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Die Wahrheit über LED-Lampen...

Ist schon alt.
Gab es vor 8 Monaten auf Youtube

Habe vor mittlerweile fünf Jahren renoviert und LED Einbau-Deckenleuchten eingesetzt. Noch keine einzige ist kaputtgegangen. Daher würde ich sagen es gilt wie so oft: wer billig kauft, kauft zweimal.

Mit Retrofit-LEDs von Philips und Osram habe ich ebenfalls nur gute Erfahrungen gemacht.

Was tatsächlich stimmt: bei der Auswahl der LED muss man sich mehr Mühe geben als früher bei einer Glühbirne. Die Lichtfarbe z.B. will gekonnt ausgewählt werden, dann gibts auch keine Probleme mit dem Blaulichtanteil. Auch Dimmen ist oft problematisch, also die Kompatibilität zwischen Leuchtmittel und Dimmer. Deshalb ja auch der Trend zur Lampe mit fest eingebautem Leuchtmittel, hier kann der Hersteller die Funktion sicherstellen.

Als ich vor 5 Jahren umzog, setze ich auch LED Lampen ein, bei IKEA gekauft, nicht sonderlich teuer und hatte keinerlei Probleme bislang. Die im Bad-Schrank verbauten Glühbirnen dagegen wurden nach einem ersten Ausstausch, dann beim zweiten Mal auch gegen LED gewechselt - ebenfalls ohne einen Aussetzer nach zwei Jahren.

Wir haben im Betrieb die komplette Beleuchtung in 2015 umgestellt. Seitdem wurden nicht nur 100.000kwh eingespart, sondern auch (trotz Umstellung auf ”teueren” Naturstrom) viel Geld!. Genaugenommen nach 4 Jahren soviel, wie die gesamte Anlage gekostet hat und zwar Leuchtmittel, Lampen und Montage.

Auch im 5. Jahr sind alle LEDs am laufen. Und selbst wenn da mal die LEDs die Grätsche machen. Das rechnet sich! Davon ab haben wir deutlich mehr Licht im Raum und schwitzen im Sommer nicht mehr so.

Energiewende macht Spaß und spart Geld.

Vorausgesetzt man kauft Qualität (Nicht Baumarkt).

Ich habe im Büro und Zuhause alles nach und nach auf LED umgestellt.
Keine billigen, sondern welche von Phillips.
Trotzdem sind schon cirka 20% aller Leuchtmittel nach höchsten 3 Jahren kaputt gegangen.
Die halten nicht annähernd so lange wie versprochen und rentieren sich so niemals!
Einsparung für die Umwelt sehe ich bei der Nachkaufrate auch nicht.
Mag aber auch mit anderen Faktoren zusammenhängen, die ich nicht erkenne.

Es wird in meinen Augen viel Blödsinn per Gesetz durchgesetzt, die lobbymäßig gesteuert sind und der Umwelt nichts und uns nur ein Loch in der Tasche bescheren!

Stichwörter für Interessierte:
-Obsoleszenz (techn. Gerätedefekt/in Frankreich unter Strafe verboten)
-Dämmung ohne Lüftungskonzept (Schimmel/Feuchtigkeit/Atemluft)
-Dämmung aus Kunststoffen (Brandgefahr/Schreddern als Sondermüll/toxische Farbe (Auswaschungen in den Garten)
-Dichte Fenster ohne Lüftungskonzept (Verbrennungsluftverbund neu berechnen/Schimmel)
-Scheitholz/Pellets als CO-neutrale Biomasse (Wachstumsrate/Produktionsort)
-Kälteschein: Senkung der Mengenbegrenzung von 5kg auf 3kg (dadurch Extralehrgänge)
-Kältemittel in Fahrzeugen R1234 gegenüber anderen (Brandbeschleuniger)
-Dichtheit bei Kälteanlagen in Immobilien im Gegensatz zu Fahrzeugen (tolerierter Schwund, es gibt in KfZ keine dichte Anlage)
-Windkraft als Ökostrom (Insektenkiller/Entsorgung der Flügel nur als Sondermüll möglich)
-Wasserkraftwerke (Umweltzerstörung)
-Atomkraft gegenüber Braunkohle (breite Masse an Kraftwerken in D) und Steinkohle (Immissionen/Brennstoffanlieferung)
-Wassereinsparung bei WC´s von 12l auf 9l auf 6l (Verstopfungsgründe und daher Spülung der Kanalisation mit TW durch Stadtspülwagen)
-Rückbau des Schienennetzes (dadurch Verlagerung der Güter von Schiene auf Straße)

Zum Thema Gesundheit und Einsparung: das sind zwei gegensätzliche Ziele! Wasser muss laufen, Atemluft muss ausgetauscht werden!

Das entspricht 100% meiner Erfahrung. LEDs sparen schon mittelfristig richtig viel Geld.
Gibt aber hier auch welche, die sehen das anders bzw. scheinen irgendwas falsch gemacht zu haben:


Früher hatte ich immer einen dicken Vorrat an Halogen-Leuchtmitteln, weil quasi im Monats-Rythmus irgendwo eine ausfiel. War zuerst im Irrglauben, daß das bei LEDs ähnlich sein würde. Jetzt liegen immer noch Ersatz-LEDs rum, die ich vor 7 Jahren als Reserve gekauft hatte, als alles umgestellt wurde. Definitiv über 90% der damals verbauten LEDs funktionieren immer noch.

Dieser Trend gefällt mir ehrlich gesagt gar nicht. Ich versuche aus Gründen von Kosten, Aufwand und Nachhaltigkeit immer Lampen mit Standard-Leuchtmitteln zu kaufen, die man auch wechseln kann. Zumindest im Haus würde bei mir nichts anderes in Frage kommen.
Leider hat man im Außenbereich da nicht immer die Wahl und muß tatsächlich auch welche mit fest eingebauten Leuchtmitteln nehmen, wobei der Grund da wohl auch der Dichtigkeit ist. Trotzdem schade sowas. Zum Glück halten die Dinger ewig, auch draußen.

Meine Philips LED Glühbirnen halten seit 10 Jahren und das war die erste Generation mit vernünftiger Leuchtkraft, kann daher zumindest dieses Argument nicht nachvollziehen.

ich lebe und arbeite mit leuchtmitteln, mit denen ich mich WOHLFÜHLE, die ein natürliches licht verbreiten und für eine natürliche farbwiedergabe sorgen. LEDs gehören nach etlichen erfahrungen damit nicht dazu.

ist mir wichtiger als kosten oder - eine vermeintliche - nachhaltigkeit!

Gute LED-Lampen haben eine hervorragende Farbwiedergabe, kosten aber auch mehr als ein paar Euros.
Wirklich schlecht fand ich nur die Energiesparlampen (=Kompaktleuchtstofflampe), das war eine Brückentechnologie zur LED, die man sich besser gespart hätte.
Wer ernsthaft heute noch der Glühlampe nachtrauert, der sollte etwas besser nach vernünftigen LED-Alternativen recherchieren.
Im geschäftlichen Bereich gibt es auch Anbieter, die 10 Jahre und mehr Garantie für die Leuchtmittel geben, da sollten die mit Sicherheit existierenden Probleme von Baumarkt-Leuchten also keine Rolle spielen.

„gute“ LED arbeiten genauso wie schlechte und der blauanteil - auch wenn das hier anders zu lesen ist - lässt sich m. w. eben nicht verringern sonder nur „kaschieren“, da prinzipbedingt.

und selbst wenn es so wäre: warum sollte ich eine mehr oder weniger gute kopie (LED) nehmen, wenn ich das original (glühbirne, halogen) haben kann? mein vorrat reicht bis an mein lebensende!

Auf jeden Fall ist die Beleuchtung eine ganz andere.
Man muß bei LED den Reflektorwinkel beachten und die Farbtemperatur.
Mir passiert es immer wieder, das es zwar sehr hell ist (bei LED), aber ich trotzdem nicht richtig sehen kann.
Da schatte ich wohl die Deckenleuchten ab oder die Farbtemperatur ist mir zu kalt.
Auch ist bei Treppenleuchten (in der Wand eingelassen) das Problem, das man bei Treppe von der Seite ansehen voll in die grelle LED schaut.

Ich denke auch, das zur Zeit mit dem ganzen smarten „Zeugs“, wie bunt einstellbaren LED`s, ziemlich viel Kohle gescheffelt werden soll.

Energieverbrauch? CO2? Da war doch was? :wink:

nee, da war rein garnichts! (dass ich mich hier schon selbst zitieren muss…).

der stolze energie- und ressourcenverbrauch für die herstellung eines tesla-akkus ist dir bekannt?

Meine LEDs halten gefühlt 10x so lange wie früher die Halogens.
Sie verbrauchen nur ein 10tel des Stroms.
Jetzt wäre die Frage, wieviel aufwändiger ihre Herstellung ist. Selbst wenn diese 10x so aufwändig ist, sparen sie immer noch 10x soviel Energie beim Betrieb.

Sickern die falschen Daten der Schwedenstudio jetzt hier schon in irgendwelche Off-Topic-Unterthreads rein? Ich dachte, das hätten wir zum Glück längst hinter uns.

Meine LED halten schon 10 Jahre und das Licht ist wunderbar, ich hätte gar keine Lust ständig zu wechseln. Die Kritik an Leuchtstofflampen kann ich noch nachvollziehen, die an den hochwertigen LED von z.B. Philips eher nicht. Wie man veraltete Leuchtmittel horten kann ist mir ein Rätsel, aber jeder wie er mag :wink:

Ich habe hier seit 15-20 Jahren (so genau weiß ich das nicht) eine Osram Energiesparlampe, die immer noch funktioniert.
Gleichzeitig hatte ich viele billige Modelle u.a. aus dem „Praktiker“-Baumarkt. Die gingen teilweise regelrecht in Rauch auf (explodierte Vorschaltgeräte).
Ähnlich LED. Die Dinger von blauen A… halten nicht lange. Gute Erfahrungen bisher mit Philips und hier speziell auch die HUE-Lampen.

tesla fahren aber sparen wollen. soll das ein witz sein?

habe seit über 25 jahren elektrisch beheizte wasserbetten (kohle-, atom- aber auch ökostrom-fähig :mrgreen: ). nicht weil ich dafür gespart sondern sie mir und die laufenden kosten gegönnt habe und das auch weiter tun werde,

Bitte was? 96% Recyclingquote wird bereits jetzt erreicht und ein Grossteil der Prozessenergie je nach Hersteller sogar erneuerbar bereitgestellt. Da wird gar nichts VERbraucht sondern nur für zwei Jahrzehnte GEbraucht. Ganz im Unterschied zum Verbrenner (hier ja bekannt) oder eben auch den 2 Tonnen CO2, die ein Haushalt mit 30 klassischen Glühbirnen (normale Nutzung, 2000h Lebensdauer) in nur gerade 2 Jahren im Deutschen Strommix so raushaut. Ganz zu schweigen von den Kosten, denn da wirfst du pro Lampe in 10 Jahren etwa 100 EUR aus dem Fenster, wenn man Anschaffung und Energiepreis berücksichtigt.

Mit der Glühbirne lügst du dir in die eigene Tasche. Die Emissionen aus der Herstellung einer LED wird bei weitem in der Nutzung wieder wettgemacht und die dabei verwendeten Ressourcen sind nicht mehr problematisch bspw. als das Lithium das in die Herstellung der Glashülle der Halogenlampe eingeht. – Du behauptest das Gegenteil und alle Politiker sind doof? Dann beweise es bitte mit einer seriösen Quelle.

Buch dir doch mal eine Nacht in einem Hotel, das von einem Profi mit LED ausgestattet wurde. Da gibts heute gar nichts mehr zu bemängeln.

Bevor wir wieder anders landen. Ich habe zwischen 2009 und 2013 beruflich den Schub der Einführung in die Masse der LED in der Allgemeinbeleuchtung mitgemacht und auch mitgewirkt an LED Leuchtenentwicklungen. Wie schon gesagt wurde, ist es schwieriger geworden, aber die LED kann ein sehr gutes Licht bieten insbesondere eine gute Farbwiedergabe.

Kriterien:

  1. Farbtemperatur - oft im gewerblichen Bereich 4000 Kelvin, privat gerne 3000 oder auch 2700 Kelvin (warmweiß)
  2. Farbwiedergabe - Niemals unter CRI/Ra 80. Eine Farbwiedergabe von 90 oder besser ist super, leider wird er nicht oder nru verschlüssel wieder gegeben. de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex > Code 830 dabei steht die 8 für einen Ra80 und die 30 für 3000 Kelvin. Ein Code 927 wäre Ra 90 und 2700 Kelvin.
  3. Effizienz - wieviel Licht kommt pro Leistung sozusagen der Wirkungsgrad, wird gemessen in Lumen / Watt. 100 Lumen pro Watt sind gut und im gewerblichen Bereich minimum. Eine Lampe die 1000 Lumen liefert, sollte demnach nicht mehr als 10 Watt aufnehmen.
  4. Flicker / Flimmer, eine ganz große Sauerei. Viele LED werden zum Dimmen mit einer Pulsweitenmodulation getaktet, d.h. rhythmisch und schnell ein / aus geschaltet zur Dimmung. Anders als eine Glüh oder Leuchtstofflampe leuchtet die LED nicht nach, sie blinkt effektiv und das kann bei niedriger Taktfrequenz nervig sein. Das bekommt man leicht raus, indem man die LED durch eine Handycamera ansieht. Sieht man Streifen laufen im Bild ist die LED getaktet, als Beleuchtung nicht gut geeignet. Das Tagfahrlicht vom Modell S „läuft“ auch in Videos, das ist ein ähnlicher Effekt, bedingt durch den CAN Bus.
    Für die Farbwiedergabe gibt es auch „poor mans Spektrometer“. Man schneidet in einen Karton einen Schlitz 5 x x 0,5 cm und hält ihn über eine CD. Lässt man darin Licht spiegeln sieht man auch die spektrale Zusammensetzung etwas. Die LED hat ein durchgängiges Spektrum, meistens mit einem Peak im Blaubereich. Leuchtstofflampen sind dort schwieriger, da das Spektrum nicht vollständig ist.

Lebensdauer, die wird im Moment von den Herstellern wieder bewußt xxxxxx anders angegeben als früher. Lebensdauer hat mit wollen und Geld zu tun, letztlich der Systemauslegung, Wärme. Im Profibereich erreicht man bis 100.000 h, üblich 50.000 h, im Consumer Bereich sollten 20.000 h das Ziel sein. Zum Vergleich die Glühlampe wurde mit 1000h gebaut, auch die hätte länger gekonnt…

Mein Haus habe ich mit Philips HUE ausgerüstet, kann die Lichtfarbe dem Tageslicht nachfahren, habe kaum noch Lichtschalter. Steuerung per Sprache oder Bewegungsschalter, da kann man schon schön spielen mit der LED und Smarthome.

So jetzt ist es lang geworden…
Grüße Ralf