Die richtige Zeit für einen Elektro Neuwagen?

Man sollte doch zum jetzigen Zeitpunkt keinen Vertrag mit Preisgarantie machen. Ich bin und war immer in der Grundversorgung und damit stets besser gefahren als mit den ganzen Tarifen mit Bindung.

Zudem: Wenn ich bei Verivox und Check24 schaue, dann wird mein Grundversorger mit viel zu hohen Tarifen angezeigt. Die stimmen einfach hinten und vorne nicht. Auch auf der Suche nach einem Heiztarif (Wärempumpe) taucht mein Grundversorger dort gar nicht auf, obwohl der mit 18 Cent einen konkurrenzlos günstigen Tarif für Wärmepumpen hat.

Deshalb habe ich diesen Portalen noch nie vertraut.

Check24 hat mir auf der Suche nach einer Versicherung für das Model Y einen Anbieter als „Empfehlung“ angezeigt, bei dem der Akku nicht abgedeckt ist. Die HUK24 tauchte gar nicht auf, war aber nach einem Check auf deren Website sehr viel günstiger als das billigste Angebot auf Check24.

Ich nehme diese Portale nicht ernst.

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Da muss ich kurz einhaken. Da wir letztes Jahr im November ein anderes Haus gekauft haben, bin ich aktuell auch noch in der Grundversorgung, da es mir dort zu stressig war einen neuen Tarif zu suchen, jetzt muss man natürlich sagen, zum Glück.

ABER: Die 8 Jahre zuvor, habe ich jedes Jahr über Verivox nur 1 Jahresvertäge abgeschlossen und habe immer die Anbieter gewechselt. Das zahlt sich dann aus, weil man immer die Prämien mit abgreift und somit jedes Jahr auf die Jahresrechnung gesehen einen schönen Betrag spart.

Das mit der Preisgarantie ist natürlich eine interessante Frage und grenzt an Spekulation. Ich habe auch lange darüber nachgedacht.

Die Grundversorger profitieren jetzt noch von ihrer langfristigen Beschaffungsstrategie und verkaufen den Strom, den sie 2020 und 2021 eingekauft haben. Aber je mehr Leute jetzt in die Grundversorgung zurückwechseln, umso eher müssen sie den Preis anheben. Neu- und Bestandskunden dürfen sie jetzt nicht mehr getrennt behandeln.

Da hab ich jetzt lieber noch einen überschaubaren prognostizierbaren Betrag, und ein Jahr ist schnell rum, dann werden die Karten neu gemischt.

ER

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Und wieder volle Zustimmung! :slight_smile:
Das macht meine Frau und die ist vom Fach!

Moin,
solche Aussagen höre ich auch immer wieder und ich staune. Meine Anlage ist ohne E-Auto in 8 -10 Jahren bezahlt. Mit Speicher - ist wirklich LIebhaberrei - 10-12 Jahre. Das war noch ohne E-Auto mit dann natürlich hohem Anteil an Einspeisung. Seit wir E-Autos im Haushalt haben speisen wir wenig ein, der Strom geht ins Auto. Und die Tankkreditkarte meiner Frau ist seither leer. Das waren zu normalen Zeiten vor Feb. 2022 zwischen 200-300 Euro im Monat. Das sind ca. 3000 Euro im Jahr.
Wir haben eine Wallbox welche nur den Solarstrom ins Auto läd, aus dem Netz laden wir eigentlich nur mein Auto - ist halt nur nachts zuhause. Also hab ich nach alten Dieselpreisen in 10 Jahren 30000 Euro gespart.
Die Anlage ist somit locker bezahlt.
Ich hab die Anlage 2018 installiert. Die Anschaffungskosten liegen heute um einiges höher. Dafür die Energiekosten auch.
PV-Anlage und E-Autos waren für mich die besten Alltags-Investitionen der letzten Jahre.

Gruß

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Du vermischt hier die Kosten von Verbrennern, Diesel, PV und Netzstrom. Du kannst doch bei der Rentabilitätsberechnung der PV nicht den Diesel als Vergleichspunkt nehmen. Man kann auch E-Auto fahren ganz ohne PV…

Und zumindest ich habe noch keine Kostenrechnung einer PV Anlage gesehen, die ohne Milchmädchen auf eine Amortisation in 10 Jahren kommt. Eher 20-30 Jahre. Das war bei den mir bisher vorgelegten Angeboten realistisch.

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Meine Anlage war 2021 mit 4% Verzinsung p.a gerechnet (trotz Speicher) und liegt aktuell deutlich besser. Abschreibung und Steuerthemen noch nicht gerechnet. Ich war sehr kritisch war aber eines der besten Investments was ich bisher gemacht habe und das obwohl ich teuer gebaut habe.

