschreibt wie viele davon allgemein genutzt werden müssen, das ist ausreichend!

Nehmt den Punkt raus und ich unterschreibe das sofort!

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Stimme zu, finde die Petition wenig durchdacht und insgesamt auch schlecht formuliert und in der Form ungewöhnlich. Ich hätte von zwei großen Youtubern einen etwas professionelleren Auftritt erwartet.

In meinem Umfled gibt es eigentlich 3 Gründe die immer wieder gegen das E-Auto sprechen.

1.) Es gibt keine E-Autos die viel Platz haben, gut ausgestattet sind, 400km weit kommen und unter 30.000€ kosten.
2.) Laden zu Hause geht nicht weil Mieter und Pech gehabt
3.) Dieses Ladekartenchaos international mit den Wucherpreisen is fürn Ar… mitm Diesel fahr ich am Ende immer noch am günstigsten.

Alle anderen bekannten Nachteile etc. liessen sich bei den meisten Leuten umgehen. Aber die 3 Punkte kommen fast jedes Mal, und ich hab dann auch nie ne Antwort. Tesla ist die falsche Antwort, der ist für viele einfach zu teuer die ich kenne. Und wenn sie nen Gebrauchten wo holen erschlagen sie sie Unterhalts-, Werkstatt und Reparaturpreise. Kann ich auch verstehen, wenn ne Beule in der Fahrertür vom Model X über 5.000€ kostet…

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Sehe ich genauso. Daher (noch) nicht unterschrieben.

68 bei 1 Mio. Einwohner… ist genau nix…

Ich erläutere es gerne. Was ist die Frage?

Genau das thematisiert die Petition

Warum (noch) nicht? … (Punkte zum Auffüllen auf 20 Zeichen)

In Köln-Mitte und Köln-Süd wohnen nicht 1 Mio Menschen. Demnach ist der Vergleich von dir mathematisch falsch.

Naja, aber die 5 weiteren Säulen im Kölner Norden machen den Kohl auch nicht fett, und damit wäre die Million Leute abgedeckt.
Vergleiche das mal mit Hamburg, Berlin oder München (in der Reihenfolge). Wenn an den 68 (oder 73) eine Null dran wäre, könnte man von ausreichender Abdeckung sprechen, aber das Bisschen ist doch ein schlechter Witz.

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Das selbe Problem in der Bankenstadt Frankfurt.

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