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Die Eigenverbrauchsfalle

Hier ein kleines Interview mit mir.

pv-magazine.de/nachrichten/d … 100025209/

Ha, sehr gut. Ich war diesen Monat erst zur Werksbesichtigung bei Audi Neckarsulm und dann auf einer Weinprobe in Brackenheim. Rat mal, welches regionale Produkt mir besser gefallen hat! :smiley:

Du warst bei welchem Winter in Brackenheim? Die Genossenschaft ist ja mit Bönnigheim zusammen… Und nur darum haben die ordentliche Weine!

Die „Weingärtner Stromberg Zabergäu“ (www.wg-sz.de) sind anscheinend der Zusammenschluss. Wir waren im Weinkeller Brackenheim, Neipperger Straße. Mit Kellerführung! Sehr empfehlenswert.

Ist zwar OT… aber ich würde die Weingärtner Cleebronn empfehlen… Für mich die Perle unserer Region was Genossenschaften angeht. Der Kellermeister ist der Hammer…

home1.solarlog-web.ch/703.html

Vorgestern Abend in Betrieb genommen worden. Natürlich ist das Wetter gerade unter aller Sau.

Mir persönlich geht es darum, dass man die Vergütung nicht verteufeln sollte. Es gibt sooooooo viele Menschen die gerne Einspeisen weil es EINFACH ist… So wie es auch viele gibt die ein Auto nicht wegen einem E Antrieb an sich kaufen sondern weil sie einfach ein einfaches Auto wollen. Da ist dann eben der Verbrenner oftmals das einfachere und vielleicht sogar das teurere…

Mit dem krassen Fokus auf EV werden viele Menschen eher abgeschreckt als mobilisiert.

Das stimmt. Nicht jeder will oder kann sich über alles Gedanken machen. Einfach ist aber technisch schwieriger um zu setzen.

Wir wollen dass die kWh Preise in der Erzeugung weiter fallen.Man muss halt die einzelnen Länder voneinander trennen. Hier in Deutschland gibt es eine Vergütung mit 12,3Ct welche sogar steigen könnte.

In den ersten 5 Jahren muss ein Betreiber in der Regel die USt auf den Eigenverbrauch abführen und dabei gilt als Ansatz die „gesparte“ USt aus dem Bezugsstrom. Bei 25Ct. /kWh Brutto sind das dann eben 21Ct. Netto.

Steuern auf ein selbsterzeugtes Produkt ? Das will doch keiner. Ausserdem sehe ich da kaum eine klahre Rechtsgrundlage. Aber so bekommt man PV Interessenten abgeschreckt. Nicht wegen der zusätzlichen Belastung sondern wegen dem willkürlichen Griff ins Portemonnaie.

Zumal das ja einer Doppelversteuerung gleich kommt. Für die Analge wurde ja schon fette 19% kassiert.

Danke für den Artikel. Den kann ich gerade gut gebrauchen. Ich frage mich nämlich, ob ich nach „Bedarf“ oder nach „egal, komplettes Dach“ planen (lassen) soll… :slight_smile:

Naja, in Deutschland muss man damit rechnen das die Solaranlage länger hält als der Staat.

Ja. In der Schweiz aber auch. :smiling_imp: Aber im Ernst: vielleicht hast Du noch ein paar Gründe für diese ziemlich destruktive, komplett am Thema vorbei gehende These?

Den selbst verbrauchten Strom muss ich nicht versteuern.

Doch: steuern.de/photovoltaikanlage.html
Mit Deiner PV-Anlage hast Du einen „Unternehmer-Hut“ auf. Wenn Du privat Strom verbrauchst, den Du mit diesem „Unternehmer-Hut“ erzeugst, bist Du steuerpflichtig, da du dem Unternehmen ja Gewinn entnimmst.

da steht aber auch:

Damit kannst du den Eigenverbrauch zu Herstellungskosten entnehmen, daher fallen keine Steuer an. Aber auch keine Abschreibung der Kosten auf den EV.

In D ja, aber eben nicht in CH von Snuups [emoji6].

Menschen?
Oder ein Gewerbe betreibende Personen?
Der Artikel läßt eher letzteres vermuten.

Ich als Privater würde mir derzeit niemals eine Anlage aufstellen, um einzuspeisen. Ja, das Einspeisen ist einfach. Aber das Drumherum für einen Privatbetreiber ist alles andere als einfach.
Sicher, ich könnte alles einen Steuerberater machen lassen. Aber dann kann ich auch gleich mit 5 Euro-Scheinen heizen.

Meine 9.86kWp-Anlage (mit einer Tesla Powerwall 1 :wink: ) wird 100% Eigenverbrauch haben. Die technische Möglichkeit zum Einspeisen ist zwar vorhanden, aber diese Anzeige wird verschimmeln, weil sie nichts zu tun bekommt.
Das Ding wird als Liebhaberei betrieben.

Auch der auf steuern.de verlinkte Artikel geht nur davon aus, daß man irgendeine Art von Gewerbe mit der Anlage hat.
Habe ich aber nicht. Will ich auch gar nicht. Ich will nur meinen externen Strombezug senken und im Zweifelsfall verbrate ich Überschußstrom lieber (derzeit liebäugle ich mit einer automatisierten Ladelösung fürs Auto für Überschußstrom; hat jemand Ideen? Soll möglichst simpel sein, da es sehr wahrscheinlich nicht oft gebraucht wird).

Ach ja: Die Bemerkung nach dem „Rentiert/Rechnet sich das dann überhaupt?“ ist ohne Relevanz für mich.
Ich mache das einfach, weil’s geht.
Und es gibt soviele Dinge, die sich wirklich nie rentieren und die ich trotzdem mache … weil ich es einfach will.

Du weißt aber schon dass eine PV Anlage 6kWh je kWp an einem Tag erzeugen kann was bei dir grob 60kWh sein dürften.

Zudem musst Du, dann auch die UST abführen und bei 10kWp und PW kommst du grob auf 3700€ Ust die Du saussen lässt. Klingt für mich nicht überzeugend

Du weißt nicht, wie die Anlage aufgebaut ist. :wink:
20% Ost, 60% Süd, 20% West.
Wenn ich mir hier so angucke, was 6-7kWp-Anlagen (so in etwa dürfte die Anlage über den Tag verteilt arbeiten) in der Gegend an guten Tagen an Strom erzeugen, dann paßt das so einigermaßen mit den 100% Eigenverbrauch. Im Sommer. Im Winter habe ich überhaupt kein Problem damit.

Im Zweifelsfall habe ich noch ~15kWh zusätzlichen mobilen Speicher zur Verfügung, wenn ich mal von 50% Ladestand ausgehe.
Deswegen würde ich das auch gerne automatisieren.

Ich werde den Teufel tun und ein Gewerbe anmelden, egal in welcher Ausrichtung.
Ja, ich lasse zwar am Anfang 3700 Euro Umsatzsteuer sausen. Aber würde ich das mitnehmen, zahle ich das am Ende mindestens doppelt durch die Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch wieder drauf. Diese Rechnung berücksichtigt fast keiner. Eigentlich gar keiner. Die meisten „Berater“ hören nach der Erstattung der USt und den Abschreibungen auf und lassen die zusätzlichen Kosten, die bei dieser Betreiber-Methode durch den Eigenverbrauch entstehen, hinten runterfallen.

Bin ich ohnehin Unternehmer, gebe ich dir recht. Dann stimmt das, was du ausführst.
Ich habe mit der Anlage aber gar keine Gewinnerzielungsabsicht. Durch die „Betriebsart“ der Anlage kann ich das auch entsprechend beim Finanzamt argumentieren. Keine Gewinnerzielungsabsicht, keine Gewerbe notwendig. Das verweigert mir dann schon das FA von alleine, wenn ich dauernd Verluste geltend mache(n will).

PS:
Gerade gefunden: pv-magazine.de/nachrichten/d … 100024042/
Wenn ich die Daten meiner Anlage da einsetze und auch die Einspeisung zu meinen Ungunsten hochsetze, da habe ich noch viel Luft, um im negativen Bereich zu bleiben.