Differenz zwischen Verbrauchten kWh und geladenen kWh

Habe jetzt leider aus deinem Post nicht verstanden wo genau du die geladene Energie abliest? Am Display im Auto oder an der Ladesäule?

Nochmals zu deiner Messung. Du hast auf 100% aufgeladen (welche TR wurde dir da angezeigt im grünen Akkusymbol links oben?), bist sofort 400km ohne Pause gefahren, bist mit 5% Restreichweite angekommen und hast einen Verbrauch laut BC von 154Wh/km? Ist das soweit richtig?.

Deiner Signatur entnehme ich, dass du einen AWD fährst. Dieser hat eine TR im Neuzurtand von 500km und eine typische Verbrauchskonstante von 153Wh/km. Wenn du also mit 154Wh/km im Schnitt gefahren bist, dann zeigt dir der BC einen Energieverbrauch von 400km154Wh/km = 61,6kWh an. 5% Restkapazität bedeuten ca. 25km oder 25km153Wh/km= 3.8Wh/km. Insgesamt hättest du bei dieser Fahrt also maximal nur 65.4kWh aus dem Akku con 100%-0% entnehmen können. Das ist relativ wenig und spricht eher dafür, dass du entweder nicht wirklich auf 100% geladen hast (manchmal lädt er noch sehr lange nachdem er 100% anzeigt), oder dass dein BMS nicht richtig kalibriert ist, da du vielleicht sehr selten im unteren SoC Bereich gefahren bist. Nach dieser Fahrt sollte es allerdings bei der nächsten Fahrt besser aussehen.

Was ich nicht verstehe, du hättest doch deine Theorie, dass der Verbrauch der Klima in die Verbrachsrechnung des BC nicht mit einbezogen wird doch sehr leicht überprüfen können. Fahr doch mal an einem sehr heissen Tag dieselbe Strecke mit Klima und dann komplett ohne Klima. Am besten bei niedriger Geschwindigkeit und sehr niedrigen Verbrauch. Dann wird der relative Unterschied signifikant. Der Leistungsabgabe der Klimaanlage kann schon bei 3kW liegen, wenn du dich in ein aufgeheiztes Fahrzeug setzt. Danach eher bei 1kW. Fahr mal 10km mit einem Durchschnittsverbrauch von 100Wh/km, also eine flache Strecke mit max. 60km/h. D.h. du benötigst 10 Minuten und verbrauchst ohne Klima genau 1kWh. Die Klima würde dabei mindestens 1/6kWh verbrauchen, d.h. bei der Fahrt mit Klima solltest du einen Verbrauch von 117Wh/km messen. Dadurch kannst du deine Theorie sehr leicht widerlegen.

Im übrigen habe ich auch dieses Video von Schräg gesehen. Leider geht er eben nicht auf die Ausgansparameter ein, d.h. wieviel Standzeit hatte er, auf welche SoCs wurde geladen usw…

1 „Gefällt mir“

Kalibriere einmal im Monat also fahre das Model 3 runter auf nahezu 0 km Restreichweite und lade dann auf 100% inklusive des anschließenden Kalibrieren was 20 bis 30 Minuten dauert. Bin beim letzten Mal auch frisch kalibriert gestartet.
Ich lese die geladenen kWh im Ladedisplay des Model 3 ab und das ist ohne Ladeverluste!!! hatte ich jetzt schon mehrfach erklärt.
Bei dem Verbrauch von 15,5 kWh pro 100 km bin ich mit 100% (490 km Reichweite wurde angezeigt) gestartet habe 62 kWh nach 400 km verbraucht und mit 1 km Restreichweite angekommen und dann nach Anzeige im Model 3 Ladedisplay habe ich 75 kWh geladen und war wieder auf 100%.

Habe das extra mal so getestet weil ich schon länger diese größere Differenz zwischen verbrauchten und geladenen kWh bemerkt habe.
Bin diese Strecke dieses Jahr schon 5. gefahren einmal mit Heizung, zweimal nur mit Lüftung und zweimal mit Klima. Verbrauch war immer fast identisch. Bei meinem E-Golf hatte ich viel größere Unterschiede im Verbrauch bei Heizung oder Klima und der hatte eine Wärmepumpe!

