Diskussion über UNECE-Treffen bzgl. City-Lenkassistent für Europa

Aber warum? Weil irgendjemand das mal so festgeschrieben hat? Steht in der Bibel, oder so?

Aber, ist nicht die UN ECE Vorgabe für Ganz viele Länder bindend? Da wäre es doch für Tesla sinnvoll, einen Zwischenschritt für jene Länder anzubieten, damit überhaupt jemand FSD zum Fahrzeug dazu kauft gerade in jenen Ländern, die nicht Nordamerika oder Kanada heißen. Oder ist mit der V 12 Schlichtweg das System soweit fortgeschritten, dass der Einbau dieser Schranke nicht möglich ist?

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möglich ist in Software fast alles , die Frage ist wie sinnvoll es ist Geld (Entwicklungszeit) in etwas zu stecken was eh kaum mehr darf als jetzt schon .

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Interessant ist hier auch die Aussage „we could make some small improvements to the older versions of FSD“.

Das sind sehr viele Einschränkungen in einem Satz. Die Hoffnungen für dieses Jahr kann man mal getrost in Richtung 0 reduzieren. Warum sollte Tesla den Aufwand machen, an alten, obsoleten FSD Versionen rumzuschrauben?
Mein Tipp: Sie warten auf Phase 2.

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Das ist ernüchternd. Ich hätte erwartet dass es tatsächlich etwas ab September/Oktober geben wird was uns zumindest einen Teil der Features bringt.
Ich würde mir zuverlässige Spurwechsel wünschen und dass Kurven sauberer gefahren werden

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Relativ Simpel: Der Fahrer soll aktiv in die Fahrt mit eingebunden werden.

Deswegen bestätigen oder vorschlagen und vom Fahrer initialisieren lassen. Das entspricht ja weitgehend den bisherigen Lösungen im Feld. Siehe BMW mit Blick-Bestätigung.

V12 hat ein ganz anderes Problem. V12 unterscheidet - wenn ich die Videos richtig interpretiere - einfach gar nicht mehr nach Manövern da die taktische Planungsschicht einfach im „End to End“ weggefallen ist.
Im Grunde ist V12 in keinem Land zulassungsfähig das irgendwelche Anforderungen an das Fahrverhalten hat da sowas wie „Regeln“ nur noch ein stochastischer Wert ist.

Zum Kontext: Der Standard-AP kennt eine Trajektorie (der exakte weg dem das Fahrzeug folgt) und berechnet die anhand der Spurmarkierungen. Wenn man sich das genauer ansieht dann wird auch nur eine Spurmarkierung mit als Pfad verwendet, mit Offset in die Fahrbahnmitte geschoben und die lokale Planung klebt dann an diesem Pfad und kann keine Offsets von diesem fahren; ob dann die rechte oder linke Markierung verwendet wird ist so eine Optimierungsfrage die „online“ gelöst wird.
Im NoA kann das Auto verschiedene Trajektorien nach festen Schemata Berechnen und dazwischen umschalten. Wechsel nach rechts, Links, Folgen, auf Stopp-Linie bremsen etc. Dazwischen steckt eine Entscheidungslogik mit „Frei/Blockiert“, „Besser/schlechter“ und „gewünscht/unerwünscht“.
Die V12 kennt aber nur die grobe Richtung aus der Karte und berechnet dann im Freiraum anhand der Pixelmuster auf die Trajektorie. Dazwischen ist halt nicht mehr viel…

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Ich hab’s ja gesagt, die stricken jetzt schon die nächste „Erklärung“ weil sie wieder nichts bringen werden. Sie werdens nicht Mal probieren mit den Regulierungen wirklich auszukommen, sonst würden sie sich nicht jetzt schon dafür rechtfertigen. Nicht nach all den Jahren Stille, wo gar nichts kam. :roll_eyes:

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Ich habe mein aktuelles Auto 3/21 bestellt, mit EAP (damals gab es noch die USS) und bewußt ohne FSD :wink: und habe es in 5/23 bekommen mit EAP leider ohne USS :frowning: aber kein FSD zu kaufen war definitiv die richtige Entscheidung.

Ich erwarte wie ich schon mehrfach geschrieben habe nicht das etwas brauchbares in den nächsten 2-3 Jahren (vielleicht sogar länger) kommt, in dem Moment wo „Regulierungsbehörden“ mit vielen Teilnehmer kommen stirbt jede Innovationsmöglichkeit.

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Es ist ja auch überall anders. Europa, China, USA. Jeder hat seine Sonderwünsche.
Europa will die Fahrerbestätigung, USA will ein optisches Signal das außen sichtbar ist dass das Auto fährt und nicht der Fahrer und China angeblich zwingend Lidar (laut der Präsentation von Xiaomi).

