Die Mär vom sauberen E-Mobil

Hier gibts ein ungewöhnliches Periodensystem der Elemente - direkt mit CO2-Equivalenten.
ncbi.nlm.nih.gov/core/lw/2. … 8.g002.jpg

Wenn man jetzt einen A4 mit typischen 1800kg gegen das gleich große Model3 (oder einen A6 gegen das Model S) aufrechnet, bleibt am Ende kaum ein Unterschied übrig.

Immer wieder wird die berüchtigte Schwedenstudie mit ihren unsinnigen Annahmen aus der Schublade gezogen. Diesmal von der Schweizer Regierung, somit haben wir nun die „Schweizerstudie“.
Ökobillanzen sind keine exakten Wissenschaften. Es macht zum Beispiel einen Unterschied ob Recycling Materialien oder neu abgebaute Rohstoffe verwendet werden.
Wenn aber Rohstoffe wie Öl oder Platin in Katalysatoren unwiederbringlich in die Luft gepustet werden ist von Recycling definitiv keine Rede und die CO2 Bilanz nicht mit einem Elektroauto vergleichbar wo die Recycling Quote viel höher ist.

Schlussendlich wächst Benzin nicht in den Schweizer Bergen auf den Wiesen sondern muss mit einem erheblichen Aufwand an elektrischer Energie gefördert, transportiert, raffiniert und in die Verbrennerfahrzeuge verteilt werden. Damit könnten die Fahrzeug Flotten weltweit wohl zum überwiegenden Teil betrieben werden!

Ein politischer Vorstoss tut Not, sonst werden wir wieder genauso angelogen wie bei der angeblich so billigen Atomenergie (wo die Entsorgungskosten von der Regierung noch heute kleingerechnet werden. )

Das kranke ist meiner Meinung nach, dass sich seit der E-Mobilität alle dafür interessieren, wo die Rohstoffe her kommen, woher sie für den eigenen Verbrenner kommt, ist aber egal.

Ich lese immer „energieintensive Herstellung“ des Akkus. Wer hat das eigentlich alles für die einzelnen Komponenten berechnet?

Und wer hat das für die Teile des Verbrenners berechnet?

Wird bei der WTW-Betrachtung auch der Kaltstart-Verbrauch usw. berücksichtigt?

Ölkatastrophen und deren Beseitigung (falls überhaupt möglich) auch?

Das auf den Straßen verlorene oder durch defekte Sonden mehr verbrauchte Öl ebenfalls einkalkuliert?

Altölentsorgung?

Mit der Zeit in der Funktion eingeschränkte oder gar funktionslose Katalysatoren?

Lass das lieber weg, sonst bekommst du als Antwort Hiroshima und Fukushima.

Links zu vielen Studien, welche z.T. massive CO2-Vorteile durch E-Autos feststellen konnten, finden sich hier:

Hat noch jemand Links zu aktuellen Studien?

Die Schweizer Studie: bafu.admin.ch/dam/bafu/de/d … oautos.pdf

Eine weitere Folge aus der spannenden Serie: „Ein Fall für Elon M“. :laughing:

Ein Gesicht gegen die E-Mobilität:

Rundumschlag von Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Jörg Wellnitz
thi.de/maschinenbau/persone … -wellnitz/

Da wird aber auch „alles“ bedient.
Aber mit der Subventionsgeilheit hat’a recht…

schlimmer gehts nimmer… :imp:

ingolstadt-today.de/lesen–der- … 08%5D.html

Wenn ich in Ingolstadt säße und von der Autoindustrie lebte, würde ich das alles auch gern glauben wollen…

Dazu kommt, dass die E-Mobil Gegner gerne nur auf die CO2 Bilanz hinwiesen (…da muß lange gefahren werden, bis das EV den Diesel einholt…).
Aber das ist ja nicht alles an Emissionen siehe Link:

https://www.deutschlandfunk.de/stickoxid-belastung-strassenverkehr-als-ursache-lange-zeit.740.de.html?dram:article_id=433407

Von der Lärmbelastung der Verbrenner ganz zu schweigen!

Ich freu mich auf unser TM3 :smiley:

Mal angenommen, die genannten 800 Euro pro Monat wären nur für Strom. Das würde bei einem durchschnittlichen Preis von 25 Cent pro kWh am SuC dann jeden Monat 3200 kWh ausmachen. Damit könnte man dann bei einem Schnitt von 200 Wh/km jeden Monat 16.000 km fahren. Das sind pro Jahr 192.000 km. Nach den genannten 8 Jahren sind das dann über 1,5 Millionen Kilometer.
Wenn man soviel fährt, könnte der Akku tatsächlich etwas gelitten haben.

Sorry, wenn das das Fazit ist um die Welt zu retten, dann ist es echt besser so Leute
hocken weiterhin an der TH am Schreibtisch. Da machen die wenigstens keinen Blödsinn.

Was mich trotzdem irritiert, ist das er für das Bild einen fake Audi gewählt hat. Ganz
rund und schlüssig ist mir das nicht. Eigentlich musste doch dort ein Elon zu sehen sein.

Jepp, dieser Prof. belegt mal wieder, welche miese „DNA“ in der Verbrennerlobby verhaftet ist.

Denen schwimmen die Felle weg und schlagen nun um sich.

ingolstadt-today.de/lesen–der- … 08%5D.html

„330 dieser übergroßen Containerschiffe gebe es. Und 15 von ihnen produzierten so viel CO2 wie 750 Millionen Autos.“

…Wenn ich so einen peinlichen Unsinn verbreiten würde wie dieser „Professor“ dann wäre ich schnellstens meinen Job los. Die Statistik hat er sich heftigst herbei gelogen. Hier dagegen die echten Zahlen:

epa.gov/greenvehicles/fast- … -emissions

Nach seiner Aussage produzieren die 1,6 Milliarden Fahrzeuge 16 % des weltweiten CO2 Ausstoßes. 15 Containerschiffe produzieren nach seiner Aussage so viel CO2, wie 750 Millionen Fahrzeuge. Also produzieren 32 Contäinerschiffe so viel CO2, wie alle Fahrzeuge dieser Welt, also 16%.
Also müssen die 330 Containerschiffe mehr als 160% CO2 des Weltaufkommens erzeugen.
Das ist allerdings Mathestoff der 4. Klasse. :mrgreen:

Der Satz von den 15 Schiffen zeigt, dass der Herr Wellnitz keine Ahnung hat und sich die Angaben vermutlich aus dem Internet ohne zu hinterfragen „zusammengegoogelt“ hat. Die Zeit hat die sinnfreien Aussage, welche von der NABU kommt, schon 2017 hinterfragt:

zeit.de/2017/36/kreuzfahrts … toss-dreck

Genau. Ein Klassiker, Kohlendioxid und Stickoxide sind nicht dasselbe. Meine Güte, und das von jemandem in so einer Funktion! Der gehört da schnellstens entfernt.

Es heißt doch nicht umsonst „Leerstuhl auf der TH“

:wink:

Und noch etwas abgewandelt: Das Problem sind die vielen Experten!
Was wir brauchen sind einfach paar Leute mit Ahnung vom Thema.

Das bezieht sich aber wohl auf die USA und nicht global, wenn ich das richtig sehe. Daher sind in dieser Statistik wohl Containerschiffe der Weltmeere nicht enthalten.