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Die Tesla-Kfz-Versicherungs-Rahmenverträge

Aus meiner Mail der DGVO:
„Wir empfehlen mangels (attraktiver) Alternativen diese in Kauf zu nehmen. Die neue Jahresprämie zum 01.01.2019 beträgt 1499,99 €.
Soweit Sie trotz der dargestellten Kosten-/Nutzenbetrachtung die Umdeckung zur Itzehoer Versicherung nicht wünschen, senden Sie uns bitte eine Rückmail bis zum 30.11.2018. Ansonsten würden wir den Vertrag für Sie in Deckung bringen, da sich die Prämien bei einer späteren Entscheidung bei der Itzehoer Vers. auf 1603,93 € zum 01.01.2019 erhöhen würde.
Soweit Sie unserem Rat folgen, organisieren wir den Wechsel für Sie. Sie brauchen nicht aktiv zu werden.“

Ich denke mal, dann sollte ich bei der Itzehoer und dem DGVO-Automatismus bleiben?
Trotz allem Ärger über den DGVO-Verein: Bisher hat der Wechsel von der Basler (mit günstigen 898,-) über die AlteLeipziger zur Itzehoer doch immer zeitgerecht funktioniert, zumindest bei mir. Habe einfach nix gemacht und abgewartet.

So werden wir es wohl auch handhaben und verlängern. Zwar finde ich die Vorgehensweise der DGVO auch nicht prickelnd (insbesondere diese kurzen Fristen mit anschließendem Automatismus und die etwas chaotische und kurzfristige Korrespondenz), aber in diesem Fall schützt es wohl die Kunden vor den höheren Preisen, die ab 1.12. gelten.

Auf Grund der Beitragserhöhungen bin ich jetzt zur HUK gewechselt.
Mein X90 liegt ca. 640,00€ Voll- und Teilkasko 1000€/500€ SF-Klassen ganz weit oben. Bei der HUK24 wäre er nochmals um 100€ günstiger, da sie aber die EMAIL-Anfrage ablehnten, es lag nur an dem Wunsch 500€/500€ ist es halt die HUK geworden.
Dieses alles nur zur Info.

Wie ist das eigentlich, wenn man in einem solchen Gruppentarif ist - was passiert mit den SF-Klassen?
Ruhen diese, laufen sie weiter oder verfallen diese sogar nach einer gewissen Zeit? Lock-in?

Bei der Itzehoer/Emover wird die SF-Klasse in beide Richtungen weitergeführt, wirkt sich aber nicht auf den Beitrag aus.

Ich habe gerade auf das Tesla/AXA Angebot gewechselt und spare nun 900€/Jahr zur Emover. Die wollten mit der Rechnung von heute 1930,-€

Woher beziehst Du diese Aussage, den auf keinen der Unterlagen werden die SF-Klassen ausgewiesen.

Bin ebenfalls bei den ersten, damaligen Problemen mit der DGVO zu emover gewechselt. Die damalige Versicherung bei der DGVO hat den SFR nicht weitergeführt, was ein zusätzliches Argument zum Wechseln war.
Emover hat dann den SFr von dem Vorversicherer übernommen und führt diesen seitdem im Hintergrund weiter. Er wird in der Rechnung nicht ausgewiesen, wurde mir aber auf Nachfrage korrekt genannt.
Habe heute die Jahresrechnung bekommen die bei den hier schon genannten ca 1600€ liegt (hatte bis Dato auch keinen Schaden gehabt)

Du kann sie darum bitten, die SF-Klasse vom Vorversicherer zu übernehmen. Ging bei mir sogar telefonisch. Dies ist natürlich optional.
Auf meinen Rechnungen steht sie bei mir auch nicht drauf.

Auf den Erhöhungs-Schreiben von Emover24 steht, dass es bis Ende Dezember ein Sonderkündigungsrecht gibt. Von daher können wir alle erst einmal ganz entspannt bleiben. Es gibt genügend Zeit, Alternativen zu prüfen.

Einige von euch stehen vor der Entscheidung, welches Angebot der DGVO sie denn annehmen wollen/sollen. Da die Kommunikation der DGVO gewohnt unklar bleibt und teilweise auch falsch ist, findet ihr hier einen neutralen Leistungsvergleich des Itzehoer-Tarifes und der beiden Alte Leipziger Tarife, die es bis vor kurzem bei DGVO gab.

Itzehoer Top Drive - beide Tarife Alte Leipziger.pdf (209 KB)

Die Preise sind für euch jetzt irrelevant, es geht nur um den Leistungsvergleich der Tarifinhalte. Wer dazu Fragen hat, ruft mich einfach an: 02361-5822262

Eines ist aber hoffentlich jedem klar geworden: Die Rahmenverträge mit Pauschalpreisen waren für die Versicherer total unwirtschaftlich, weil die Pauschalpreise im Verhältnis zu den Schadenaufwendungen viel zu niedrig waren. Deshalb die Kündigungen von Basler, Gothaer, Alte Leipziger und die jetzige 10%ige Beitragserhöhung von emover24.

Wer aus der Abhängigkeit der Rahmenverträge raus will, sollte seinen höchsten SF-Rabatt für das versicherungsmäßig teuerste Auto verwenden, das wird in den meisten Fällen ein Model S oder ein Model X sein. Ich werde meine Kunden diesbezüglich beraten und jeweils ein individuelles Konzept für den betrieblichen und/oder privaten „Fuhrpark“ entwickeln. Es gibt total spannende „Zweitwagenmöglichkeiten“ mit bis zu einer SF10 als Sondereinstufung. So etwas kann man allerdings nur nutzen, wenn man nicht den günstigsten Versicherer für das eine Fahrzeug sucht, sondern das Ganze im Blick hat! :bulb:

Darüber war ich im letzten Jahr auch gestolpert. Hatte dann telefonisch bei Emover nachgefragt und bekam ein paar Tage später einen Nachtrag von der Itzehoer zum Versicherungsschein, in welchem die SF-Klassen ausgewiesen sind.

Wer nicht weiß wohin/ woher, der gehe zu Peteeer! Bin total gut berate und habe 2 E-Autos über ihn versichert. Tolle Beratung!

Habe heute erfahren, dass Emover24 abgelehnt hat, einfach so alle Verbliebenen von der DGVO aufzunehmen. Von daher wird es anders als von der DGVO behauptet, definitiv keine automatische Aufnahme der ehemals Alte Leipziger Versicherten in den Rahmenvertrag über Emover24 geben!

Die DGVO schrieb in der Mail vom 27.11. auch, dass bei der Itzehoer keine Kurzschlussfolgeschäden versichert seien! Auch das war definitiv eine Falschaussage.

Natürlich sind bei der Itzehoer Kurzschlussfolgeschäden an angrenzenden Aggregaten versichert. Es gibt nur keine Summenbegrenzung mehr, was eindeutig eine Verbesserung darstellt. Bei der Alte Leipziger waren es entweder max. 2.500 € oder 5.000 € …

Fazit: Wer bisher über die DGVO bei der Alte Leipziger versichert war, muss selbst aktiv werden, wenn der Tesla auch ab dem 01.01.2019 versichert sein soll …

Wie es mit den Preisen bei Emover nach 2019 weiter geht, hängt von der Schadenquote im nächsten Jahr ab. Als ich heute die Schadenquoten der Jahre 2016, 2017, 2018 gehört habe, musste ich mich erst einmal hinsetzen. Mit so katastrophalen Zahlen hatte ich nicht gerechnet. Kein Wunder, dass die Preise für Tesla-Kfz-Versicherungen steigen …

Danke für den Hinweis, dann warte ich mal ab was die DGVO als Nächstes mitteilt. Vielleicht werden ja doch zumindest einige direkt übernommen zur Itzehoer…

Definitiv nicht, sagt der Chef von Emover24 - und das ist ganz gradliniger Mann!

Ist die Anzahl der Schäden so hoch oder „nur“ die Schadenshöhe das Problem?

Die exakten Zahlen sind so:

Beitragseinnahmen 2016 - Schadenquote 320%
Beitragseinnahmen 2017 - Schadenquote 270%
Beitragseinnahmen 2018 - Schadenquote 132% (Stand 31.10.18)

Zum besseren Verständnis: In 2016 lag die durchschnittliche Schadenquote aller Kfz-Versicherer in Deutschland bei ca. 108%

Eine spannende Frage ist doch: Welche Maßnahmen würde man selbst ergreifen, wenn man verantwortlich für so einen Rahmenvertrag wäre?

Da hat sich die Quote doch schon deutlich verbessert.
Danke für die Zahlen.
Die sehen echt böse aus.

Da die Schadenquoten bei den anderen Rahmenverträgen ähnlich waren, wird nun verständlicher, welche Probleme zu dem Verhalten von Basler, Alte Leipziger, Gothaer geführt haben. Rein mathematisch bedeutet das, dass die heutigen Preise bei gleicher Schadenquote noch um weitere ca. 20% - 30% steigen müssen, damit das Verhältnis von Einnahmen aus Ausgaben einigermaßen ausgeglichen ist.

Wenn man diese Erkenntnis nun auf die Preise der individuellen Tarifen überträgt, dürfte es auch dort tendenziell eher nach oben gehen. Wenigstens für Model S und Model X. Wie sich das mit dem Model 3 entwickeln wird, muss man abwarten.