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Die Eigenverbrauchsfalle

Ja, Dächer sind alle voll belegt. Sind wir doch einer Meinung, dass das Richtig ist. :slight_smile:

Bei der Planung schon auf Dachfenster und Schornstein verzichtet.
Pfetten verlängert, damit eine Reihe Module mehr auf´s Dach geht.
Ich habe meine Schuldigkeit getan…

Grüße SuCseeker

Absolut… Dach ist voll, keine Frage…

Man kann es auch anders rechnen.

PW1 mit 6,4kWh. Angenommene 5kWh Durchsatz pro Tag (das kommt gut hin, es ist bei mir eher mehr, weil sie auch Lastspitzen abfängt - jaja, rechnerisch/saldierend).

5kWh pro Tag macht in 20 Jahren rund 36500kWh, die ich nicht vom EVU beziehen muß.
36500kWh vom EVU würden mich rund 9100 Euro (beim aktuellen Strompreis) kosten …
Die PW1 hat einiges weniger gekostet …

Muß man die nicht erhaltene Einspeisevegütung abziehen? Ich denke nicht. Auf die kommt es mir auch gar nicht an.

Hinweis:
Ich zahle keine EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom.
Ich muß keine Umsatzsteuervoranmeldungen machen und habe auch sonst keinen Papierkram mit dem Finanzamt bezüglich der PV-Anlage nebst Speicher und pipapo.

Wie auch immer, Speicher sind notwendig, denn man kann gar nicht so viel EE-Anlagen aufbauen, um auch bei den sog. Dunkelflauten den benötigten Strom herzubekommen. Also muß man vorsorgen und speichern.

5kWh am 21.Dezember? was soll das für eine PV Anlage sein? Wenn die kleiner 10kWp ist dann macht die im ganzen Monat vielleicht 100kWh Strom und da bleibt rein gar nichts für den Speicher über!
Zudem kaufst Du dann eben Speicher UND PV Anlage BRUTTO und ballerst wegen drei Seiten Papier einige Tausend Euro durch den Schornstein…

Im Schnitt … aktuell liegt der Schnitt bei 6,3kWh … und der Sommer ist noch nicht vorbei.

Das meinst du jetzt doch nicht im Ernst, oder? Ich verbrauche doch nicht immer den Strom genau dann, wann er erzeugt wird.

Das wäre bei dir so, weil du ohnehin Unternehmer bist. Bin ich aber nicht.
Eine meiner Arbeitsstunden kostet mich 240 Euro. Meine Freizeit ist mir noch mehr wert. Jetzt kannst du es dir ausrechnen, was unterm Strich günstiger ist. :wink:
Es sind halt nicht nur 3 Seiten Papier …

OMG… Da kennt sich aber jemand wirklich sehr gut aus in Sachen PV… Vielleicht solltest Du Dich erst nochmals etwas näher damit beschäftigen dann wirst Du das auch verstehen können!

Im Dezember kommt so dermaßen wenig von der PV Anlage, das futtert der Kühlschrank und der DSL Router in der Regel schon auf… Für den Speicher bleibt da nichts übrig… Im Januar und Dezember wirst Du rund 10 Tage äquivalente Nutzung haben. Über das Jahr sollten es so rund 250 Tage sein…

Sorry, meine statistische Auswertung der Daten aus dem Portal sagt mir halt was anderes …
Am 21.12.16 war tatsächlich nicht viel, dafür gibt es andere Tage, an denen erheblich mehr los ist. Auch mehr als die nominellen 6.4kWh, weil in Summe durchaus mehr als der eine Zyklus am Tag durchgefahren wird.

Wie schon geschrieben … im Schnitt …
Zahlen sind mein Geschäft.

Dann stell doch mal ein Jahr hier ein… Wie viele kWh sind denn aus dem Speicher raus über das Jahr? Und klar kann man die Vergütung unter den Tisch fallen lassen ich kann auch mein sicheres Gehalt ausblenden wenn ich unbezahlten Urlaub nehme…

In diesem Jahr bis jetzt knapp 1MWh.
Ich hab’ den Speicher erst seit dem 7. Dezember.

PS:
Ein Vorteil meiner PV ist, daß die auch Westmodule hat.
Abends wird gekocht, es reicht aber nicht komplett von der PV. Aber wenn der Ofen wieder aus ist, nuckelt die PV den Akku wieder voll.
Derzeit produziert die Strom bis nach 20 Uhr. Daher auch der mehr als eine Zyklus …

Ja also… sind bis heute schon ca. 30 Tage ungenutzt… Werden bis zum Jahresende rund 80-90 sein… die einen kommen auf 250 die anderen auf 280 Zyklen im Jahr…

Es gibt gute Nachrichten vom PV Markt, der Zubau lag im Mai mit rund 210MWp auf einem ordentlichen Niveau. Jedoch muss man sagen, dass der Großteil des Wachstums durch Volleinspeiseanlagen getragen wird. Wobei wir wieder beim KERN dieses Themas angekommen sind! Anscheinend begreifen es wieder Menschen, dass die Einspeisung das einfachste ist, derzeit Geld anzulegen.

Dabei ist es irrelevant ob man auch einen Teil der Energie selber verbraucht… Jedes ZUSÄTZLICHE Modul hat eine höhere Rendite als die Summe der Module zuvor… (Faustformel mit wenigen Ausnahmen)

Moin!
Es scheint tatsächlich etwas Leben auf dem Markt zu sein. Mein Solarteur sprach auch von Lieferproblemen bei den 300Wp-Modulen.

Aber ich finde es immer wieder traurig, wenn ich Dächer mit nur 6-10 Modulen sehe. Gerade bei Neubauten werden da von den größeren Anbietern echt schlechte Pakete angeboten. Teilweise 3kWp auf riesigen Dächern die dann aber mit teuren SunPower-Modulen erreicht werden. Warum macht man nicht das Dach mit „normalen“ Modulen voll? Bei oftmals >300k für so eine Hütte sollte das kein Problem sein.

Wer auf der Intersolar war, konnte genau das in Erfahrung bringen… Ich war bei Sonnen am Stand und habe dort gesagt, dass ich ein Dach für 14kWp hätte und mein Solateur meinte dass sich Speicher derzeit maximal selbst tragen.

Darauf hin… Hey… wir leben doch nicht mehr 2009!!! Die Anlage sei VIEL ZU GROSS, wir empfehlen bei Ihrem Verbrauch ca. 7kWp und natürlich einen Speicher!

Man kann sich grob ausrechnen was für ein Schaden der PV Branche damit zugefügt wird! Von der Umwelt ganz zu schweigen!

Du siehst das nicht global genug: um so mehr Speicher gebaut werden, um so weniger müssen die großen Windparks bei Erzeugungsspitzen abgeschaltet werden und desto geringer fällt der EEG-Anteil auf der Stromrechnung der Allgemeinheit aus.

Der EEG-Anteil enthält die Entschädigungszahlungen aus der Abschaltung.

Letztendlich macht in einer Marktwirtschaft aber jeder das, was ihn am meisten Gewinn bringt (auf den Solarteur bezogen). Privatpersonen agieren oft mit nicht genügend Informationen.

Guter Punkt: Speicher sollten netzdienlich eingesetzt werden. Nicht zur Optimierung des Eigenverbrauchs.

Knapp eine Millirde Euro wurde in 2016 für die Abschaltung der Erneuerbaren gezahlt, weil Leitungen und Speicher fehlen.
Aber OSE hat inofern Recht, dass man sein Dach erst voll mit PV machen sollte. Der 7kWp-Sonnen-Kunde hat von Ende Oktober bis Ende Februar sowieso keinen Spaß an seinem Speicher.

m.heise.de/newsticker/meldung/K … 72872.html
welt.de/regionales/hamburg/ … ionen.html

Folgende Reihenfolge macht meiner Meinung nach Sinn:

  • Dach maximal mit PV belegen
  • Wärmepumpe für die Heizung wählen
  • Elektrofahrzeug(e) anschaffen
  • Wenn dann noch etwas übrig ist, Speicher zulegen

Grüße SuCseeker

Meinst Du nicht, dass Speicher in der Regel automatisch netzdienlich sind? Wo sind denn derzeit die Spitzen in der Regelenergie? Bei Sonne um die Mittagszeit ist der Strompreis am niedrigsten - also da muss man Speichern und abends zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr ist der Strompreis am teuersten - da liefert der Speicher die Energie.

@Sucseeker: im Winter gibt es in der Regel viel Wind - der gleicht die fehlende Solarleistung ganz gut aus. Als Solaranlagenbetreiber hat man da aber nicht so viel von. Es gab mal ein schönes Angebot: - das man seinen eigenen Speicher befüllen lassen konnte, wenn zu viel Strom am Markt ist. Das ist leider glaube ich wieder vom Markt genommen worden.

Alternativ gibt es ansonsten auch noch ganz große Batterien (ein Salzspeicher):

google.de/amp/s/www.noz.de/ … auen%3Famp

Speicher für Eigenverbrauch ist nicht automatisch netzdienlich. Der Meinung bin ich, richtig. Regelenergie wird mehrmals am Tag für Minuten oder Viertelstunden abgerufen. Das ist nicht vorhersagbar, sonst bräuchte man sie ja nicht.

Du meinst so etwas: gridx.de/ als zweite Einnahmequelle durch den Batteriespeicher, oder ?
Die sind aber noch nicht am Markt.
Wenn sich dort mehr tummeln (wie z.B. die Sonnen GmbH) wird der Preis für die Primärregelenergie weiter fallen und es werden einige auf der Strecke bleiben.

Grüße SuCseeker