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Die Sorgen meiner Nachbarn...

Glückwunsch Volker - ist auch ohne CEE schön geworden :mrgreen:

Sofern das so schnell üebrhautp ein thema wird, würde ich das mit dem Alstmangement au jeden Fall ansprechen.
Die Gleichzeitigkeit wird meist dann, wenn man es eilig hat gar nicht auftreten. Wäre doch blöd, wenn man sich dann auch 11KW beschränken muß.

Glückwunsch Volker, das sieht klasse aus. Ich glaube am Ende werde ich wohl auch bei den WALL·E Boxen landen. Der letzte räumt die Erde auf…

Hallo Volker,
besten Dank für die Bilder, sieht nach einer professionellen Arbeit aus! Sicher ein Argument in der Diskussion CEE oder Wallbox. Und die Bilder kann ich gut brauchen als Vorlage und um bei meinen Elektriker den Berufsstolz „das kann ich gleich gut“ zu wecken :wink:

Wie ist die Erfahrung nach der ersten Nacht? Siehst Du bereits irgendwelche Vor-/Nachteile an die Du vorher nicht gedacht hast?

Ich freue mich auf jeden Fall für Dich und wünsche Dir viel Spass beim Tripplanen am Frühstückstisch!

Klar, man kann immer noch einen drauf setzen. Ich werde das Problem lösen, wenn ich es habe, aber ich werde auch versuchen, es nicht zu meinem Problem zu machen… Wenn der Bedarf wirklich besteht, ist auch die Hausgemeinschaft mal dran. Die kann ich gerne beraten, aber für’s erste bin ich mehr als ausreichend in Vorleistung gegangen. Bevor die ganze Politik (und Finanzierung) wieder an mir hängen bleibt, drossele ich lieber auf 11 kW und mache mir einen schönen Tag! :mrgreen:

Wurde ja schon angedeutet, aber nochmal der Vollständigkeit halber: Schau Dir mal die Wallb-e genau an. Das Innenleben – Blechbox mit Schutzklasse IP54 – ist immer gleich. Die Kiste an sich ist dunkelbraun. Das hübsche (Geschmackssache) Cover ist für die Funktion optional, wird aber immer mitgeliefert (und für alternative Farben mit saftigen Aufpreisen belegt).

Der spezielle Hager Brandschutzstopfen erfüllt alle Anforderungen an die Bau- und Brandschutzvorschriften, ist aber einfach nachzubelegen. Wenn weitere Nachbarn Wallboxen installieren wollen, muss man nicht nochmal bohren, sondern kann schnell und unaufwändig ein weiteres Kabel durch das bestehende Loch (zwischen Hausanschlussraum und Garage) legen.

Bis jetzt noch nicht, alles bestens so weit! :smiley:

Glückwunsch!
Gefällt mir sehr gut. Mit welchem Anschlusswert ist der Hauptverteiler am Netz ?

Weiß ich nicht genau. Worauf zielt Deine Frage? Für den Zweck der Ladung in der Garage stehen nach dem gegenwärtigen Stand 69 kW in Summe für 19 Stellplätze (davon bis auf Weiteres 1 Elektroauto) zur Verfügung.

Ohne Ziel nur die reine Neugierde :slight_smile:

Glückwunsch !

PS: Die TG-Zufahrt sieht ja sehr schmal aus. Aber wenigstens gerade.

Es reicht für einen VW T5, aber nur sehr knapp. Mit dem Model S ist es beim ersten Mal etwas scary (wie JeanSho bestätigen kann), aber dann geht es eigentlich ganz bequem.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Tour durch die Kellerwände hab ich auch hinter mir. War kein Problem, das genehmigt zu bekommen (von Ehefrau). Carport/Garage, Keller, Dachboden: kein Problem, wie gesagt :smiley:

Viel schwieriger war es, einen Anschluß in der Küche genehmigt zu bekommen!!! Ganz hinten in der Ecke unter der Kaffee-Ecke gab es nach langem hin und her schließlich die Zustimmung (siehe Foto).

Allerdings nur RCD-A abgesichert und nur 1,5er Leitung, aber immerhin.

