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Das Model S wieder auf den Nürburgring, Oktober 2019

Grundsätzlich würde ich davon ausgehen, das der Porsche einem Model S auf der Rennstrecke überlegen ist. Die Renntechnik ist die Spezialiät von Porsche und Porsche lässt sich das ja auch entsprechend bezahlen. Das Model S ist ja wesentlich günstiger. Abseits der Rennstrecke spielen diese Performanceunterschiede keine Rolle.

Aber ich beobachte diesen Wettstreit mit viel Interesse. Hat Tesla seine Hausaufgabe nicht gemacht und schafft es Tesla nicht, dem Porsche nahe zu kommen, dann hat Elon eine Lektion in Demut bekommen, die ihm vielleicht nicht schaden wird. Und Tesla hätte vielleicht sogar etwas dazu gelernt.

Allerdings würde ich niemals gegen Elon wetten :slight_smile:. Hat er seine Hausaufgaben gemacht und Tesla kommt gut vorbereitet, dann wird es interessant. Es gibt eine Menge Schrauben, an denen Tesla drehen kann. Mehr Leistung hat das Model S wohl, es ist sogar leichter als der Taycan. Renntaugliche Bremsen zu verbauen ist keine Hexerei und schon ein wesentlicher Schritt um die Performance zu steigern. Mit entsprechenden Bremsen kann man die Rekuperation auch einfach ausschalten und damit den Antrieb thermisch stark entlasten. Wenn man eine theoretisch kürzere Lebensdauer der Komponenten akzeptiert, ist damit die Überhitzung für eine Rennrunde vermutlich kein Problem mehr, ohne das besonders in Kühlung investiert wird. Schliesslich kann man auch softwaretechnisch noch einiges am Fahrwerk machen. Mal abgesehen davon das man es einfach auf knüppelhart stellen kann, wird man sicherlich alle Optionen einsetzen, die die Verstellbarkeit hergibt. Und wenn man eine Karte vom Ring einprogrammiert hat, um das Fahrwerk für jede Kurve einzeln zu optimieren :slight_smile:.

Daher wird das Ganze so oder so hochinteressant und ein großer Gaudi.

Halte ich gar nicht mal für völlig abwegig. Mit Software, die auf eine bestens kartierte Strecke (auf der überall die GPS-Signale gut empfangbar sind) optimiert ist, kann man da schon einiges erreichen, z.B. die Ideallinie mit extrem hohen Risiko fahren - wenn kein Fahrer drin sitzt, muss man ja nicht um dessen Leben fürchten.

Wie dem auch sein: was hier NACH einem solchen Vergleichsrennen passiert, ist absehbar: es wird seitenlang darüber diskutiert werden, wie serienNAH welches Fahrzeug war.

@ ph Ich denke Musk weiß was er tut, wenn es um schnelle Autos geht und ein MS so zu tweaken, dass es eine schnelle Rund auf dem Ring übersteht, sollte kein Hexenwerk sein. Der Wagen muss ja keine 80.000 km Garantie bzw. 8 Jahre Akkugarantie überstehen. Wenn die Reifen nach einer schnellen Runde wegen des Gewichts am Ende wären, würde es auch niemanden kümmern.

Ich bin ja mal gespannt, der Taycan war ja auch nur seriennah, also kann Tesla da sicherlich auch etwas zaubern, ohne dass der Wagen seriennah bleibt. Ist ja ziemlich viel Softwareparametrisierung.

Gruß Mathie

Ich gehe auch davon aus, das Elon weiss, was er tut, und deshalb war ja der Teil meines Beitrages, der sich mit der Version beschäftigt entsprechend länger :slight_smile:.

So lange dann nicht der normale P-Fahrer das nachgemacht und die die Autos von der Strecke schleppen können weil von Reifen über Bremsen alles hinüber ist…
Ich bin jedenfalls gespannt. Mit nem Prototypen rechne ich weniger. Entweder ein Serien P100DL oder gar nicht. Andererseits… das Model S ist ne Premiumlimousine… die muss keine Rennen fahren.

Das wäre der Renner, wenn man nach einer schnellen Runde, „Starman“ vom Fahrersitz nehmen würde… d.h. den Tesla per „Advanced Autopilot“ über die Runde zu lassen :slight_smile:.

Da hat er auf Twitter aber schon öfter eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen. :laughing: :smiling_imp:

Mal ne Frage an die Nordschleifenexperten:
Wie kann es eigentlich sein, dass der Taycan genauso eine Zeit fährt wie ein 300 PS Renault? Natürlich ist der leichter, aber die 0 auf 200 Zeit ist ca. doppelt so lang… Und dann nur Frontantrieb. Ist das Gewicht hier so entscheidend? Wäre dann ja die Chance für Tesla. Ich habe den alten RS mit 265 PS mal einen Tag gefahren, das Ding macht für 30k€ echt Laune, aber die Beschleunigung ist mit weit über 20 Sekunden auf 200 wirklich nichts besonderes.?

