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Das Model S wieder auf den Nürburgring, Oktober 2019

Warum nicht? Bei einer 8-Minuten-Zeit reden wir von einer Durchschnittsgeschwindigkeit(!) von 150 km/h. (Das ist noch unterschätzt, weil die Nordschleife länger ist als 20 km und die Zeiten unter 8 Minuten liegen.)

Du hast Dir die Strecke ja angesehen: Wie soll das gehen, ohne nach jeweils kurzen, heftigen Bremsungen aber sowas von Vollstrom zu geben?

Du und ich können das sicher nicht. Deswegen liegen unsere Zeiten auch eher in der Größenordnung 15 Minuten. Eine 12-Minuten-Runde kommt einem Otto Normalfahrer schon vor wie ein waghalsiger Ritt auf dem Grenzbereich (und ist es auch, für ihn), wenn er es überhaupt schafft.

Alles bis 10min ist recht gemütlich. :wink:

Es gibt schon einige Ecken die auch ein Thomas Mutsch nicht Vollstrom fahren kann. Das ist ja gerade der Reiz der NOS, das sie im Vergleich zu den modernen „Digitalstrecken“ also Vollgas oder Vollbremsung auch Abschnitte hat wo derjenige, der einen sensiblen Gasfuss hat richtig Zeit gutmachen kann.

Als wir damals mit Leto auf dem Ring waren, ist er eine Pace von 15 Minuten gefahren. Und das obwohl wir auf den langen Geraden nur 30 km/h gefahren sind, um das Feld beisammen zu halten. Das ging schon ordentlich durch die Kurven. War aber alles in allem recht harmlos. Hat aber Laune gemacht.
Schade dass ich keine Zeit finde um zum Ring zu fahren. Ich würde mir das schon gerne in Live ansehen. Und auch den neuen SuC austesten wollen. :smiley:

Auf dem Porsche Video kann man alles nachvollziehen.
youtube.com/watch?v=8m31EgQkswg

Wie wahrheitsgetreu diese Anzeigen sind, kann ich natürlich nicht überprüfen.

Ich mir das mal angeschaut und würde sagen, beide Seiten haben recht :smiley:

Die südwestliche Hälfte des Kurses wird tatsächlich mit sehr hohem Vollstromanteil gefahren. Im Norsosten sieht es aber dann schon etwas anders aus.

Zur Wahrheit gehört auch: Als Leto eine 12-Minuten-Runde fahren wollte, war das „Feld“ ruckzuck abgehängt. Wer sagt, alles über 10 sei „recht gemütlich“ ist erstens ein Angeber und hat zweitens schon etwas mehr Nordschleifenerfahrung als ein Otto Normalfahrer.

Alle diese schlauen Anmerkungen tragen aber genau NULL bei zu der Frage, um die es eigentlich ging: Wie hoch ist die Belastung der Motoren auf dieser Strecke, wenn ein Profi am Steuer sitzt?

Nanana 10min hat nichts mit Angeber zu tun. Das schafft man mit einem halbwegs potenten Fahrzeug und etwas Fahrzeugbeherrschung tatsächlich auch ohne Nordschleifenerfahrung.

Um eine 8 oder gar eine 7 bei Touristenfahrten vorne hinzubekommen Bedarf es dann schon etwas mehr.

Das erklärt einiges. Porsche hat also mit dem Taycan einfach nur eine Touristenfahrt gemacht! :laughing:

Habe ich nirgends geschrieben. Die letzten Sekunden rauszuholen ist halt immer am aufwändigsten.

Der Fahrer, der die schnelle Runde mit dem Taycan gefahren ist war dort mit einem geeigneterem strassenzugelassen Porsche schon über eine Minute schneller unterwegs.

Da muss ich als Moderator dem Teilnehmer Volker.Berlin einfach mal recht geben. Bitte zurück zum Thema: Taycan, Model S, Nordschleife. Danke.

Sowas klingt für mich plausibel und passt in meinen Augen gut zum Streckenverlauf.

nuerburgring.de/fileadmin/St … e_2018.pdf

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass oben rechts auf dem Plan nicht auch längere Strecken drin sind, in denen das Strompedal dosiert eingesetzt werden muss, da sind ja schon einige langgezogene Kurven, wo ich vermute, dass ein Model S Performance (Plaid ist ja noch keiner von uns gefahren) bei Vollstrom nicht auf der Strecke zu halten ist, aber man definitiv auch nicht auf der Bremse steht.

Gruß Mathie

Würde eine höhere Peak-Rekuperation nicht auch was bringen? Also z.b. ein paar Kondensatoren als Puffer (von der Energiedichte her würden 40kg schon reichen).

Unterstützt die Bremsen und man kann nach der Kurve noch ein paar extra kAmpere ziehen…

Bei EMS Nordschleife TV (YouTube) sieht man ein rotes und ein blaues Model S zusammen mit Prototypen anderer Hersteller am 28.09. um die Ecke quietschen…

Wenn die Überhitzung des Motors ein Problem ist wird man gar nicht rekuperieren wollen. Dabei entsteht genau so viel Hitze im Motor da ja alle Verluste an Ort und Stelle in Wärme abgegeben werden. Ein Satz Scheibenbremsen lassen sich deutlich leichter kühlen als ein Motor in einem Gehäuse, es sei denn ich setze sehr viel Wärmetauscher Flächen ein. Das wiederum geht ordentlich auf den Luftwiderstand.

