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E-Auto Diskussionen

Ist klar bei 0,25% im Leasing, weil mehr im Geldbeutel bleibt, scheint eher finanziell getrieben.

Anfangen über die Zukunft nachzudenken ob man es so bis zur Rente schafft. Diese komfortable Situation scheint nicht mehr wirklich lange Bestand zu haben, zumindest wenn man die Pläne der Hersteller so anschaut.

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Ich denke ich bin da recht neutral eingestellt.
Auch eine finanzielle Motivation finde ich nachvollziehbar.
Ob privat oder geschäftlich.
Wichtig ist doch das klare ansprechen und nicht das geheuchelte schlecht reden.

Menschen und Firmen die vom Verbrenner anhängen gibt es und es liegt in der Natur der Dinge dass dort die EV-Welt zum Teil als Bedrohung angesehen wird.

Gerade gibt es aber auch Konzernen wir z.B. ZF die Ansätze haben dort tätig zu werden.
Der Markt wird sich wandeln.
Ich denke daran besteht kein Zweifel

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Ach, auf die Frage wie weit, kommt bei mir immer ein „immer bis zur nächsten Steckdose“. Auf das 700km Argument, kommt dann ein ich fahre das nicht mehr am Stück und wenn du das noch kannst, dann ist in der Tat ein E-Auto für dich nicht richtig, es müssen ja auch nicht alle E-Auto fahren.
Ein Schulkollege postet in facebook fast schon missionarisch gegen E-Autos. Ich habe ihm mal geantwortet, dass er vielleicht noch froh sein wird, wenn er in 20 Jahren in einem E-Dreirad noch im Dorf mobil sein kann - seither ist Ruhe gegenüber mir.

Ansonsten wird das Umfeld immer interessierter. Jetzt zieht bei uns ein neuer Nachbar ein, der bei Tesla arbeitet (ach, wie ungeschickt :smiley: ) . Dann wird sicher mal bald die Frage der Wallbox in der Eigentümerversammlung kommen.

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Mir geht es eigentlich immer so, dass zunächst die üblichen Fragen kommen:

  • Wie weit kommt man damit
  • Der ist aber teuer
  • Wie lange braucht das Laden
  • Wie lange halten die Batterien
  • CO2 nur besser, wenn man extrem viel fährt

Die Antworten habe ich inzwischen drauf, und danach ist Ruhe. Eine Diskussion würde ich das nicht nennen. Ob ich die Leute dann überzeugt habe, weiß ich nicht, mir würde es reichen, wenn sie darüber nachdenken.

Übrigens gibt es auch die Antwort „ich komme ganz ohne Auto aus“. Dazu kann ich dann wieder nix sagen… :wink:

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Ganz ohne Auto würde in meinen Umfeld wohl keiner sagen​:sweat_smile::+1:

Wenn die Leute mich fragen sage ich denen meistens : das erste Auto bei dem mich das UI nicht nervt. N Kumpel hat sich nen neuen i30n geholt, wenn ich die ganzen knöppe am Lenkrad sehe muss ich nurnoch mit dem Kopf schütteln.

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Ich bin auch sehr an BEV im allgemeinen und Tesla(und ein bißchen BMW i4) im speziellen interessiert.

Ich denke ich sehe es wie die meisten Verbrennerfahrer(nicht die die nur provozieren wollen)recht pragmatisch.

  • Ja, ein BEV macht sicher Spaß zu fahren

  • Ja, die BEV kosten richtig viel Geld und werden abseits von D nicht wirklich toll gefördert, also, warum soll ich jetzt von meinem abbezahltem Diesel auf ein BEV umsteigen und wieder zwischen 50 und 65k zahlen(österreichische Preise und Förderung)?

  • Ja, das Ziel eines (fast) jeden Staates innerhalb der EU ist es das fahren mit traditionellen Fahrzeugen so teuer wie möglich zu machen(nur um später das BEV fahren so teuer wie möglich zu machen, natürlich).

