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Deutschland-spezifische vertriebsfördernde Ideen für Tesla

Ich bin übernächste Woche bei Tesla und habe überraschend einen Termin mit dem
Vertriebsverantwortlichen für Europa bekommen. Bin derzeit noch im Urlaub.

Ich nöchte ihm Vorschläge unterbreiten, um die Verkaufszahlen in Deutschland
zu erhöhen und rufe Euch auf, dazu die hier an vielen Stelle schon genannten
Ideen nochmal kurz aufzurufen! Z.B.

  • Batterie und Fahrzeug separieren, um 1%-Regel abzumildern
  • Suche nach einem prominenten Tesla Enthusiasten als Multiplikator (ohne Gage)
    (Politiker, Sportler, Schauspieler…)
  • Ein Model S in einer Tatort-Folge o.ä. ‚auftreten‘ lassen
  • Kontaktaufnahme und gezielte Zusammenarbeit mit TFF und ähnlichen Foren

Danke für Euren Input! Ich habe nicht damit gerechnet, den Termin zu bekommen und möchte nicht
mit leeren Händen antreten

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Eine glaubwürdige Perspektive für die Langstreckenladung (100% verfügbar, kein Zuparken, keine Überlast) auch nach MX und M III Einführung kommunizieren
Eine praktikable Perspektive für Laternenparker anbieten (vorwiegend M III)
Aufhören unrealistische Werte zu kommunizieren (700 PS und solchen unhaltbaren Unsinn), die realen Werte der Fahrzeuge welche diese auch einhalten können sind beeindruckend genug
Lobbyarbeit für EV Förderung in Deutschland betreiben
Die ersten MS Fahrzeuge und Roadster nicht von Weiterentwicklungen (auch der HW) abschneiden (Gefahr für Restwerte bedeutet keinen Kaufanreiz)
Brauchbare Aussagen zur Garantie auf den Antriebsstrang (was ist beinhaltet (Klimakompressor wegen Batterietemperierung, etc.), 8 Jahre, 100tkm, sinkt die Kapazität auf unter 90% Austausch)

den Bundestag mit einem großen tuch verhüllen. form eines model s. Aufschrift „das klimaziel ist erreichbar“.

Solange Tesla kein Geld in Anzeigen und TV-Spot investiert, wird es nötig sein, auch mit teils mit krassen Übertreibungen und Ankündigungen für Furore zu sorgen. Das führt dann zu Aufregung und die Presse schreibt darüber. Das was dich ärgert, Leto, ist ja genau die ID. Zumal jeder Prüfstand die 700 PS bestätigen kann.

Soll Tesla schreiben, „die Leistung steht mal kurz zur Verfügung?“ Wie lange genau, wie viel danach, bei welchem SOC? Werbung ist anders.

Warum soll sich Tesla dermaßen um Deutschland kümmern? Deutschland ist einer der schwierigsten Märkte für Importeure. Es werden aber nur 8% der Weltproduktion hier abgesetzt. Ich habe damals gelacht, als Musk in München sagte, dass Deutschland für ihn der wichtigste Markt sei, unter dem Motto, wer es hier schafft, hat gewonnen. Ich halte das für völlig überschätzt. Zudem ist das Herzeige-Image hier fest durch Daimler & Co. besetzt.

So lange Tesla mit der Produktion nicht hinterherkommt, sehe ich keinen Handlungsbedarf. Das Model X wird für die nächste Aufmerksamkeitswelle sorgen und wahrscheinlich noch mal besser einschlagen als das Model S. Die Gigafactory ist noch im Bau.

Ernster wird die Lage nach der Einführung des Model 3. Die Konkurrenz ist dann näher dran und Tesla sucht dann die Massen. Ich denke, dann wird Tesla auch Print- und TV-Werbung machen.

