[Diskussion] Model 3 / Model Y - Batterie / Akku

Danke dir für die Antwort. Das lässt hoffen. Muss ich dann bald mal testen.
Die 44.30 habe ich auch erst danach installiert.

Na dann, als Wissenschaftler freu ich mich immer auf was interessantes zum Lesen. Ich bitte um die entsprechende Literatur.

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Ja ist hinlänglich bekannt. Der E5LD basiert auf NCMA. Der E5CD noch auf NCM.

Steht überall im Netz. Informiert euch doch erst mal bevor ihr andauernt was behauptet was nicht stimmt. Bericht: Verbesserte NCMA-Zellen von LG Energy für Tesla Model Y > teslamag.de

:popcorn:

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Ist ein bißchen auf Krawall gebürstet :wink:

Ausserdem wenns NMC Zellen wären wärs deine Argumentation noch sinnloser. Diese sind noch anfälliger für Alterungsprozesse. Es gibt hier wissenschafliche Untersuchungen. Aber die verlinke ich dir jetzt nicht. Denke du verstehst die Fachartikel nicht. Da gehts um Kristallwachstum unw.

@anon97494655 du wirst diese herablassende Art anderen Usern gegenüber jetzt beenden, sonst gibt es die erste Verwarnung.

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Also wer hier herablassend ist …

Also Du hast Teslamag erwähnt. Das ist natürlich der Quell der Wahrheit.
Ein Blogger nimmt eine Info auf, die in der Korea Times als Gerücht steht.
q.e.d. würde ich sagen :crazy_face:

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Wir können jetzt auch über den Klimawandel diskutieren. Hier gibts auch noch einzelne die den bestreiten.
Aber zurück zum Thema: Egal ob NMCA oder NMC. Bei den beiden Zellen führen erhöhte Nickel-Anteile zu einer geringeren Lebensdauer und Thermalstabilität, was die Batterien unsicherer macht. Bei NMCA wurde dieses Problem ein wenig angegangen. Ihr könnt das jetzt hier als quatsch abtun. Es ist aber Stand der wissentschaftlichen Erkenntnisse. Das heist die Produkte sind günstiger und erhöhen die Gewinnmarge von Tesla. Die Qualität der Akkus steigt aber nicht unbedingt. Nur die Fahrzeuge werden halt immer teurer. LR wieder mal + 2000 Euro. Intressant ist in dieser Hinsicht der SR+ . Ein Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator macht bis zu 4000 Zyklen mit. Hält also ewig.

Vorweg:
Nein das können wir nicht. Ist explizit gegen die Forumsregeln!

Siehe: Zulässige Inhalte / Punkt 9.

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Find ich gut :+1:

Das Gefälle der Leute mit und ohne Ahnung ist hier schon sehr hoch :man_shrugging:… allerdings ist es bei Tesla auch immer möglich, dass sich von heute auf morgen etwas ändert oder es einfach mal ein paar Jahre dauert. Deshalb wirst du zu deiner Frage hier nur Einschätzungen finden.

Ich denke, dass die ersten Gehversuchen mit den Akkus im S/X und nicht im 3/Y stattfinden werden. Bis die Technik in den kleineren Klassen kommt verdient Elon noch mit der aktuellen Technik viel Geld. Ich denke deshalb nicht, dass die 4680er Zellen vor 2023 in der EU in die 3er/Y kommen… wenn überhaupt.

PS: Das ist meine Meinung dazu, kein Wissen.

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Liefer doch mal. Ich denke es gibt hier diverse Leute mit genug Ahnung um die Artikel zu verstehen. Das wäre mal hilfreich und könnte zum Erkenntnisgewinn beitragen. Und wäre dann auch eine richtige Quelle im Vergleich zu teslamag. Und dann erklär gleich mal warum Tesla angeblich nicht die richtige Zellchemie kommuniziert.