Probiere es doch bitte selbst mal aus, wenn Du nächste Mal ein Fernstrecke fährst! Starte mit 100% und frisch kalibriert und schaue dann beim ersten Ladestop nach den verbrauchten kWh seit dem letzten Laden und lade wieder auf 100% auf und schau Dir die geladenen kWh im Model 3 an. Ist zwar etwas mühselig unterwegs wieder auf 100% aber nur so bekommt es genau heraus. In der Regel lade ich natürlich bei 20% wieder auf und dann nur bis 80% um den Akku zu schonen. Habe auch nach 11000 km noch 490 Reichweite nach dem Laden auf 100%!

Das was mich bei deinen Angaben verwundert sind die 62kWh entnommene Energie. Diese Kapazität ist extrem niedrig und deutet eher auf ein anderes Problem hin. Schau mal hier, das ist die Messung von Björn. Da kriegt er 73kWh aus dem Akku raus. Mehr dürfte kaum gehen.

youtube.com/watch?v=0O3u3q0Ng54&t=974s

Der Anzeige der geladenen Energie im Display des Model 3 traue ich überhaupt nicht. Diese lag auch beim meinen Model Ss total daneben. Glaube kaum, dass es im Model 3 jetzt besser geworden ist, habe es aber noch nicht getestet.

Den Verbrauch der Klimaanlage/Heizung auf Langstrecke messen zu wollen ist nicht ideal. Da können dir zu viele Parameter die Messung verfälschen. Ich messe es ständig hier auf Kurzstrecke, so wie ich es oben beschrieben habe. Bei sehr niedrigen Verbräuchen kann man den Effekt besonders deutlich beobachten.

1 „Gefällt mir“

@kpomsel:

Das hier könnte dein Problem sein:

Danke für die Info, aber in diesem Thread geht es darum das die Restreichweite nur noch mit ca. 450 angezeigt wird bei SoC 100%.
Dieses Problem habe ich ja eigentlich nicht, denn bei mir wird jetzt nach über 10000 km noch 490 km angezeigt, was denke ich normal ist.
Am Anfang stand da 497 km. Anscheinend hat da niemand mal wirklich die reale Reichweite getestet und auch das BMS nie richtig kalibriert!

Ich habe mein Problem nicht nur beim fahren von 100 auf 0% auch wenn ich mit 100% und einer Anzeige von 490 km starte, habe ich bei einer angezeigten Restreichweite von 250 km nur 30 kWh verbraucht, unabhängig davon ob ich schnell oder langsam gefahren bin und wie viele km ich wirklich gefahren bin. Habe am Freitag einen Termin im Servicecenter Frankfurt und werde das dann mal prüfen lassen, bin gespannt was die sagen.

Das BMS misst ständig die entnehmbare Kapazität und berechnet daraus mittels einer Konstante (beim AWD sind das 153Wh/km) die verbleibende typische Reichweite (TR) aus. Diese TR wird dir dann neben dem grünen Akku angezeigt.

Wenn die TR bei dir bei 100% 490km anzeigt, was vollkommen normal ist nach 10tkm (bei mir nach 14tkm sind es 487km) und du ohne jeglicher Standverluste bei 0% nur 60kWh entnommen hast, dann stimmt sicherlich etwas nicht. Deine BMS Konstante wäre ja dann nur noch ca. 122Wh/km. Auch wenn du mit 250km/h den Akku leergefahren hast, ist das zu wenig. Wenn du 490km TR angezeigt bekommst, dann sollten ca. 490km*153Wh/km= 75kWh - ca. 4kWh (Puffer unter 0%) = 71kWh entnehmbar sein. Bei deinem Verbrauch von ca. 155Wh/km solltest du mindestens 69-70kWh von 100%-0% entnehmen können.

Hier mal ein Beispiel einer Fahrt mit meinem LR-RWD im Neuzustand:

  1. Bild aus dem Auto

  2. Aus TeslaFi mit genaueren Angaben

Mein RWD hat bei 100% eine TR von 523km und eine typische Verbrauchskonstante von 146Wh/km. Der Wagen wurde auf 93% aufgaladen (TR=487km) ist 411km gefahren, hat dafür 60.77kWh (83% des Akkus) verbraucht und ist mit 52km Restreichweite ca. 10% angekommen. Bei dieser Fahrt lag mein Vebrauch zufälligerweise bei 147Wh/km also sehr nahe an der typischen Verbrauchskonstante.Die Rechnung sieht nun folgendermassen aus:

523km-487km = 36km; 36km*0.146Wh/km = 5.256kWh (Kapazität unter 100%)
52km * 0,146Wh/km = 7.592kWh (Restkapazität bei der Ankunft)
60.77kWh verbraucht; insgesammt liegt die entnehmbare Kapazität des Akkus (von 100%-0%) bei ca. 73.6kWh. Das entspricht ziemlich genau der häufig gemessenen, maximal entnehmbaren Akkukapazität des LR Akkus.