  • Ja, hätte ich einen Geldscheißer im Keller wäre es mir vollkommen egal. Dann würde ich schon morgen BEV fahren, da, falls doch mal eine Sackgasse, vollkommen egal(Stichwort: es regnet immer dort wo es feucht ist :wink:). So überlegt man natürlich, sorgt sich wegen des Ladenetzwerkes und der teilweise recht bescheidenen Qualität

  • Nein, ich gehe nicht jedem BEV Fahrer auf dem A und frage nach seltenen Erden und wo er das Geld her hat für so ein Auto, im Gegenteil, wo möglich, betrachte ich recht interessiert jedes BEV das ich irgendwo stehen sehe.

  • Ja, es macht mir Sorgen zu betrachten wie fantastisch unfähig die Politik wieder mal ist bei der Realisierung eines Ladennetzwerkes für JEDEN. Aber hauptsache Steuern auf Verbrenner erhöhen in jeder möglichen Form ohne eine gute Alternative(derzeit, abseits von Tesla)anbieten zu können(Ö/EU).

Mein Fazit. Ich würde bereits BEV fahren wenn ich überzeugt wäre meine Strecken(Österreich bis runter nach Süditalien) damit regelmäßig und ohne Probleme absolvieren zu können. Bin ich aber nicht. Und wehe die Fuhre steht mal, speziell jetzt ein Tesla weil wir in diesem Forum sind. Nochmals, ich bin mindestens 200 km entfernt von Graz und 500km von Rom(arbeit IT, leben Ö). Ganz abgesehen bin ich nicht überzeugt das mir mein Fahrzeug fristgerecht repariert würde UND das ich für notwendige Berufsfahrten von auch gut 2000km(hin und zurück) einen Ersatzwagen gestellt bekommen würde.

Für mich scheitert es auch bei Tesla das derzeit kein einziges Servicecenter so nahe wäre das ich nicht einen kompletten Tag verlieren würde müßte ich dorthin.
Im umkehrschluß fehlt mir bei den traditionellen Autobauern die ja ein sehr gutes Wartungsnetz quer durch Europa haben einfach ein „no brainer“ Ladenetzwerk. Mich interessiert es nicht mit zig Ladekarten(nicht mal mit 3, ehrlich gesagt) rumzuhantieren, jedesmal Bauchweh zu haben ob ich denn da auch Strom kriege wenn ich dort hinkomme.
Geht ja mit dem traditionellen Tankstellennetz auch ohne irgendwelche „Ladepläne“, „Flatrates“ und was der Teufel sonst noch. Gäbe es so etwas abseits von den Superchargern, game on. BEV fahren im Süden ist derzeit einfach noch ein zu großes Abenteuer.
Nichts weiter. Keine „Hater“ oder sonstiges. Ich habe mir ja sogar schon eine Industriesteckdose in der Garage installieren lassen. Was wohl etwas voreilig war im Nachhinein betracht.
BEV fahren ist derzeit (noch) etwas für den „Speckgürtel“ Europas(ich würde sagen untere Grenze CH und Ö und dann alles nordwärts). Das Problem ist das man wieder mal den Süden vergißt(so wie bei der Flüchtlingsfrage, von daher, nichts neues).

Da muß die EU mal ihre Hausaufgaben machen. Oder anfangen ihre Mitglieder im Eifer etwas zurückzupfeifen. Eines von beiden.

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Aha. Hört sich für mich allerdings nicht so an als hättest du es getestet.

Die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ist im Schnitt sicherlich nicht besser oder schlechter als von anderen Fahrzeugen. Hast du da Statistiken mit denen du eine Behauptungen untermauern kannst. Ich denke bei Tesla ist es komplizierter kompetente Hilfe zu bekommen. Da müssen die wirklich dran arbeiten.

Zur Kostenproblematik kann ich dir nicht ganz folgen. Ein Model 3 ist deutlich günstiger wie ein Passat GTE oder ein 3 er BMW. Außerdem ist der Wertverlust sehr viel geringer. Bei den Kosten belügen sich Dieselfahrer und Premiumwagenfahrer meist selbst. Meine Erfahrung ist das die deutschen Autos einen exorbitanten Wertverlust einfahren. Meine Toyota hybride waren Neu alle günstiger wie die VAG Konkurenz und haben sich gebraucht innerhalb eines Tages deutlich teurer verkauft. So wird es bei Tesla auch sein. Jedenfalls liest man hier im Forum sehr wenig Probleme mit den Autos. Tesla bietet ja bisher regelmäßig auch Nutzwertsteigerungen an. Das wird bei VW nie der Fall sein.

Wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist, gibt es aktuell keinen guten Grund sich keinen elektrifizierten Neuwagen zu kaufen.

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In meinem Bekanntenkreis bin ich (demnächst) der erste mit E-Auto. Seit ich das M3 bestellt habe besteht bei den meisten Interesse und ich werde gefragt warum ich ein E-Auto im allgemeinen und einen Tesla im speziellen bestellt habe. Es kommen aber dann ganz schnell immer die Erklärungen warum mein gegenüber sich aktuell kein E-Auto kaufen würde. Ich versuche dann jedem zu erklären das das vollkommen OK ist und wir nicht alle ab morgen E-Auto fahren müssen. Oft kommt als Argument das E-Autos nicht ausgereift sind und man auf Wasserstoff warten würde. Oft nicke ich dann nur da ich bei den Thema sonst dazu neigen würde einen mehrstündigen Monolog zu halten warum ich denke das das Blödsinn ist :grin:

Ich hab allerdings einen Bekannten der mir seit er weiß, das ich bald einen Tesla besitzen werde, mir ständig irgendwelche Artikel über Problem/Nachteile von E-Autos und Tesla schickt. Sehr gerne über brennende Teslas…

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Für mich hat Kris279 schon verständliche Gründe genannt und ist sicher keiner der gegen E-Auto ist.
Die Deutschen haben mit der Förderung einfach eine gute Unterstützung die ihm fehlt.
Bei der Strecke die er fährt würden sicher auch viele zwei mal überlegen.
Ich habe mich im Vergleich zu ihm quasi aus eine viel bequemeren Position heraus für ein M3 entschieden.
Da wäre die Förderung, Weg zur Arbeit sind 40km, es hätte eh was neues her gemusst, an der Arbeit kann ich für 0,2028€ laden und meine Frau hat noch einen 4 Jahre alten Mini Diesel.
In Summe fällt mir der Schritt mich auf ein EV und im speziellen auf Tesla einzulassen deutlich leichter.

Kris wird wohl wenn die Umstände sich noch ein wenig für ihn verbessert haben und sein Diesel auch dem Ende zugeht für ein EV entscheiden.
Zumindest habe ich den Eindruck.
Generell möchte ich keinen überzeugen E zu fahren aber einen offener und vernünftigen Austausch von Argumenten ist wichtig.

Bei mir ist es zum Glück eher umgekehrt. Ich empfehle, Leute mal selbst mit dem Auto fahren zu lassen. Das hat bei mir dazu geführt, dass ehemalige Petrolheads jetzt selbst E-Auto gekauft haben :slight_smile:

Das hingegen ist normal, und diese Quote wird weiter steigen. Je bekannter und eindeutiger die Argumente für etwas ausfallen, desto emotionaler und betratungsresistenter werden die Gegner. Denn die nicht emotionalen und beratungsresistenten kennen und akzeptieren die Vorteile ja längst. Das gilt unabhängig vom Thema. Beim Klimawandel kann man es auch wundervoll beobachten.

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Bei mir im Freundeskreis haben auch einige Leute EV oder zumindest ein PHEV gekauft.
Und soweit ich das beurteilen kann, funktioniert das problemlos.

Das ist gar nicht so einfach. Viele (gerade Frauen) weigern sich, weil sie Angst haben mit dem Fahrzeug nicht zurecht zu kommen und es kaputt zu machen. Es gibt in der Tat zwei Hürden: Die fehlende Kupplung (was bei mir schon auf Probefahrten zu Vollbremsungen geführt hat) und das One Pedal Driving, was nur gewöhnungsbedürftig ist.

Ich habe einen Bekannten, der nie verstanden hat, warum man sich freiwillig ein E-Auto kauft. Nachdem er als Beifahrer (auch er wollte nicht selbst fahren) mehrere Ausflüge mitgemacht hatte, änderte sich seine Meinung.

Andere finden das Fahrzeug nett, aber es ist nicht ihre Preisklasse. Die Ladeproblematik kann man auch schlecht wegdiskutieren, denn sie existiert außerhalb der Supercharger.

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Man muss ja keinen Tesla kaufen und wie häufig fahren die meisten Leute weiter als 300km?
So weit kommen die meisten aktuellen EVs, da muss halt nicht geladen werden.

Du sprichst mir aus der Seele! Über den Elektromotor können sie halt nicht Argumentieren, weil hier mittlerweile auch der letzte verstanden hat, dass er besser ist als ein Verbrenner…also müssen die es halt am Akku aufhängen. Gestern erst wieder eine heisse Diskussion mit meinem leider Faktenresistenten Kumpel gehabt. Aussage: Wo soll denn das ganze Lithium herkommen das wir für die Batterien brauchen🥱…es nervt!

Ist doch witzig. Manchmal wenn mir langweilig ist, fange ich einfach mit dem Thema an um eine hitzige Diskussion anzufachen. :shushing_face:

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das ist ja weit zu kurz gedacht … :wink:
ist doch eher ein Ladebonus

  • mit dem e-auto fließt der sprit vom eigenen dach…

  • mit dem e-auto hab ich zuhause plötzlich eine tankstelle und kann jeden tag vollgetankt beginnen…

  • mit dem e-auto hat jeder meiner freunde, geschäftskontakte, besuchspunkte plötzlich eine tankstelle, bei der ich meist gratis tanken kann…

  • mit dem e-auto kann ich zuhause netzdienlich gezielt überschußstrom gratis laden (sektorkopplung)

gerade jetzt mache ich das und lagere den wochenbedarf in meinem e-auto ein.

(heute fast den ganzen tag negative strompreise → siehe aWATTar)

zur besten zeit für umwelt, netz und eigene brieftasche…

wenn man das alles mit dem verbrenner zu denken versucht sieht der aber ganz schön alt aus…

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Kann sein, aber die Punkte, die Du sehr richtig aufführst, existieren eben nicht für jeden.

  • Bei weitem nicht jeder hat Immobilienbesitz, ca. die Hälfte der Bevölkerung nicht. Selbst mit einer ETW bestimmt die Eigentümergemeinschaft über das Dach.
  • Daheim laden können leider auch nur die Personen, die daheim zumindest über eine Steckdose im Außenbereich verfügen. Wie sieht das im Mehrfamilienhaus ohne Stellplätze auf dem Grundstück aus?
  • Von meinen Bekannten/Freunden hat niemand eine E-Tankstelle. Die öffentlichen Ladesäulen sind i.A. viele Kilometer von ihrem Wohnsitz entfernt. Soll ich etwa meinen Freunden sagen, dass sie mich an der nächsten Ladesäule abholen?
  • Dann gibt es Strecken, wo zu wenig Supercharger vorhanden sind, wie z.B. auf der A30. Nutzt man dann die öffentliche Ladeinfrastruktur, kann man sehr interessante Erfahrungen machen. Ladesäulen, die abstürzen, Karten, die die Säulen aus unerfindlichen Gründen nicht freischalten, etc. Das ist keine Werbung für die E-Mobilität!

Alles sehr richtig, was Du geschrieben hast, aber eben nicht allgemeingültig.

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Hinter einer paywall, aber für Spiegel Abonnenten zu lesen. Lohnt sich und insgesamt werden nicht alle, aber viele Gegenargumente entkräftet.

Fazit: „Selbst ein noch so günstiges E-Modell dürfte für viele keine Option sein, wenn es an Lademöglichkeiten mangelt oder die Reichweite zu gering ist. Dennoch ist der Trend eindeutig: Elektroautos werden günstiger — und damit für mehr Menschen attraktiver.“

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Besitzt Du schon ein EV?
Nur mal so gefragt…
Ich bin mittlerweile seit 3 Jahren vollelektrisch unterwegs, wohne zur Miete und hatte bisher keins der von Dir beschriebenen Probleme. Außer der der fehlenden PV, weil ja nicht mein Dach…

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