T13 - Quiddelbach: Mittel bis hoch, sind zwar ein paar Vollgas-Teile bei, aber auch solche wo man mit dosiertem Gas fahren muß.
Quiddelbacher-Höhe bis kurz vor Flugplatz voll.
Flugplatz wird vmtl. nicht voll gehen.
Flugplatz bis Schwedenkreuz voll (vmtl. bis vMax, wenn er nicht über die 260 geht)
Schwedenkreuz bis Adenauer Forst: Mittel bis hoch. Mit so einem schweren Auto gehen da nicht alle Kurven voll, es macht in der Fuchsröhre aber auch keinen Sinn heftig zu bremsen, da das Auto dann unkontrollierbar wird (gern genommene Unfallstelle bei Anfängern)
Nach dem Adenauer Forst kurzes Vollstrom-Stück,
Metzgesefeld, Kallenhard mit dosiertem Gas
Hit - Miss Hit wird IMHO nicht voll gehen
Hinter Breitscheid Vollstrom
Bergwerk auf der Bremse
Kesselchen dann voll, geht zeimlich bergauf, da schaffen nicht viele Autos vMAX
Mutkurve, Klostertal, Karussel mit moduliertem Gas
Zur Hohen Acht kurz Vollstrom
Wippermann, Eschbach werden wieder nicht voll gehen
Brünnchen und Pflanzgarten auch nicht
Der Sprunghügel dürfte mit dem schweren Auto eine echte Herausforderung sein, also auch eher nicht voll
Bis Bellof-S voll
Schwalbenschwanz und kleines Karussell moduliert
Döttinger Höhe für ca. 30s voll unter der Brücke durch, Tiergarten brutal anbremsen
dann zurück zu T13, durch ziemliches Geschlängel

Bei dem Schweren Auto wird die Bremse schlimmer als die Motoren belastet.

Zumindest könnte ein längerer Besuch in Deutschland und anderen Ländern Europas Elon Musk dabei helfen, um die wirklichen Probleme zu erkennen.

Denn mal ganz im Ernst und auf die Gefahr hin, dass ich mich hier unbeliebt mache: Aber hat Tesla nicht gerade wirklich ganz andere Probleme als Porsche zu beweisen, dass man das schnellere viertürige Serienauto hat? Zu diesem Zweck wird aus einer bereits sehr gut motorisierten Reiselimousine ein Rennwagen gebastelt, womit das mit dem „Serienauto“ schon kompliziert wird. Dieses Sondermodell wird dann über den Nürburgriing gejagt und vorher anscheinend per Dieselgenerator aufgeladen und dann noch nicht einmal per Model X transportiert, sondern mit einem VW Touareg (oder wie auch immer das Teil heisst).

Die immer proklamierte „transition to sustainable energy“ stelle ich mir irgendwie anders vor.

Mir ist an der Stelle auch egal, welche Marke sich hier am PS-Wettrüsten im Elektrobereich beteiligt. Wir wissen jetzt, dass es geht. P100D Ludicrous etc. Das noch weiter auf die Spritze zu treiben hat für den normalen Autofahrer doch Null Praxisrelevanz.

Angemerkt sei auch gleich noch, dass auch ein Elektro-SUV überflüssig viel Energie verbraucht, die irgendwie erzeugt werden muss und sei es aus erneuerbaren Quellen. Aber die beste gesparte Energie ist immer noch diejenige, die nicht verbraucht wurde.

Vor allem ärgert mich, dass Elon Musk erst das grosse Tesla-Sparprogramm ausruft, um den Investoren in 10 Monaten zu zeigen, dass Tesla eine überlebensfähige Firma ist. In DE und soweit ich weiss auch CH sind die Geschäftsführer abhanden gekommen, es werden Leute gekündigt, Stores zugemacht und Probefahrten gestrichen, Preise gehen hoch und runter und hoch, EAP und FSD und AP 3.0 oder wie auch immer verzögern sich, es gibt viel zu wenige Service-Center, um die ganzen M3 auszuliefern (und die Mängel aus deren Produktion dann gleich wieder zu reparieren), die Ersatzteilversorgung klappt nicht richtig und an der Software könnte man ausser Schach und sonst tollen Dingen wie dem Hundemodus (wobei der ja fast noch sinnvoll ist) sicher auch noch so einiges (Navigation, Zwischenziele, geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregulierung, Stabilität, etc.) verbessern. Die Liste liesse sich sicher noch fortsetzen.
Oder wie wäre ein Kombi auf der Basis des M3 speziell für Europa? Es gäbe sicher viele Baustellen, um die man sich kümmern könnte.
Aber statt dessen wird Geld, Zeit und Energie in eine PR-Veranstaltung und einen noch serienfernen Rennwagen gesteckt, der dann im Kreis herumfahren soll, was ja bekanntlich was für Trottel ist (frei nach Niki Lauda: „Warum soll ich wie ein Trottel mit den anderen im Kreis fahren?“).

So, genug geärgert.

Grundsätzlich ist Tesla gross genug um nicht auch R&D einstellen zu müssen um Service- und Kommunikationsprobleme zu lösen. Diese Probleme sollten dennoch dringend angegangen werden.

Bitte verlinke doch einfach die Quelle, dann müssen die anderen nicht danach suchen!

youtube.com/watch?v=d6tGbct9-nE

Und Du meinst vermutlich den 18.09. :wink:

Find ich richtig :laughing: Selber schuld, Tesla. :smiley:

Ich weiss ja nicht, aber das ganze Renngetöse hat doch eh nichts mit Umweltschutz zu tun. Da macht ein Dieselgenerator auch keinen unterschied, wenn da nicht genügend Leistung aus dem Netz gezogen werden kann.

Rennsport dürfte energetisch nicht wirklich was ausmachen.

Ist jetzt eigentlich jemand vor Ort? Hab bis Sonntag noch Urlaub und würde mir den Spaß natürlich gerne mal live anschauen. Sind ja nur 1,5h von mir. Und den Supercharger vor Ort würde ich dann auch mal ausprobieren wollen :smiley:
Also jemand mit dabei?