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Doppellader bei Facelift Modellen

Weiss evtl. jemand von Euch ob man den Doppellader auch bei den Facelift Modellen einbauen kann?
Mir ist bekannt, dass man per Software auf 16,5kW aufrüsten kann, dennoch würde ich lieber die 22kW Option haben, wenn das technisch möglich ist.

Nein, die Doppelladeroption ist entfallen und ich habe auch noch von niemandem gehört, dass eine Nachrüstung als Retrofit von dritter Seite möglich war.

Gruß Mathie

Das ist eines der wenigen Vorteile der Prefaceliftmodelle.

:wink:

Anmerkung: 2 weitere Vorteile - größerer Frunk und verkleidete Motorhaube.

Die Bestelloption war ja auch schon vor Facelift entfallen, dennoch konnte man ja nachrüsten, was ich bei meinem P90D auch getan habe.
Für mich erschließt sich bis jetzt noch nicht, warum es nicht auch beim Facelift gehen sollte.

Soweit ich weiß fehlt der Bauraum.

Gruß Mathie

Hat denn schonmal jemand die Rücksitzbank beim Model S hochgeklappt und geguckt, wie es dort jetzt mit dem neuen Ladegerät aussieht?
Beim Model X sitzt das Ladegerät ja an anderer Stelle und ich würde die Bauraum-Ausrede sogar gelten lassen, bis ich es mal von näherem bzw innerem gesehen habe…

Du hast recht, das Bauraum-Argument kam vom MX, nicht vom MS, hatte ich vergessen.

Gruß Mathie

Was bringen die 5,5 kW mehr? Statt 4h Laden sind es Fünfdreiviertel beim S90 ganz voll ohne Verluste. Wer übernachtet weniger als 6 Stunden?

In deutschen Häusern liegen üblicherweise 400V und 63A an. Das sind 25,2 kW. Lädt das MS in der Garage mit 22kW dann kann die Mutti den Elektroherd mit 6 kW nicht anmachen. Die Begrenzung auf 16,5 kW macht zuhause absolut Sinn: MS Facelift + Herd + Waschmaschine + Fernseher + Kühlschrank sparen.de/faq/wie-viel-strom … rchschnitt

Für unterwegs ist 22kW, also 1/6 des SuC, sowieso viel zu wenig. Wer trinkt 4 h lang Kaffee?

Ein dreiphasiger Anschluss mit 63A bietet 43 kW…

Davon abgesehen sehe ich 11 kW AC auch als völlig ausreichend. Unterwegs lade ich lieber schnell per DC.
Aber da gibt es nunmal die unterschiedlichsten Ansichten und Anwendungen, wie wir gelernt haben. Tesla betrachtet die Masse und richtet sich nach der Masse. Sie würden keinen Doppellader streichen, wenn den 95% aller Kunden gekauft und bezahlt hätten :wink:

Der 16,5 kW Lader, der auch beim Model X zum Einsatz kommt, ist größer als ein einzelner alter 11 kW Lader. Man kann daher keinen weiteren zweiten 11 kW Lader einbauen, da der Platz fehlt. Theoretisch müsste es aber möglich sein, den einzelnen neuen 16,5 kW Lader gegen zwei alte 11 kW Lader und eine Junction Box zu tauschen. Aber ob das dann noch mit Kühlung und Kabelbaum zusammenpasst… :unamused:

Über Nacht genügen auch 6,6 oder 11 kW. :wink:

Also 22 kW sind schon fein wenn man auf der Durchreise ist und es genau eine 22 kW-Säule gibt.

Man kann in ca. 3 Stunden wieder vollladen. 107 km/h waren mein Rekord. :exclamation:

Längeres Mittagessen und Spaziergang. :slight_smile:

Gestern musste ich spontan nach nochmal kurz weg, hatte aber nur wenige %chen im Akku. 60 Minuten hatte ich noch Zeit und konnte so schnell 26% mit 22 KW auffüllen. 11KW hätten in diesem Beispiel nicht gereicht außer bei Schleichfahrt.

Oh ja, sorry, vergaß Wurzeldrei.

16,5kW kannst Du Dir ja auch beim FL freischalten lassen. Klar kann es immer Situationen geben, bei denen die 5,5kW fehlen, aber für die meisten Kunden scheint das nicht kaufentscheidend zu sein, sonst hätte Tesla vermutlich wieder eine 22kW-Option im Angebot.

Gruß Mathie

Hi !
Es gab FL Modelle ohne auto close charge port. Check mal im SeC, ob die noch den alten Lader hatten. Bin mir nicht sicher, ob die early FL nicht noch die alte Technik hatten - dann wäre das ggf. möglich.

Mein FL hat den manuellen Chargeport,
und den neuen Lader.

Ahhh Mist - war so ne Vermutung…

Danke für die Info !

Unter „Doppel-Lader“ verstehe ich eigentlich was anderes: 2x 22 kW Brusa Lader! Was wäre das für ein Effekt wenn man an einer 22 kW Säule steht und mit 2 Kabeln beide Ladeports belegt, dafür aber mit 44 kW die Batterie lädt! Geht nicht? Geht wohl! Ich habe mal einen LKW Selbst-Umbau (zum Wohnmobil) getroffen, der das so macht.
Ich frage mich immer, wieso Tesla das mit den eigengestrickten 11 kW Ladern macht und nicht auf Standard-Produkte setzt (ok, dann müssten sie wieder Geld ausgeben, schon klar!).

Der neue Hochstromlader mit 11kW (und 16,5kW gegen Freischaltung) hat einen anderen Kabelbaum und ist auch für die Rekuperation zuständig. D.h. es gibt eine zusätzliche Kabelverbindung zur Drive Unit.

Eine Umrüstung auf die alte Laderarchitektur zieht den Tausch weiterer Komponenten nach sich.

Abgesehen davon ist der „Slave“-Lader nur noch in geringen Stückzahlen vorrätig, d.h. bei Defekt kann es schwierig werden mit Ersatz. Oder man muss selbst reparieren.

Ich habe von einer Nachrüstung abgesehen.

Sie hätten an 95% aller Kunden den Doppellader verkauft, wenn er nicht aus dem Konfigurator gestrichen und die Sales-Leute angewiesen worden wären, den DL zu verschweigen und bei aktiver Kundennachfrage von selbigem anzuraten.

Bitte wiederhol doch nicht ständig, das Ladegerät sei für die Rekuperation zuständig. Es fließt lediglich der Reku-Strom durch die Verkabelung des Ladegeräts. Das Ladegerät richtet aber nicht 65kW Rekuleistung gleich. Sonst könnte Tesla auch mit 65kW an AC-Ladesäulen laden.

Das ist zum Glück Teslas Problem. Entweder sie kapieren es selbst oder sie kriegen es irgendwann von einem deutschen Gericht auf eigene Kosten gesagt.

In dem PDF ist übrigens auch ein Passus zu Teslas unmöglichen Vorgehen in Sachen Sicherung im Ladegerät enthalten
Dies kann dazu führen, dass der Bruch einer Lötstelle Kosten in drei- oder vierstelliger Höhe verursacht. In diesen Fällen sollte aus Herstellersicht beachtet werden, dass die Grenze von Treu und Glauben dann erreicht ist, wenn ein Missbrauch offensichtlich ist, d. h. der Hersteller die Baugruppe ohne Weiteres auch in mehrere Unterbaugruppen aufteilen könnte.