[Diskussion] Model 3 / Model Y - Batterie / Akku

Solange die 100%, also 4.2V Zellspannung, nur kurz anliegen und die Reise danach weiter geht, spricht da in meinen Augen nichts gegen.

Meine Erfahrung mit zwei Kleinkindern auf solchen Reisen:

  • Egal wie intelligent man vorher geplant hat, die Kinder wollen an anderen Orten und öfter anhalten.
  • Diese Stopps sollte man zumindest so strecken, dass sie an einem HPC/SUC resultieren. Dann immer anstecken, egal wie die SOC gerade ist und auch wenn man mehrfach auf 100% kommt.
  • Dieser Strategie folgend, wird man wahrscheinlich gar nicht oder nur selten wegen dem Auto anhalten und letztendlich alle entspannt und happy ankommen.
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Ich würde mir da keine Gedanken machen, wenn du danach (wenn ihr mit dem Essen und allen Erledigungen fertig seid) direkt weiter fährst. Machen wir auch immer so.

Über kurz oder lang sollten sich die einzelnen Zellen des Akkus sowieso angleichen (dem schwächsten Glied folgen). Dann erlebst du auch weniger Überraschungen.

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Super, danke euch!

Dann geht’s bei der „den LR nicht/nur seltenst auf 100% laden“ eher darum, diesen möglichst unverzüglich wieder zu entleeren bzw. zu bewegen und einfach so nicht stehen zu lassen. Sofern man das beherzigt, spricht nichts dagegen, den Akku auch öfters auf 100% zu laden.

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Also ich lade eigentlich vor den meisten Langstrecken auf 100% und habe dadurch noch keine Schädigungen sehen können (bisher war mein Degradationsverlauf bei 72tkm ziemlich gut. Im Moment schmiert er gerade ab, das liegt aber wohl eher an Kälte und weil ich gerade immer nur auf 60% lade :smiley:, das bringt das BMS durcheinander)
Ich schaue halt wirklich drauf, dann so schnell wie möglich los zu fahren.

Es gibt ja Leute, die laden den Wagen immer auf 100% und lassen den dann „für alle Fälle“ so stehen. Das kann man mit den LFP-Akkus vielleicht so machen, beim LR ist das aber auf jeden Fall keine gute Idee.

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Auch wenn es 100% über Nacht sind geht nichts kaputt, wenn man das ständig macht sind es über die Jahre eine Handvoll Prozent mehr Verlust. Harmlos.
Für nur eine Reise ganz egal, Komfort und Praxis zählen da.
Auf 100% laden und dann gleich losfahren ? Ja, dazu ist das Auto da und auch der Akku hat damit kein Problem.

Mein Smart stand 10 Jahre lang fast jede Nacht mit 95% (echter SoC, angezeigt 100%), das war dem egal.
Die 80% gelten wenn man das Auto jahrelang damit stehen lässt.

Gute Fahrt !

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Das waren aber dann 18650er Zellen mit komplett anderer Chemie, oder?

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Es geht eher darum, das Auto nicht mit 100% zu „lagern“ (also wochenlang).

Es mit 100% zu nutzen, ist absolut ok. Du kannst z.B. abends nach hause kommen und den anstecken und dann am nächsten morgen wieder los fahren.

Du musst in so einem Fall nicht nachts zum Laden den Wecker stellen.

Tesla stellt die 80% nur ein, damit das Auto nicht DAUERND damit steht.

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Das waren noch Pouch Zellen, mit Designfehler im Zusammenbau und uralter Zellchemie.
Die Temperatur beim Laden hatte mehr Einfluss auf den Zustand als der SoC.

wenn ihr euren Akku mögt, dann: nein nicht machen

es schadet nicht so sehr das er sofort hin ist, aber 300.000km wird so ein akku niemals erleben. selbst 150.000 eher nur mit 85%.

jedes 0% und jedes 100% schadet. muss man nicht glauben… ich wollte es nur gesagt haben

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Ich fahre auch so einen LG Akku in meinem M3LR.

Früher habe ich auf Reisen auch den Regler bei 100% gehabt und bin dann je nach dem wann unsere/meine Pause fertig war gefahren. Meist zwischen 90% und 100%.

