Der Tesla Model 3 als Hausspeicher Sammelthread

…Sorry, aber der Artikel aus 2020 wurde schon so oft wiederlegt, da ändert auch ein erneuter Post nix dran :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ups ich dachte der wäre neu. Mist :grimacing:
Ich will aber :rage: :face_with_symbols_over_mouth:

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Willma, schreib doch s3xy El0n mal bei twitter, vllt regelt er ja.

Wo hat er das angekündigt?

Hallo,
Tesla ist technologisch doch Trendsetter. Weiß jemand wo Tesla steht beim Thema EV-Batterie als Heimspeicher zu nutzen?
Es ist doch eigentlich naheliegend, dass die teurere Batterie im EV, solange der Tesla in der Garage an der wallbox steht, sinvoll genutzt wird. Mit den 60kWh würde ich in meinem Einfamilienhaus weit kommen.
Und warum soll ich für eine stationäre 5kWh im Haus eine Menge Geld hinlegen.
Ist doch eigentlich nur die entsprechede Software/ Steuerung nötig.
Wo steht da Tesla?
Grüße Stephan

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Tesla steht da, das die eigene Homespeicher verkaufen, und sich deshalb dieses Geschäft mit ihren eigenen E-Autos nicht kaputt machen wollen.

Tesla gibt eine Kilometergarantie auf ihre Akkus. Das würde sich mit der Nutzung als Hausspeicher beißen.

Stichwort:
Bidirektionales Laden.
Sehr interessantes Thema.
Technisch ist das kein Problem. Gibt schon Autos und Wallboxen, die das können. Aber es ist offensichtlich weder von den Energieversorgern noch von zum Beispiel Tesla gewollt. Obwohl EM das schon vor Jahren angekündigt hat (habe ich zumindest mal gelesen). Aber dann fiel ihm ein, dass es doch viel schlauer ist, die Powerwall zu verkaufen. Und die verkauft sich besser, wenn die Batterie des Teslas eben nicht für sowas genutzt werden kann😉

Das bedeutet, dass hier der Profit vor technologischem Fortschritt und dem Kundennutzen steht.
Schade um Tesla :unamused:
Dann werden hier wohl die Japaner technologisch führend bleiben.

Tesla bräuchte ja nur die Abgabe zum Grid auf z.B. 0,5kW beschränken.

Würde für viele ausreichen um über die Nacht zu kommen.

Mein Grundrauschen liegt bei um die 0,35kW.

Vielen würde das aber nicht reichen für „ihr“ vorhaben und summiert sich natürlich auch auf unzählige im Haus genutzte kW über die Zeit.

Es geht ja auch um BEV-Akkus als virutelle Speicher und Netzstabilität allgemein.
Tesla will das wohl (noch) nicht. Stichwort: Akkudegeneration wie schon erörtert

Thematisiert ist das seit langem. Hier mal ein „Anekdötchen“ aus einem Workshop von 2016 (!..) des IFO-Institutes mit Prof. Lienkamp der TU München (früher VW, deswegen gerne auch mal mit netten Seitenhieben bezüglich Tesla - geschenkt :smiley:)

Gibt ja auch diesen Bericht in Teslamag bezüglich des „Hackers“ der es geschafft hat. Für mich bitte mal kurz zum Verständnis, falls sich da jemand auskennt:
Wenn ich meine Wallbox anschließen, wir ja kurz mit dem Wagen kommuniziert: hey, Auto, da kommt jetzt ein wallbox Stecker, maximal X Ampere (die ja in der Wallbox konfiguriert werden) und der Wagen verriegelt den Stecker sobald erkannt das steckt und schaltet dann die Leitungen frei. Im Wagen ist dann ein ac-dc Gleichrichter, der die Wechselspannung in Gleichspannung wandelt und die Energie in die Batterie schickt(?). Wenn ich am SuC tanke, ist dort kein Richter, da ja schon Gleichspannung kommt. Liefert der suc genau die DC Spannung die unsere Batterie hat, oder ist doch noch ein DC-DC Gleichrichter irgendwo? Weil wenn kein Richter, dann könnte man ja…. :wink: (hab mich damit noch nicht ernsthaft beschäftigt aber bin Elektroniker etc.)