Aktuell mit Tesla haben wir 9 MWh an Strombedarf (ohne WP), Autonomie von 85%.
=> 35 Cet/kwh x 7,6 MWh „wäre der Bezug den wir aus dem netz ziehen müsste vs. PV“ = 2.660 Euro an Stromkosten p.a. vs. PV Invest (24 TEuro)
Bei 10 Jahrenlaufzeit ist jetzt schon mit diesen Strompreis:
Break Even 9,2 a

So nehmen wir nun mal die alten Preise 24 Cet/kwh = 1.800 Euro p.a. Stromkosten
break even bei 13 Jahren

54 Cet/kwh (aktuell günstigster online Tarif) = 4.100 Euro p.a an Kosten:
5,8 Jahre break even

Grobe Rechnung…nicht tanken müssen nicht eingerechnet…

Das ganze steht und fällt mit der Inflation und dem Strompreis aber rechnet sich selbst mit den alten Strompreisen…
Ein PV lohnt sich aber natürlich nicht wenn man mit 10 Cet/kwh Strom rechnet :wink:
Je höher der Eigenverbrauch z.B. durch ein BEV desto besser wird das ganze. Wie gesagt das Thema „Tanken“ noch nicht betrachtet was man ja eigentlich noch machen müsste…

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Wie kommst du auf 85% Autonomie? Was hat die Anlage inkl. Speicher gekostet?

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24 TEuro (2021). SE Anlage also das teuerste was man bauen kann. gab es bei Zolar oder IKea günstiger.

Wie ich da hinkomme? Ich habe einen Speicher…aktuell liege ich sogar bei 86%. Letztes Jahr bei 74% (aber nur das halbe Jahr mit PV). Je klüger man seinen Speicher nutzt (z.B. mit einer Open WB) und je besser man damit Themen wie 70% Drosselung umgeht desto besser wird das.

Der Speicher muss dann aber sehr üppig dimensioniert sein. Und wie schaffst du das im Winter?

Und 24T inkl Speicher?

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Winter? Ab Febuar hängt das BEV voll an der Anlage und ich bin ab Anfang Februar eigentlich schon recht autonom bis Mitte/Ende November. Da sind nur wenige Tage wo es „mal nicht reicht“ (Bewölkung, Regen).
Dezember und Januar sind dann eher mau und da ziehe ich aktuell meine 750 - 950 kwh die ich pro Jahr brauche.

Ja all in inkl. Speicher 12,5 Kwh LG LFP Akku…
4.3.2022…


12.2.2022

Sobald die Sonne da ist ist man save. ABER natürlich nicht wenn es schneit oder regnet. Das sind die Tage da schafft man keine 100% Autonomie im Winter. Dauert das an über eine Woche hat man eben den Bezug…
Hier mal der gesamte Febuar:

Ich glaube man sieht hier auch sehr gut wie der Speicher auch komplett einen Vollzyklus macht und sogar noch am Morgen das Thema IR Heizung Bad und Co abbildet. Sobald die Sonne rauskommt ballert die auch richtig und die Module laufen trotz niedrigen Sonnenstand sehr effizient. Das ist eine 11,36 kwp Anlage und die macht da im Feb. 9 KW…
Die Open WB hat auch gut reagiert und den Tesla dazugenommen der aber leider dann zu schnell voll war. D. h. Speicher voll, Tesla voll und sogar eingespeist…ja im Februar…also Winter…
P:S. Die Anlage wäre hier ohne Speicher und Tesla in die 70% Grenze (bei 8 KW) gelaufen…ja im Februar…

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Ich würde sagen ja.

Im WW2 wurden Kinder gezeigt. Meine Vorfahren haben während der Kubakrise ein Haus gebaut. In dem wohnen wir heute. Während der Ölkrise hatten wir jedes Jahr einen Neuwagen angeschafft und sind nicht bankrott gegangen. Zur Zeit von AbleArcher haben wir alle Teile der Welt bereist. In den letzten zwei Jahren sind wir einem globalen Killervirus entkommen. Momentan haben wir wegen eines „irren Ivans“ höhere Energiepreise. So what. So lange in der Tagesschau keine Nachricht kommt, dass wir morgen von einem Globalen Killer getroffen werden, gibt es eigentlich keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, ein BEV anzuschaffen. Einzige Einschränkung würde ich machen: sofern eine private Lademöglichkeit vorhanden ist! Sollte das Pendel in Richtung eFuels ausschlagen und/oder die öffentliche Ladeinfrastruktur nicht nachkommen, wäre ein BEV eine Fehlinvestition.

Warum nur zu 35% finanziert? Ich hätte 100% finanziert bei der aktuellen und sich abzeichnenden Inflation :wink:

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Nein.
Es geht hier eben nicht in erster Linie um geldwerten Vorteil und darum ob es sich „für einen persönlich“ zeitnah rechnet, sondern ob es gesamtgesellschaftlich Sinn macht.

Langfristiges, zukunftsgerichtetes Denken!

Denn genau aus dieser kurz- bis mittelfristigen Perspektive heraus – quasi die Milchmädchenperspektive, nur bis zum nächsten Hof – wurde viel zu wenig in der Vergangenheit ausgebaut.

Deswegen gibt es auch die Förderungen, damit selbst die Esel über diese vor ihnen hängende Möhre in den Tritt kommen.

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Hallo, hole Dir Deinen Y und genieße Ihn… Falls Du in einem halben Jahr anderer Meinung bist… Dann verkaufts Du Ihn wieder und bist die Zeit ohne Wertverlust gefahren. Besser man nicht testen…

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Wenn der Lebensstandard wirklich sinkt, ist es je nach Einkommen eine jetzt oder nie Situation.

Bin selbst zu jung, aber der Lebensstandard der 70er wurde wohl laut Berichten erst in den nuller Jahren wieder erreicht.

Wenn du Angst hast finanzielle Probleme zu bekommen in welchen Zusammenhang auch immer dann NEIN!

Geht sichs finanziell schön aus ohne Sorgen zu haben dann JA!

15tkm pro Jahr wären 300km pro Woche, also eine Akkuladung.
Das kann man ca. 8 Monate (Mäzu-Qktober) Samstags und Sonntags über Tag nachladen.
Also 2 /3 des benötigeten Stromes im Jahr für das BEV für 7ct/kWh.

Dass der Strom langfristig sehr teuer wird, glaube ich nicht, da es dafür keine marktwirtschaftliche Notwendigkeit gibt und es zudem nur ein sehr „deutsches“ Problem und eine Folge völlig verkorkster Energiepolitik ist. Das kann der Staat aber relativ einfach und schnell korrigieren. Ansonsten würde das ganze Land den Bach runter gehen, und das kann keiner wollen.

Das ist übrigens auch exakt meine Meinung. Strom wird nicht teuer bleiben. Überlegt doch mal, was da dran hängt - ungefähr alles. Vielleicht wird Strom nie wieder unter 30c/kWh oder unter 40c/kWh kosten, aber dann liegt das an der Inflation. Die Kosten für andere Sachen werden auch steigen

Und darüber hinaus werden die Kosten für CO2-Emmissionen steigen. Höchstwahrscheinlich irgendwann exponentiell. Durch das Pariser Klimaabkommen ist die Menge an CO2, das die Welt noch ausstoßen darf, fest limitiert. Man kann noch verhandeln, welches Land wie viel ausstoßen darf (da wird Geld eine Rolle spielen), aber die Summe ist fix. Wenn jemand von euch glaubt, dass die ganze EU aus dem Abkommen austritt - ok, kann man glauben. Ich glaube das nicht. Und solange wir in dem Abkommen drin sind gilt die Obergrenze. Und da wir aktuell zu viel CO2 ausstoßen, müssen wir umso mehr einsparen, je fortgeschrittener die Zeit ist. Die Ampel überlegt ja die planmäßige Erhöhung des CO2-Preises ein Jahr auszusetzen, aber das bedeutet letztendlich ja nur, dass der Preis dann später eben stärker steigt.

Bleibt die Frage, ob man für ein Auto einen Kredit aufnehmen sollte. Ich würde eher sagen nein, aber andererseits ist es in Zeiten hoher Inflation ja auch nicht schlecht ein bisschen Schulden zu haben. Die werden - nominell - dann automatisch weniger.

Die richtige Zeit gibt es nicht. Irgendwas ist immer. Ich bin froh jetzt ein M3 zu fahren, hätte ich das mal früher gemacht.

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also zur PV und den Märchen immer wieder:

Einer der besten Rechner der alles berücksichtigt.

Zum BEV bleibt es wie oben.

Ohne PV würde ich es aktuell wie eine WP nicht empfehlen.

35 Cwt/kwh 2% Steigerung:

Speicherersatz nach 10 Jahren meine Anlage:

Rendite vor Steuern (Prozent)1 6,89
Rendite nach Steuern (Prozent)1 9,10
Überschüsse vor Steuern (Euro)2 24.041
Überschüsse nach Steuern (Euro)2 32.278
Amortisation (Jahre)3 13
Erzeugter Solarstrom in 20 Jahren(kWh) 216.719

Ohne Speicher:

Rendite vor Steuern (Prozent)1 6,80
Rendite nach Steuern (Prozent)1 8,64
Überschüsse vor Steuern (Euro)2 17.289
Überschüsse nach Steuern (Euro)2 20.458
Amortisation (Jahre)3 12
Erzeugter Solarstrom in 20 Jahren(kWh) 216.719

So also worst case Speicher. Wo bekommt man aktuell 6% p.a? Nach Steuern gar nicht zu sprechen…

Speicher 20 Jahre:

Rendite vor Steuern (Prozent)1 8,28
Rendite nach Steuern (Prozent)1 9,98
Überschüsse vor Steuern (Euro)2 30.040
Überschüsse nach Steuern (Euro)2 36.178
Amortisation (Jahre)3 11
Erzeugter Solarstrom in 20 Jahren(kWh) 216.719
Davon selbst verbraucht (kWh) 140.867