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Das WUNDERMITTEL für das Schiebedach

Hallo Leidgeplagte,
Teslafahrer mit gerissenen, rubbelnden, nicht sauber schließenden Dichtungen.
Dächern mit Geräuschen an den Dichtungen etc.

Holt Euch das hier, und dann ist endlich Ruhe.
Pulverisiertes Graphit. Übrigens auch wunderbar für die Türen im Winter.
Hier eine Bezugsquelle, gibt es aber auch in jeden Künstlerbedarf.

ranzenfranz.de/shpSR.php?A=5 … 426&p2=491

Eine kleine Portion in ein Schälchen oder direkt auf den Finger (Achtung aufpassen, daß Pulverreste nicht nach unten in den Innenraum gelangen, vielleicht die Sitze darunter mit einem Tuch abdecken), und dann die Dichtungen satt einreiben, ebenso das vorstehende Blech am Glasteil in der Mitte, welches schlußendlich das Dach „einhebelt“, und die Probleme haben sich für lange Zeit erledigt.

Ebenso kann mit dem Fläschchen eine kleine Menge auf die Schienen gepumpt werden.

Wasser perlt ab wie auf Teflon, alte Fettreste „bremsen“ nicht mehr das Dach und sogar bei Autobahngeschwindigkeiten über 100 kann das Dach geschlossen werden.

Hatte mich vor 15 Monaten extrem aufgeregt, daß mein Schiebedach nicht mehr richtig geschlossen hatte, z.T. selbstständig wieder nach dem Schließen geöffnet hatte etc.
Tesla empfahl uns dann die komplette Dichtung zu erneuern, was mehr nach Symptombekämpfung denn ursächlicher Behebung aussah.

Es war klar das der dicke Dichtungsgummi bei der Endbewegung den Glasdaches, dem eigentlichen „Einrasten“/Einrücken ein ziemliches Druck- und Widerstandsmoment erzeugt (sowohl vorne aber noch viel mehr an den Seiten), und das hier fetten nicht unbedingt auf mittlere Sicht das Mittel der Wahl ist. Tesla empfiehlt ja ausdrücklich im jährlichen Servicebulletin alte Fettreste zu entfernen und immer neu aufzutragen. Was für ein Overkill. Graphit hält hier wesentlich länger und besser durch.

Seitdem ist Ruhe.

viel Erfolg.

1 Like

Als ich meinen CPO übernommen hatte, war die dicke Vaseline-Schicht am Panorama-Fenster das erste, was ich bemerkte habe. Mit gehobener Augenbraue natürlich…

Graphit war doch früher eines DER vorbeugenden Mittel gegen schlechtgängige und zufrierende Türschlösser. Mein Vater hatte da immer ein paar Plastikflaschen davon. Da hätte man ein paar aufheben sollen :unamused: :slight_smile:

Hilft das oben angesprochene Mittel vor allem gegen Rubbeln und für „dichte Dichtungen“ oder auch bei Knarzgeräuschen bei kalten Temperaturen? Ansonsten hat man hier ja auch schon von Vaseline, Weichspüler, Fett und Isolierband als Lösung gehört.

Ich habe mir vor kurzem auch die Lösung von trayloader in meiner Werkstatt angesehen und war echt begeistert!
Bis jetzt habe ich immer Silikonfett benutzt. Funktioniert auch, aber man sollte die Dichtungen danach mit sauberen fingern nicht anfassen, da man sonst wieder Händewaschen muss, bevor man im Innenraum irgendwas anfasst…
Sein Schiebedach fährt wirklich absolut seidenweich auf und zu…so wie man es sich eigentlich auch von Anfang an vorgestellt hätte.
Ich habe mir für den Werkstattbedarf gleich Mal n ganzes Kilo bei Laborladen.de geholt :wink:

Graphit… ich hätte da Elektrodenfrässtaub in rauen Mengen, das ist ja quasi das Gleiche. :question:
Da muss ich mir mal eine Dose damit auffüllen.

Oder 10 Bleistifte durchfeilen

Grafitpulver ist ein fieses Zeug. Als alter Architekt nehme ich einen 6B Fallminenstift, da kann man das Zeug meist sicherer auftragen. Als Schmiemittel ist Grafit aber wirklich klasse!

Gruß Mathie

Hallo,
ich habe zwar kein Schiebedach, aber meine Frau hat einen VW EOS. Dafür wird Krytox für die Dichtungspflege empfohlen.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Tesla Preise. Krytox kostet „nur“ ~40 €/Fläschen :wink:
Und ist wieder nur ein Gleitmittel anstatt Teflon artiges, trockenes Graphit.

Alles „Krücken“ und IMHO. Es geht um den Moment des „Einrückens“, wenn das Glas von vorne über die Metallnase nach hinten eingehebelt wird. Jedes Quäntchen Widerstand multipliziert sich auf die Entfernung und entwickelt eine Kraft, welche sogar die (mit Industrie Doppelkelbeband fixierten) seitlichen Dichtungen lokal reißen lässt sofern der Gummi auch nur einen Hauch „Grip“ hat. Und das genau darf er nicht haben. Die Charaktereigenschaften sind also Maximale Dichtung bei minimalem Grip.
Ebenso derselbe umlaufende Gummi vorn. Wenn der z.B. an der Klebestelle reißt, verwickelt er sich, stellt sich auf, das Dach rückt nicht richtig ein, und wird vorne aufgebogen, und hat hinten eine Wölbung die es von hinten betrachtet in der Mitte aufgebogen verformt erscheinen lässt. Die berühmten Pfeifgeräusche und die Diagnose verbogenes Glas…

Viele Schiebedächer wurden hier schon als Fertigungsdefekt ausgetauscht, ohne je wirklich das Problem ursächlich anzugehen.
Erinnnert irgendwie an den Türgriff Gau :wink:

Das Dach ist extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt. Wesentlich mehr als z.B. Türdichtungen. Dazu kommt die dunkle Färbung des Glases, welche im Sommer leicht Temperaturen jenseits der 60° bedingt. In Verbindung mit Umwelteinflüssen, staub, austrocknenden Autowäschen/Reinigungsmitteln und UV Strahlung knackt das mittelfristig jedes „Gleitmittel“.
Da hat eine chemische Verbindung, ein Fett, egal welcher Zusammensetzung, ob organisch oder synthetisch NICHTS zu suchen. Maximal könnte man mit Kupfer oder Keramikpaste arbeiten, aber das ist eine ordentliche Sauerei.

Ich hatte neulich das Problem, dass ich mein Model S mit der Schnauze nach unten an einer abschüssigen Stelle bei Regen geparkt hatte. Als wir nach ein paar Stunden weiter gefahren sind hat es anfänglich immer wieder in den Innenraum getropft.
Das ist bislang nur einmal passiert und ich führe dies auf das Abstellen an einer abschüssigen Stelle zurück. Trotzdem sollte dies nicht sein.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wenn ja, gibt es dafür Abhilfe?

Mal eine praktische Frage (bin auch Betroffener von einer gerissenen Schiebedachdichtung, die Tesla anstandslos ersetzt hat:
Graphitpulver ist doch ein extrem leichtes Zeug. Zum Auftragen muss das Schiebedach doch ganz geöffnet sein?
Mit welchem technischen Trick habt ihr verhindert, dass das ganze Pulverzeug in den Innenraum fliegt und mir den Tan-Alcantara-Dachhimmel versaut?

Das kenne ich leider auch, eben seit der oben erwähnten Dachdichtungs-Reparatur. Ist komischerweise nicht immer der Fall, tritt vorne links auf. Habe das schon moniert, irgendetwas haben die dann versucht und nachher gemeint, das Problem sei behoben: ist es aber nicht.
Es ist aber nicht so schlimm, dass ich deswegen den weiten Weg nach Düsseldorf außer der Reihe noch einmal auf mich nehmen würde.
Eine echte Lösung kann ich dir leider nicht nennen.

Habt ihr mal versucht, die Dichtungen regelmäßig mit Vaseline abzureiben? Ist doch ein altbekanntes Wundermittel für Gummitürdichtungen und staubt nicht so.

Auf den FINGER und EINREIBEN. Nicht grob auf die Dichtung „blasen“, das wird sicherlich bei weißem Innenraum ästhetisch :laughing:

Vaseline taugt beim Schiebedach nichts, eher kontraproduktiv, da es zäh ist und den Lauf nicht leichter macht. Bei Türen OK, da Zugbelastung beim Dach wie weiter vorne beschrieben.

Bitte die ganzen Posts lesen.

Ich denke manche fragen das mit der Vaseline auch deshalb, weil es unterschiedliche Probleme sind. Z.B. haben wir kein Problem mit hakendem/rubbelndem Lauf des Schiebedachs, sondern das Problem, dass es im Winter bei kälteren Temperaturen (so wie jetzt wieder) zu Knarzgeräuschen im geschlossenen Zustand während des Fahrens kommt. Hilft da dann das Graphit auch?

Ja. Sofern es an der richtigen Stelle aufgetragen wird. Genau wie Vaseline :blush:

Gut, dann warte ich mal ab ob der reguläre Servicetermin morgen Abhilfe schafft, falls nicht kommt mal so ein Fläschchen Graphit her. :wink:

Hallo
Wie ist es mit teflonspray
Meins ruckelt auch Bj 12.2013