Diskussion über UNECE-Treffen bzgl. City-Lenkassistent für Europa

Ganz genau so kenne ich Lobbyarbeit auch: So tun, als ob man einverstanden ist und anschließend alles in Frage stellen, da geschickt untergebrachte Formulierungen alles zum Stoppen bringen.
Ich hoffe, dass wir uns irren. :woozy_face:

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Tesla saß doch mit am Tisch, eine Überraschung sollte es da nicht gegeben haben.

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Solche Textpassagen unterzubringen ist ja gerade der Trick der Lobbyisten.
Ich weiß wovon ich spreche, da ich in dem Haifischbecken im Gesundheitswesen unterwegs war. :smirk:

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Das Mercedes-System schaltet sich ab, sobald es einen Fußgänger sieht. Dann haftet wieder der Fahrer.

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Woher weißt du, dass das rechts Überholen kein Problem darstellt und deshalb für alle Autofahrer eingeführt werden sollte? Angeblich sind die deutschen Autobahnen mit Rechtsüberholverbot weltweit die sichersten :upside_down_face:
Und sollen dann auch alle weltweit maximal 130 fahren dürfen, weil das für Milliarden Menschen auch so gilt?

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Ich glaube, überall auf der Welt gibt es Sondersituation. Wer schon mal in den USA auf einem zwölfspurigen Highway gefahren ist, wo es drei parallele Autobahn Verzweigungen gibt, von denen eine die Links, die eine Mitte und die eine rechts abgeht, weiß, dass es auch dort Situationen gibt mit den stupide Regeln nicht klarkommt. Deshalb der Ansatz von Tesla. Ich habe immer noch die Überzeugung, dass unsere Regulator hier ein völlig falschen Ansatz fährt

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Meine Hoffnung ist hier still, dass Tesla ein ähnliches Vorgehen avisiert wie bei der Initialen Einführung des Autopiloten vor langer Zeit. Solange Tesla es für sich so auslegt und interpretiert, legt es die Regeln halt in dieser Art und Weise aus. Wenn dann irgendwann mal das KBA oder ähnliche Behörden Einspruch erheben kann immer noch nach gebessert werden

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16 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Off-Topic-Beiträge aus diversen Threads (aktuell)

https://twitter.com/alex_avoigt/status/1775937982748356738

Ist das jetzt echt erstmal vorbei?

Europa reguliert sich zu Tode. Da haben viele Menschen Arbeit ohne wirklich was zu tun…

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Ja, ich habe bereits letztes Jahr damit gerechnet als die hands-on-Lösung abgelehnt und stattdessen die hands-off-Variante mit Platzhaltern beschlossen wurde. :wink:

Das sichert Arbeitsplätze bis man gar nicht mehr Konkurrenzfähig ist und am Schluss gar nichts mehr hat😆

Man kann immer noch alles was nach Europa importiert wird zertifizieren und regulieren… einfach ein beliebiges Handbuch eines beliebigen Produkts aufschlagen… die letzten Kapitel. Es ist zum Teil schon grotesk…

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Nun beruhigt euch doch endlich mal, und bitte hört mit diesen Spekulationen auf

Das Gremium hatte beschlossen, zunächst die Regeln vorzuziehen, bei denen Bestätigung notwendig ist.

Im zweiten Schritt regeln Sie nun die Variante, bei der Autos Entscheidungen selbst treffen dürfen. Dazu werden sie als erstes Tesla in den USA besuchen, und sich FSD vorführen lassen. Daher sieht das für mich nicht wie eine Verschwörung gegen Tesla aus.

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Es hatte auch 2020 (im Lockdown) beschlossen, dass man 2021 eine fertige Regulierung hat, die 2022 gelten würde. Dieses Gremium beschließt eine Menge, auch wenn der Tag kurz ist.

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Gibt es eigentlich irgendwelche Infos wie weit Phase 2 in der Ausarbeitung ist? Letztes Jahr war ja eine Zeit lang geplant, Phase 1 und 2 gleichzeitig zu beschließen. Da muss es zumindest kurzzeitig die Hoffnung gegeben haben rechtzeitig fertig zu werden.

Doch doch. Sieht man ja in den verschiedenen Threads.

Die Medien. Die Politik. Die Kunden. Die Konkurrenz. Die Energieversorger…hab ich wen vergessen? Bei dermaßen viel Aluhut-Faktor bekomme ich fast das Kotzen.

Tesla ignoriert seit 4 Jahren alles abseits der USA und auch dort sind sie nicht beim Robotaxi. Tesla hätte in den letzten 4 Jahren auch nur IRGENDWAS in Gegenden Abseits der USA befördern können, wenn man gewollt hätte. Ich sag da nur Unified Stack. Wo ist das verdammte Problem NUR den City-Anteil auszuklammern?

Im Ernst: Die Aufgaben der Gremen ist es, die allgemeinen Zulassungsrichtlinien zu erarbeiten um einen sicheren Einsatz in den bekannten grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, Autofahrer und Unbeteiligte zu schützen - es ist nicht die Aufgabe für einen Hersteller wie Tesla den Weg freizuräumen, auch wenn der nicht mal was vorzeigbares in der Hand hat. BMW beispielsweise allerdings schon. Via nationaler Einzelzulassung, Jedem Hersteller steht es frei, genau diesen Weg als „Proof of concept“ zu gehen und damit das Vertrauen der Bevölkerung und deren gewählter Vertreter zu gewinnen.

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Das Thema hatten wir doch schon, auch ganz ohne Verschwörung:

BMW hat eine nationale Einzelgenehmigung (für D und Spanien - was nebenbei bemerkt auch unbefriedigend für den Rest Europas ist und bei der FSDBeta auch wieder für viel Diskussionen sorgen würde) für den Ersatz der Handkontrolle für die Aufmerksamkeitskontrolle durch eine Blickkontrolle und für blickgesteuerte Spurwechselinitialisierung als Ersatz für die händische Blinkerbedienung.
Damit werden erlaubte und bekannte ADAS Level 2-Regularien (Fahrerüberwachung für Lenkassistent und Fahrerinitiierung für Spurwechselassistent) in diesem speziellen Punkt „nur“ durch ein anderes Verfahren ersetzt. Das kann man machen und ist „nett“.

Das heißt aber nicht, dass Tesla einfach hergehen und eine Einzelgenehmigung für bspw. eigenständiges Abbiegen und Überholen innerorts als wesentliche Elemente der FSDBeta beantragen kann - das wäre bisher schlicht von keiner europäischen Zulassungsbehörde genehmigt worden (und vom KBA schon gar nicht), da so weit abseits der bisher gültigen ADAS-Regelung und weit über das hinausgehend, was Level 2 Systeme bisher ermöglichen können bzw. dürfen.

Ich denke der Unterschied sollte klar sein.

Davon abgesehen: Die FSDBeta gibt’s neben den USA auch schon in Kanada und als nächstes Land wird man es mit hoher Wahrscheinlichkeit in China sehen - damit wären schon mal die zwei wichtigsten Märkte für Tesla abgedeckt. Dass man als Hersteller da erst mal den Weg des geringeren Widerstands geht, kann ich zumindest nachvollziehen.

Wir in Europa schauen erst mal weiter in die Röhre, können aber noch etwas auf Phase 2 der DCAS-Ausgestaltung hoffen, mit der dann hoffentlich die systeminitiierten Manöver flächendeckend in die Regelung aufgenommen werden - womit die FSDBeta auch erst bei uns Sinn ergeben würde.

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Der deutsche Markt ist einfach zu unbedeutend geworden, als dass man da extra Arbeit (Einzelzulassung) reinsteckt.
UNECE ist der richtige Weg und Tesla ist da sehr wohl aktiv.

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