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Diverse „Fehler“ ohne Ergebnis

Hallo Zusammen,

unser Model 3 AWD macht in der letzten Zeit etwas Kummer.

Zuerst hatten wir quietschende Querlenker, die aber lt Tesla komplett in Ordnung sind und das Quietschen ist nun auch weg.

Jetzt haben wir an den vorderen Winterreifen Sägezahnbildung.
Dies wurde bei Tesla per Achsvermessung auch geprüft, jedoch auch ohne einen Fehler zu finden.
Lt. Reifenpartner wurden die Räder nicht von hinten nach vorne gewechselt.

Nun ist mir aufgefallen, das beim einparken, wenn die Lenkung voll eingeschlagen ist und ich gaaanz langsam rückwärts fahre, der Antrieb ruckelt.

Muss ich nun schon wieder zum Service-Center oder ist das normal?

So langsam fühle ich mich selbst schon ein wenig veräppelt, da bisher alles in Ordnung war.

Und bei Pflastersteinen (Spielstraße), vibriert es teilweise kurz so, das ich es bis ins Lenkrad merke. Über Kopfsteinpflaster ist aber alles super.

Km Stand 14200 BJ 06/2019.

Vielen Dank schon einmal.

Viele Grüße

René

Das mit dem ruckelnden Antrieb kann ich bei mir nicht feststellen, auch wenn die Räder voll eingeschlagen sind :thinking:

Klingt nicht danach, ob das so sein soll…Mach lieber mal einen Termin!

Hallo Paldadin,

ja, das habe ich schon befürchtet…seufz…also noch einmal hin.

Danke für deine schnelle Antwort.

Viele Grüße

Das ein Fahrzeug beim Vollausschlag „vibriert“ kenne ich von anderen, deutlich sportlicheren Autos als das M3. Du beschreibst, dass das Ruckeln vom Antrieb kommt. Was macht dich so sicher? Hast du den originalen Winterreifensatz von Tesla montiert?

Nein ich habe Zubehör Felgen drauf mit Nokian Reifen.
Das Problem habe ich halt nur, wenn die Lenkung ganz nach links oder rechts ist und ich wirklich ganz vorsichtig das E-Padel drücke.
Das gleiche habe ich mit den original Sommerfelgen.

Letzten Winter hatte ich diese Probleme noch nicht.

Was könnte es denn noch sein? Die haben schon wegen der Sägezahnbildung die Aufhängung geprüft und die Achse vermessen.

Viele Grüße

Das liest sich nach Reifenrubbeln, verursacht durch die unterschiedlichen Lenkradien der Vorderräder. Vereinfacht gesagt, passt im niederen Geschwindigkeitsbereich der Lenkwinkel des inneren nicht zu dem des äußeren Rades, was gewollt ist, da die Lenkgeometrie auf Kurvenfahrt bei höherer Geschwindigkeit optimiert wird.

Der Punkt, der mich aber stutzig macht, ist, dass du es letztes Jahr noch nicht hattest. Möglich wäre, dass das Gummi der Winterreifen etwas ausgehärtet ist, aber nach einem Jahr nicht unbedingt der große Faktor.

Kannst Du feststellen, ob das Phänomen eher bei feuchtem Wetter auftritt? Hat die Außentemperatur Einfluss? Was passiert, wenn du bei trockenem Wetter nach einer längeren Fahrt parkierst (Reifen werden warm, weicher und die Neigung zum Rubbeln nimmt ab)?

Das ruckeln habe ich auch seit kurzem häufiger!

Das sind nicht die Räder, das kommt vom Motor. Früher konnte man das provozieren indem man auf einer steilen Rampe das Auto mit dem Gaspedal festhält bzw. ganz leicht rollen lässt. Das sind torque ripples des Motors.

Warum das jetzt so verstärkt auftaucht weiß ich nicht.

03/19 LR Awd mit 58tkm

Bernhard

Hallo RunnerFX,

danke für deine Antwort.

Also das Wetter und die Temperatur ist egal. Es ist auch egal, ob das Auto draußen oder in der Tiefgarage steht. Könnten denn die Reifen schon nach einem Winter so aushärten?

Die Sägezahnbildung hat mich schon stutzig gemacht. Nicht das der Reifen einen Produktionsfehler hat.

Der Nokian Reifen soll ja ein richtig guter sein.
Bei unseren alten Fahrzeugen hatten wir Bridgestone, Pirelli drauf. Die waren für die Wetterverhältnisse in Frankfurt auch top.

Bin echt ratlos und auch wenig zu geizig, Winterreifen mit 6 mm Profil in die Tonne zu treten.

Hallo Darock,

zum Glück oder leider bin ich ja anscheinend nicht alleine mit diesem Problem.

