Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Driften mit der Notbremse --> viele Fehlermeldungen

Guten Morgen,

hab heute bei Schneefahrban ausprobieren wollen was passiert wenn man da die Notbremse verwendet - also wie erwartet blockieren auf Schnee die Hinterräder, aber dann gings los: alles bimmelt, „Fahrzeug langsam anhalten“ - „Notbremsfunktion deaktiviert“ - " Heckmotor Leitung reduziert" - „Frontmotor deaktiviert“ - die Gangwahl Anzeige war rot, und gleich nach der (unnötigen) Aktion hat das Auto geruckelt wie wild …

Meine Fragen dazu: kennt das wer?
Ich denke es ist das Auto gehörig durcheinnander gekommen ist - jetzt ist wieder alles normal.

Fazit: mach ich nie wieder.

LG
Toni

1 Like

Das ist ein amerikanisches Auto.
Die haben da die härtesten Produkthaftungsgesetze.
Wenn da das Auto nicht bei „unnormaler“ Benutzung warnt und klingelt könnte der Anwalt des Fahrers schon eine Klage aufsetzen.
Leider wird es in D auch immer schlimmer.

1 Like

Wirkt diese Notbremsung nicht sogar auf alle 4 Räder? Zum Driften sicher nicht geeignet.

definitiv nur hinten … :wink:

1 Like

nur hinten :wink: aber zum Driften hab ich die noch nie verwenden können… dazu wirkt sie viel zu hart.

Frage, bei welcher Geschwndigkeit war das?
Da gibts sicher eine Toleranzgeschwindigkeit, wo die Fehlermeldungen nicht aufscheinen.
Ich hab das mal probiert, aber die Haftung der Winterreifen, und die Möglichkeit die Handbremse vernüftig einzusetzen war „null“.

Mit der Schlupfmöglichkeit zu arbeiten war effektiver. Da ging er eher quer.

Also, ich muss jetzt auch mal blöd fragen… Wieso sollte die Notbremsung nur hinten funktionieren? Ich stelle mir gerade vor mit 100km/h unterwegs zu sein und die Notbremse zu verwenden… Das wird ja eine tolle Achterbahnfahrt…

Ich vermute Ihr wart einfach zu langsam und daher ist die Handbremse reingegangen. Bzw. ein Fehler -> „Notbremsfunktion deaktiviert“ wurde ja angezeigt. Vielleicht hat die Notbremsung gar nicht funktioniert.

Vermutung!

Definitv nur hinten: glattgefahrene Schneefahrbahn, bergab. ca.3 km/h. Parkpostion gezogen, rausgesprungen. Hinten hat er blockiert, vorne weitergedreht. Keine Fehlermeldungen. Auto ist so noch ein paar Meter weitergerutscht.

Dann war es ja keine Notbremsung. Glaube bis 7km/h geht nur die Parkbremse rein. Daher nur hinten.

Kling vernüftig, daher meine Frage vorher bzgl. Geschwindigkeitsgrenzen.

Also das ist die Handbremse. Welche man als Nortbremse ansehen kann? Die eigentliche Bremse ist der „Rest“ mit dem ABS.
Bin an die vielen Unfälle in USA erinnert wo ja angeblich auch die Automatik stärker beschleunigen konnte als die Bremsanlage gegen halten konnte. Ein Irrsinn. Besonders falls sich jemand diese falsche Vorgehensweise gemerkt hat. Die Bremsanlge ist in jedem Wagen immer stärker. Und die Notbremse ist die Hauptbremse. Das andere ist eine Handbremse mit einer unsinnigen Bezeichnung.
Also bitte Schluß mit den unsinnigen Annahmen.

Bei meinem 750iL (E32) damals hatte der auch stärker im Schnee beschleunigt als ich bremsen konnte. Daher immer auf N, wenn man bei Glätte irgendwo zum stehen kommen will. Las mir das das erste mal passierte, dachte ich echt das was nicht stimmt.

Mit meinem P85 kannst jedenfalls die Räder bei Glätte schön zum drehen bringen ohne das das ESP etc. einsetzt. Und wenn alles nicht hilft, dann den Code rein machen und man kann mit dem Auto machen was man will. Dann sind alle Helferlein raus. Dann ist auch eine trockene Betonfläche wie Eis.

Die Handbremse kannst jedenfalls nur „vernünftig“ einsetzen wenn es ein richtiger Hebel wie früher ist und dann auch am besten mit Schaltung. Alles anderer geht doch gar nicht mehr richtig. Zugegeben, braucht aber auch kein normaler Mensch. Ich habs beim Tesla jedenfalls noch nie gemacht und auch diesen Code nie verwendet. Wenn das überhaupt noch geht. Dafür war mir mein Tesla immer zu schade und beim Weiterverkauf kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass der nie getreten wurde oder gedriftet ist :stuck_out_tongue_winking_eye:

Nein, Die Bremsanlage ist nie stärker als der Motor !!!
Die US-Automatiken schalten soweit runter, bis sie wieder mehr Kraft als die Bremse hat.

Im meinem handgeschalteten Jeep stirbt der Motor in der 1. nicht ab, wenn die Bremse voll trete. Der fährt munter weiter, und erhöht sogar das Standgas :wink: Ganz blöd beim Bergabfahren im steilen Gelände, wenn man die Kupplung vergißt…

Na ja das mit dem stärker Beschleunigen als Bremsen bezieht sich hier ja auf das faktische Anhalten. Hat eben etwas damit zu tun die Kraft des Antriebs oder der Bremse auch auf die Strasse zu bringen…
Generell ist die Bremse immer stärker als der Motor, nur das eben auf den Asphalt, Schnee, Eis zu bringen ist seit Einführung des ASR, DSC, ESP wichtiger geworden wenn es auf einen glatten Untergrund geht. Meist ist das ABS da ja beim Bremsen unterstützt nicht so feinfühlig wie das ESP, somit geht es schnell von 0-10 km/h aber langsamer von 10-0 km/h.
Schon um 2000 herum wurde bei einigen Handschaltern mit dem ESP Gas gegeben, falls beim runter schalten das Heck ausgebrochen ist. Somit war das mit dem „langsamer“ werden auch schwieriger.
Legendär sind da alte Autos mit ABS die die gesamte Bremse aufgemacht haben, wenn auch nur ein Rad blockierte. Daraus folgte dann ein Bremsweg der elend lang war.
Dabei hilft es eben dem Wagen/ABS auch klar zu machen, dass man anhalten will. Also eben mal ordentlich auf die Bremse treten, die kann das ab und muss das ja auch in Panik Situationen mit Adrenalin im Bein aushalten. Manche ABS-Systeme merken dann dass sie auch mal blockieren sollen, denn der Fahrer steht ja schon 2 Sekunden unverändert auf dem Pedal und wir sind erst 3 km/h langsamer geworden. (Ja ist übertrieben, Gefühlt gibt es das aber auch)

Hmm, also eine Automatik „kuppelt“ ja nicht ein wenn ich auf der Bremse stehe. Somit kann der 1. Gang sein wie er will.
Aber jedes Auto das ich kenne kann 100->0 km/h auf trockenem Asphalt schneller als 0->100 km/h. Somit dürft einleuchten, dass die Bremse ganz klar viel mehr Energie umwandeln kann als jeder Motor.
Das mit dem nicht absterben kenne ich auch, kann gern mal an einer Kupplung liegen die nicht ganz greift oder eben so ausgelegt ist, dass das Getriebe überlebt. Also lieber rutscht die ein wenig bevor Getriebe/Antriebswelle etc. Schaden nehmen.
Bergab im Gelände da sagt mir mein Kopf -> Untersetzung rein und Kupplung bloss drin lassen.
Aber das ist so weit weg, wie Driften mit der Notbremse eher: „Hinterachse soll mal etwas rutschen wenn ich versuche die Feststellbremse auszulösen.“

Driften wäre ja den Zustand der rutschenden Hinterachse beibehalten, das wird mit einem nicht abschaltbaren ESP ein sehr kurzer Spass. Ja für die mit Performance Model 3 gibt es den Track-Mode der kann das, aber im Model S habe ich davon noch nichts gehört.
Kurz geht das mit dem Schlupfstart schon einfacher. Aber es geht ja eigentlich darum den stabilen Zustand zu verlassen und in eine dynamische instabile Lage zu kommen und diese dann wiederum zu halten. Das geht mit Heckantrieb meist einfacher als mit einem Allrad Auto, aber eigentlich immer gleich:

  1. Lastwechsel
    Durch eine Verlagerung des Gewichtes von links nach rechts oder umgekehrt wird das Fahrzeug instabil und ich komme in den Drift. (Siehe 90% der Kurvenfahrten im Rallye Sport, mal Scandinavian flick ansehen. z.B.: Scandinavian flick - Wikipedia)

  2. Hinterräder bremsen
    Die Räder blockieren und werden in eine Richtung ausbrechen, also vorher in die Richtung lenken und dann ganz kurz die Räder blockieren lassen. Das geht mit den ganz alten Handbremsen ganz gut. Knopf drücken kurz kräftig ziehen und wieder loslassen.
    (Gibts z.B.:Hydraulische Handbremse / Handbrake ZeroOne Fly Off • Online-Shop für Drifting & Tuning hier.)

  3. Hinterräder stark beschleunigen
    Ist glaube ist selbst erklärend… (sieht man gut in den ersten Sekunden hier: https://youtu.be/JVfnJkigESU - OK die machen das im normalen Strassenverkehr, sorry für den Link, niemals nein, da verstehe ich leider gar keinen Spass)

Hier schön erklärt: https://youtu.be/U3NjrBOazHU?t=39 (Und der Mann weiss ganz genau wovon er spricht.)

Ja da kam der Oberlehrer durch, sorry.

1 Like

So was einbauen dann klappt es

Also bei mir war lange auf den Park Knopf drücken immer mit der Notbremse verknüpft - bei allen 3 Teslas bisher gleich - es ist die elektromechanische Feststellbremse die dann greift, und die ist an der Hinterachse - heute war das erste mal dass ich das im Schnee versucht hab, und definitiv das letzte mal. Es war beim bergabfahren mit entsprechend Platz, kein großes Gefälle (geschätzt knapp 5%) bei ca 30km/h - ich hab den Knopf nicht gehalten bis das Auto gestanden ist, sondern halt nur kurz bis die Wirkung deutlich spürbar war und das Auto hinten etwas weg gegangen ist. Als die Räder wieder zu rollen begannen, wollte ich weiterfahren - was in einem irrsinnigen Geruckel und vielen Fehlermeldungen geendet hat. Nach einem Neustart hat alles wieder gepasst - war eigentlich meine eigene Blödheit kann man sagen - wär nur interessant, ob das noch wem passiert ist.

1 Like

Ich könnte mir vorstellen, dass das Drücken der Bremse nicht automatisch die Fehler unterdrückt. Somit ist bei normaler Fahrt etwas „seltsames“ passiert und das Fahrzeug hat dann eben alles was da nicht normal lief als Fehler gemeldet.
Wäre sogar versucht das nachzustellen, aber hier ist leider kein Schnee und das M3 regiert wsh. auch anders.

naja - das Geruckel war schon sehr beeindruckend - ich glaub ich will das nicht mehr, daher kein 2ter Versuch :wink: