Die Sorgen meiner Nachbarn...

In unserer Tiefgarage existiert seit einer Renovierung vor ein paar Jahren eine CEE32. Die Gemeinschaft hat mir nun erlaubt, diese zum Laden zu benutzen, wenn der Verbrauch mit einem Stromzähler gemessen wird. Meine Lösung ist eine mobile Ladesäule mit Tesla Wall Connector:


In der Unterverteilung gibt es einen CEE32 Ein- und Ausgang, die einfach durchgeschaltet sind. So könnten bis zu vier weitere solche Säulen mit einfachen 32A Verlängerungen hintereinandergeschaltet werden und die Wall Connectors machen dann das Lastmanagement. Ausserdem sitzt in der Verteilung ein geeichter Zähler und der RCD Typ A EV. Eine Schuko (mit eigener „Sicherung“) komplettiert das Ganze.
Damit bin ich nun nach einem halben Jahr und 12000 km an öffentlichen Ladestationen ein Ladefaulpelz mit Strom in der Tiefgarage geworden :slight_smile:

Richtig cool! Sowas sollte Tesla gleich als Komplettset anbieten :sunglasses:

Ladefaulpelz klingt so negativ. Würde es eher Komfortlader nennen :mrgreen:

Ja. Genau das ist mein Problem. Es gibt eine Betrachtung, die darlegt, dass es eine Baumaßnahme ist http://rayermann.com/files/Downloads/Beiratsseminar%202017/Elektromobilität-Dötsch.pdf . Damit hänge ich leider in der 100% Zustimmung.

Sind das DIE Leute, die einen Diesel fahren? LOL…

Das E-Autos den ganzen Strom aus einer Wohnanlage ziehen ist ja bereits allgemein bekannt, aber das jetzt schon eine CEE Steckdose (und eben KEINE Ladesäule) schon ein Problem darstellt. german Angst at his best. Am besten bauen wir schon mal (wieder) vorsorglich Luftschutzbunker in die Villen ein. Hatten wir in den 80ern schon.

Ist ja letztlich gut ausgegangen:
:arrow_right: etour-brandenburg

Hier eine kurze Beschreibung des „skalierbaren Konzepts“, welches die Miteigentümer schließlich überzeugt hat und realisiert wurde:
:arrow_right: Lastmanagement Ladestationen in Gemeinschaftstiefgarage - #58 by Volker.Berlin

Sehr gut. Die Lösung ist ja besser als gar nichts und die nächsten 10 Jahre wirste da wohl deine Ruhe haben :smiley:

Haha, fehlt noch dass jemand einen Biowaffenschutzmodus in ein Auto… äh, Moment mal…

Ja, leider. Seit ich die Ladestation installiert habe, wurden in „meiner“ Tiefgarage drei neue Diesel-SUVs angeschafft und kein einziges E-Auto oder auch nur Hybrid. :cry: Immerhin hat einer der Nachbarn neulich dann doch mal ganz interessiert nachgefragt. Er meinte, einige seiner Freunde führen jetzt Tesla, und das sei ja wohl doch die Zukunft… :wink:

Ich denke, dass wird im Jahr 2020 schon ganz anders aussehen … wenn erst mal brauchbare E-Autos von deutschen Herstellern kaufbar sind, geht es schnell mit dem Umschwenken der Käufer.

Passt zwar nur halb zum Thema Nachbarn/Ladeinstallation, aber wir sind in unserer Nachbarschaft nun nicht mehr die Einzigen mit E-Auto. Ein paar Häuser weiter kam ein Renault Zoe dazu. :slight_smile: Und oh Wunder…der Straßenzug lag noch nicht im Dunkeln, als beide gleichzeitig angestöpselt waren. :wink: Es wird schon…

Die Gesetzgebung hinkt immer noch hinterher, aber vielleicht bewegt sich jetzt doch mal was:
:arrow_right: electrive.net/2017/12/15/bu … hterungen/

Ja. Dann redet auch niemand mehr über Kinderarbeit in Kobaltwerken und der böse Kohlestrom ist dann auch keiner mehr…

Bisher wurden wir noch nicht angesprochen, seit der Renault da ist. Eventuell hat das auch noch niemand bemerkt. Beim Tesla vermute ich mal wird das offensichtlicher da die Marke als Elektrofahrzeug besser bekannt ist als irgend ein Renault Kleinwagen.

… In meiner neuen TG ist Strom möglich.
SchuKo. Naja, besser als nichts.
Bis 1,3kW. Also doch nicht besser als nichts.

Danke für nichts, bei sowas kann ich nur noch den Kopf schütteln. Elektromobilität in Deutschland ist echt ganz weit hinten.

Wie kommt man denn auf 1,3kW? Das sind ja nicht mal 6A? 1-phasig mit 16A ist ja im Notfall in Ordnung, da könnt man die Dose ja recht problemlos gegen ne blaue CEE tauschen und dann wäre das machbar.

Aussage: „230V / 6A 7 1300W“ :imp: :imp:

Steck dort mal einen 2000 Watt Wasserkocher an.
Wenn das Haus dunkel wird, mach dich leise vom Acker. [emoji23]

Tjo… Schon heftig. Ist kein 08/15 Projekt, sondern eins, was auf besondere Nachhaltigkeit in der Stadt setzt und eher das nicht völlig mittellose Publikum anspricht. Und dennoch so ein Unsinn. Fast schon wieder so skurril, dass es lustig ist.