Danke das Du das Problem auch schilderst.

Da war mein Gedanke „Probleme im Antrieb“ ja richtig.

Viele Grüße

Hab das Ruckeln inzwischen auch. Gabs am Anfang definitiv nicht.

Kann es gut reproduzieren, mit konstanter Strompedalstellung <2 km/h eine Ebene oder leichte Rampe hochfahren.
Auch ruckelts bei mir bei ziemlich genau 28 km/h, wenn man mit konstanter Geschwindigkeit z.b. Berg hochfährt.

Werde es weiter beobachten und vor Garantieende Tesla melden.

Solches Ruckeln wurde nach unverantwortlicher Nutzung des Dynomode im öffentlichen Straßenverkehr von Tesla im Dynomode eingeführt, sobald Fahrzeugbewegung sensiert wird. Vielleicht hat sich durch ein update diese gewollte Ruckelei in den Normalbetrieb verlagert? Ganz undenkbar ist sowas nicht…

Ich werde es bei Tesla mal melden. Mal sehen was die sagen.

Ich bilde mir auch ein, dass es mit einem der letzten zwei Updates so verstärkt kam. Vor allem die 48er ist sowieso ein grausamer Rückschritt.

Bernhard

Genau unter 2km/h perfekt beschrieben. Danke

Wäre super, wenn Du die Antwort von Tesla posten würdest.

Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Im Dyno Mode werden ja nur die Sicherheitssysteme deaktiviert. Warum soll da der Motor ruckeln? Vor allem ist es relativ leicht und fast jedes mal reproduzierbar. Bei ansteigender Strecke spürt man es am deutlichsten.

Nein. Ich schrieb doch, dass Tesla nach MISSBRAUCH vom Dynomode dieses Ruckeln eingeführt hat, verbunden mit stark verminderter Leistung, sobald im Dynomode GEFAHREN wird. Auf dem Rollenmprüfstand bewegt sich das Auto nicht vom Fleck. Nur dort werden im Dynomode die Sicherheitssysteme abgeschaltet UND die VOLLE Motorleistung losgelassen. Sobald das Auto sich bewegt wird auf das Ruckeln umgeschaltet.
Meine Vermutung ist, dass dieses Warnruckeln den Weg in den Normalbetrieb gefunden haben könnte durch ein missratenes Firmwareupdate von Telsa.
Letzteres ist nur eine Vermutung. Das oben beschriebene ist traurige Realtität :cry:

Dieses besagte Ruckeln habe ich ebenfalls wenn ich in der Grage einparke oder ähnliches. Ich würde von meinem Verständnis als Mechatronik Student das als vollkommen normal bezeichnen. Tesla nutzt an der Hinterachse einen Motor mit hohem Reluktanzanteil. Diese sind dafür bekannt, dass sie ein ausgeprägtes Rastmoment erzeugen. Das heißt bildlich gesprochen, dass der Motor 45° dreht und dann (wie zwei Magnete) in der Position „einrastet“. Dann benötigt man wieder mehr Moment um aus der Rastposition zu fahren und dann „springt“ der Motor wieder in die nächste Rastposition.
Mit entsprechender Motorsteuerung kann man dieses Verhalten verringern. Aber scheinbar wurde hier zugunsten der Leistungserhöhung kein so großer Wert mehr darauf gelegt.
Somit mache ich mir bezüglich dieses Ruckelns garkeine Sorgen. Das ist vollkommen normal und technisch begründbar.

Grüße Jan

gut das klingt plausibel zumindest für sehr niedrige Drezahlen. Bei mir tritt es jedoch auch ziemlich genau bei 28 km/h auf, bergaufwärts mit Konstantfahrt.

Vom Gefühl her vergleichbar mit einem stotternden Verbrenner, wenn man mir den Vergleich erlaubt :wink:

Müsste ich mal testen, wenn ich wieder unterwegs bin. Hängt auch immer davon ab wie viel Moment der Motor stellen muss (wie steil ist der Berg).
Denke das was du spürst ist das „Torque Ripple“. Dieses hatten aus den USA einige SR+ Fahrer (die ja nur den Reluktanzmotor haben) berichtet. Allerdings kann ich hier keine genauen Erklärung aus dem Stegreif bieten, da ich mich mit der Thematik nicht befasst habe.

Prinzipiell korrekt nur hat das Auto das bis vor kurzem nicht gemacht. Dieses ausgeprägte und sogar für Beifahrer deutlich spürbare Ruckeln gibt es erst wenige Wochen, wenn überhaupt.

Von dem von mir und anderen usern beschriebene minimale ruckeln bei sehr sehr langsamer bergauffahrt mal abgesehen. Das war immer schon da und entspricht dem von dir angesprochenen „Rastmoment“.

Bernhard