Diverse Änderungen der Kaufprämie für E-Fahrzeuge ab 2023

Gerade exklusiv beim Handelsblatt veröffentlicht worden:

Kurz zusammengefasst:

  • 4500€ für Autos, die weniger als 40.000€ kosten
  • Ab 40.000€ gibts noch 3000€ Prämie. Ab 65.000€ gibts nichts mehr.
  • Innerhalb von 2023 sollen die 65.000€ auf 45.000€ abgesenkt werden, wenn ichs richtig verstehe. Ab dann auch nur noch 3000€ Prämie für günstigere E-Autos.
  • RIP Plugin-Hybride
  • Förderung gedeckelt auf 2,5 Milliarden Euro
  • Noch zu klären: Gibt’s die Förderung weiterhin erst mit der Zulassung?
  • Zur Haltedauer konnte ich nichts finden

P.s.
Ein großes Danke an Christian Lindner, der Elektroauto-Subventionen für „schädlich erachtet und am liebsten abschaffen würde“. Ist natürlich ganz was anderes, als die Reduzierung der Steuern auf fossile Kraftstoffe. Die ist toll! Danke FDP!

Bleibt noch zu klären, ob es zukünftig eine Porsche-exklusive Kaufprämie für Fahrzeuge jeglicher Antriebsart geben könnte. Lindner klärt das noch bilateral mit Blume. Muss aber eine Steuersenkung sein, keine Kaufprämie, denn merke: Prämien doof, Steuerrabatt super.

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Nur mal für Förderungs-Dummys, wie verhält sich das denn mit dem bisher immer ausgewiesenen Herstelleranteil? Verändert der sich auch?

Bleibt ziemlich sicher gleich, alleine weil es sonst kompliziert wird für bestehende Bestellungen.

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Möglich, aber ich denke es kommt eher der eFuel-Rabatt, wenn man nachweisen kann, dass dieser ausschließlich in einen 911er getankt wird.

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Jetzt mal nur eine Frage

Bei dem Fahrzeug Preis handelt es sich rein um den Fahrzeugpreis oder werden die Zusatzausstatungen mit gezählt?

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Brutto oder netto?

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Stand in dem Artikel nicht. Aber in dem Kontext gehe ich davon aus, dass Nettopreise gemeint sind.

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Es braucht keine Förderung für etwas das sich auch so verkauft und wo die Nachfrage das Angebot bei weitem übertrifft.

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In der Vergangenheit hatte nextmove aus Diskussionspapieren zitiert, in denen es um den auf der Rechnung ausgewiesenen Bruttobetrag nach Rabatten ging. Bleibt also spannend.

Hier steht doch aber nirgends dass das ein Beschluss ist.
Also erst mal abwarten.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, soll es für Firmen-/Dienstwagen keine BAFA mehr geben. Da sollte es sich dann imho eher um Bruttopreise handeln

Das kann ich nicht glauben.

Gut möglich, Förderung wurde eh als Einnahme verbucht, insofern nur halb so viel wert.

An einer Stelle im Artikel wird von „Nettolistenpreis“ gesprochen. Konkret die Absenkung von 65.000€ auf 45.000€ Nettolistenpreis. Macht praktisch nur Sinn, wenn die 65.000€ ebenfalls netto sind. Bei 40.000 und 65.000€ liegen auch die aktuellen Nettogrenzen, also gehe ich ganz stark davon aus, dass dies auch weiterhin der Fall ist.

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Und das Dienstwagenprivileg bleibt. Diese FDP ist einfach zum Kotzen.

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Andere Hersteller haben explizit zugesagt, dass sich der Hersteller Anteil nicht ändert (z.B. MG). Somit wäre ich da nicht ganz so sicher. Eventuell bei Tesla bestätigen lassen?

Und kompliziert wäre es nicht. Die brauchen doch nur die Abschlussrechnung nach oben korrigieren. Auch Nextmove hat den Passus in der Bestellung zitiert, die das ermöglichen würde.

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Es wäre möglich, aber umständlich und für die Kunden blöd. Gibt auch für den Staat keine Not da was zu drehen.

„Wichtig ist, dass klar fixiert ist, dass die Förderung ausläuft. Wenn der Topf leer ist, ist er leer“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Bernd Reuther, der Wirtschaftszeitung.

Also im Prinzip darf man ab jetzt kein EV mehr bestellen, denn bei den langen Auslieferungszeiten gibt’s bei Lieferung keine Bafa mehr.

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Wenn die Förderung dein einziger Bestellgrund ist. Wenn es die Kohle ist, bestell einfach ein billigeres BEV…

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