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Defekt und Austausch Klimakompressor

Sechs Wochen nach Ablauf meiner 4 Jahresgarantie hat der Fehlerteufel bei meinem Modell S zugeschlagen: ein unbekanntes klackerndes und knatterndes Geräusch trat beim Betrieb der Klimaanlage auf. Da ich im Urlaub war, fuhr ich noch ca 200 km und machte einen Zwichenstop im SeC von NUE. Die schlechte Nachricht war, dass der Klimakompressor und zwei Kondensatoren defekt waren sowie die Leitungen der Klimaanlage verstopft waren durch gelöste Teile. Die gute Nachricht war, dass alle Ersatzteile vorrätig waren und man mir die komplette Reparatur innerhalb von 2 Stunden (an einem Freitagnachmittag!) anbieten konnte, was ich auch gleich akzeptierte. Der Spaß kostete mich am Ende 3.100 € brutto, wovon 1.600 auf Material entfielen. Nach Aussage der SeC Mitarbeiter ein Defekt, der eher selten vorkommt. Dennoch mein Fragen: Wer hat ähnliche Erfahrungen mit einem solchen Defekt gemacht? Und welche Chancen gibt es für eine Kulanzregelung bei Tesla nach der kurzen Überschreitung der Garantiezeit? Hinzu kommt, dass ich für mein Model S noch vor 4 Jahren ziemlich genau 37 T€ mehr gezahlt habe, als ein gleiches weiterentwickeltes Fahrzeug heute kosten würde :-(. Gleichwohl fällt meine Bilanz für mein Fahrzeug insgesant nach wie vor positiv aus!!

Habe mein S im Juni 2019 bekommen und ca. 1 Monat später hatte ich Geräusche wie ein ständig anschlagendes Lüfterrad sowie starke Vibrationen im Lenkrad, immer wenn die Klima in Betrieb war. Bei mir wurde auch der Klimakompressor getauscht, natürlich auf Garantie.

Von Kulanz habe ich bisher noch nicht besonders viel gehört/gelesen.

Beim Schrauber meines Vertrauens war der Klimakompressor auch beim MX hin - knappe 4.000€, also irgendwie das selbe Problem, Späne im System etc…

Tesla empfiehlt alle 2 Jahre (oder 40.000km) die Klima warten zu lassen, dann überlebt auch der Kompressor…
Mein Vorbesitzer von meinem MS hat das 1x machen lassen, ich jetzt auch (2 Jahre danach), Kostenpunkt bei 200€, weil die Gasfüllung auf Minimum war. Böld ist halt, dass solche Sache i.d.Rgl. nicht gewartet werden, weils ja ein Tesla ist, und der nächste Besitzer dann den Wartungsstau hat - oder 4.000€ für die Klima hinlegt…

Wie hier schon geschrieben, auch wenn Tesla inzwischen. Die Wartung quasi ausschließt, es gibt Dinge die gemacht werden sollten, Klima kältemittel, bremsen, das Hydrauliköl oder was da drin ist, die Filter, und noch so das eine oder andere, auch Kühlmittel sollten nachgeschaut und eventuell getauscht werden, ein Tesla ist nicht Wartungsfrei.

Und zum Thema Kulanz, na ja, das scheint es nicht zu geben. Da hilft auch nicht das Du mal erheblich mehr für deinen Wagen damals gezahlt hast als der bessere heute kostet.

Ich habe für mich Dir Anschlussgarantie gleich mit eingerechnet, da bei Tesla alles sehr teuer ist, und die Stundensätze sehr hoch. Und freie Werkstäten kaum was machen können. Das ist immer der Witz, den Verbrenner hängt man immer an das Sie durch Wartung so Teuer sind was Tesla nicht braucht, aber da sind die Teile und der Stundensatz dafür auch erheblich geringer, und so ist das wieder hin, und bei der Inspektion war der Wechsel des Klimaanlagen Kühlmittels und das Desinfizieren der Selbe mit drinnen. Ich fand es nie schlimm das der Wagen je nach Fahrlistung einmal im Jahr abgeholt wurde und die Inspektion bekommen hat oder nach 3 Jahren den TÜV, da musste ich mich weniger mit Auto befassen als heute.

Tut mir leid, aber ich hoffe es geht Dir nicht noch mehr kaput, aber dann wird er richtig teuer, eventuell kannst du ja noch die Anschluss Versicherung machen? Die hätte ich so schon gelohnt.

Die Preise sind ja abenteuerlich.

Hier eine Fundstelle:

Insgesamt entstehen somit Gesamtkosten in Höhe von etwa 550,- bis 1.770,- Euro.

Ich finde das … seltsam:

Wenn das System dicht ist, dürfte weder Kältemittel noch Öl verloren gehen und es muss ähnlich wie im Kühlschrank ewig halten - denn es ist gleich aufgebaut, denn es ist ja nicht so wie bei den riemengetriebenen Kältekompressoren im Verbrenner, sondern wie beim Kühlschrank:
Mehr als die Kabel zum Motor gehen da nicht rein.

Was anderes ist, wenn der Rest des Systems (fast ausschließlich Metall-Rohre!) irgendwie undicht ist, sollte trotzdem nicht vorkommen (wie gesagt, ich fahre so ein System 15 Jahre immer eingeschaltet spazieren und es ist beim Prius der Regelfall das das nicht kaputt geht, auch ohne Wartung).

Das eingangs beschriebene Scenario ist der Supergau - wenn da irgenwie Krümel im System sind, muss ja wirklich alles getauscht werden (sonst kommt ein Metallspan und das wars…), damit sollte aber auch ein evtl. vorhandenes Loch (die eigentliche Ursache) auch behoben worden sein.

Wenn der Scroll-Kompressor (die Teile müssen so auf 20µm genau gefertigt werden) selbst natürlich mechanisch versagt, bringt die Wartung auch nichts, eine Häufung würden wir im Forum aber frühzeitig eskalieren :wink:

Also Stand der Technik ist ein Drucksensor, der verhindert einen Betrieb bei zu geringem Kältemittel/Öl-Stand in der Anlage.
Das Teile sich innen in der Anlage lösen und die Leitungen verstopfen…
Habe ich noch nicht gehört.
Bei Toyota wurden die Kältemittelleitungen teilweise aus Aluminium verlegt und das durch den hinteren Radkasten (Doppel-Klima).
Ihr könnt euch vorstellen, was bei Eis und Tausalz damit passiert ist.
Die Leitung hatte ich damals selber repariert.

Und was für zwei Kondensatoren waren defekt?
Zwei Kondensatorender Klimaanlage (also Doppel-Klimaanlage im Fahrzeug verbaut) oder zwei elektrische Kondensatoren der Regeleinheit?

die Späne kann ich mir im System gut verstellen, der Kombressor hat zuwenig Schmierung, er reibt, verursacht Späne und bricht dann. Ist ja ein mechanisches Bauteil. Angeblich kannst ja den Klimakompressor durch zuwenig Schmierung killen. Da der Tag und Nacht mitläuft (heutzutage) ist die mechanische Belastung gegeben. Beim Jeep rennt der Kompressor automatisch immer mit - weil mechanisch verbunden. Also der definitve Tod, wenn kein oder zuwenig Klimamittel drinnen ist. Das wird bei anderen Herstellern nicht anders sein. Aktiv wird er immer zb. wenn die Lüftung auf die Scheiben geht, auch wenn das Knöpferl für Klima (bei den älteren Modellen) nicht gedrückt ist.

Das Model S hat zwei Kondensatoren in Serie, diese sitzen rechts und links hinter den Schalosien. Das sind nicht zwei Klimaanlagen, nur der Kondensator ist zwei-geteilt, vermutlich aufgrund vom Bauraum.
Wenn einmal Späne im System sind, muss natürlich alles getauscht werden. Daher wundert mich, dass der Verdampfer nicht getauscht wurde. Aber dann wäre es nochmal deutlich teurer geworden.

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Nein, ganz so ist es nicht.

Es gibt normalerweise einen Druckschalter, der bei zu geringem Druck die Anlage außer Betrieb nimmt.
Die „Schmierung“ des Kompressors erfolgt durch ein separates in das Kältemittel beigemengtes Öl (gleichzeitig auch Korrosionsschutz).
Dieses muss jedoch im richtigen Verhältnis zur Anlagengröße (Kältemittelinhalt) beigefügt sein, da es sich in der Anlage gleichmäßig mit dem KM gemischt, verteilt.
Bei Stillstand der Klimaanlage setzt sich das Öl ab und vermischt sich erst bei der nächsten Nutzung wieder im KM.
Die neuen Klimaanlagen laufen mit R1234yf und deutlich höheren Drücken als es noch bei R134A der Fall ist/war.

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Also eine Doppel-Klimaanlage die getrennt geregelt werden kann?
Habe ich in meinem Toyota-Minivan auch.
Das bedeutet zum Teil doppeltes Übel/Kosten! :joy: :sob:

Dann reagiert der Druckschalter zu spät, bzw. der Druck reicht und der Kompressor ist zu heiß und verformt sich. Wir hatten ein altes Schneemobil (aus den 50er Jahren) da blieb der Kolben von dem Rotax-Motor unter (Dauer-)Belastung stecken, und nach 15 MInuten mit Schnee kühlen, ging er dann wieder frei. Ist halt ein mechanisches Bauteil mit hoher (Dauer-)Belastung.

Oder zu wenig Öl drin…?

Nicht an deinem Schneemobil, meine ich.

Oder aber Tesla hat den Schalter gespart, weil sie es mit der Ki lösen wollen, so wie beim Scheibenwischsensor, und da geht hat noch nicht wirklich gut.

warum das so ist, können wir nicht klären, wichtig ist nur die Aussage:

DIE KLIMA BRAUCHT ZUWENDUNG, (zumindest Wartung 2 Jahre oder 40tkm), sonst ist die hin. und zwar wirklich. und teuer is auch. egal, ob das Marketing sagt, dass man einen Tesla ohne Service fährt.

(Ist beim Schiebdach übrigens auch so - 4.500€ war die Rechnung fürs Instandsetzen… um das Geld kaufen sich andere Leute ein Cabrio…)

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