Wenn das bei Dir so alles passt muss es bei mir wirklich ein Fehler sein, entweder die Verbrauchsanzeige zeigt zu wenig an oder er verbraucht deutlich mehr als er anzeigt. Werde auch nochmal Tesla FI aktivieren zur genaueren Analyse. Tesla FI habe ich vor 2 Monaten abgeschaltet, da ich das Auto im Moment nur für Fernstrecken benutze weil meine Frau im Sommer mit der Zero zur Arbeit fährt. Deaktiviere deshalb immer denn Fernzugang wenn ich das M3 nicht benutze, den dann sinkt der Vampirdrain auf 1 km pro Tag.

Das ist eine gute Idee, wollte ich dir auch schon vorschlagen. Kannst ja für einen Monat gratis bekommen, glaube ich. Dort wirst du sofort feststellen können, ob bei dir ein Fehler vorliegt. Mach mal eine Fahrt mit mehr als 10km; In TeslaFi Account stell den Faktor kWh & Wh/m(km) Factor: auf 1.1. Damit sollte die Verbrauchskonstante auf 153Wh/km kalibriert sein (bitte testen). Dann den Verbrauch im Auto mit dem Verbrauch bei TeslaFi vergleichen (Fotos machen und hier posten). Am besten alles dokumentieren: TR vor der Fahrt; TR nach der Fahrt; Verbrauch im Display pro km und Gesamtverbrauch. Damit sollten wir recht schnell den Fehler eingrenzen können.

Hi, ich bin gestern 303km von SoC: 84% / 422km auf 24% / 119km mit einem Schnitt von 147Wh/km gefahren.

Gesamtentnahme laut Display waren 44 KWh. Das entspricht einer nutzbare Akkugröße von 73,3 KWh.
Oder ein ausmultiplizierter Verbrauch von 44,5 KWh und damit 74,2 KWh.

PS: Mein Fahrstil war zurückhaltend, aber nicht bummelig - (50/50) Autobahn (130km/h) + Landstraße (inkl. echte Überholmaneuver).

Das ist wohl eine der grundlegendsten universellen Konstanten: Bordcomputer lügen IMMER. :unamused:

Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich dieses Problem beim eigentlich gut mess- und monitorbaren Stromfluss nicht mehr so darstellt. Aber gut, offenbar ist das wohl nicht der Fall. :frowning:

Teslafi monitort das Auto dann per API-Polling? Das ist für’s Messen natürlich doof. Was wir hier bräuchten, wären Push-Events, die zumindest beim Wechsel zwischen Parken und Fahren melden, wieviel Restladung noch vorhanden ist. Aber sowas gibt’s wohl nicht, oder?

Viele Grüße,

  • Don [:-]

Habe jetzt die Fahrt auf Langstrecke auch noch mal mit Tesla FI dokumentiert. Bin mit 100% gestartet und nach 332 km und einem Verbrauch von knapp 67 kWh und 2% Restreichweite am Supercharger angekommen. ich komme so auf eine Nutzbare Kapazität von 68,5 kWh, das ist weit entfernt von den 75 kWh! Merkwürdiger Weise wurde beim Start aber eine Reichweite von 488 km angezeigt und wenn ich Ihn von 0 auf 100% Lade werden auch 75 kWh als rein geladen vom Model 3 angezeigt! (Das ist ohne Ladeverluste, die Ladesäule oder der Stromzähler zeigt natürlich 5 bis 10% mehr an) Es waren so um die 15 Grad Außen und 19 Grad Innentemperatur, so dass weder Heizung noch Klima eine große Rolle spielt. Einzig die Vorheizung oder Kühlung des Akkus verbraucht natürlich Strom der nicht mit angezeigt wird. Kann mir aber nicht vorstellen dass dabei 7 kWh verbraucht werden, da das Auto vor dem Laden ja schon über 3 Stunden in Bewegung war!

Wo hast du die 67kWh abgelesen, in TeslaFi oder im Auto? Welchen Faktor hast du im TeslaFi Account? Gegebenenfalls auf 1 gelassen? Damit du den korrekten Verbrauchswert in TeslaFi angezeigt bekommst, musst muss du den Faktor wahrscheinlich auf 1.1 setzen. Probier das mal aus. Du bist ja auch in hohen Geschwindigkeitsbereichen mit sehr hoehn Entladeleistungen gefahren, deswegen hoher Peukert-Effekt. Wenn du den Faktor in TeslaFi richtig kalibrierst, wirst du die tatsächlich verbrauchte Energie inklusive Verluste durch Peukert-Effekt angezeigt bekommen. Einzig Standverbräuche musst du dazuaddieren. Dazu gibt TeslaFi ja auch den idles loss an. Viel wichtiger sind die 53.12kWh, die du danach am SuC gezogen hast für 71%, das ergibt gerundet 75kWh für 100%.

Bei Tempo 180 wirst Du ca. 1C entnehmen, dadurch sinkt die entnehmbare Kapazität bereits deutlich, beim Beschleunigen auf 180 war es dann wohl noch deutlich mehr als 1C. Das Problem ist wohl Dein rechter Fuß :smiley:
Versuch das Ganze nochmal DEUTLICH langsamer und Du wirst auch mehr entnehmen können

Das Model 3 hat intern auch exakt 67 kWh Verbrauch bei 2% Restreichweite angezeigt, genau wie TeslaFI und ich bin fast die ganze Zeit mit Tempomat 130 km/h gefahren und nur einmal für ca. 10 Sekunden 180 km/h. Normalerweise benötige ich immer bei 130 so um die 18 kWh pro 100 km bei der Geschwindigkeit. Dieses Mal war es mit rund 20 kWh etwas mehr weil es geschüttet hat und Gegenwind war. 20 kWh Entnahme ist 0,25 C und kann diese hohe Differenz nicht erklären.

Wie ich schon geschrieben habe lade ich wenn er komplett leer ist immer so um die 75 kWh rein wenn ich einmal im Monat auf 100% lade. Es steht dann auch eine Reichweite von 488 km auf der Uhr und mit Standby hat das auch nichts zu tun, wenn ich auf 100% erst kurz vor dem Start lade und dann ohne Pause durchfahre bis er leer ist.

Entweder wir der Verbrauch zu gering angezeigt oder die Batterieklimatisierung benötigt soviel Energie während der Fahrt, was ich mir aber bei einer Durchschnittlichen Entnahme von 20 kW und 15 Grad Außentemperatur nicht vorstellen kann.

Mich würde interessieren ob das überhaupt mal jemand anderes getestet hat! Also bei 100% starten, durchgängig fahren bis unter 10 % und dann schauen wieviel seit dem letzten laden verbraucht wurde.

  1. Die Batterieklimatisierung wird mMn in der Verbrauchsanzeige mit einbezogen (natürlich nur während der Fahrt).
  2. Der Peukert Effekt ist nicht linear, d.h. die Durchschnitts C-Rate bringt dich da nicht weiter. Hohe C-Raten durch hohe Leistungsentnahmen können nicht vollständig durch niedrige Leistungsentnahmen ausgegliechen werden. Auch bei 0.25C solltest du bereits 2-3% weniger Kapazität aus dem Akku entnehmen können.
  3. Die maximal entnehmbare Kapazität im Neuzustand sind nicht 75kWh (auch nicht bei 0.1C), sondern eher etwas unter 74kWh. Wenn du bei 100% nur noch 488km Reichweite hast, dann bedeutet das, dass du bereits 12km oder etwas über 2% Degradation hast. Das entspricht 12km*0.153Wh/km= 1.83kWh.
  4. Dem Wert Charge Energy Added traue ich nicht ganz. Habe aber dazu noch nicht viel gelesen. In meinem Model S lag dieser Wert aber signifikant daneben. Gut am SuC beobachtbar. Könnte man diesem Wert trauen, dann müsste man auch keine Degradationsmessung durchführen sondern einfach auf 0km runterfahren und dann auf 100% aufladen.