Mein konstruktiver Vorschlag für dein Gespräch:

Eine klare Restwertzusage wie in den USA auch für europäische Teslas - am besten weltweit. Das zieht dann überall. Nicht nur hier, im Land der Zauderer und Skeptiker. Aber auch besonders hier, im Land, wo der Spruch „Geiz ist geil“ fast schon positiv besetzt ist, weil er hier doch so wahr ist. :slight_smile:

Viel Glück!
Holger

Nun, ich finde (weil ich halt aus dem ländlichen Raum komme) dass Tesla in der Fläche sichtbarer werden muss. Soll heissen:
Sie müssen eigentlich mal ein Jahr lang auf jeder Autoschau eines jeden Mittelzentrums vertreten sein, mit Probefahrten! Diese Schauen finden meist 1x jährlich statt und somit dürfte das leistbar sein.

Wie wir alle wissen, erschließt sich das Thema E-Mobilität und der „Haben will“ Effekt erst wenn man mal selbst gefahren ist.

My 2 Cent

Frank

Er sollte sich aktiv um die Aufnahme in die Liste geförderter Hersteller kümmern. Kann deshalb keine Fahrzeuge von Tesla in F/E-Projekten mit bis zu 50% Invest-Zuschuss platzieren. Technische Abklärung der Schnittstelle zum Datenlogger für ZDM, ev. einen fähigen Studenten als Praktikanten beauftragen. Bei Interesse zu Mitwirkung würde ich eine Projektskizze einreichen. Grobe Richtung: Einbindung langstreckentauglicher EV als GF-Arbeitsplatz in KMU und Test EV-orientierter Geschäfts-und Marketingstrategien zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen.

Aktuelle Förderrichtlinie und Dokumente siehe unter Förderrichtlinie kommunale eMobilität (DE) vom 29.06.2015

Für direkte Rückfragen zum Thema auch während Eures Gespräches ist meine Tel.-Nr. 0172 34 25526


Das wird schwierig.
Den Roadster gab es schon im Tatort… als Schurkenfahrzeug.

Ich meine, dass in D der Firmenwagenmarkt entscheidend ist. Also der Markt, bei dem Mitarbeiter selber entscheiden können, welches Fahrzeug sie - zu einem (erheblichen) Teil auch für den Privatgebrauch - wählen (wird dann meistens nach der 1%-Regel versteuert, seltener nach Fahrtenbuch). Hier sollte Tesla viel mehr kommunizieren, dass bei hoher Fahrleistung ein Tesla insgesamt kostengünstiger ist als z.B. ein A6, BMW 5er, Mercedes E-Klasse. Ich behaupte, dass viele Fuhrparkmanager noch nicht gerechnet haben, wo da der Break-Even liegt, d.h. ab wieviel km (während der gesamten Nutzungsdauer) ein Tesla einen geringeren TCO hat als Verbrenner der oberen Mittelklasse.

Dazu kommt bei Fuhrparkmanagern eventuell die Unsicherheit bzgl. Restwert (sofern Kauf und kein Leasing). Da kann ja Tesla bestimmte Mindestsummen garantieren.

Was Tesla außerdem machen sollte: 1-Monatsmieten anbieten, die bei Kauf angerechnet werden (analog zum BMW i3). Viele, die nur eine Probefahrt gemacht haben, sind begeistert, haben aber - wenn ich Bekannte reden höre - Bedenken, ob das Prozedere mit dem Laden wirklich alltagstauglich ist. Hier kann nur das eigene Erleben (während mindestens mehrerer Wochen) zur Überzeugung führen.

Genau, Prof. Boerne aus dem Münsteraner Tatort wäre perfekt geeignet.

Gruß, Wilfried

Der Unsympath? Der ist ja wie Tony Stark ohne alles was toll ist. :wink: Frank

Papa Thiel könnte ein neues Taxi vertragen. Vielleicht ist ja eins aus dem Wiener ESC-Fuhrpark verfügbar. :wink:

Meine Vorschläge:

  1. Dem ADAC einen neune S85D und P85D zur Verfügung stellen, damit der alte Test aus den „aktuellen Fahrzeugen“ verschwindet. Das neue Fahrzeug sollte viel besser abschneiden, und das Alte war schon nicht ganz so schlecht.

  2. Was man auch sinnvoll tun könnte wäre die Distanz des Leasing von 25tkm/Jahr als Maximum nach oben zu korrigieren, ohne dass die Leasingkosten übermäßig steigen. Gerade auf Weitstrecke lohnt sich das MS ja, da ist es wenig sinnvoll die Distanz.

  3. Es wirkt für mich ziemlich unprofessionell, dass auf der Homepage zwei Preise ausgewiesen werden. Hier gehört nur und ausschließlich der Listenpreis hin, ggf. mit einer „durchschnittlichen Benzinersparnis“. Die ist aber eh irrelevant, da Flotten nur Diesel fahren. Und andere Distanzen als 15tkm/Jahr. Und 30% SuC-Nutzung, die schon etwas mehr als die kolportierten 10% realistische Nutzung sind. Und wenn man diesen schon nicht ersparen kann, dann sollte man wenigstens seine eigenen Kosten eingeben dürfen. Tesla macht sich hier einfach unglaubwürdig.

  4. Die kompletten Garantiebestimmungen sollte man einfach auffindbar sein, nicht nur die 8 Jahre auf Akku- und Drive Unit. Sie sind aber kaum zu finden. Man muss ein ziemlich altes PDF rausgoogeln um sie zu finden.

Zuletzt:
Egal wie sehr man sich den MS selber für die eigene Anwendung schön rechnen kann: vergesst den TCO bei Flotten. Den verliert das MS gegen Verbrenner im Flotten-Weitstreckendienst. Mal ganz davon abgesehen, dass hier häufiger geleased wird betreibt fast keine Firma ihre Fahrzeuge lange genug, damit sich das MS realistisch lohnt. Vier Jahre sind hier schon das absolute Maximum, drei Jahre realistischer. Zudem umfasst der TCO auch die Fahrzeitkosten, nicht nur Anschaffungs- und Betriebskosten. Da wird es mit +25% Fahrzeit auf lange Strecken schwierig. Die Wartungskostenpauschale ist auch nicht soviel unglaublich viel geringer als entsprechende Pauschalen bei anderen Herstellern. Und Tesla gibt keine Nachlässe für Flottenkäufer, andere Hersteller schon. Den TCO kann man dann ab dem Model E bringen, aber besser (noch) nicht bei einem MS.

1% Provision für Owner, die einen Kunden bringen, der unterschrieben hat. - Das passt noch in die Philosophie.

Ich denke allerdings, dass die Vorschläge ca. 2-3 Monate zu spät kommen. Habe das Gefühl ab jetzt poppt es immer stärker bei Tesla. Die Öffentlichkeit nimmt jetzt die Marke deutlich mehr wahr. Die haben es eigentlich nicht mehr nötig. Das amerikanische Zero Budget Concept beim Marketing greift langsam.

P.S.: Ich hätte dann schon Ca. 3500 € verdient. [emoji111]️[emoji2]

Nicht schlecht , die Idee.
Anstatt Provision in Geld vielleicht Gutscheine für ein Jahr ÖkoStrom?
Tesla kann doch bestimmt Bündeltarife zugängig machen und deren günstigen Strom auf Kunden übertragen?
Nach einem Jahr will man dann gleich wieder einen Kunden werben.
Jetzt werden es aber immer mehr… dafür gibt es mathematische Beschreibungsmodelle.

Und ab dem dritten überzeugten Kunden eine Besichtigung in Fremont mit Vorstandsgespräch. Ab dem fünften mit Übernahme der Flugkosten. [emoji2] Das ist viel besser als die 1%-Regel!

Bin dagegen. Die Owner sind die glaubwürdigsten Missionare. Wenn sich rumspricht, dass wir unsere unglaubliche Begeisterung nur aus Eigennutz verbreiten (so würde es nämlich aussehen), dann hat sich Tesla einen Bärendienst erwiesen und den wichtigsten Teil ihrer Salesforce entscheidend geschwächt…

Du hast recht Volker. Ich ziehe meinen Vorschlag mit der 1%-Regel zurück und plädiere für das Fremont-Incentive.

Wir fahren alle mit dem Fahrzeug Werbung direkt und indirekt, jeder, der es nicht in der Garage verstauben lässt.
Habe schon so viele Gespräche in knapp 1,5 Jahren gehabt, dass das Ergebnis nicht meßbar ist, wegen der Online-Bestellung! ist mir auch egal, aber der Virus springt bei 99% über (nur der Preis ist eine Schwelle).
Seit diesem Jahr (finde ich ) wird man nicht mehr ausgelacht oder müde abgewunken…

Für die Gespräche mit potentiellen Interessenten ist es nach wie vor nötig, dass man ein Prospekt im Handschuhfach dabei hat, schade , dass Tesla auf jede gedruckte Werbung verzichtet, nicht mal eine Karte mit der Internetz-Adresse ist zu haben. Ob die meisten dann noch diese wissen, wenn sie zu Hause danach suchen…
Jedenfalls waren die Leute, denen man den cleveren Faltprospekt geben konnte sehr dankbar und das wirkt nachhaltig - jedenfalls in Deutschland! :wink:

Gruß Conni

Hier ein paar Punkte, die mir als erstes so einfallen:

  • Tesla sollte den Fahrern Flyer zur Verfügung stellen, den man an Interessierte weitergeben kann.
  • Tesla sollte auf verschiedene Veröffentlichungen direkt antworten und insbesondere falsche Behauptungen klarstellen
  • Tesla sollte aktiv ein Probewochenende (von Freitag bis Montag) anbieten - das kann gern ein wenig kosten (100 Euro?)
  • Anbieten eines Probemonats - auch gegen Gebühr.
  • Anbieten eines Routenplaners auf der Homepage - mit den Zeiten für die Ladehalte. Wenn man z.B. darstellt, dass eine Fahrt von der Ostsee nach Stuttgart bei 7 Stunden reiner Fahrzeit nur eine Ladezeit zwischendrin von einer Stunde benötigt, dann wird das greifbar. Mein erster Gedanken jedenfalls war: Eine Stunde Pause mache ich doch ohnehin während so einer Fahrt.
  • Aktiveres Marketing. Ich war fast ein Jahr immer mal wieder wegen einer Auto-Neuanschaffung unterwegs, habe viel im Internet recherchiert - weil der Leasing-Vertrag von meinem Audi A7 irgendwann auslief. Ich bin aber nicht einmal auf Tesla aufmerksam geworden. Zum Schluss war es Zufall, weil ich mich mit jemandem über E-Autos unterhalten hatte - und dann erinnerte mich an Berichte über Tesla. Erst dann habe ich gemerkt, was Tesla da überhaupt anbietet und das das Model S der ideale - weil bessere - Ersatz für den A7 ist.

Gibt sicher noch mehr - erst mal nur ein paar Gedanken dazu…

Ciao,
Gerhard

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Aus meiner Sicht macht Tesla nicht viel falsch.

Für das Preissegment sind sie sehr erfolgreich.
OK, in Deutschland und China schwächeln sie noch.

Nachdem diese Preisklasse nur eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen verkauft, passt es eigentlich.

Mit dem Model X werden sie wieder andere Käufer ansprechen.

Erst mit dem Model 3 sind größere Stückzahlen möglich.

Ob Tesla Werbung machen soll ?

Derzeit aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig.

Angesehen davon kommen sie mit der Produktion kaum nach. :wink:

Die Stückzahlen schätze ich für 2015 bei den 55.000
2016 dann ca. 100.000
2017 + 2018 dann ein starker Anstieg auf 200000 etc.

PS: Wenn sie wirklich die Stückzahlen erhöhen wollten müssten sie entweder den Tesla S günstiger anbieten oder einfach doch den 40er und 60er wieder anbieten.