Die Eigenverbrauchsfalle

Du mußt den Eigenverbrauch als Gewinnentnahme (oder so ähnlich) in der EÜR angeben.
Mein FA hat 20ct pro kWh akzeptiert.

Aber nur wenn du einspeisen möchtest.
Wer den Strom im heizstab verbrät, sollte die Anlage ja ohne EEG nutzen (und muss dafür dann die Umsatzsteuer bei der Anschaffung zahlen).

Bei den Anlagen Größen/Verbrauch im EFH wird man bei keiner Variante arm oder reich.

Komplizierter wird es noch bei so Angeboten mit Speicher und „Jahres Budget“ Eigenverbrauch oder wie man das nennen mag.

Hmmmm…… UMST abgeben und Eigenverbrauch als Gewinn versteuern ist ja wieder ein Unterschied. Und UMST in den ersten 5 Jahren …… und dann?

Ich frag mal meinen Steuerberater. Der hat das ja bislang für mich alles gemacht. Der sollte es ja (hoffentlich) wissen.

Und dann erfolgt der Wechsel zur KUR.
Als Kleinunternehmer ist die UMST dann kein Thema mehr. :wink:

Noch besser soll die Übertragung an nicht steuerpflichtige Kinder sein. Dann muß nicht einmal der Gewinn versteuert werden.

Auch Kinder sind steuerpflichtig.
Das gilt zumindest für Deutschland.

Ihr rechten ja immer ganz vorteilhaft Dächer mit 1000kWh/kWp.
Dann möchte ich mich mal melden als jemand, der bei 800 bis 850 liegt.

Mein Haus präferiert eine NO + SW Seite. Ich habe mich gegen regionale Solarexperten gestemmt und nicht nur das die attraktive SW belegt, sondern auch die NO Seite.

Als ich dann so richtig in Fahrt war, habe ich mir den lang gehegten Wunsch erfüllt, einen Carport zu errichten, der ebenfalls Solarmodule bekam.

Dann noch schnell zwei Terrassen überdacht, auch mit Solarmodule.

Und dann der tiefe Keller Seiteneingang. Wetterschlagseite. Immer Nässe vorhanden. Experten rieten mir, dass Haus freizulegen und Isolierung erneuern, damit der Keller weniger Feuchte bekommt. Statt dess habe ich eine 12m Vordach an die Wand angebaut und mit Solarmodule belegt.

Dann stolperte ich noch über den Kaminholz/Geräteschuppen, 12m Länge, und Schwupp waren hier auch Solarmodule drauf.

Mein letztes Opfer sollte die Gartenmauer werden, weitere 20 Solarmodule. Leider hat hier ein EEG Tribunal ein Veto eingelegt, da es keine reguläre Dachanlage darstellt. Also bleibt dies einem Anschlussprojekt vorbehalten.

In Summe habe ich da. 51kWp mit 42 kW WR Leistung.
Die PV Anlage ist weitgehend finanziert. Sie wird sich in 14 Jahren abbezahlt haben. In den Kosten sind die Errichtung der nachträglichen Dachanbauten eingerechnet. Ich habe viel selbst gemacht.
Die kleine Alternative wäre gewesen, nur die attraktivste Seite zu belegen. Aber bei einem 20 Jahre Vertrag ist das absolut in Zahlen weniger Gewinn. Es zählt sich oft aus, auf maximale Belegung zu gehen, auch wenn der Durchschnittswert des Ertrages schlechter aussieht. Einige Dachanbauten liegen bei kaum mehr als 40 % schattenfreie Zeit. Mein Haus liegt bei 60% Autarkie, ohne Speicher. Das ist ein Vorteil von mehr als 700 € p.a. Das habe ich oben nicht einmal berücksichtigt.

Ein weiterer Vorteil entsteht durch die Nutzung mit einem BEV. Aber das könnt ihr Euch selber ganz gut vorstellen. Nur so viel, ich muss per Vertrag mindestens 10% der PV Energie selbst verbrauchen. Mein Haus schafft nur gut 5%. Der verbleibende Rest muss für 3 ct/kWh verkauft werden. Da lade ich die überzähligen 3 bis 5 MWh p.a. lieber in mein BEV.

Ich habe mich entschieden die PV Anlage einmal und dann volle Hütte aufzubauen. Wie OSE schreibt, hat Größe einen Vorteil.

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Aber es gibt da einen netten Freibetrag. Bis 375€ im Monat ist da frei, und diesen Betrag kann man mit einer normalen Anlage auf dem Dach von 10-15kWh kaum erreichen.
Wenn dieser betrag überschritten wird, werden die Kinder nicht mehr kostenlos bei den Eltern mitversichert.
Quelle

Mir spricht einstern aus dem Herzen. Nach 2x erweitern bin ich nun bei „nur“ 28kWp gelandet. Um ordentlich zu Hause laden zu können, sollten es schon wenigstens 30kWp sein, sonst bleibt oft nur 1ph laden die Alternative und das Auto wird nicht ohne Netzunterstützung voll.

Klar, mehr ist immer besser. Bin auch schon am schauen wo ich die nächsten Module hinpflanze :slight_smile:

Aber das nicht ordentlich mit 28kWp zu laden ist verstehe ich nicht… ich hab 23kWp und das geht von mitte Februar bis anfang Nov ganz gut, sprich ich hole kein Elektron aus dem Netz. Und es werden ca. 40’000km gefahren in der Zeit.
In der restlichen Zeit frisst mein Haus mit WP den kleineren Ertrag weg.