Beim Probeladen mit einer 25m 2,5er Verlängerung+UMC sank die Spannung im MS von 233 auf 223 Volt. Man kann sich ausrechnen, wie die 480 Watt Kabel-Verlustleistung (10V16A3) sich auf die 2,5er Verlängerung und die 10m 1,5er Zuleitung vom Hausanschluß verteilen. Das Zuleitungskabel war nach nur 1kWh Bezug bereits fast handwarm, die Verlängerung nicht spürbar erwärmt. Rechnerisch heizt damit die dünne Zuleitung mit 190W das Haus (19W/Meter), die 25m- Verlängerung mit 290W den Garten (11W/Meter). Es ist also anzuraten, den Ladestrom runterzudrehen, um die Verlustleistung RII zu minimieren. Allerdings steigt dann der Ladeverlust im MS durch länger andauerndes Lademanagement - abhängig von Aussen- und Akku-Temperatur. Da wird es irgendwo ein Optimum geben, wetterbedingt jeden Tag ein anderes, versteht sich.

Damit haben wir eine DSK vor dem Haus, eine rote Dose im Carport, die in der Küche plus eine E3DC Box im Carport, die in Summe mit 48kW belastet werden können :slight_smile: Dh vier MS/MX können über Nacht gleichzeitig von leer auf voll laden.

Volker, um wieviel Volt sinkt deine Spannung beim Laden?

Also auch von mir herzlichen Glückwunsch, lieber Volker. Du bist ja nun zum Erfolg Verdammt. Wenn bei dir was schief geht, dann werden alle sagen: „Hab ich doch gleich gewusst“. Aber wenn Andreas das montiert, was soll da schon passieren

Ich denke, das Schlimmste was passieren könnte, wäre ein Defekt in der Wallb-e. Da würde kein Hahn danach krähen. Und dank fest angeschlagenem Kabel kann ja auch an der Box fast nichts mehr kaputt gehen.

@chris_bonn: Wow, 4 Anschlüsse zum laden. Da planst Du ja ordentlich vor. Also Model X, i3 laden und dann noch 2 Besucher ?

Moderator Note: Die Diskussion über die :arrow_right: Zuleitung zur Wallbox: Längen, Querschnitte, Verluste hat jetzt einen eigenen Thread.

Moderator Note: Die Diskussion über :arrow_right: 3-phasiges Laden („Drehstrom“): 230 V oder 400 V? hat jetzt einen eigenen Thread.

Hallo Volker,

gratulation zur erfolgreichen Zustimmung der Eigentümerversammlung.

Bei mir geht es dieses Jahr zur zweiten Wiedervorlage in die Eigentümerversammlung. Die Sorgen meiner Nachbarn sind „was wenn andere auch eine Ladestation/Steckdose wollen“ (-> Gesamtkonzept) und „fällt dann im Haus der Strom aus, wenn in der Garage eAutos laden und in den Wohnungen gekocht wird“ - sicherlich irgendwann eine berechtigte Sorge.
Ich bin auch nur Mieter eines Stellplatzes im Haus mit ca.20 Parteien. Die Zustimmung von meinem Stellplatzvermieter habe ich.

Wenn ich jetzt alles richtig überflogen habe, hängt dein Zählerkasten an der Hauptleitung des Hausanschlusses von 100A. Also kein extra Anschluss oder Absicherung für die Garage :question: Ist die Leistung des Hauptanschlusses dann erhöht worden :question:

Meine Strategie ist auch mit dem bestehenden Hauptanschluss auszukommen, über die bestehenden Zähler zu gehen, und ab einer gewissen Nachfrage an Ladestationen/Steckdosen ein Gesamtkonzept (Lademanagement und Erhöhung der Leistung des Hausanschlusses) vorzuschlagen. Hier sehe ich dann aber auch die Hausverwaltung gefordert.
Wer sind die beratenden Stellen zu einem Gesamtkonzept, der Elektroinstallateur oder der Energieversorger :question: Ich habe bis jetzt nur den Energieversorger angefragt, -kamen nur Rückfragen, keine Lösungskonzepte und ein Antragsformular für eine kostenpflichtige Vorort Beratung :cry:

Grüße Ralf

Hallo Ralf,

am besten Du forderst nur einen Drehstromanschluss 11 kW, d.h. 16A Dreiphasig, das ist genau der gleiche Anschluss wie ein Drehstromherd! Mit 11 kW kann man den Tesla mit 50km/h laden, das sollte für die meisten Fälle ausreichen. Eine Freigabe beim Versorgungsnetzbetreiber braucht es auch nicht bei 16A. Am besten an der nächsten Besprechung eine CEE 16A rot Wandsteckdose mitbringen und auf den Tisch legen, das kennen doch einige.

Wenn es hart auf hart kommt, es gibt Lösungen die die Leistung pro Wohnung deckeln z.B. von Cohere, Du kannst dich dann entscheiden ob backen und kochen oder laden. In der Praxis wird es noch eine Weile dauern bis so viele Leute ein E-Auto haben und der Hausanschluss überfordert ist. Wichtig ist die saubere Zählung auf separaten oder eigenen Zähler, möglichst nicht über Zwischenzähler…

Schöne Grüße
Ralf Wagner

Hallo Ralf,

ich habe zwar jetzt meine Wallbox, aber das allgemeingültige Erfolgsrezept habe ich leider immer noch nicht. Der beste Rat, den ich Dir geben kann: Geduld. Und mit möglichst vielen Leuten reden.

Bis hierher ist es in der Tat sehr ähnlich wie bei mir. :slight_smile:

Nein, nicht ganz. Der Hausanschluss als solcher hatte noch Reserven. Es gab bereits zwei Hausanschlusstrenner mit jeweils 100 A für die Wohnungen. Jetzt ist ein dritter 100 A-Hausanschlusstrenner hinzugekommen, exklusiv für die Garage.

Vorteile:

  • Kurze Kabelwege
  • Bis auf Weiteres großzügige Leistungsreserven (bis zu 6 x 11 kW ohne Lastmanagement möglich, zurzeit bin ich einziger Nutzer und gönne mir 22 kW)

Nachteile:

  • Höhere Installationskosten: Allein der Hausanschlusstrenner und ein Zählerkasten mit vier Plätzen (erweiterbar um weitere Zählerkästen) hat inklusive aller Arbeiten fast 2000 Euro gekostet.
  • Höhere laufende Kosten: Diese Konstruktion erfordert einen eigenen Zähler für den Ladeplatz, d.h., ich muss einen weiteren Stromvertrag mit entsprechender Grundgebühr abschließen.

Wenn ich die Leitung vom bestehenden Zähler genommen hätte, hätte ich diese Kosten sparen können. Ich hätte allerdings kein „skalierbares Gesamtkonzept“ präsentieren können, und ich hätte nicht mehr als 3,7 kW an meinen Garagenstellplatz gekriegt. Bei 3,7 kW zusätzlicher Last muss niemand Sorge haben, dass die Lichter ausgehen: Man kann ja auch gleichzeitig waschen, staubsaugen, und Teewasser kochen, ohne dass es zu Versorgungsengpässen kommt… :wink:

Lieber Ralf, Du musst jetzt ganz stark sein: Es gibt niemanden, der sich von Berufs wegen für solche Dinge zuständig fühlt. Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst erlebt, aber das ist alles noch Neuland, für die meisten Elektriker wie auch Versorger eine exotische Randerscheinung, und es gibt einfach keine „Stelle“, an die man sich wenden kann.

Ich selbst habe vor zwei Jahren sämtliche lokalen und überregionalen Verbände angeschrieben, die irgendwie von sich behaupten, was mit Emobilität zu machen. Manche sehen sich nur als Verwalter von Fördergeldern und haben auf Dich als Privatkunden gar keine Lust. Besonders dann nicht, wenn Du Probleme mitbringst. Andere sehen sich als Interessenvertreter der Industrie und suchen B2B-Kontakte… und haben auf Dich als Privatkunden gar keine Lust. (Erkennst Du das Muster?)

Es gibt ein wenig Trost: Ich habe einige andere Leute getroffen, denen es ähnlich erging wie mir und Dir. Wir sind nicht allein. Und wenn man mit ausreichend vielen Leuten redet, findet man zwischen all den Verwaltern, Bedenkenträgern und profitorientierten Geschäftemachern auch erfreulich viele waschechte Enthusiasten. Im Verlaufe der letzten zwei Jahre habe ich einige Enthusiasten persönlich kennengelernt – es gibt sie bei den Versorgern, bei den Elektrikern, bei den Herstellern. Es ist nur schwer, sie zu finden, und ihr Einfluss ist meist beschränkt, aber am Ende haben mich diese Kontakte ans Ziel gebracht.

Keine Sorge, ich behalte solche Kontakte nicht „geheim“ für mich. Immer, wenn ich eine mögliche Interessenverbindung sehe, stelle ich sehr gern Kontakte her, wie Dir einige Leute auch hier im Forum bestätigen können. Ich fürchte allerdings, in München werden Dir meine Berliner Kontakte nicht viel nützen… Wenn ich heute wieder in der Situation wäre, würde ich hier anfangen: :arrow_right: Essentials - Empfehlenswerte Elektriker. Und ich würde zu allen E-Veranstaltungen im näheren Umkreis gehen und versuchen mit vielen Leuten zu reden: Irgendwo sind die richtigen dazwischen.

Viel Erfolg!
Volker

P.S. Frohe Ostern! :smiley: