Die Mär vom sauberen E-Mobil

de.wikipedia.org/wiki/La_Brea_Pitch_Lake

Soweit alles richtig. Nur ist dies nicht das einzige vorkommen von Naturasphalt. Kann sein, dass dies der einzige Ort ist, an dem zur Zeit Naturasphalt gefördert wird. Ober wie gesagt, ich war ja selber in den Asphaltminen des Val de Travers. Die sind zwar heute stillgelegt, aber sie beweisen, dass es sogar in der rohstoffarmen Schweiz Naturasphaltvorkommen gibt.

Klar, wir haben uns damals halt schon sehr auf konkrete Themen und Möglichkeiten Unterhalten. Sicher gibt es irgendwo noch Bitumen Quellen. Darum ging es mir jetzt aber nicht mit meiner Aussage sondern ich wollte damit sagen, dass die natürlichen Vorkommen sehr wahrscheinlich nicht reichen um die Straßen zu bauen / in Stand zu halten und dass Beton eben eine sehr sehr CO2 intensive Alternative ist.

Kein Bitumen auf dem Mars, das wird Elons größtes Problem werden… /S

Reifenherstellung ist auch ein Problem, dann lieber etwas mehr Strom und den ganzen individuellen Verkehr in die Luft.
(Keine Brücken, Straßen, Tunnel, Baustellen und der Lärm verteilt sich gleichmäßig).

Auf der Suche nach weiteren Infos zum handelsblatt/edison Artikel: Elektromobilität ist nicht immer die beste Lösung,

bin ich zufällig auch über diesen dazugehörigen twitter Post gestossen.

Problem bei diesen ganzen Metastudien und deren Prognosen ist immer die Statistik, welche Statistik ist nun die Richtige?

youtube.com/watch?v=d1zuYWKq2aQ

Fakt ist wir brauchen die Kernfusion und das dringend, ansonsten werden diese Braunkohlemeiler noch für unbestimmte Zeit laufen und somit die E-Mobilität ein Unweltmärchen bleiben.

Die vom UPI und Dieter Teufel jedenfalls schon mal nicht. Völlig veraltete Zahlen und Annahmen, und nichts davon wird belegt. Und ich bin nicht der einzige, der sie kritisiert:

eco-world.de/scripts/basics/ … a_no=30399

goingelectric.de/forum/view … 3&start=30

Und hier eine Liste mit aktuellen Studien, die allesamt zum Schluss kommen, dass E-Autos deutlich besser dastehen:

Falsch, denn die Kernfusion wird noch lange keine Energie liefern können - zu komplex und zu instabil ist die ganze Sache, einfach mal nachlesen. Oh, und viel zu teuer. Erneuerbare sind wesentlich billiger und funktionieren schon heute.

Oh je… Also dann lieber H2 Produktion in den arabischen Emiraten mit PV und Wind als irgend so ein neuer Reaktor der vielleicht irgendwann mal irgendwas kann.

Grundsätzlich haben wir genügend regeneratives Potential bei uns um das abzudecken.

Diesen Kernfusionsreaktor gibt es nach heutigem Wissensstand seit reichlich 4,6 Milliarden Jahren. Er arbeitet wartungs- und störungsfrei und ist auch noch kostenlos für uns alle verfügbar. Zudem erzeugt er in wenigen Sekunden mehr Energie, als die Menschheit in ihrer ganzen bisherigen Existenz „verbraucht“ hat. Er ist letztlich der „Motor“ allen Lebens auf unserem Planeten. Wir nennen ihn Sonne :exclamation:

Das sind Vorurteile

youtube.com/watch?v=45vAFnGKx0M
youtube.com/watch?v=HVZasmzXZsY
youtube.com/watch?v=zIou-4Ub4kc

Schön wäre es wenn das so sein sollte. Sie funktionieren nur bedingt bei der Sekundärenergie und da beträgt der Anteil der erneuerbaren Energie auch nur 34%. Nicht aber bei der Primärenergie, da sind es nur 13,2%.

bmwi.de/Redaktion/DE/Downlo … nFile&v=38

Und es ist auch nicht möglich in Deutschland durch enereuerbare Energie die Primärenergie + Sekundärenergie abzudenken.

In so fern ist da die Annahme von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft im Video vollkommen richtig.

Was die CO2 Emission eines E-Fahrzeuges angeht ist gar nicht zu beurteilen. Da halte ich auch von den Schönrechnung der anderen Metastudien von deinen Quellenachweis nichts.

Im Video wurde der Verbrauch mit 180 Wh/km angenommen, was vollkommen realistisch ist.

youtube.com/watch?v=d1zuYWKq2aQ

Minute 21:34

Manche bewußte Fahrer verbrauchen nur 135 Wh/km, es geht aber um die große Schnittmenge.
Aber alles andere wie die CO2 Produktion bei der Herstellung der Fahrzeuge halte ich für schlechte Statistiken, da hier keine genauen Zahlen bekannt sind. Da kann man die Zahlen nach belieben drehen das die entweder unrealistisch schlecht oder unrealistisch gut für ein E-Fahrzeug sind, welches ist nun davon richtig, vermutlich keines von beiden.

Fakt ist nun mal das als Durchschnitt für ein E-Fahrzeug mit den aktuellen Strommix 90 g/km anfallen und das ist alles andere als gut.

Bzw. wenn man genauer rechnet:

Netto Verbrauch Kleinwagen

  • 180 Wh/km
  • Ladeverluste 8,2%
  • Netzverluste 6%

Bruttoverbrauch

  • 208 Wh/km

Bei 500 g/kWh = 104 g/km

Aktueller Diesel:

Mit Vorkette: 128 * 1,19 = 152 g/km

Werte beziehen sich auf den Opel mit 1,6 Liter.

schwaebische.de/cms_media/m … _DUH_1.pdf

Und eine Einsparung von nur 30% kann ja wohl nicht das Ziel sein und ob es mit den CO2 Emissionen der Herstellung dann immer noch 30% sind, ist eine andere Frage.

Ebenfalls plausibel halte ich die Prognose ab Minute 7:07 - 10:11

youtube.com/watch?v=d1zuYWKq2aQ

Und wenn man dann von dem Jahr 2040 mir nur 375 g/kWh rechnet:

78 g/km

Also eine Nettoeinsparung von nur 50%. Das sind ja mal rosige Zeiten.

So kann das mit dem Klimaziel nichts werden und das E-Auto bleibt leider ein Umweltmärchen.
Vor allem sind bei der Primärenergie bei den erneuerbaren 50% Biogas und Sekundärenergie 6,9% Biogas enthalten.
Bei Biogas wird wegen der Energiedichte bevorzugt Mais angebaut und das ist mit 471,8 g/kWh alles andere als umweltfreundlich, vor allem der hohe Methanaustausch ist sehr problematisch. Dann sind es keine 34% enerneuerbare Energien, sondern nur 27% und ~ 6% bei der Primärenergie, die wirklich CO2 frei (abgesehen von der Herstelleng) sind.
Man muss schon sehr naiv sein um zu glauben man könnte die Energieprobleme in Deutschland mit CO2 freier Wind- und Solarenergie lösen. Das gehört in das Reich der Fabelwesen.

Sorry, aber youtube-Links sind keine Studien. Zeig mir bitte eine peer-reviewte-Studie, die glaubhaft darlegen kann, dass Kernfusion innerhalb von 10 Jahren 1) funktionieren wird und 2) kostengünstiger als Erneuerbare sein wird.

Es ist so, siehe aktuellen Strommix mit > 45 % EE-Anteil. Dass EE günstig sind, dürfte ebenfalls bekannt sein. Nur Braunkohle ist aktuell billiger, siehe hier:

ise.fraunhofer.de/content/d … ergien.pdf

Trend: Weiter fallend.

Was ist „Sekundärenergie“?

Meinst du im Strommix? Da liegt der Anteil bei ~47 %, siehe energy-charts.de.

Das liegt daran, dass ein grosser Teil der Primärenergie mit schlechten Wirkungsgraden genutzt wird, mehr nicht. Es wäre falsch, von diesen 13 % darauf zu schliessen, dass die EE ver-87/13 = ver-6.7-facht werden müssten, um alle Energie erneuerbar zu machen. Es reicht eine ungefähre Verdreifachung, da E-Autos und Wärmepumpen ungefähr 1/3 an Strom benötigen, als sie aktuell an fossilen Primärenergien benötigen.

Steile Behauptung - Belege? Es hiess auch mal, dass mehr als 4 (in Worten: vier) Prozent EE in Deutschland nicht möglich wären. Und wo sind wir heute?

Du hältst also von Studien nichts, aber ganz viel von youtube-Videos? Eine Strategie, die zur Bestätigung der eigenen Meinung ganz hervorragend geeignet ist, aber leider für Wahrheitsfindung nicht zu gebrauchen ist.

Ja, siehe meine verlinkten Studien.

50 % besser ist besser als 0 % besser, oder nicht? Was schlägst du alternativ vor? Dass E-Autos nur so gut sein können wie der Strommix, ist nichts Neues. Kernfusion würde hier helfen, aber ich habe den Glauben längst aufgegeben. Google mal nach „Fusionskonstante“.

Bisher gehört es ins Reich Realität, denn bis der (Fabel-)Fusionsreaktor kommt, vergehen noch einige Jahrzehnte, die Wette gehe ich ein.

Ach hört doch auf mit der Fusion. Die braucht man höchtens wenn wir irgendwann mal auf interstellare Raumfahrt scharf sind, denn außerhalb vom Orbit des Mars wird es mit Solarenergie irgendwann mal unpraktisch, bis man dann in Reichweite vom nächsten Stern kommt.

Auf der Erde reicht es wenn wir die Fusion über PV, Wind und Wasser indirekt nutzen. Saisonale Pufferspeicher realisieren wir über Speicherkraftwerke, Akkus und von mir aus sogar H2 Lager, wenn es unbedingt sein muss, dass wir keine Gaskraftwerke für Notfälle auf Standby halten wollen.

Dann rechne ich auch mal mit meinem Model 3 aktuell 174 Wh/km nach 28.000 km (ca. 30% Autobahn) Strommix 2018 = 475g/km, 2019 interpoliert zu 450g/KWh

0,174 KWh/km * 450 g/KWh = 78,3 g/km mit Verlusten 15% => 90 g/km

Mittelklasse Limo mit >200 PS, Allrad, S-Tronic fährt man mit 7 Liter Diesel, 1 Liter Diesel verbrennt zu 2650g CO2 !

7 Liter/100km * 2650 g/Liter /100 = 185,5 g/km * 1,19 Vorkette = 220 g/km

Aussichten für Diesel = konstant !
Aussichten BEV = fallend

Wenn zu 20% öffentlich geladen wird geschieht das ja mit 100% EE. Z.b bei Schnelladern Pflicht. Bei öffentlichen geförderten auch.

Auf 10 Jahre bitte mit 65% EE im 10. Jahr rechnen. Denke das ist noch sehr konservativ.

@snooper77

Wozu habe ich denn Quellenangaben gemacht

bmwi.de/Redaktion/DE/Downlo … nFile&v=38

agora-energiewende.de/filea … 18_WEB.pdf

energy-charts.de… Also ob da schon die Werte für 2019 bekannt wären, natürich live Update in einem Monat Turnus…
Halte ich übrigens für eine sehr unseriöse Quelle. Die o.g. Quellen decken sich und sagen eindeutig was anderes. Ach ja und bitte Biogas in der Schönrechnung von den erneuerbaren Energie abziehen.

Bezüglich der Welt der Fabelwesen:

Rechne doch mal aus wie viele Windparks und Solarfelder nötig wären und den gesamten Energiebedarf zu decken. Mal davon abgesehen das Winparks und Solarfelder nicht grundlastfähig sind.

Wie soll dass praktisch funktionieren? Die Schnelllader im Süden über eine direkten Leitung an den Offshore Parks im Norden angeschlossen?

youtube.com/watch?v=d1zuYWKq2aQ

Mintute 14:31- 16:16

Da fehlt noch so einiges Bernd in deiner Antwort an snooper. Und ich rede nicht von YouTube-Zeugs.

Die Studie des bmwi ist veraltet. Wer damit argumentiert entlarvt sich selbst.

Allein die aktuelle Dynamik im EE Mix benötigt als Diskussionsbasis Daten der Gegenwart.

Warum wird hier wieder so eine Pseudo-Historiker-Debatte geführt? Voll für die Tonne!

Wäre ja schön, wenn sich der Bernd vielleicht vorstellt - bisher hat er ja nur 8 Beiträge mit ganz vielen Zahlen rausgehauen. Wir kennen nur seine Postleitzahl nordöstlich von Stuttgart…

Vielleicht steigt dann das Verständnis für seine Argumentationsrichtung.

Und klar - die Antwort an snooper wäre noch zu komplettieren.

[color=#0000FF]@berndwegm, Dein Schreibstils erinnert mich an…
Also halte Dich strikt an Quellen neueren Datums und vor allem lies Dir hier die alten Diskussionen durch. Du musst nicht glauben Deine sogenannten Informationen wären vollkommen neu und unbekannt. Dies gilt für alle Deine bisherigen Postings.

Das mit der von Douglasflyer angesprochenen User - Vorstellung ist hier üblich und ein Akt der Höflichkeit und des Respekts. Du fällst hier aber mit der Tür ins Haus…

LGH
[/color]

Wie kann es dann sein, dass es Länder gibt die fast ausschließlich mit erneuerbaren Energien Strom erzeugen. Das ist doch eher ein deutsches Problem als ein generelles.

Primär Energie kann also sehr wohl erneuert da sein. Selbst in der Schweiz ist das möglich.

Eine 12GW-Leitung die über Länge von 3200km seit einem halben Jahr in Betrieb zeigt dass mittlerweile hohe Leistungen übertragen werden können.

100GW aus dem Teil der Sahara bis nach Deutschland gelegt ist mit dem heutigen Stand der Technik bereits möglich. Bis München sind es 3300km.
Und mit 100GW ist nicht nur der Betrieb von Schnellladern möglich sondern der Großteil aller Verbraucher.

Auf die Regelung kommt es an.