Die richtige Zeit für einen Elektro Neuwagen?

Hallo,

gerne würde ich Mal eure Gedanken/ Einschätzung zu dem Thema lesen.

Seit Mai haben wir ein Model y in weiß/ weiß bestellt. Jetzt wo eine mögliche Auslieferung ansteht, fragen wir uns ob das wirklich die richtige Zeit für eine solche Anschaffung ist. Wie sicher bei den meisten ist es notwendig das Fahrzeug zu finanzieren. Zur Zeit passiert in der Welt so viel, weshalb man sich nicht sicher ist ob so eine zusätzliche Verpflichtung ein Risiko darstellt.
Dazu kommen die Energiepreise die immer weiter durch die Decke gehen, was direkte und indirekte folgen für jeden hat.

Zu meiner persönlichen Situation. Ich bin Projektingenieur in der Lebensmittelbranche und würde das Fahrzeug ca zu 35 % Prozent finanzieren. Aktuell fahr ich ein 8 Jahre alten Diesel, welcher mit den tgl. Kurzstrecken nur mittelfristig klar kommt.

Wie gehts euch mit der Anschaffung? Macht ihr euch sorgen oder passt das alles. Vielleicht seh ich das auch alles zu pessimistisch.

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Genau die richtige Zeit, zumal du mit dem Tesla ja deine laufenden Kosten gegenüber einem Verbrenner - zumindest bei mir - deutlich senkst.

War noch nie so happy mit einem Auto und endlich keine Abgase mehr beim fahren.

Es gibt auch kein besseres e Auto in diesem Preissegment. Alles richtig gemacht würde ich sagen.

Es werden ja sicher noch ein paar finanzielle Polster da sein wenn’s wirklich hart auf hart kommt

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tja, das hängt wohl massiv vom Einsatzzweck ab. Wenn du nur noch im Jahr 5000-8000km fährst, ist es wohl am günstigsten den Diesel einfach weiterzufahren oder diesen durch einen kleinen Benziner (gebraucht versteht sich) zu ersetzten. Man kann sich die niedrigen Unterhaltskosten eines Teslas noch so schön rechnen, mit Ausnahmesituationen wie 10000€ Preiserhöhung oder 6000€ Bafa mal außen vor wird ein 0815 Tesla schon allein in den ersten 3 Jahren mehr Wertverlust machen als ein 8 Jahre alter Benziner beispielsweise überhaupt kostet. Und es ist ja mit Großserientechnik ja auch nicht so, dass man mit einem Verbrenner stets in der Werkstatt steht.

Unabhängig davon sind das aber meines Erachtens alles DInge die man vor der Anschaffung eines Neuwagens hätte klären müssen. Die hohe Inflation ist zwar beachtlich, aber irgendwann erwartbar gewesen.

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Hast du ein Eigenheim und PV?

Wenn ja, dann ist die Antwort definitiv kaufen.

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Es kommt auf die Situation drauf an.
Ich „gönne“ mir den Tesla als Spassmobil, würde ihn aber nie als Alternative zu einem sparsamen alten Diesel sehen. Dafür wird die Stromversorgung schon viel zu unsicher (ggf. Laden nur zu bestimmten Zeiten) und der Gesamtstromverbrauch (nicht nur Fahrverbrauch, sondern auch Ladeverluste etc.) ist auch nicht gerade günstig.

Derzeit ist von massiv steigenden Strompreisen auszugehen und niemand tut etwas dagegen, sondern es wird mit den verteuerbaren Energieen (Greenflation) immer noch eine Schippe drauf gelegt:

Die öffentlichen Ladepreise werden durch die Decke gehen und liegen jetzt schon bei 50 cent/kWh im günstigen Fall. Das wird Richtung 70 cent/kWh AC gehen und DC noch mehr.

In der Versicherung ist das Model Y ebenfalls nicht gerade günstig und die nächste Preisrunde bei den Versicherungen wird zum Jahresende kommen. Zudem drängen nun die Chinesen auf den Markt, was in Zukunft die Auswahl an Fahrzeugen verbessert und ggf. gibt es da günstige Angebote.

Ein Model Y ist eigentlich nur eine sinnvolle Anschaffung, wenn man beim Arbeitgeber kostenlos laden kann oder im Sommer eine PV Anlage hat, die man nutzen kann z.B. wegen Home-Office.