All die diskutierten Zusammenhänge hier sind hoch faszinierend und interessant. :astonished:

Aber, um mal auf den Threadtitel zurückzukommen… :stuck_out_tongue:

Es gibt nur einen einzigen relevanten und glaubhaften Messwert: den der geladenen kWh an der Ladestation.

Alles andere im Wagen angezeigte ist interpretierter, interpolierter und aus Interpretationen/Interpolationen berechneter sowie psychologie- und marketinggeschönter Hokuspokus. Zumindest drängt sich dieser Verdacht auf. Zumal der Wagen selbst ja nicht im Besitz aller Messwerte ist, denn er weiß offenbar nicht, was er im P-Modus an Strom verballert.

Die geladenen kWh sind auch die direkte Entsprechung zu dem, was man als ICEr als Grundlage für die Verbrauchsberechnung (getankte Liter) nimmt. Auch die ICEr bezahlen hier nicht nur die gefahrenen Kilometer, sondern auch die zusätzlichen Stromverbräuche durch Subwoofer und Klimaanlage.

Für mich persönlich sind also die geladenen kWh genau das, was der Wagen verbraucht hat. Das ist der Wert, für den ich und die Umwelt bezahlen müssen. Wo die weniger angezeigten kWh hinverschwinden (Ladeverluste, Akkudeterioration, Sentrymode, PR-Schönung etc.) ist dafür irrelevant. Ich muss nur den angezeigten kWh/km-Wert mit ca. 1,25 multiplizieren, damit ich auf den tatsächlichen Verbrauch komme.

Viele Grüße,

  • Don [:-]

PS: Es gibt übrigens eine Anzeige im Bordcomputer, die sich einigermaßen an die Wahrheit hält. Die der gefahrenen Kilometer. Zumindest bemerke ich hier bei bekannten Strecken keine signifikante Abweichung zu anderen Kilometerzählern. :wink:

1 „Gefällt mir“

Du bist noch nie im Winter gefahren?

20kw/h bei 130 sind nich 0,25C, da du die 20kw/h in 46 Minuten verbraucht hast, das sind eher so 0,35C…

Alles richtig, was du schreibst. Aber dieser Wert ist noch viel individueller, als der Fahrtverbrauch. Bei mir ist der Faktor eher 1.4, da der Wagen bei mir viel steht mit Sentry an. Noch schlimmer dürfte es bei denen sein, die keine Garage haben und ständig vorheizen/kühlen müssen. Gibt auch solche, die nur 2tkm im Jahr fahren.

hallo kpomsel,

beim M3 gibt es wie bei allen anderen TESLA Modellen einen Energy Buffer, der leider schon
mit sehr unterschiedlichen Werten gesichtet worden ist. Der geht schon mal ab.
Dabei sind mir von unseren europäischen Kunden mit ScanMyTesla sowohl 3.3 kWh |
3.5 kWh | 3.7 kWh gemeldet worden. Warum ist derzeit unklar, da zum Meldezeitpunkt alle
die gleiche SW im Fahrzeug hatten.
Jim arbeitet aktuell an dem M3 Port für TM-Spy für die „Obst“-Liebhaber.
Das M3 kommt überwiegend mit usable fullpack zwischen 77 und 78.3 kWh beim Käufer an.
Das Cell-Ballancing ist definitiv bei häufigem Nutzen der Schnelllader > 140kW die beste
Möglichkeit den Akku sicher im sehr guten Bereich zu halten. Ich mache das bei unserem MS
alle 2 Monate.

TeslaFi würde generell nich nicht als Referenz gegen das BMS des M3 ansetzen, da es genau
den gleichen kalkulatorischen Schwankungen wie der TESLALOGGER unterliegt. Da sind die
BMS Werte aus dem Fahrzeug selbst via ScanMyTesla wesentlich aussagekräftiger.

Aufmunterung für Dich: Du bist nicht der einzige der solche Tests macht. Ich hab den in 07/2018
mit in meinem MS85 von Sankt-Peter Ording auf dem Weg nach Hjørring gemacht. Mit 7km Rest
ankommend hatte ich mich genau wie Du gefragt, wo der Rest im Akku verblieben ist … da nur
67kWh auf der Reise verbraucht worden sind. Das passte laut meiner Kopfrechnung auch nicht
zum 85er Akku des Autos.

LG
/mkl