Aber ganz ehrlich, hab ich mir abgewöhnt. Der Regler steht bei 90% außer ich brauche die zusätzlichen 10% wirklich.

Denn sonst…. Ob ich mit 18% oder mit 28% am nächsten SuC ankomme macht von der Seite eh keinen unterschied. Wohl aber die „sinnlosen“ über 90% Ladungen.

Mein Hergang und die Gedanken dazu :+1:

Edit: kommende Samstag Nacht fahren wir mit 4 Personen und 2 M3LR (EZ. 01/20 und 01/21) über Estland, Autofähre Tallinn - Helsinki zum Nordkapp. (Fast 4.000km)

Auf dieser Strecke sehe ich nur einen geplanten Stopp bei dem wir die 100% voll machen. Das wird in Riga am SuC sein um voll genug in Tallinn anzukommen und die Autos nicht über Stunden bis wir in Helsinki sind einem niedrigen SoC auszusetzen.
Sozusagen, immer das geringere Übel nehmen :wink::+1:

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ich merke immer wieder, BEV Fahrer stecken bei 50% lieber nochmal an und laden voll, obwohl die verbleibenden 50% locker gereicht hätten bis zur nächsten Lademöglichkeit. Naja, Angst - steckste halt nicht drin.

Die Smarts hatten doch 18650 Packs die von Tesla gebaut wurden :thinking: oder hattest du schon die Generation danach?

OK, zum Nordkap würde ich das auch so sehen. Aber in Deutschland würde ich doch im Leben nicht auf die Idee kommen, mit 18% oder 28% auf der Langstrecke schon zum Supercharger zu fahren, da fahre ich grundsätzlich unter 10% an, alles andere kostet ja massiv Zeit.
Und ob ich mit 90% oder 100% losfahre bedingt dann halt schon manchmal, wie oft ich laden muss bzw. wie schnell ich fahren kann.
Gibt Strecken, wo ich nicht viel Flexibilität beim Charger habe, da fahre ich dann je nach Wetter mit 80-90% los. Auf anderen Strecken (vor allem alles aus Berlin nach Süden bei mir), da machen die 100% halt oft den Unterschied zwischen einer brauchbaren und einer doofen Ladestrategie

So hatte ich das eigentlich auch in Erinnerung. Das waren aber nur die, die in die Sharng-Flotten (car2Go etc.) gegangen sind, die auch verkauft wurden hatten tatsächlich schon andere Zellen.

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Das mit dem unter 10% ankommen um schnell zu laden ist mit dem BYD LFP ziemlich vorbei. Den kann man bei jedem SoC anstecken, die Ladekurve verschiebt sich.
Das hohe Plateau ist unten herum etwas länger, da ist noch ein kleiner Zeitgewinn. Aber auch bei 70% anstecken und 176kW bekommen. Macht die Ladeplanung viel flexibler. Früher war das Nachladen auf Strecke zu Anfang nicht möglich, jetzt schon.

Die Serien Smarts hatten Pouch Zellen. Die Vorserienmodelle waren anders, auch die Motoren, die gingen nicht an Endkunden und waren in der Menge nicht relevant.

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Du verlierst trotzdem nee Menge Zeit, falls du mit Tesla lädst, da Tesla seine Lader immer ein Stück abseits der Strecke platziert.

Nur wenn du mit Ionity oder ähnlichen lädst, dürfte es fast egal sein.

Problem vor allem in Italien, wenn zum Laden durch die Mautstelle musst. Dort hab ich immer relativ viel geladen

Wahnsinn und wie lange? Irgendwann muss es ja mal runter gehen…

Klar soll man mit wenig % anstecken aber da passt halt nicht immer. Z.B.: letzter SC bevor es ins Erzgebirge hoch geht. Da komm ich mit 30-35% an…

Die Ladekurve verschiebt sich und fällt, je höher man ansteckt, schneller. Bei 70% bekommt man noch für sage ich mal min 10% volle 3C. Nachladen macht mit dem BYD auch bei höherem SoC noch Sinn.
10-80% oder 20-90% in 20min

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Dort ist das Laden an den Autobahntankstellen doppelt so teuer wie an den SuC, da nehme ich die extra Minuten in kauf.

Ja, eben drum am SuC länger laden damit man nicht so oft von der Autobahn runter muss