Die Tesla-Dachziegel kann man doch sicher auch als Gehweg, Stellplatz oder Terasse verlegen :wink:
Oder wie wäre es mit einem Solar-Zaun? Der wäre im Winter bei tiefstehender Sonne und immer schneefrei…

Gibt es denn irgendwelche Leistungsdaten zu den Solar-Roof-Schindeln? Ich hatte mich mal nach Alternativen dazu umgesehen und habe nichts gefunden was auch nur annähernd an ein konventionelles Modul herankommen würde. Insofern erwäge ich derzeit eher eine In-Dach-Lösung, aber da muss ich mich erstmal ordentlich einlesen.

Ja, diese Info fehlt mir auch.
In einem Video von elektrek besucht er einen Besitzer eines 1000qf Tesla dachs mit 70% aktiven schindeln fur 85k$ inkl. 50k$ Dachkonstruktion.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die Anlage 10kw maximal, das wäre ziemlich mickrig:
youtube.com/watch?v=WtGURdvaOMc

Mit dieser Frage seid ihr im falschen Thread. Bitte hier die Frage stellen: [Infos + Details] Solar Roof

Ich würde immer auf eine optische InDach setzten und nicht auf eine aktive

Was sollen eigentlich die PV Besitzer machen, die aus der 20 Jahreszusicherung rausfallen? Hier wird gequatscht, als ob so eine PV Anlage für immer wäre. Demnächst, oder schon aktuell, schlüpfen viele Leute aus der Frist raus, dann gibts nix mehr für den Strom. Eigenverbrauch und Solarspeicher gilt dann eher, als die Netze zu sprengen, weil jedes Dach vollgeknallt wurde/wird.
Vorschläge? vll. vom PV Experten?

Hier machen sich die Leute schon Gedanken darum:
photovoltaikforum.com/pv-an … 16186.html

Wenn einer eine 15kWp Anlage hat, so erzeugt diese in nur einem Sommermonat ca 2.200kWh.
Und das ganze geht ca drei bis vier Monate nacheinander. Wie groß soll denn der Speicher sein? Sicher wird es die alte Anlagen spannend den Strom zu speichern wenn er im Netz nur noch rund 6-8 CT Wert sein wird.

Der Speicher liegt aber aktuell schon alleine bei über 28ct zzgl Verluste mit sagen wir bei 7ct von rund 20% kommen fast 9ct dazu.

Ja schon, aber die PV-Anlage und die 375 € im Monat gehören dann dem Kind, wie auch in der von Dir verlinkten Quelle steht.
Da kommst DU dann nicht mehr so ohne weiteres ran. Wenn das Geld dann auf einem Konto oder einem Sparvertrag o.ä. für Dein Kind angespart wird, ist es sicher kein Problem.

Wie sieht denn die professionelle Einschätzung inzwischen mit der stark gesunkenen Einspeisevergütung aus?

Die Frage die man sich stellen sollte ist:

Was kostet die Anlage bis zur „optimierten“ Größe nach gänger Auffassung und was kostet ein zusätzliches Modul und was bringt das zusätzliche Modul.

Ein Beispiel:

10kWp kosten zur Zeit ca. 11.500€
20kWp kosten zur Zeit ca. 17.500€

Also bekommt man für 6.000€ zusätzlich 10kWp.

Wenn man von 10.000kWh p.a. ausgeht und das mal auf 20 Jahre hoch rechnet so sind das über den Daumen 200.000kWh extra. Dafür fällt die EEG Umlage mit 0,027€/kWh aktuell an Tendenz bis 2030 auf 0 sinkend. Sagen wir aber 10 Jahre 2,7ct/kWh Eigenverbrauch. Geht man von 2.000kWh EV aus so sind das 20.000kWh * 0,027 € 540€ EEG Umlage sagen wir nochmals so viel laufende Kosten extra, lass uns großzügig sein und mit 1.500€ zusätzlichen Ausgaben in 20 Jahren rechnen.
Also kosten 200.000kWh rund 7.500€ extra oder aber 3,75ct/kWh wenn man es auf 20 Jahre berechnet oder bei 250.000kWh 3ct/kWh…

Sagen wir von den 10kWp zusätzlich werden rund 500kWh zusätzlich selber verbraucht und 9.500kWh eingespeist so macht das rund 110€ weniger Bezug und ca 800€ mehr Einnahmen p.a. also give or take 910€ p.a. mehr, oder aber 18.200€ über 20 Jahre, den zusätzlichen „Einnahmen“ stehen dann aber „nur“ 7.500€ zusätzliche Ausgaben gegenüber.

Bei 10kWp sähe es in Etwa so aus…

1.500kWh EV 330€
8.500kWh Vergütung 745€ Vergütung (mehr als das Doppelte macht die Vergütung aus nur so am Rande)
Summe : 1075€, bezogen auf 11.500€ Invest macht / 9,3% Einnahmen bezogen auf die Investition.

Die zusätzlichen 6.000€ bringen ca 800€ nach EEG und zusätzlichen Kosten also rund 13,3% auf die zusätzliche Investition…

Ja und selbst wenn die der größere Teil eine kleinere Rendite hätte, so hätte man halt ein Portfolio mit einmal 6% und einmal 4%… geht die Welt auch nicht unter wenn man sonst 0% hat oder 1% für die Zinsen zahlt.

Mit E-Auto und WP kann das ganze dann nochmals besser werden…

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