Ja, das Auto teilt der DC-Ladesäule laufend den gewünschten Ladestrom und die Maximalspannung mit. Säule steuert dann so, dass weder Strom noch Spannung, noch Parameter der Ladesäule (Maximalstrom des Ladekabels, Netzanschlussleistung etc.) überschritten werden. Zwischen Batterie und SuC sind nur Schütze, Mess-Shunt und Pyro-Fuse, aber keine Leistungselektronik.

Dass man dann theoretisch auch Strom aus der Batterie entnehmen könnte, nachdem die Verbindung einmal hergestellt wurde, haben wir schon in diesem Thread diskutiert. Keiner weiß wie das BMS reagiert, vielleicht toleriert es das, vielleicht zündet es die Pyro-Fuse wenn ein abnormaler Stromfluss festgestellt wird. Wer probiert es aus? Und wer garantiert, dass es dann auch in zukünftigen Firmware-Versionen so bleibt?

Pyrofuse Zündung wäre natürlich richtig…kacke.
Aber für abnormale stromabgabe gibt es ja in den wallboxen den DC Fi? Deshalb sind die ja erst so teuer. Wäre natürlich möglich, das wenn der nicht abschaltet, ab einer gewissen Leistungsabgabe oder Zeit die Pyros gezündet werden. Das Risiko wäre mir auch zu heiß. Und Tesla unverfänglich ganz naiv zu fragen was dann passiert, ist wahrscheinlich auch… nicht zielführend!?

Mit „abnormalen Stromfluss“ meinte ich eigentlich nicht einen DC-Fehlerstrom in der AC Seite, sondern so etwas banales wie „Gerät, das sich als DC-Ladesäule ausgibt, zieht Strom aus der Batterie statt dass es Strom liefert“.

Von Tesla wirst du kaum was anderes hören als „unterstützen wir nicht“.

Es macht doch auch keinen Sinn das Auto (wenn es denn den ganzen Tag zu Hause steht) 100-200Watt standby verballern zu lassen um eventuell ein paar kWh solare Überschüsse darin zu puffern, da ist die erhöhte Abnutzung der ständig in Betrieb befindlichen Komponenten (Pumpen, ggf. Klimakompressor, Schütze und Akku etc) noch nicht mal drin.

War das nicht sogar 250Watt wenn er geladen wird? Egal. Mir ginge es eher darum den Tesla als Not-Puffer verwenden zu können. Unser Haus hat nur 11kWh. Standby sind so 400Watt die natürlich bei einem Blackout auch runtergeschraubt werden. Aber um dann eine Woche zu überbrücken wäre der Tesla Ideal. Aber da wird wahrscheinlich eine Zigarettenanzünder dc-Ac Lösung die günstigere und bessere Variante sein.

Inzwischen scheint er sich bei 100Watt einzupendeln, sobald die 12V vollständig geladen ist (und was da sonst anfangs noch läuft, Lüfter, Pumpen etc.), jedenfalls scheint das bei meinem 2019er so zu sein.

das geht relativ problemlos und ohne große Risiken (keine hohe DC-Spannung!)
Du kannst am 16V Anschluss der Mittelkonsole nur ca. 150W abnehmen. Mehr Leistung bietet der Anschluss im Penthouse der Batterie unter der Rücksitzbank, wenn der Tesla aktiv ist liegen da 16V an und ich meine 200A. Achtung: Tesla Garantiebedingungen schließen dies aus. Achtung: hoher Strom, Risiko von Kurzschlüssen.

Hier kann man mit einem dicken Sinus-Wechselrichter dran. Achtung: damit kannst du nicht ins Haus Netz einspeisen, da der ein anderes Netz aufbaut. Einzelne Geräte im Haus betreiben geht aber.
Du hast wegen der Verluste der Tesla MCU (Wächtermodus-Verbrauch) nicht die volle Kapazität nutzbar, aber für einen Stromausfall bietet ein Tesla recht viel Möglichkeiten.

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Vielen Dank. Dann hab ich ja was für den Sommer zu tun :wink:

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