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Die Sorgen meiner Nachbarn...

Definitiv. Die Schleppkette hätte ich vermutlich anders gelegt.

Bei uns lief das so:

  1. Fahrzeug, Leaf, geparkt oben auf Doppelparker: Fahrzeug war bereits bestellt, Antrag in die WEV „wir kaufen uns ein E-Fahrzeug, brauchen Strom für eine Ladestation, es wird fachgerecht installiert, für die Gemeinschaft entstehen keine Kosten“ - durchgewunken.
  2. Fahrzeug, Tesla, geparkt auf angemietetem Platz in gleicher Garage, aber ebenerdig: Vermieter informiert, Leitung und CEE16 installieren lassen.
    Fertig.
    Vielleicht lags daran, dass ich vorher lange Jahre im Beirat war oder an der Bemerkung, es entstünden keine Kosten… :laughing:

Ein Beschluss ist leider in jeder WEG nötig. Und Haftung scheint laut meiner Erfahrung das Einzige zu sein bei dem Verwaltungen richtig aktiv zur Sache gehen.

EDIT: Sorry zu langsam gewesen.

Ein Hinweis:
Die Ladebox oder Steckdose muss nicht an der Park-Hebebühne angebracht sein und wäre somit kein Teil von ihr (zudem sollte Box oder Steckdose von dir bezahlt und dann dein Eigentum sein, ebenfalls sollte der Strom auf dich abgerechnet werden). Dann wäre nichts als Arbeit o.ä. klassifizierbar…

Bliebe somit als einziges „Problem“ die Kabelführung an dem beweglichen Parkplatz. Aber auch das habe ich hier im Forum schonmal mit Bild gesehen (weiß aber den Thread nicht mehr).

Fakt ist: nichts verhindert E-Mobilität so effizient wie die legalen Hürden in solchen WEGs. An diesem Punkt müssen dringend Gesetze geändert werden.

Cheers Frank

Beschluss ja, meines Wissens kann die WEG aber nicht ablehnen, zumindest gab es da mal ein Urteil in die Richtung, könnte ich mal raussuchen.

Das wäre super! Würde ich dann auch gerne in meine Linksammlung eingliedern :wink:

Die Kabelführung beweglich machen ist doch kein Problem. Für sowas gibt es Energieketten.

Danke nochmal für die Beiträge, aber um es klarzustellen: Der Beschluss ist eher eine notwendige Formalie, da in der WEG schon eine positive Grundstimmung wahrnehmbar ist. Ein Scheitern sehe ich derzeit eher als unwahrscheinlich an. Dennoch will die HV vorbereitet sein, falls Rückfragen kommen (ein paar Bedenkenträger gibt es leider immer). Legitim, außerdem bin ich mit unserer HV sehr zufrieden.

Mir wäre dennoch sehr geholfen, wenn mir jemand für den Raum Rhein-Main einen erfahrenen Elektriker bzgl Installation nennen könnte. Dann kläre ich Details direkt mit diesem.

Danke schön, euch allen ein schönes Wochenende!

Gruß
Frankfurter Bub

Das Urteil selbst habe ich nicht gefunden, aber hier konnte ich in einem anderen Forum etwas finden (wenn ich nicht auf andere Foren verlinken darf, bitte einfach den Link löschen):
opel-ampera-forum.de/viewtop … =25&t=4354
Anscheinend sind die Gerichte sich nicht 100%ig einig, was nun erlaubt ist. Bei mir sollte das hoffentlich recht reibungslos ablaufen, aber wer weiß…

Ich habe mittlerweile zwei „empfehlenswerte Elektriker“ aus FfM bzw. dem Raum FfM angeschrieben, danke für die Hilfestellungen.
Wenn es interessiert, kann ich gerne im Verlauf mal berichten, was am Ende herauskam.

Das interessiert hier ziemlich sicher!

Danke.

Das war schonmal aufschlussreich und das für mich Neue ist:

  1. Wohnungseigentumsgesetz § 25, Abs. 5, Punkt 6:

(Hervorhebung durch mich)

  1. Natürlich ist man für das verantwortlich was man macht, § 25, Abs. 6:
  1. Es gibt noch den § 14 in dem Pflichten der Wohnungseigentümer definiert sind. Einerseits zur Duldung von Massnahmen:

Nummer 1 und 2 sind dann folgende Einschränkungen:

Eine Beantragung (einer Steckdose - unabhängig von ihrem Einsatzzweck) mit Verweis auf § 25, Abs. 5, Punkt 6 und § 14 sollte also bei einer nicht allzu feindlich gestimmten Verwaltung/Eigentümerschaft funktionieren.

Cheers Frank

Hallo zusammen!

Der Ladeanschluss in dem verlinkten Thread ist von mir. Sollte jemand Interesse haben (vielleicht der Ersteller des Themas hier) diese Konstruktion abzukaufen kann er mich gerne kontaktieren. Es handelt sich um eine Energiekette, Sicherungskasten mit FI, 32A Dose und ca. 30m Kabel für 32A. Hat jetzt zwei Jahre treue Dienste geleistet. Ich ziehe innerhalb des Hauses um und bekomme einen anderen Parkplatz (ohne Bühne dafür mit 16A Dose) [emoji3]

viele Grüße aus Köln Daniel

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Danke, aber ich gehe mal davon aus, dass wir - wenn alles glattgeht - uns auf ein einheitliches System einigen. Dennoch danke für das Angebot!

Gruß
Frankfurter Bub

Wenn noch Bedarf: Elektro Ehinger aus Frankfurt ist E -Mobility Fachbetrieb und zuverlässig.

Noch einmal ein kleines Update:

Da tut mir die Hausverwaltung nun schon ein wenig leid: Unsere HV versuchte herauszubekommen, ob eine Installation der Ladestation AUF dem Doppelparker möglich wäre.
Hierzu sagt der Hersteller der Parkanlage: Weiß nicht, meine Anlage ist sicher, wie ich sie dir gegeben hab. Danach ist das dein Bier.
Hierzu sagt der Hersteller der Ladestation: Weiß nicht, meine Anlage ist sicher, wie ich sie dir gegeben hab. Was davor war (Parker), ist dein Bier.
Hierzu sagt der Monteur: Weiß nicht, meine Installation ist jedenfalls sicher, aber was mit dem Parker und der Ladestation ist, ist dein Bier.
(Aus Sicht der Akteure verständlich, ich würde auch keine Verantwortung für Dritte übernehmen wollen).

Was aber alle sagen: Wenn die Installation nicht AUF dem Parker erfolgt (sondern z.B. an den Wänden DANEBEN), ist das kein Problem, weder technisch (hier aber u.U. anspruchsvoll) noch rechtlich.
Daher: Meine HV hat da wohl auch einfach schon zu weit gedacht (bzw. zu praktisch, weil z.B. die Installation „von unten“ an das „Dach“ der unteren Parker i.d.T. recht praktisch gewesen wäre).

Ich werde aber gerne weiter berichten und mal sehen, wie die Eigentümerversammlung auf das Thema an sich reagiert. Zumal es auch mengenmäßig eine natürliche Grenze des ganzen Projekts gibt (wenn jeder Strom will, wird das Netz das wohl kaum leisten können).

Besten Dank auch nochmal für die weiteren Tipps bzgl. guten Elektrobetrieben!

Kann man nicht einfach eine Wallbox unten an der Wand installieren, wobei man als Typ2 Kabel ein fest installiertes Spiralkabel wählt? Dann sollte es beim Hochfahren keine Probleme geben.

So (oder so ähnlich) lautet der Schluss aus dem was FrankfurterBub schrieb.

So, nach der Eigentümerversammlung mal eine kurze Rückmeldung:
Irgendwie geht die Hausverwaltung nun davon aus, dass letztlich kein Beschluss notwendig ist und jeder einen Ladeanschluss anbringen darf, soweit
a) die Sicherheit gewährleistet bleibt (Fachbetrieb, etc.)
b) die Doppelparker (Parklift) nicht dergestalt verändert werden, dass die Ladestation AUF dem Stellpaltz angebracht wird (sondern z.B. davor an der Säule, hinten an der Wand, etc.)

Soll mir recht sein, Widerstand gab es im Wesentlichen ohnehin nie von anderen Eigentümern. Daher werde ich nun in den nächsten Monaten mal die empfohlenen Betriebe bitten, sich die Gegenbenheiten bei uns (ich versuche, interssierte Nachbarn mitzunehmen) konkret anzusehen und Lösungsvorschläge zu skizzieren. Die Ergebnisse werde ich hier gerne kurz darstellen - nochmal recht herzlichen Dank für die gesammelten Anmerkungen!

Viele Grüße und schönes Wochenende!
FrankfurterBub

Das Thema wird bei uns auch noch eine Rolle spielen. Bis es dann soweit ist hoffe ich, dass das Verständnis für EVs bereits so verbreitet ist, dass es kein Problem mehr darstellen sollte. Was mir viel mehr Sorgen bereitet ist die steile Rampe selbst. Laut technischem Plan haben die Rampen eine Steigung von 22° (edit: sollte 22% heißen!). Ich habe Angst, dass das Model 3 ohne Smart Air-Luftfederung die Rampe nicht hoch kommt. Ich habe eigentlich nicht vor die SAL zu bestellen, aber die Rampe macht mir wohl einen Strich durch die Rechnung.

Ich hab auch ein Model S ohne Luftfederung. Am Anfang hatte ich die Bedenken ebenso. Bin aber nun schon viele problematische Stellen problemlos hoch/runter gekommen. Ich glaube, man macht sich da mehr Sorgen als nötig.

22° oder 22%? 22° wären 40%!

Die Luftfederung erhöht die Steigefähigkeit des Fahrzeugs nicht, lediglich die Gefahr des Aufsetzens im Knick wird verringert, wenn man die Federung hoch stellt.

Bei 22% ist die Rampe am Angang und Ende ausgegründet (Edit: sollte heissen ausgerundet, blöde Autokorrektur!), sonst hätte man einen Knick von etwa 12°! Du musst Dir mal Radien am Beginn und Ende der Rampe anschauen, dann mit Radstand, Überhängen und Bodenfreiheit vergleichen. Nur auf die Info zur Rampensteigung hin wird Dir niemand sagen können, ob Du die Luftfederung brauchst!

Gruß Mathie