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Die Sorgen meiner Nachbarn...

Die niedrigen Pauschaltarife bei Versicherungen für Elektroautos belegen zweifelsfrei, dass es mit Elektroautos deutlich weniger Unfälle gibt als mit Verbrennern. Ich kann den P85D Vollkasko mit beliebigem Fahrer und Fahrleistung deutlich billiger versichern als den ebenfalls in der Firma verfügbaren Audi A4 2.0 TDI mit vordefinierter Fahrleistung und eingeschränkten Fahrerkreis. Bei dem ist schon die Teilkasko teurer als die Vollkasko beim P85D.

Faszinierend. Den Audi kann man ja wie viel anderen „Businesschleudern“ „pauschal“ versichern. Den A6 hätte es ja auch für ca. 60€/Monat gegeben, da sollte der A4 nicht gerade teurer sein. Ob dann die Konditionen ganz en par sind sei mal dahingestellt…

Meine Rede!

Schön wäre ein (händisch de-/aktivierbares) Fahrgeräusch unter 30 km/h und/oder ein per Knopf am Lenkrad auslösbares Fußgänger-Warnsignal (damit man nicht die nervige Hupe verwenden muss).

Die beschweren sich über die Lautlosigkeit eines Elektroautos, latschen blind in die Strasse und verursachen schlimme Verletzungen. Bei sich selber, klar, aber eben auch beim Radfahrer, der bei 25km/h unfreiwillig über den Lenker absteigt.

(Dabei sähe man das Auto eigentlich besser.)

+1.

Die Ignoranten, die das bringen, haben meist weder aktiv noch passiv (Ölstaaten) einen Bezug zum Fahrradfahren.

Heute ist ein großer Tag. Nein, laden kann ich noch nicht, aber ich habe seit heute eine Unterschrift unter einer Genehmigung zur Installation einer Ladestation! :astonished: :smiley:

Es war ein langer, zäher Weg. In aller Kürze:

  • Im November 2012(!) wurde mein Antrag zum ersten Mal der Eigentümerversammlung vorgelegt. Da ich nur Mieter bin, war ich nicht anwesend. Wegen ungeklärter Fragen zur Sicherheit von Elektroautos beim Laden in Tiefgaragen wurde der Antrag vertagt. Damals startete ich diesen Thread.
  • Seit Oktober 2013 habe ich mein Model S.
  • Im Dezember 2013 war ich immerhin als Gast zur Eigentümerversammlung eingeladen. Ich hatte ein Jahr lang Zitate und Belege zum Thema Batteriesicherheit von Elektroautos gesammelt, die ich im Vorwege der Versammlung kompakt aufbereitet und per Rundschreiben verteilt hatte. Das Thema Sicherheit spielte dann auch keine Rolle mehr, aber nun hieß es plötzlich: „Wenn der eine Ladestation bekommt, wollen wir vielleicht auch eine…!“ Folglich musste nun ein erweiterbares Gesamtkonzept her, der Antrag wurde vertagt.
  • Die 2014er-Eigentümerversammlung fand erst im Januar 2015 statt. Abermals war ich als Gast eingeladen. Im Verlauf des Jahres hatte ich mit der tatkräftigen und fachkundigen Unterstützung von Andreas Stoye (für den ich gern Werbung mache) ein erweiterbares Gesamtkonzept erstellt. Dieses wurde nach kurzer Diskussion („Wofür brauchen Sie eine Ladestation in der Garage? Es stehen doch welche an der Straße!“) durchgewunken. Ein Interesse von anderen Stellplatzinhabern war nicht erkennbar.
  • Heute ist es nun soweit: Alle Widerspruchsfristen sind abgelaufen, alle Protokolle sind unterzeichnet, und es war endlich möglich, mir eine schriftliche Genehmigung auszustellen. Ich habe mir einen halben Tag frei genommen und das wertvolle Papier persönlich abgeholt, um die Postlaufzeit zu vermeiden! :wink:
  • Nachtrag: Und hier die Foto-Story mit Happy-End!

In der Zwischenzeit habe ich diesen Thread bewusst nicht weiter gepflegt. Man weiß nie, wer wo im Internet stöbert, und ich wollte nicht unnötig Unruhe verbreiten oder Missgunst provozieren. Daher meine für manche vielleicht etwas irritierende Zurückhaltung. Aber nun ist es geschafft! Das Baby ist in trockenen Tüchern und ich kann mich wieder frei äußern. :slight_smile:

Na da kann man ja echt gratulieren , ist ja auch ganz entscheidend wichtig und macht alles bestimmt einfacher und bequemer :stuck_out_tongue:

Geht so. Eigentlich hatte ich mich schon ganz gut an das Laden im öffentlichen Raum gewöhnt. Ich habe das unglaubliche Glück, fast ein halbes Dutzend Typ 2-Säulen fußläufig von meiner Wohnung erreichen zu können (das allein genügt jetzt wahrscheinlich, um meine exakte Adresse ausfindig zu machen! :laughing: ). Die Passanten sehen dann mal, wofür diese komischen Dinger da sind, und dass es auch noch „andere“ E-Autos gibt. Und der Preis ist auch nicht höher als zu Hause. Ökonomisch macht die ganze Sache (wie so vieles) keinen Sinn, aber nachdem ich das schon mal so weit angeschoben hatte, wollte ich jetzt nicht kneifen. Jetzt wird ein Exempel statuiert, und zugleich senke ich für alle Nachbarn, die vielleicht doch mal demnächst auf E umsteigen wollen, die Hürde ganz erheblich. Das ist es mir wert.

Ach so, einfacher und bequemer wird es natürlich schon. :smiley: Besonders die Rückkehr von längeren Reisen spät Nachts mit komplett leerem Akku fand ich immer etwas nervig: Auto ausladen, Auto wegbringen, anstöpseln, und entweder zwei Stunden später oder am nächsten Morgen wieder hin und die Karre in die Garage fahren… Kein großes Drama, aber das wird jetzt auf jeden Fall besser!

Meinen herzlichsten Glückwunsch! Freue mich für Dich :slight_smile:

Aplaus

Ich beneide Dich um deine Geduld :exclamation:

Gratuliere für den Erfolg.

Ich nehme mal an Du bist Mieter in der Wohnung. Was für eine Leistung baust Du jetzt? 16A Drehstrom wäre ja schon toll und sollte jede aktuelle Wohnungsinstallation vertragen.
Grüße
Ralf

Glückwunsch! Deine Geduld und akribische „Forschung“ haben sich gelohnt! Und das ist gut so… :wink:

Ich bin Mieter der Wohnung und des dazugehörigen Stellplatzes. In der Anlage sind insgesamt 17 Wohnungen, die alle einzelnen Eigentümern gehören. Die meisten Eigentümer wohnen selbst in ihren Wohnungen, ich bin als Mieter eine Ausnahme. Das erklärt vielleicht zumindest zum Teil die schwierigen und langwierigen Prozesse in der Abstimmung.

Aufgrund der räumlichen Lage bietet es sich an, die Tiefgarage über separate Zähler direkt aus dem Hausanschlussraum zu versorgen. Eine Versorgung über den Wohnungszähler wäre eine Notlösung gewesen, nicht nur wegen der langen Wege, sondern auch, weil die meisten Wohnungszähler (einschließlich meinem) nur eine Phase haben. So muss ich also in den sauren Apfel beißen und nur für das Auto einen separaten Stromvertrag abschließen; dafür kann ich mir dann aber auch eine fette 22 kW-Wallbox installieren! Zumindest solange nicht noch mindestens drei andere Stellplatznutzer auch laden wollen. Wenn/falls es mal soweit kommt, ist es sicher zunächst einfacher, alle Wallboxen auf 11 kW zu drosseln, als dann ein teures Lademanagement zu installieren (was langfristig natürlich die Option der Wahl wäre).

Gemessen am Gesamtaufwand fällt der Mehrpreis für 22 kW nicht weiter ins Gewicht. Der Aufpreis beträgt bei Wallb-e gerade mal 40 Euro, und dass man ein bisschen mehr Kupfer verlegen muss, ist auch kein großer Schaden.

Herzliche Gratulation auch von meiner Seite! Respekt, dass du keinen Aufwand gescheut hast, dies zu erreichen.
Ich stand ja vor einem ähnlichen Problem in meiner Mietwohnung, aber ich wählte dann die wohl pragmatischste Lösung, und bin einfach in eine andere Wohnung gezogen. :wink: Genieß die gewonnene Zeit, die du Dank der Ladestation in der Tiefgarage hast.

Für Lastmanagement in Mehrfamilienwohnungen gibt es Lösungen von Cohere und anderen. In den Niederlanden gibts öfters mal das Problem von dort komtm auch die eine Lösung. Erstmal hast Du ja freie Bahn mit 32A.

Frohes Laden
Ralf

Die einfachste Lösung könnte hier wohl smarted anbieden. Ein Rasberry Pi + einen Stromzähler und die passenden Boxen dazu reichen aus.

Auf jeden Fall in der TG besser aufgehoben das gute Stück :exclamation:

Dann auch von mir Glückwunsch und beste Grüsse an meinen Kollegen Andreas !
Aber er wird Dir doch sicher was entsprechend Gutes für die 22kW Wallbox anbieten, oder? :wink:

Ebenfalls. Nur um andere nicht abzuschrecken, das ist nicht überall so anstrengend, wir hatten die Zustimmung ohne auch nur einen TOP aus dem Thema zu machen, einstimmig, als wir noch in unsrer ETW wohnten. Die Ladestation in der einen Garage liegt brach, bis unsere Mieter dort sich für ein EV entscheiden.