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Diskussion über "Spenden an die DUH"

Das missverstehst Du ganz gewaltig: ich habe kein Problem mit jemanden, der die DUH nicht mag. Ich habe kein Problem mit jemanden, der der sich durch ein von der DUH erstrittenes Tempolimit eingeschraenkt fuehlt. Ich habe aber ein Problem mit persoenlichen Angriffen, Schimpfworten etc.

D.h. ich will weder einen Mob, noch will ich was aufgewiegelt sehen und denke mal, dass wir das bis hier her auch in diesem Faden bislang nicht gesehen haben - von daher soll sich da niemand angesprochen fuehlen.

Davon ab: ich wuenschte mir auch, wir wuerden diskutieren, wie ich in DE mein Geld spenden kann um noch bedingungsloseren und stringenteren Klimaschutz als bei der DUH zu erhalten - denn beim Klimawandel haengt Deutschland ganz weit hinten und es wird Zeit, dass wir das angehen - hast Du denn eine Idee, wer (ausser der der DUH) das sein koennte?

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4 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Sammlung von Off-Topic-Beiträgen

Da die letzten Beiträge überhaupt nichts mehr mit dem Threadtitel zu tun haben,
werde ich jetzt dieselben in den OT-Bereich verlagern.

Gruß und Schluß

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Irgendjemand muss das ja machen. Aber dennoch: mich als angebliche Inspirationsquelle deiner Entscheidungen zu nennen, ist erstens ein bisschen kindisches Ällabätsch-Gehabe, wie es langweiligerweise immer aus den gleichen ideologischen Kreisen kommt (danke aber für die Bestätigung, Böhmermann lässt grüßen ) und zweitens ärgert es mich auch nicht mal annähernd so wie von dir gehofft. :joy::joy::joy:

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Wie kommt man nur auf die Idee die DUH würde bei den Stinkern aufhören bzw. sich nur gegen diese wenden? Beschäftigt sich hier denn niemand mit den wirklichen Zielen der sog. „DUH“?

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Das würde ich nun doch gerne wissen, was unsere ‚verdeckten‘ Ziele sein sollen. Wir sind transparent, im Verkehrsbereich setzen uns für eine wirkliche Verkehrswende ein. Verbrenner-Zulassungsstopp in Deutschland (wie in Norwegen) ab 2025 und verbindlichen Produktionsstopp bei BMW, Mercedes und VW ab 2030 weltweit. Dazu Klimaklagen gegen B’reg und Autofirmen. Dann Tempolimit für den Klimaschutz und Stärkung von Bahn, Bus, Tram und Fahrrad. Wünsche noch einen schönen Abend!

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Das ist ja das Schoene bei „verdeckten Zielen“ - die kann man nicht belegen, denn die sind ja „verdeckt“… Wuerde die DUH „verdeckte Ziele“ von sich weisen, so wuerde das als Beleg dafuer gewertet werden, dass man auf dem richtigen Weg sei…

Mich erinnert das, als damals in Bayern bei der Einfuehrung des Nichtraucherschutzes davon geredet wurde, dass als naechstes Schnitzel, Weissbier und Brezeln verboten wuerden. Nun, nichts davon ist passiert.

Aber ich finde diese Diskussion wichtig und interessant - ich hatte ziemlich viel auf der Arbeit zu tun, so dass ich ganz die naechste Runde meines Spendenspiels vergessen habe.

Also, spielen wir weiter - aehnliche Spielregeln wie vorher:

  • 1000 Euro Matching-Gesamtlimit
  • Einzelspenden werden bis 50 Euro gematched
  • 10 Likes auf eine Spendenquittung ergeben weitere 15 Euro

Einfach die Spenden Quittung drueben im Spenden Thread posten und ich werde matchen:

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Elektroautos brauchen weniger kWh pro Personen-Kilometer als der elektrische ÖVPN (vom fossilen ÖVPN ganz schweigen, aber diese Antriebstechnik muss eh weg, da sind wir uns alle einig). „Klima“ kann hier also nicht das Argument für mehr ÖVPN sein. Welchen ich besonders in München früher intensiv genutzt habe aber mittlerweile boykottiere, und zwar mit reinem Gewissen.

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Wo soll denn wenn wir keine Kohle wollen, AKWs abschalten der Strom eigentlich her kommen, wenn jetzt auch Gas uncool ist.

Also ich meine jetzt so kurzfristig dann? Ich meine das wir mittelfristig vielleicht irgendwann mal in D 100% erneuerbare haben ok, wobei ich wenn ich die Ausbeute meiner PV im Winter so anschaue eher nicht so überzeugt bin, aber bis dahin braucht man doch eine Energieversorgung.

Und mit jedem EAuto und WP steigt dieser Bedarf ja.