Tesla kommt da nur clever raus, wenn sie das S autonom rumbraten lassen und die Rundenzeit dann nicht allzu sehr weg ist vom Porsche. Ich würde dann titeln mit „ Almost - without driver !“

Wie wäre es mit einem seriennahen Vorserienmodell? So wie Porsche es mit dem Taycan gehandhabt hat.
Vor 3 Monaten hat Musk von einem künftigen 400+ Meilen Model S (und einem annähernd 400 Meilen Model X gesprochen), und das neue Akkus, jedoch nicht die 2070er Zellen kommen sollen wurde schon vor längerem erwähnt. Meine Vermutung geht in Richtung der neuen prismatische Zellen, gefertigt von Panasonic in Japan, die in diesem Geschäftsjahr(geht bei Panasonic bis März 2020) auf den Markt kommen sollen. Damit sollten die hohen C-Raten und die Kühlung des Akkus passen. Von 3 Motoren für das „minor upgrade“ S gab es auch mal ein Gerücht, 3 Stück M3 Motore brächten entsprechend Leistung. Und punkto Bremsanlage kann man beim Stammlieferanten Brembo faktisch alles erhalten.

Woher kommt diese Vermutung? Finde ich in allen Aspekten völlig kontrainuitiv.

Hi zusammen,

ich schwöre dass ich die Suche benutzt habe :wink:

Was steht denn bei den P Raven als Leistung in den Papieren? Nur um mal abzuschätzen ob die 30 min-Leistung deutlich besser ist als bei den Vor-Raven.

Edit: Gleich noch eine Frage. Gibt es Bilder vom P-Raven-Heckmotor? Sieht der deutlich anders aus als die bisherige „Tonne“?

Gruß

Bernhard

Panasonic hat angekündigt prismatische Zellen in diesem Geschäftsjahr (geht bis 3/2020) auf den Markt zu bringen (seit 2017 wird daran gearbeitet, gibt etliche Berichte dazu)
Die 18650er Zellenproduktion in Japan soll mit relativ geringem Aufwand zur 2170er Zellenproduktion umgebaut werden. electrek.co/2019/04/25/tesla-ba … roduction/
Ergo gibt es dann keine 18650er Zellen mehr, und diese dürften in der C-Rate bei den P-Modellen bereits am Limit betrieben worden sein. Das 2170er Zellen in S und X kommen hat Musk verneint. Und eine eigene Zellenproduktion für zumindest 6,7 GWh so schnell aufzuziehen? Wie lange das hochfahren einer Produktionslinie dauert kann man gut bei so erfahrenen Herstellern wie Panasonic in GF1 oder auch bei LG in Polen sehen.

“It will not be long before we have a 400-mile range car.” Elon Musk, June 2019
Also welche Zellen sollen in das EPA 400 Meilen Model S(das kein Über-Model 3 gemeint war nehme ich mal als gegeben an) kommen?

… gelöscht

„Upps“, weil CityEL den Link schon auf Seite 4 gepostet hat? :stuck_out_tongue:

Quelle(n)?

Natürlich macht das Gewicht viel aus, grade bei der Querbeschleunigung, allerdings sollte hierzu wissen, dass es sich bei dem Rekord Megan keineswegs um einen ‚normalen‘ RS handelt, sondern vielmehr um ein auf 30 Fahrzeuge limitiertes Fahrzeug, welches eigens für den Rekord aufgelegt worden ist.
Nur mal so zur Einordnung, der Mégane R.S. Trophy-R mit Karbon-Keramik-Paket geht ab 86.000 Euro los,.

Ich finde die Nordschleifenzeit des Taycan für so eine schwere Limousine schon ziemlich beachtlich.

BMW M5: 7.38,92
Taycan: 7:42
E 63 S AMG: 7:45,19

Hieran erkennt man, dass Elektro inzwischen auch in strassenzugelassener Form auf der Rennstrecke mit den Verbannen mehr als konkurrenzwürdig ist.

Für die 400 Meilen:

businessinsider.de/tesla-40 … ?r=US&IR=T

Er bezieht sich aber darin nicht explizit auf das MS…
…oder MX…

Danke - also eben nicht ein Model S/X, sondern wahrscheinlich der neue Roadster.

Ausschliessen kann man laut BI das MS/MX nicht:

„He did not say whether one of Tesla’s current vehicles or an as-yet-unannounced car will reach that 400-mile number.“

„The longest-range Model S can achieve 370 miles on a full charge, and the forthcoming second-generation Tesla Roadster is expected stretch out to 620 miles.“

Der Roadster 2nd Generation soll 620 Miles Range haben.

Vielleicht ist es wirklich ein „seriennaher Prototyp“ für die Nordschleife… :smiley: