Die FSD Supervised-Software von Tesla im Vergleich mit anderen Herstellern

Electrek schreibt manchmal positives über Tesla, manchmal Negatives. Oftmals auch mit eigenen Insider-Quellen. Ingesamt eher ausgeglichen und halt auch mit eigener Recherche.

Beispiele der letzten Tage von Fred Lambert direkt

Tesla Cybertruck might have become the best-selling electric pickup truck in the US | Electrek
Tesla to help China power its computing expansion with Megapacks | Electrek
Tesla releases big new software update with more music options, and more | Electrek
Tesla (TSLA) announces Q2 deliveries: beat expectations | Electrek

Sie sind kein Tesla-Fan-Blog wie Teslarati oder ARK, die nur positives über Tesla schreiben.

2 „Gefällt mir“

Sehe ich auch so. Ich lese Lambert seit 2016 mehr oder weniger regelmäßig. Ja, früher war er definitiv ein größerer Tesla Enthusiast. Aber dass er jetzt nur Quatsch schreibt, sehe ich nicht so.

1 „Gefällt mir“

Wieder was gelernt. Fred Lambert ist Tesla und Elon gegenüber neutral eingestellt, wahrscheinlich gar emotionslos.

grafik

5 „Gefällt mir“

Es ist doch öffentlich bekannt, dass z.B. Chuck Cooks „unprotected left turns“ explizit vom Entwicklungsteam adressiert wurden um das System in diesen Szenarien (natürlich dann in seinen Anwendungsfällen, aber eben auch in anderen) besser zu machen. Ich sehe da jetzt nicht das „Skandälchen“, zu dem es Electrek bzw. „BI“ (ein Springer-Produkt) hochstilisieren wollen.

7 „Gefällt mir“

Genau, Chucks UPL ist eine von 1000 kritischen „Intersections“, sagt Tesla ja selbst. Es wird auch an den anderen 999 getestet, da sieht es halt der Influencer Chuck, bzw. wir einfach nicht. Alles andere wäre nicht seriös und wäre ja auch wieder nicht gut :person_shrugging:

Als kleiner Wink nach Deutschland, da wissen die OEM’s ja nicht Mal wo die 1000 kritischen „Intersections“ sind, dass sollte man sich mal zu Gemüte führen…

4 „Gefällt mir“

Er bekam sogar Szenenapplaus auf der letzten Aktionärsversammlung.

So we’ve identified several thousand intersections in the United States where we’ll actually take the new model and try the car in those very difficult intersections. Like the, you know, the sort of famous like “Chuck’s left turn.” So if you imagine Chuck’s left turn—hey Chuck. I wonder what the neighbors think.

Das weiß also offiziell jeder, da es im Rahmen einer öffentlichen Pflichtveranstaltung verlautbart wurde. Wie das ein Skandal sein soll, weiß nur der Lambert.

5 „Gefällt mir“

23 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Projekt der Automobilindustrie für eine eigene Software-Entwicklung

Habs gefunden. Kenne diesen Alex von Twitter nicht, aber Lesekompetenz scheint nicht seine Stärke zu sein. Selten so eine wirre, irreführende Zusammenfassung von einem Artikel gesehen. Aber das scheint normal bei ihm zu sein wenn man seine anderen Posts so liest.

Es geht nicht um die Vereinheitlichung der Software zwischen den Herstellern, sondern vor allem darum Standards zu setzen/entwickeln. Es ist zudem ein open-source Projekt. Neben den deutschen Herstellern sind z.B. auch Microsoft, LG und IBM beteiligt.

Unterm Strich wäre es also, entgegen dem was Alex schreibt, sogar sinnvoll wenn sich Tesla auch anschließt. So wie beim Megawatt Charging System, das ist ein ähnliches Projekt bei dem Standards für die Branche definiert werden. Da ziehen auch viele große Hersteller (inkl. Tesla) an einem Strang und es funktioniert wunderbar.

4 „Gefällt mir“

Ja, das stimmt vermutlich. Aber ein System, dass auf der Autobahn dann vielleicht auch bis Tempo 130 (oder mehr) hinterherdackeln kann und sicher funktioniert und deswegen zugelassen ist, hat m.M. nach weitaus bessere Martchancen, als ein System, dass vielleicht theoretisch von der Garage bis zum Supermarkt fährt und dort einparkt. Aber aus regulatorischen Gründen (z.B. fehlende Redundanz) nicht zugelassen wird oder von vorneherein so fehleranfällig ist, dass die Zulassung gar nicht beantragt wird. Ist wie mit dem Spatz in der Hand und der Taube auf dem Dach. :joy:

Nochmal zusammengefasst: Das Mercedes-System ist hardwaretechnisch außerordentlich anspruchsvoll und daher teuer. In den USA jährliche Kosten von 2.500$ dafür, dass ich in nur zwei Bundesstaaten fahren darf, aber auch nur wenn:

  • Tageslicht
  • Klare Sicht
  • Vorausfahrendes Fahrzeug
  • vMax 60
  • Autobahn
  • Keine Baustelle
  • Kein Tunnel

Das deutsche Autobahnnetz ist ca. 13.000 km lang, davon sind aktuell ca 1.000 km Baustellen, schön flockig verteilt. Es regnet häufig, die Hälfte des Tages ist es dunkel.

Das ist also der Spatz in der Hand?

Wohl eher ein teurer Design-Dosenöffner für eine kleine Kundengruppe, der ausschließlich Caviar-Döschen, und das auch nur bei Vollmond, öffnen kann. Und auch nur wenn jemand daneben steht, der gleichzeitig auch ein Döschen öffnet.

8 „Gefällt mir“

Höhö :slight_smile:

2 „Gefällt mir“

Bitte lies nochmal meinen Beitrag!
Ich sprach nicht vom aktuellen Stand des Mercedessystems, sondern davon was passieren könnte, wenn es weiterentwickelt ist (u.a. höhere Geschwindigkeit und allgemeine Zulassung)
Die Frage ist, ob Mercedes das (Spatz) schneller erreicht als Tesla mit einem perfekten (Taube) FSD mit Zulassung und wenn Mercedes damit schneller ist, ob Kunden dann nicht lieber den Spatz kaufen, als auf die Taube zu warten (die vielleicht nie geflogen kommt)

1 „Gefällt mir“

Mercedes möchte bis Ende des Jahrzehnts auf 130 kommen. Aber eben nur mit neueren Modellen. Das sind 6 Jahre Entwicklungszeit für eine KI Lösung die jetzt schon in allen Belangen dem Mercedes davonfährt.

6 „Gefällt mir“

Nach meiner Ansicht werden die 2 - 3 Emulationen für FSD 12.x bei HW3-Fahrzeugen voraussichtlich für immer beibehalten.
Ein echter Fortschritt ist m.E. hier nicht mehr möglich.

Kann halt keine Stadt und auch sonst recht wenig. Echter Wert, eher gering zu dem was FSD Stand heute in USA tut.

3 „Gefällt mir“