Da wird jeder noch irgendwo nachrüsten müssen um ein weltweit passendes System zu haben.

und genau deshalb wird es vermutlich einen Autozyklus oder zumindest bis zum nächsten Mopf dauern und erst erfolgen wenn alle Regeln wirklich klar definiert sind und was wird dauern !

edit : Mopf = Modellpflege , bei den meisten Herstellern ~4 Jahre , Autozyklus waren mal 8 Jahre bei den deutschen Herstellen

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Kurzer Hinweis auf eine E-Mail, die ihr definitiv nicht schreiben solltet:

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Ist wohl der gleiche Hirnschi*** wie das Verbot rechts zu überholen. Million oder sogar Milliarden von Menschen können das tagtäglich legal und ohne Probleme, bei uns (viel kleinere Gruppe) viel zu unsicher. Regeln wären ja gut wenn sie etwas bringen was ich bei vielen davon schon stark in Frage stelle. Ich meine, zu einer bestimmten Zeit haben die vielleicht Sinn ergeben, aber in einer Demokratie darf man Regeln auch wieder abschaffen, Frühlingsputz sozusagen :smile:

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ich glaube, dieser Teil der Diskussion sollte hierher verschoben werden.

Zum Thema: eine andere Idee die mir kam ist eine offizielle Petition. Aber zu dem Thema habe ich hier nichts gefunden: Petitionen: Verwendung von Cookies nicht aktiviert

Vielleicht wäre es gut, wenn man diese Schiene parallel fährt, um die Regierung aufzufordern, autonomes Fahren schneller voranzubringen. Der Prozess einer Petition ist natürlich für das kurzfristige Ziel zu langwierig, aber das könnte man machen, um das langfristige Ziel von Level 3-5 zu erreichen.

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Unter kleneinen Verbesserungen könnte ich mir vorstellen, dass zum Beispiel die erleubte Zeit für den Spurwechsel beim EAP erhöht wird inder Zwischenzeit, sodass es hier weniger Abbrüche gibt. Würde die Sicherheit uch schon etwas erhöhen, und kostet bei der SW Entwicklung wahrscheinlich fast nichts.

Offensichtlich. :innocent: Was bei mir bei manchen Linksabbiegespuren (die eben in die Mitte der Fahrbahn gehen) eben bedeutet, dass der Wagen dieser Linksabbiegespur folgen möchte und in weiterer Folge in die anschließende Verkehrsinsel knallen würde.

Ich nutze den Spurhalteassistenten auch ganz gerne (natürlich supervised) auch mal in der Stadt, wenn es z.B. in Wien auf der Breitenfurter Straße kilometerweit für mich nur geradeaus geht. Dort gibt es nach Ampelkreuzungen immer wieder die Situation, daß die Geradeausspur in die Bushaltestelle mündet und man zum Weiterfahren einen Spurwechsel machen muß.
Es ist nachgerade unfaßbar, daß es auch im Jahr 2024 nicht möglich sein wird, hier der Geradeausspur automatisiert zu folgen.

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Kenne ich aus mehreren Städten in Deutschland. Ist leider keine Ausnahme.

Es gibt in Europa so viele Ausnahmen und Sondersituationen, die nicht alle erfassbar sind und von keiner KI richtig interpretiert werden können.
Beispielsweise einer in der ersten (rechten Spur -„Rechtsfahrgebot“-) plötzlich folgenden Rechtsabbiegespur in der Westausfahrt in Wien. Funfact am Rande: Das hat auch einmal der Fahrer eines Polizeiauto vor mir nicht richtig geschnallt, … Rundumleuchte eingeschalten und vor mir in die zweite gerade laufende Spur reingezogen.

Hehe. Diese spezielle Stelle beherrscht ja sogar unser antikes navigate on autopilot. Eine mit entsprechenden Trainingsdaten gefütterte V12 macht das mit links. Wie auch die weiteren genannten Situationen, aber wenn die Regulatoren nur mit Trippelschritten und rein heuristisch Zusatzfunktionen freischalten wollen, dann werden wir auch 2026 noch mit unserer antiken Software von 2018 herumfahren.

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Daß ihr gerade die Situation der aktuellen SW in Europa diskutiert, ist euch bewußt?
M.E. sollte es hier um die Entscheidungen der UNECE gehen, die hoffentlich schnell etwas an dieser Situation ändern wollen, können, müssen.
Nach und nach entsteht für mich aber der Eindruck, daß entsprechende Lobbygruppen wieder einmal ihre Aufgabe perfekt erledigt haben und die tatsächlichen Befürworter in eine bürokratische Falle geleitet wurden.
Jetzt geht es vmtl. in einen Hickhack, wie die ausgearbeiteten Texte interpretiert werden können oder müssen.
Daß dies zu zeitlichen Verzögerungen führen wird, sollte eigentlich jedem klar sein. Ich hab mich schon gewundert, daß die Vorschläge einstimmig beschlossen wurden, aber es läuft eigentlich wie immer … :woozy_face:

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