Hier mal eine Studie aus 2019 die deinen Aussagen mit NCM und NCA widerspricht.

https://www.researchgate.net/publication/334564888_Analysis_of_the_Current_Electric_Battery_Models_for_Electric_Vehicle_Simulation

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Es gibt auch einige andere Studien. Hier gibt es einen Überblick:
https://batteryarchive.org/study_summaries.html

Am interessantesten hab ich bis jetzt mal diese Studie gefunden (ist open access):
https://iopscience.iop.org/article/10.1149/1945-7111/abae37
Dabei werden kommerzielle Zellen analysiert. Leider nicht im 2170er Format. Da ist jetzt die Frage, wie man die Resultate vergleichen kann.

Was man sagen kann: zwischen NCA (Panasonic Ni0.81Co0.14Al0.05) und NMC (LG Ni0.84Mn0.06Co0.1) kann man definitiv keine immer gültige Aussage treffen, welcher Typ zyklenfester ist. Es kommt da stark auf Entladeraten und die Temperatur der Zellen an.
Laut Figure 3 hat’s die LG NMC Chemie wohl lieber etwas wärmer und ist da deutlich zyklenfestet als bei kälteren Temperaturen. Dem NCA ist das wohl eher egal. Aber beide können im Mittel mehrere Hundert volle Zyklen bis 80% Restkapazität schaffen. Der LG schaffte 200 bis 2500 Zyklen, der Panasonic 250 bis 1200 Zyklen. Letzterer wurde aber nicht mit 3C entladen (das ist außerhalb der Herstellerangaben).

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Studien sagen das aus, für was derjenige der die Studie anfordert, bezahlt.

Beispiel?
Eine Studie im Auftrag des Gesundheitsministeriums wird herausfinden, dass Zigaretten schädlich sind. Eine Studie im Auftrag eines Tabakkonzerns wird herausfinden, dass alles nicht so schlimm ist, ggfs. sogar gesundheitsförderne Maßnahmen herausstellen (z.B. dass man beim Rauchen ja an der frischen Luft ist).

Daher ist es für mich irrelevant was Studien aussagen, interessanter ist WER hat diese Studien in Auftrag gegeben und in WESSEN Interesse? Dann sehen wir klarer :slight_smile:

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Bei einem Journal mit einem IF von 4.3 kann man eigentlich von einem guten Peer Review ausgehen. Bei deinem genannten Schwurblerzeug ist der IF ein Zehntel oder weniger… Also direkt zum Ignorieren.
Ein paar schwarze Schafe wirds dennoch immer geben. Aber was für ein Interesse soll das US Department of Energy Office of Electricity, Energy Storage Program haben, falsche Studienergebnisse zu finanzieren und zu stützen?
Zudem werden die Messdaten sehr transparent dargestellt und die Rohdaten dazu direkt auf batteryarchive.org publiziert.
Als Wissenschaftler kann ich mir viel mehr Transparenz wirklich nicht vorstellen.

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Leider wahr. Siehe in Auftrag gegebene Studien zur Umweltbilanz Verbrenner - Elektro. Für viele immer noch Grund, mir zu erklären, dass ich umweltschädlich handele, weil ich elektrisch fahre …
Deshalb sollte der erste Blick immer dem Auftraggeber einer Studie gelten. :wink:

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Wird jetzt sehr Off-Topic, aber im Namen der Aufklärung fühle ich mich dazu genötigt:

Der erste Blick sollte dem Journal gelten. Ist der Impact Factor unter 2, einfach ignorieren. Über 4 ist schon ganz gut, über 10 eigentlich gewaltig. Das sind dann seriöse Journals mit einem guten Peer Review System.
Klar, dann kann man immer noch auf die Finanzierung und potentielle Conflicts of Interest schauen. Und wie gesagt, ein paar schwarze Schafe wirds immer geben, aber ihr verunglimpft hier die gesamte Wissenschaft.
Schwurblerstudien werden oft gar nicht Peer Reviewed publiziert. Irgendwie schaffen sie es dennoch in die Medien…

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