Für Wenigfahrer (ca. 5.000 km - 10.000 km) fällt der Strompreis aber nicht so ins Gewicht wegen der THG Quote (ca. 350 EUR p.a.) und dem Wegfall der Kfz-Steuer (ca. 200 bis 300 EUR beim Diesel). Da macht es dann nicht viel aus und ein Model Y wäre dann doch mein Favorit.

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  1. EFH und eigene PV? Dann generell ja. Günstiger von den TCOs wird es nicht mehr.

  2. EFH und eigene PV geplant? Ja siehe oben

  3. EFH und Ladeoption „zuhause“? Eingeschränkt. Hängt von deinen Stromvertrag ab. Bis 30 Cet/kwh uneingeschränkt ja. Darüber fraglich…

  4. MFH und kein Ladeoption? Aktuell, nein. SuC Preise bei 70 Cet/kwh. Ausweichen auf Elli Karte noch möglich (35 Cet/kwh) die Frage wie lange…

Der SK Weg mit „Gewinn“ ist aktuell auch ausgetrocknet. Das wird sich wieder geben wird aber dauern. D. h. bei Finanzierung Spekulation. Zahlst du in Cash kann man das riskieren (notfalls eben weiterfahren).

Aktuell liege ich EFH mit PV und Elli Karte bei < 3 Euro/100km. Aber meiner ist in Bar bezahlt und ich falle unter die erste Option.

Somit es kommt darauf an…ist kein no brainer mehr wie vor 6 Monaten…

P.S: Ist wie mit der Wärmepumpe…normalerweise ein klares ja aber aktuell bei den Strompreise ein „black box“…würde ich aktuell (und mache ich auch) nicht machen…

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In der Regel ist die günstigere Lösung immer, das alte Auto so lange zu fahren, bis es wirtschaftlich keinen Sinn mehr ergibt.
Ich sehe das ganz nüchtern. Ein Auto ist eher Konsum als Investor. Oft jedoch mehr Spaß als Notwendigkeit, vor allem, was das Model angeht.
Bei mir wird es eine Model 3 Basis. Und das auch nur, weil ich es bar bezahlen kann. Finanziert hätte ich das Auto nicht. Das ist aber mittlerweile nach Lehrjahren meine persönliche Einstellung!

Ich verstehe die Sorgen und kann das gut nachvollziehen. Was du aber in deiner Rechnung vergisst, ist ein massiv steigenedes Preisniveau, das sich nicht mehr magisch umkehren lässt. Aus meiner Sicht ist es aktuell eine gute Entscheidung, ein Auto zu kaufen, das dank Bafa-Förderung und Inflation in Zukunft mit wenig oder keinem Abschlag wieder verkauft werden kann.

Ja die Regel wurde bisher vom M3/Y eindrucksvoll gebrochen da TCO positiv (!!) für den Besitzer…aber die Zeiten sind nun auch vorbei (erstmal)…

Das stimmt normalerweise. Aktuell kauft aber WKDA und die Bekannten keine Teslas MS/M3/MY auf…Preise sind aktuell +/- BAFA Tendenz fallend…

Wie oben geschrieben, kommt es mit Sicherheit darauf an, wie wirtschaftlich das alte Auto noch ist.

Kann dazu als Beispiel meine Schwester nennen. Ihr Skoda war jetzt 10 Jahre alt und jährlich fielen mehrere Reparaturen an.
Bei ihrem neuen Arbeitsweg von 60 km am Tag, ist der relativ sparsame Benziner mit 7 Liter trotzdem teuer. Garage ist vorhanden Eigenheim auch, Bausparer gerade ausgelaufen und wird nicht benötigt, da war meine Empfehlung ganz klar ein E Auto zu kaufen. Stromtarif hat sie 30 Cent / kwh.

Nach langer Suche und Telefonate, musste schnellstmöglich ein Auto her.
Ist ja aktuell aber ja nicht so leicht. Aufgrund von einem Bedarf an Kofferraum, da ein großer Hund vorhanden ist, wurde es ein Ioniq 5.

EZ 03/2022, Kilometerstand 623km, Preis 40800€, gekauft von privat.

Ich denke, das lohnt sich, wenn man solche Angebote noch findet.

Gruß
Tobias

Moin,

so ein Elektrowagen ist tatsächlich auch und gerade heute die erste Wahl - wenn man zuhause oder auf Arbeit günstig laden kann allemal.
Aktuell sind die Tesla sehr wertstabil - also gerade auch kein Thema. Elektoautos werden in Zukunft einen großen Teil der Mobilität gerade im Nahverkehr wunderbar abdecken können. Somit werden sie auch als Gebrauchtwagen gesucht bleiben und das wird eher wachsen.

Am günstigsten ist es allerdings ein altes Auto weiter zu fahren bis die Reparaturen zu viel und zu teuer werden. Das hängt auch davon ab wie teuer und fähig die Werkstatt ist. Was kannst du selber machen, gerade die Kleinigkeiten nehmen im Alter zu, und immer in die Werkstatt bringen (müssen) macht einen arm.

Allerdings kann man so einen alten Verbrenner gerade noch für gutes Geld verkaufen.

So ein E-Auto hat allerdings auch eine Standklimaanlage und eine Standheizung - was gerade bei Kurzstrecken sehr angenehm ist. Ein Diesel ist eigentlich für die Langstrecke gebaut - von daher hast Du eh das falsche Auto. Daran wird das Auto auch sterben bzw. teure Reparaturen ergeben sich daraus. Das Auto gehört auf die Strecke!

Und trotzdem: den Alten solang er rollt und solange die Reparaturkosten im Rahmen bleiben fahren! Für die Umwelt und finanziell die beste Entscheidung.

Ich bin meine Autos immer bis weit über 400000 Kilometer gefahren ohne große Probleme. Allerdings waren die Autos dann alle noch nicht alt da ich 80-100000 im Jahr fahre. Das Alter tötet die Autos - weniger die Kilometer…
Acht Jahre sollte noch gehn - ab 14/16 fangen die reinen Altersschäden an - dann wird es unwirtschaftlich.

Vielleicht kannst Du auch einige Kurz-Strecken mit dem Fahrrad fahren oder mit dem Zug. Und für das bisschen was dann noch bleibt den alten Diesel nehmen. So als Idee :sunglasses:
Das ist oft die günstigste Lösung. So ein Auto ist schon teuer auf den Kilometer - besonders wenn man nicht viel fährt.
So ein Carsharing ist manchmal auch eine gute Alternative - je nachdem wo man wohnt. Für Stadtmenschen gibt es aus meiner Sicht nichts besseres (als Bsp. nehme ich jetzt Stuttgart/München)

Letzter Punkt: man sollte keine Konsumentenkredite abschließen. Kapital am besten investieren - gerade in der Krise werden Vermögen gemacht - und lieber eine alte Karre fahren oder den Bus nehmen.
Von der Rendite kannste Dir dann ein Auto kaufen - und nur von der Rendite, nicht vom Kapital. Erst wenn Geld keine Rolle mehr spielt kannste Dir ein Auto kaufen welches 4-50000 plus kostet

Gruß

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Ich fahre einen Verbrenner und ein BEV. Derzeit noch Hyundai, der Tesla kommt nächste Woche.

Habe ein EFH, aber keine PV. Das BEV ist bei mir im Unterhalt deutlich günstiger. Der Vergleich ist bei mir aber auch ein relativ neuer Benziner. Ein altes Auto, das quasi keinen Wertverlust hat, wird immer günstiger sein, außer man fährt so viel, dass man das mit den Verbrauchskosten ausgleichen kann.

Nicht nachvollziehbar ist für mich immer der Verweis auf PV: Seit Jahren versuche ich, mir so eine PV Anlage irgendwie schön zu rechnen - das Dach hätte ich ja dazu. Leider erfolglos, denn es rechnet sich einfach nicht.
Jetzt, wo die Einspeisevergütung wieder deutlich angehoben wurde (seit Juli 2022), lasse ich mir wieder Angebote machen und schau’s mir wieder an. Aber eine große Ersparnis wird es nie, zumindest nicht wenn man eine finanzmathematisch korrekte Rechnung macht und auch die Kapitalkosten mit einbezieht. Dass der Strom langfristig sehr teuer wird, glaube ich nicht, da es dafür keine marktwirtschaftliche Notwendigkeit gibt und es zudem nur ein sehr „deutsches“ Problem und eine Folge völlig verkorkster Energiepolitik ist. Das kann der Staat aber relativ einfach und schnell korrigieren. Ansonsten würde das ganze Land den Bach runter gehen, und das kann keiner wollen.

Ein Akku zur Verbesserung der Selbstnutzung rechnet sich in der Regel schon zweimal nicht. Bis sich der amortisiert, muss er längst gegen einen neuen ausgetauscht werden.

Zur Finanzierung: Ich bin kein Freund davon. Es kann eine Lösung sein, wenn man sein bestehendes Kapital im Schnitt woanders mit mehr Rendite angelegt hat, als was man beim Kredit Zinsen zahlt. Das war zu Zeiten von 0-Zinsen bisher häufig der Fall. Mittlerweile ist es aber in der Regel nicht mehr so, weshalb man klar aussprechen muss, dass eine Finanzierung das Auto am Ende (stark) verteuert. Das Einkommen bzw. das Vermögen sollte zur PKW-Investition passen, ansonsten zahlt man sich mit den Zinsen in Grund und Boden.

Essentiell, auch für die Alltagspraktikabilität, ist die Wallbox zu Hause. Ohne diese würde ich mir nie ein BEV kaufen.

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Das mit dem Strompreis ist jetzt nur kurzfristig; mittelfristig (also über die normale Nutzungsdauer des Elektroautos) bleibt das Elektroauto kostengünstiger.
Daneben alle anderen Vorteile die ein Tesla so mit sich bringt.

Ich bin der Überzeugung du siehst es zu pessimistisch!
Jetzt verfallen alle in Panik. Das ist wie beim Aktienkurs, wenn gerade alle verkaufen lohnt sich ein Einstieg; wenn alle kaufen wollen, lohnt sich ein Verkauf.

Hier im Thread sind aktuell auch einige in voller Sorge, dass ihr „Investment-Case“ wegfällt oder ihre „Rechnung BEV<->ICE(Verbrenner)“ nichtmehr aufginge. E-Auto würde sich nicht mehr lohnen. Alles Quatsch!
Kaufen und glücklich damit werden.

Ein Verbrenner so lange wie möglich fahren haben wir bewußt-nicht- gemacht.
Warum?
Weil das zuviele aktuell denken und dann später (in 1-3 Jahren) alle gleichzeitig(hier in Deutschland) auf die Idee kommen ihr Schrottauto zu verkaufen und doch umzusteigen.

PS: Wir selbst laden an einer Wallbox

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Hallo Schönwetterfahrer,

ich bin in einer ähnlichen Situation und habe mir daher auch in letzter Zeit Gedanken gemacht. MY im Frühjahr bestellt und hatte so ab Oktober mit Lieferung gerechnet (bevor das auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben wurde).

Ich kann beispielsweise derzeit nicht zuhause laden, möglicherweise ab Frühjahr 2023 an blauer Campingsteckdose und habe einen Stromtarif mit knapp unter 40 Cent mit 2 Jahren Preisgarantie. Beim Arbeitgeber kann man derzeit umsonst laden an 3 - dauerhaft von Hybriden blockierten - Ladesäulen. Außerdem arbeite ich in Eschborn und kann den SUC von meinem Büro aus sehen und über den Lidl in Eschborn gibt es hier einen eigenen Thread, da der wirklich viele Ladepunkte hat (CCS). Das waren so die Voraussetzungen, als ich bestellt habe… jetzt ein halbes Jahr später sieht es komplett anders aus: Der AG baut massiv Ladepunkte in die TG, diese werden jedoch von einem Drittanbieter betrieben werden „zu handelsüblichen Preisen“. Ich warte gespannt darauf, was das für Konditionen bedeutet. Die kostenlosen Ladepunkte werden selbstverständlich abgebaut, sobald die anderen fertig sind- meine Prognose, da wird kaum jemand laden in Zukunft. Und bei Lidl sind Zeiten des kostenlosen Ladens ja auch vorbei.

Finanziell ist das MY für mich daher wenig interessant. Ersetzt wird ein Kleinwagen Benziner mit ca. 5-6l Verbrauch, für den ich stolze 36 € Steuern/Jahr zahle. Rein finanziell betrachtet ist es daher schwierig, sich die Anschaffung schönzurechnen (mag noch irgendwie vllt. gehen). Aber, jetzt der für mich entscheidende Punkt: Mir ist das egal, ob ich da jetzt ein paar Euro spare oder mehr zahle! Ich habe mir den Wagen gekauft, weil er mir einfach super gefällt, ich sowieso ein größeres Auto wollte/brauchte und für mich nur noch elektro in Frage gekommen ist. Und nach kurzem überlegen, ob ich mir das auch so noch leisten kann war klar- ich halte an der Bestellung fest. Die 20,30 oder selbst 50 Euro mehr für den Fahrstrom im Monat machen den Bock auch nicht mehr fett.

Wie gesagt, gilt nur für mich und habe ich so für mich entschieden. Das kann jeder gerne anders sehen :slight_smile:

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woran hapert es denn? Und ab wann ist es für dich wirtschaftlich? 5 Jahre, 10 Jahre, 20 Jahre?

Ein EFH zieht gerne mal mit E-Auto ca. 6500kwh, das sind bei 40Cent für Strom (wird ja der neue Standard) satte 2600€ Stromkosten

Eine PV, sofern die Stromverteilung nicht neu muss kann man für 20000€ im Bereich 10-15kwp realisieren. Ich rechne einfach mal, dass ohne Speicher im Winter nochmal 1500kwh, also für 600€ Strom nachgekauft werden muss.

Gleichzeitig speist aber die Anlage ein. Sagen wir mit allem Krempel blieben 1500€ mehr Geld im Geldbeutel über als ohne PV. Dann wäre die Anlage nach 13-14 Jahren bezahlt. Bei steigendem Strom noch schneller. Ist dir das zu lang? Die Module dürften locker 25 Jahre halten. Ja es stimmt, diese Speichernummer ist oftmals Liebhaberei und ja, man braucht beim Rückholen der PV (wenn man es nicht selber baut) einen langem Atem bei der Amortisation. Aber rein finanziell gesehen ist das grade im EFH mit E-Auto ein no-brainer. Bei Aktien sagt man ja auch Haltedauer +10 Jahre wäre schon notwendig. Nicht alles rechnet sich sofort nach 2-3 Jahren.

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Und der ganze Kram mit dem Finanzamt ist ab dem 1.1.23 auch Geschichte, von daher. Wenn nicht jetzt wann dann?

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so wie es aktuell aussieht, wird genau das nicht passieren.
Strompreiserhöhungen kommen für Verbraucher meist im Nov bis Jan.
unter 70ct/kWh wird es schwer etwas zu bekommen. Supercharger haben ja auch schon entspr. angezogen.

Zum Thema:
ich würde nur kaufen wenn du finanziell gut dasteht und im Monat wirklich noch gut was über bleibt. Der grosse Kostenschock ist bei den meisten noch nicht bekommen, er kommt erst wenn
die Abschläge (Nebenkosten, Strom, Gas,…) steigen UND die Nachzahlungen kommen.

Dann rechne mal 4% Kapitalkosten für das Investment der 20.000 Euro, und schon sieht die Rechnung ganz anders aus. Dann kostet dich alleine die Kapitalbindung schon 800 Euro pro Jahr (anfangs).

Zudem hängt es auch davon ab, ob man das Auto tagsüber zuhause laden kann. Das ginge bei uns sogar, aber bei rund 15.000 km im Jahr, die ich zuhause lade (!) mit sagen wir mal 20 kWh/ 100 km im Schnitt inkl. Ladeveluste kostet mich das bei 30 Ct für den Strom 75 Euro im Monat. Davon kannst du maximal 30%, als schlappe 20 Euro pro Monat im Jahresmittel mit der PV abdecken.

Davon die Rentabilitätsberechnung eines BEV abhängig zu machen ist meiner Meinung nach nicht wirklich vermittelbar.

das kannst du so pauschal nicht sagen. Letztes Jahr im Spätsommer Vertrag mit Start zum 01.07.22 abgeschlossen und Preisgarantien bis 2024 für Gas und Strom abgeschlossen mit z.B. 0,2512ct/kWh.

Außerdem gibt es noch einige andere Ladeanbieter, die deutlich günstiger sind als die von dir genannten - wobei auch das immer weniger werden. Aber für 0,70 Euro/kWh musste ich noch nie Strom „tanken“.

4.000km im September gefahren für 12,30 Euro - wäre mit nem Verbrenner nicht möglich gewesen. Bei den letzten 40.000km liege ich bei 2,02 Euro / 100 Kilometer. Ja, in Zukunft wird es teurer, aber immer noch deutlich günstiger als mit nem Verbrenner und dann kommen ja noch Ersparnis für Steuern (160 Euro im Jahr), THG-Quote (360-400 Euro im Jahr) sowie der nicht vorhandene Wertverlust bzw. Gewinn beim Verkauf dazu. Günstiger konnte ich mich im letzten Jahr nicht fortbewegen und günstiger wird es auch im nächsten Jahr nicht mit einem anderen Fahrzeug - vor allem im Bereich der Neufahrzeuge.

Muss halt jeder selber rechnen, ob es sich für ihn lohnt. Einen 8-10 Jahre alten Verbrenner wird man mit dem Kauf eines Neufahrzeugs nicht amortisieren, aber einen Teil des „Invests“ in den Tesla haben wir definitiv schon zurück!

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Genau so ist es bei mir auch.
Wenn da nicht deutlich etwas vom Staat kommt, bleibe ich ohne PV.

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