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E-Auto Diskussionen

Hallo,

ich habe eine Frage an euch.
Mutiert euer Umfeld auch zu EV-Gegnern?
Diese ständigen Diskussionen nerven so langsam richtig.
Gefühlt sind 4 bin 5 dagegen und Argumentenresistent. Da war bis jetzt sehr viel Halbwissen, Stammtischmeinung und einfach nur Ablehnung dabei.
Es kann an meinen Umfeld liegen aber es frustriert.

Wir geht es euch?

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Wozu diskutieren?

In ein paar Jahren fahren die allesamt reinelektrisch, ganz egal mit welch dummen Sprüchen die momentan um die Ecke kommen.

Einfach reden lassen.
In meinem Umfeld steigen die einen auf elektrisch um, für andere ist es beim nächsten Fahrzeugkauf gesetzt.

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Hallo,

bei mir ist es eigentlich genau das Gegenteil.
4 von 5 sind sehr interessiert an e-Autos.
Tesla wird auch nicht negativ betrachtet, sondern überwiegend als Pionier der eMobilität gesehen.

Der 5. ist dann aber tatsächlich Argumentenresistent, wie Du es auszudrücken pflegst :smiley:

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In dem Fall würde ich gerne das Umfeld tauschen😅.
Ich vermute dein Interesse ist aber eher gering😉.
Erleichtert mich trotzdem zu hören dass es auch so laufen kann.
Ich diskutiere auch schon immer weniger aber oft wird es einem aufgedrückt. Ob man will oder nicht.

Hauptdiskussionspunkt ist bei mir immer die Entsorgung des Akkus. Von allem anderen sind eigentlich alle begeistert.

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Die Akkus sind definitiv ein Punkt der immer kommt.
Ist auch kein schlechter aber das es ein Zweitleben gibt und man auch einen Teil der Rohstoffe wiedergewinnen kann weil keiner hören.

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Mit dem damals neuen Auto mußte ich erst mal fix eine klitzekleine Runde mit den Kollegen auf dem Parkplatz drehen - mit dem obligatorischen kurzen „Pedal to the Metal“ gab es keinen Zweifel mehr, ob Elektro überlegen ist. Wir sind auf Arbeit aber technologielastig und die meisten Kollegen sind Elektroingenieure (ich witziger Weise aber nicht).

Innerhalb meines Unifreundeskreises ist es dagegen so, daß viele in der Autoindustrie arbeiten - wir haben alle Maschinenbau studiert. Die meisten klammern das Thema weise aus. Bis auf einen, der scheinbar seine Angst vor der Zukunft durch kleine Sticheleien zum Ausdruck bringen muß (kleine Küchenpsychologie).

Das versuche ich mit geringem Erfolg zu ignorieren, meist reagiere ich dann doch drauf. Was würdet Ihr machen, wenn Ihr wirtschaftlich vom Verbrenner abhängt und in einer eigentlich komfortablen Position steckt? Die meisten hoffen eben, daß es (doch) noch eine Weile so weiter geht.

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Sehr gut gesagt👍

Ich verstehe jeden der wirtschaftlich abhängig ist.
Mein Mechaniker sagt auch es macht im Sorgen.
Das war sehr ehrlich und davor ziehe ich den Hut.
Eine Freundin von mir arbeite bei einer kleinen Werkstatt bin Renault und sagt dass sie keine Zulassung für die EV von Konzern bekommen.
Das ist das Aus für den Laden und sie sucht etwas Neues nach über 10 Jahren.

Bei denen würde ich eine Abneigung gut verstehen.
Komischerweise sind es diese beiden die trotzdem offen sind und anständig drüber reden können.

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Solche Threads gibts zu hauf hier, also brauch es diesen?

Und immer die gleiche Diskussion mit den gleichen Argumenten von den gleichen Leuten. Ich bin müde.

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Ich würde sagen das Interesse für E-Autos liegt bei gerade mal 1/4 in meinem Umfeld. Bashing und „EV-Gegner“ gibts zwar so gut wie nicht, Kritik kommt schon vor. Ich bin selbst Langstreckenpendler und hab daher auch einige in meinem Umfeld.

Wir sinds gewohnt 350km am Stück zu fahren. Sonntagabend/nacht los und 180 Tempomat wo es geht. Ich werde das in Zukunft bis jetzt als einziger mit dem M3LR machen, da trotz einem Zwischenstopp die Vorteile mMn weit überwiegen.

Preis ist immer ein Kritikpunkt. Gibt halt bei E nichts im Preissegment bis 20k, was einen Diesel auch nur Ansatzweise ersetzen könnte. Nachvollziehbar. Aber das wird sich wahrscheinlich die nächsten Jahre erledigt haben.

Gibt nicht immer die Möglichkeit, eine Wallbox zuhause zu installieren. Ich hab das Glück, aber ohne Wallbox müsste ich auch 2x überlegen. Nach der Arbeit nochmal eine halbe Stunde an irgendeiner Ladesäule rumzuhängen ist jetzt auch kein Traum von mir.

Das Bashing bleibt größtenteils aus. Ich hab zu meiner Probefahrt lustigerweise einen kompletten Verfechter von V8 und „Emotionen“ mitgenommen. Und der war vollkommen begeistert, weil E ja doch nicht nur Renault Zoe Stadtquetsche bedeutet sondern Spaß machen kann. :slight_smile:

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Also jeder der in meinem Model 3 mitgefahren ist, findet Elektroautos einfach nur noch toll.

Und wenn meine Lieblingsfrage „Wie viel Reichweite hat der?“ kommt, sag ich einfach nur „genug“. Ich fahre regelmäßig Langstrecken und der Tesla macht es wahnsinnig entspannt. Und die Leute die mit ihren Diesels ja aber 1000km am Stück fahren können, ignoriere ich einfach nur. Selbst wenn ich 1000km kommen würde, würde ich die never ever am Stück fahren.

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Ja kenn ich - ich sag auch immer „So viel wie ich will“.
Die zweite Frage ist oft: „und wie lange dauert das laden?“.
Da ist meine Antwort: „Meistens 3-4“ Sekunden, 2 oder 3x im Jahr 30 Minuten."

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@senfizzl @AndyMt
Habt ihr mit den Antworten „genug“ und „Sekunden“ bessere Erfahrungen gesammelt als mit der Kilometerangabe und Ladezeit DC/AC in Minuten/Stunden?

Ich stelle in meinem Umfeld eher ein ansteigendes Interesse an E-Fahrzeugen fest.
Allerdings gibt es einige wenige, die sich in zunehmend abstrusere Scheinargumente flüchten.

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Anfangs hab ich es damit noch versucht. Aber allein bei den Angaben AC/DC oder irgendeinem kW-Wert steigen die Leute sowieso aus.

Ich erzähl dann einfach nur, dass ich bis Amsterdam mit einem Stopp fahren kann, ich es aber aufgrund der Pausen gerne mit 3 Stopps mache. Das stellt die Leute dann zufrieden.

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Es führt erst mal zu einem erstaunten Blick, weil sie andere Antworten erwarten. Diejenigen, welche dann wirklich interessiert sind fragen nach. Um die anderen ist es nicht schade…
Bei „So viel ich will“ kann ich noch erklären, dass ich ja immer mit einer vollen Batterie losfahre und gar nie extra „tanken“ muss. Die 2-3x im Jahr die ich weiter fahren muss, muss ich halt mal 30 Minuten nachladen. Dafür hab ich bis dahin 2 Stunden Zeit an der Tankstelle gespart.
Bei „wenige Sekunden“ kann ich ausführen, dass ich zu Hause ja eben nur alle 2-3 Tage mal einstecke und das wars. Rest siehe oben.
Das Argument bringe ich bevorzugt bei solchen wo ich weiss, dass sie Eigenheim haben und zu Hause laden könnten. Da kommt dann oft: „oh - das war mir so gar nicht bewusst, stimmt ja!“.

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Meine Antwort auf die Frage ist immer: „keine Ahnung“. Dann folgt meist ein „Jetzt könnte ich dir was von WLTP erzählen, oder bla bla, bli bla blub, aber für die Strecke von a nach b brauche ich x ladestopps und y Minuten, das reicht noch nicht mal um bei McDonalds einen Kaffee zu holen“. Dann ist die Frage auch erledigt.

Generell kommt es stark aufs Umfeld an. Ich arbeite in der Automobilindustrie, viele meiner Kollegen sind recht aufgeschlossen, aber auch noch viele kritisch. Wir haben hier etwas unter 2k Mitarbeiter und ich bin hier der Einzige der Tesla fährt. Entsprechend spricht sich das schnell rum. Aber: 2 Kollegen haben das konkret genutzt um etwas über die Alltagstauglichkeit zu erfahren. Einer der Beiden fährt nun selbst elektrisch, der andere Kollege sicher auch bald. Muss also nichts mit dem beruflichen Hintergrund zu tun haben :wink:

Allerdings habe ich mal auf dem Flur entsprechend auch das Stammtischgelaber mitbekommen (andere Abteilung), mit „Atomstrom aus Frankreich“, „Kohle aus Polen“, „die Kinderarbeit“, „das Recycling“, „woher der ganze Strom“, „eFuels“. Da wäre ich am liebsten stehen geblieben…

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Im Gegenteil, bis auf meinen besten Kumpel, ist eigentlich keiner mehr der gegen Emobilität spricht. Es ist eher sehr ruhig geworden, vor allem nach einer Testfahrt. Die meisten glauben auch daran, dass sich E-Autos durchsetzen werden, aber natürlich noch nicht so schnell. Vielleicht ändert sich das wenn die Preise für gebrauchte Verbrenner in den Keller gehen.
Es ist eher so, dass alle interessiert sind, aber ein E-Auto kaufen sie sich trotzdem nicht, liegt meiner Meinung am relativ hohen Preis für ein E-Auto für die Familie.

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In meinem Umfeld sind die Menschen eher erstaunt, weil sie mich als ausgewiesenen Petrolhead, kennen, dem ein V12 gerade gut genug war. Dass ich mich für ein EV entschieden habe, bringt sie sehr zum Nachdenken. Einige möchten inzwischen auch gerne ein EV haben, wenn auch eher einen VW.

Nur einer meiner Nachbarn ist ein ewig-gestriger, der sich jetzt einen der letzten Audi A4 mit Schaltgetriebe gesichert hat, weil er soviel Wert auf seinen „Fahrspaß“ legt und es außerdem eine Zumutung sei, auf einer 400km Strecke vielleicht 10 Minuten Ladepause zu machen.

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Ich kann nur das Gegenteil berichten: Der Großteil meines Umfeldes wendet sich der E-Mobilität zu bzw. fährt bereits elektrisch. Vor allem die Dienstwagenfahrer*innen holen sich gerade quasi so gut wie alle etwas rein elektrisches in meinem Umfeld.

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