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Die Sorgen meiner Nachbarn...

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Wo ist das Haftungsrisiko bei einer fachmännisch aufgebauten Elektroinstallation? Wenn da etwas passiert, dürften doch zahlreiche Versicherungen greifen. In den Garagenboxen in unserer Tiefgarage sind standardmässig Schukos installiert. Da hatte auch niemand Angst vor Haftung, weil jedem intuitiv klar ist, dass bei nicht vorsätzlich schädlicher Steckdosennutzung keine persönliche Haftung des Nutzers greifen wird, sondern z.B. seine Haftpflichtversicherung zahlen wird.

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Ich finde die Haftungsklauseln nicht schlimm, sie würden mich nicht von meinem Vorhaben abhalten.

Für mein tun hafte ich fast immer, für die Installation haftet der Installateur.
Wenn ich keinen groben Unfug mache, wird meine Haftung von meiner Haftpflichtversicherung übernommen.
Wo ist das Problem?
Ich würde die Installation anmelden, den Auftrag erteilen und die Fertigstellung melden.
Als Mieter hast Du ein Gebrauchstrecht auf Zeit, da interessieren mich weitere Verpflichtungen des Vermieters nicht.
Ich als Mieter erkläre mich für meine handeln Haftend gegenüber dem Vermieter und damit ist das für mich abgeschlossen.

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Wenn man kein Bock auf Stress hat, muss man tun was einem andere sagen. Man braucht sich dann auch nicht ausweinen.
Wenn man seine Interessen durchsetzen will muss man diese auch entsprechend vertreten und nicht zulässige Verbote ignorieren oder entsprechend anfechten.
Ich habe selber schon einen Mietvertrag mit nichtigen Klauseln unterschrieben, habe diese missachtet, wurde verklagt und freigesprochen. Für sein Recht muss man oft kämpfen, nicht schön - aber das echte Leben.

Sehe ich auch so. Wenn du beim Backen die Wohnung abfackelst oder beim Baden die 5 Etagen unter dir unter Wasser setzt, haftest du schließlich auch.

Ein kleiner Trost… Ich habe auch bis heute keinen Strom auf meinem Stellplatz (habe aber auch noch nicht aufgegeben!) und komme trotzdem ganz gut klar. Eigentlich finde ich es sogar positiv, im öffentlichen Raum zu laden: Denn sehen und erleben die Passanten a) wofür diese komischen Dinger da am Straßenrand aufgestellt werden und b) das es nicht nur „kleine, klapprige“ Elektroautos gibt. Und wenn man nicht gerade eine eigene PV auf dem Dach hat (als Mieter eher unwahrscheinlich), dann sind die Kosten auch dieselben…

Das ist bei uns aber deutlich anders.
Nächste Ladesäule ist 8km entfernt. Der Preis ist doppelt so hoch wie unser Strombezugspreis von 22,09ct.

Bei Vattenfall sind sie sogar geringer.

Bei 200.000km in 10 Jahren und 25kWh/100km kommen 13.850 Euro für Strom und 354 Euro Grundgebühr für die RFID zusammen. Macht 14.204 Euro.

Der gleiche Zertifikate-Ökostrom zuhause kostet bei Vattenfall 26,42 Cent pro kWh, also etwa einen Cent weniger. Macht 13.210 Euro für Strom. Für die Differenz von knapp 1.000 Euro gibts nichtmal die Wallbox, geschweige denn die Installation. Man müsste also schon min. 20-30 Jahre an der selben Wallbox laden, nur um auf den gleichen Preis wie an der öffentlichen Säule zu kommen.

Sofern Volker eine PV-Anlage betreiben dürfte, wären es aber nur halbe kosten. Könnte sogar gut passen, da er ja viel mit der Fahrrad fährt und das Modell S bei Sonne zu Hause steht.
Unschön ist nur, das die Anlage max. 10 KWp haben kann, wenn man nicht Opfer der Sonnensteuer werden möchte. Welche Mindest-LAdeleistung benötigt man, um das Model S effizient zu laden?

Ich werde mich voraussichtlich in absehbarer Zeit an einer größeren Anlage beteiligen (sobald das Projekt in die Gänge kommt, an mir liegt’s nicht). Dann kann ich zumindest den Strom, den ich entnehme, rechnerisch kompensieren… Im Übrigen lädt man an den Ladesäulen von RWE und Vattenfall ohnehin schon 100% Erneuerbare (bei den meisten anderen Anbietern/Stadtwerken auch, aber hauptsächlich lade ich halt bei den beiden Platzhirschen).

Das mit den „100% EE“ ist etwas mit Vorsicht zu genießen, aber das wird etwas OT hier.

I know. Zu Hause habe ich auch nicht „Vattenfall Öko“ sondern EWS.
:arrow_right: Stromanbieter für zuhause - worauf achten?
:arrow_right: Stromanbieter

Aber EWS stellt keine Ladesäulen auf und nimmt leider bis jetzt noch nicht mal am Ladenetz teil.
:arrow_right: Petition an die EWS Schönau

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Gibt es die Möglichkeiten am Arbeitsplatz eine Lademöglichkeit zu schaffen. Das würde ja 90% vom Jahr ausreichen.

Genau meine Gedanken. Würde ich mir einen 911 kaufen, würde ich meinen Nachbarn auch was husten, falls sie meinen würden, irgendwie dagegen sein zu müssen. Wieso sollte ich mir von denen verbieten lassen, einen Tesla zu besitzen?!

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Etwas unkonventionell und aufwändig aber „warum nicht?“ :wink:

Vielleicht würde so etwas Dir den Aufwand etwas erleichtern: mercateo.com/p/415-elmag4217 … 00_20.html

Ich war gerade im Kurzurlaub, als mir einfiel, dass Eigentümerversammlung ist… die hab ich dieses Jahr verpasst. Umso erstaunter war ich heute, als ich das Protokoll der Versammlung las. Ohne dass ich als einziger Elektroautofahrer in der Anlage einen Antrag stellte, beschlossen die Eigentümer mit großer Mehrheit, dass die die Möglichkeit zum Bau einer zukunftsfähigen, tragbaren Lösung zur Betankung von Elektroautos zu prüfen sei. Mit dem Beschluss in der Tasche sollte es kein Problem sein, Wallboxen zu montieren.

Getroffen wurde die Entscheidung unter dem Oberthema: „Hohe Energiekosten in der Tiefgarage“. Mitbeschlossen wurde die Prüfung, wer ein Elektroauto fährt und die anschließende Kappung der Stromzufuhr in deren Tiefgaragenboxen (ich hab nur einen Stellplatz ohne Strom). Die werden keine Elektroautos außer meinen finden. Die 24/7 Nutzung von 300 38W Lampen erzeugt nunmal Stromkosten von 20.000 Euro im Jahr.

Wer also eine Zustimmung der Miteigentümer zum Bau einer Wallbox will, sollte ganz unschuldig auf die absurd hohen Stromkosten der Tiefgarage und die Möglichkeit hinweisen, dass da wohl viele schwarz ihr Elektroauto laden. Da müsse man mal eine andere Lösung finden.