Ich mein eine Fläche der Größe des Saarland mit Windkraftanlagen Vollzimmern gleichzeitig Speicher für die Wintermonate aufbauen wird wohl noch ein wenig dauern. Und abhängig vom russischen Gas sind wir derzeit genauso, nur kassieren auf dem Weg zu uns die Ukraine und andere Staaten ab, bzw. wenn die Russen Probleme mit diesen haben, wird das auch gerne mal zugedreht und wir machen uns Erpressbar so wie damals beim Ukraine Konflikt.

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Diese Art der Argumentation geht von der völlig unrealistischen Prämisse aus, dass alles, was schädlich ist, sofort auf einen Schlag abgeschafft wird.
Sie ähnelt der Frage „wo soll denn der Strom für all die Elektroautos her kommen, wenn nächstes Jar alle elektrisch fahren?“.
Solche Fragen dienen nur der Blockade notwendiger Prozesse durch Polemik.

Die Antwort auf Deine Frage lautet: wir müssen gleichzeitig mit aller Kraft die erneuerbaren Energien ausbauen und dabei nach und nach die umweltschädliche, gefährliche und teure Energieproduktion aus fossilen und nuklearen Energieträgern herunterfahren.

Was das „uncoole“ Gas anbelangt, ist Gas per se von den fossilen Energieträgern wohl am wenigsten uncool, wobei aber das Gas von Putin im Speziellen uns politisch von einem Machthaber abhängig macht, dessen Demokratieverständnis zweifelhaft ist. Daher halte ich auch diese DUH Klage für nützlich.

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Unser Gas kommt zum Großteil eh schon von Russland. Wird aber über so Länder geliefert, die noch fraglicher im Demokratieverständnis sind (z.B. Weißrussland). Durch die neue Pipeline entsteht ja kein mehr an Gasverbrauch in D, sondern es wird eben nur über die Ostsee geliefert.

Wir werden doch durch diese Pipeline weniger abhängig und sicherer versorgt. Die einzigen die so richtig genervt sind von dieser Pipeline sind die USA die gerne ihr Flüssiggas an uns verkaufen wollen und natürlich um unsere Abhängigkeit der Anrainerstaaten zu Russland wissen. Siehe Ukraine -Konflikt.

Russland als schlechtes Land zu sehen aus dem man keine Produkte kaufen sollte, aber gleichzeitig einen Tesla zu fahren aus dem Land, welches die meisten Völkerrechtswidringen Kriege/Einsätze verübt hat, welche ein Gefängnis betreiben, dass jede Gerichtsbarkeit ablehnt, entzieht sich meiner Logik.

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Das ist wahr, macht es aber nicht klüger, sich noch mehr davon abhängig zu machen.
Einfach mal das richtige tun wäre doch mal eine schöne Abwechslung.

Wir machen uns nicht mehr abhängig. Der Gasverbrauch steigt ja nicht dadurch das eine Pipeline da ist. Das Gas kommt nur über einen anderen Weg, der sicherer ist.

Edit: wir kleinen Bürger, müssen diese Staats-/Rechtsstreit (nicht nur von der DUH , die Regierung lässt sich da ja auch schön einspannen) gegen diese Pipeline, die ja schon fertig ist, grad mit den stark gestiegenen Versorgungskosten zahlen.

Ja, wir vereinfachen mal stark und stellen die DUH als den Bösewicht hin :wink:

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Die 7,4 Milliarden, die die gekostet hat, müssen wir auf jeden Fall bezahlen.

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Das Problem ist halt, dass Gaskraftwerke schlicht zu teuer sind:

(Vorsicht, der Artikel ist alt - heute mit teuren Gaspreisen ist das nochmal extremer).

In Deutschland braucht man ganz dringend Wind, Solar + Akkuspeicher. Aber da koennen die Leute, die nur grosstechnische Anlagen herstellen koennen (dafuer aber keine Software und Elektronik koennen) nichts dran verdienen und daher will das in DE niemand bauen :wink:

Ich sage mal so: haette man die Aufmerksamkeit, politische Energie und die Gelder, die man in den Erhalt von maroden Kohlekraftwerke gesteckt hat, in neue Solar, Wind und Speicherloesungen gesteckt, haetten wir schon heute deutlich mehr EE im Netz…

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Klar ist Gas teurer als EEs. Jedoch um eine Versorgungssicherheit mit EE sicherzustellen musst du den Speichern. Wenn du den Strom derzeit einmal durch den Akku ziehst bist mit dem EE Strom deutlich teurer als Gas. Das hatten wir ja schon mal in einem anderen Thread.

Zudem wir haben jetzt keine 100% EE + wir haben einige GW an AKWs die bald abgeschaltet werden und wir haben ohne oder mit Nordstream eine Abhängigkeit von russischem Gas (und zwar im gleichen Umfang). Das einzige was mit Nordstream wegfällt ist eine zusätzliche Abhängigkeit zu Weißrussland (den Machthaber dort finden wir ja auch uncool) und der destabilisierten Ukraine.

Wenn man davon ausgeht, dass EE vielleicht in 2030 mal bei 100% sein mag, dann wäre die Pipeline ja unnötig (wobei man Gas auch für andere Dinge in der Produktion von Gütern braucht), aber in der Zwischenzeit ist die Versorgung doch stabiler.

Naja - rechnen wir mal.

Insgesamt hat Deutschland derzeit laut dem hier:

7000 Megawatt Positive (und deutlich weniger negative) Regelleistung die derzeit ca. 40% der Netzkosten ausmachen. Mit nem Akku braucht man nicht beides, der kann beides automatisch.

Laut dem Rechner hier:

Kosten 770 Megawatt ca. 1 Mrd USD ~ 830 Mio Euro. D.h. fuer den Preis, den wir in den BAU (also nicht Betrieb) der Nordstream (und das ist ja nur ein Projekt) versenkt haben, haetten wir mal eben ca. 90% der vorhandenen Regelleistung auf Akkus umstellen koennen (was ja gar nicht notwendig ist).

In der Praxis ist das alles nicht ganz so einfach (und Gas wird ja nicht nur in Strom gewandelt). Aber fossile Brennstoffe sind einfach extrem teuer. Mir kann niemand erzaehlen, dass noch heute Akkus so teuer sind, dass sie sich nicht lohnen. Im Gegenteil, weltweit sind Gaskraftwerke am sterben, weil EE (selbst mit Akku) so billig sind.

Hier die Studie, die das weltweit und sehr viel serioeser beleuchtet: Lazards LCOE Analyse (btw. Lazard sind alte Oel und Gasleute, das sind KEINE gruenen Oekospinner(!) - ich halte deren Zahlen fuer extrem konservativ.)

Da fangen die Gas-Peaker Kosten beim Doppelten von dem an, was Wind & Solar am oberen Ende abrufen und LCOE of Storage kommt fuer grosse Projekte auf ~$130 pro MWh - was selbst wenn man 100% Speicherbedarf mit billigem Wind rechnet mit Gaspeaker ungefaehr preisgleich ist.

Und man muss ja gar nicht allen Strom speichern…

Kurz: das Kostenargument lasse ich nicht mehr gelten. Das war vor 10 Jahren mal so. Heute ist es einfach, dass die Leute nicht wollen.

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Ja, wenn man alles durcheinanderschmeißt, dann kommt man wohl zu einem solchen Ergebnis. mit der Realität hat das allerdings nichts zu tun.
Die Regelleistung bezieht sich letztlich auf die Lastschwankungen im Netz, die aktuell vorhanden sind und nicht auf die Schwankung der regenerativen Energien auf der Zeitachse über das Jahr.
Da kannst du mit ein paar GWh Speicherkapazität von Akkus gar nichts anfangen.
Da reden wir in TWh. Das Problem ist weniger der Tag Nacht Zyklus, sondern die Schwankungen über das ganze Jahr. Hier gibt es Zeiten, in denen die Erneuerbaren schon 100% in Deutschland liefern können, aber auch zusammenhängende Zeiten von mehr als nur 24h, wo keine 20% zusammenkommen.
Außerdem benötigen wir ja nicht nur Energie in Form von Strom, sondern auch jede Menge Heizenergie und Prozesswärme. Die Brennstoffe in der gesamten Mobilität kommen auch noch obendrauf. Gas als Brückentechnologie ist dabei leider unverzichtbar, wenn man Kohle und Atom ausschließt. Da bei Nordstream2 Quelle und Senke die gleiche bleiben und nur die Leitungsführung geändert wird, kann ich ebenfalls keinen zusätzlichen negativen Einfluss erkennen. Natürlich sind Gas-Peaker, mit denen man nur die Versorgungslücken stopft, deutlich teurer, als regenerativer Strom mit Vorzugseinspeisung. Allerdings muss man bei der Rechnung die Kosten ansetzten, die nötig wären, diese Gas-Peaker durch eine regenerative Speicherlösung zu ersetzten. In Ländern, die sich in Äquatornähe befinden, wo es nur einen Tag Nacht Ausgleich erfordert, ist das schon heute kostengünstig und vor allem billiger als mit fossilen Brennstoffen möglich. Bei uns bedarf es Lösungen über die Landesgrenzen hinaus.
Eine Klage der DUH wird dieses Problem jedenfalls nicht lösen.

Dazu passend ein aktuelles Bild meines Hausverbrauchs KfW 40 mit 240mm Dämmung. 10kwPeak PV und Wärmepumpe (Sole)

Überwiegens wäre das noch viel schlechter wenn ich nicht wegen meines Impfstatus die ganze Woche zuhause wäre und 2-3 mal die Woche den Tesla laden würde

Und gleichzeitig sieht es bei der deutschen Stromerzeugung so aus, und zwar seit Wochen: