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Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

Eine Wärmepumpe ist sicher effizienter als jede andere Heizung, da sie mehr Wärmeenergie bereitstellen kann, als für den Antrieb benötigt wird.
Betrachtet man die der Umgebung entzogene Wärme nicht, hat die Wärmepumpe quasi einen Wirkungsgrad deutlich über 1. Das kann keine andere Heizung.

Wo schließt man den da die Batterie an?

Kann es sein, dass die Treibstoffeinsparung beim VC-Motor nur auf einem besseren Wirkungsgrad in den Bereichen beruht, in denen dieser bisher entsetzlich niedrig war?

Ja, natürlich!
Der Vorteil von variabler Verdichtung ist, dass man in Teillast eine etwas höhere Verdichtung wählen kann und damit dort einen besseren Wirkungsgrad erreicht. Man darf aber nicht übersehen, dass es einen ganzen Batzen an anderen Tricks bereits gibt den Teillastwirkungsgrad zu verbessern.
Diese Tricks addieren sich nicht sondern heben sich tendenziell eher gegenseitig auf.
Variable Verdichtung ist zwar sicherlich „der heilige Gral“ beim Kolbenmotor. Unterm Strich darf man sich allerdings keine Wunder erwarten. In der Wirkungsgradspitze wird der Motor wegen höherer innerer Reibung eh niedriger liegen.

Den Wirkungsgrad zu erhöhen und ECHTE Verbrauchswerte und Abgaswerte zu erzielen ist auf jeden Fall ein gutes Ziel, nur so kann die echte Stärke und der echte Vorteil des EVs zur Geltung gebracht werden.

Ist beim Kohlestrom auch so.

Infinity „erfindet“ die variable Verdichtung, Opel eröffnet das neue Motorenwerk, Mercedes investiert Milliarden in einen neuen Dieselmotor…

Es scheint ja noch viel Hoffnung für die Nutzung von fossilen Brennstoffen zum Antrieb von Fahrzeugen zu geben. Wenn nur der Sprit teuerer wäre. Am besten ins Energie-Gehalt-verhältnis zum Strom setzen, dann kostet ein Liter Benzin 2,70 Euro.

Das ist im Prinzip nur ein geänderter Atkinson Motor…
Damit wird erreicht das der Motor für hohe Leistung weniger verdichtet (verdichten kostet Leistung) und dafür mit viel höheren Ladedruck fahren kann.
Im Teillastbereich wird hoch verdichtet zwecks Abgas und Effizienz.
Da freu ich mich schon auf die Motorschäden… enormer Aufwand der hier getrieben wurde.

Bis sich das Ding eingestellt hat, bin ich mit meinem async-E-Motor bereits über alle Berge >.<

Über 99% der weltweit verkauften PKWs sind auch Ende 2016 noch welche mit Verbrennungsmotor. Jeder Fortschritt bei den Verbrennern heisst eben etwas weniger Umweltbelastung.

Natürlich kann man sich mehr E-Autos wünschen und die werden auch irgendwann die Mehrheit der Neuwagen stellen - aber halt nicht morgen und auch nicht übermorgen.

Solange Verbrenner > 75% der weltweiten Neuwagen ausmachen lohnt es sich die weniger giftig zu machen, das muss man einfach ganz pragmatisch sehen und weniger religiös.

Man könnte das Geld für die Entwicklung solchen Unfugs auch in richtige EVs investieren.
Für diese alten Explosionstrieblinge werden Unsummen aufgeworfen. Daimlers OM654 hat irgendwas in der Gegend um 2.5 Milliarden Euro gekostet. Damit hätte auch ein vollwertiges E-Auto oder eine ziemlich grosse Zellenfertigung aufgebaut werden können.

Ich habe es nicht überprüft, aber laut einer Aussage von Horst Lüning hat der Umstieg von Kutschen auf Autos etwa 3 Jahre gedauert. Nehmen wir mal an der Umstieg dauert doppelt so lange, dann sehe ich für alle Neuentwicklungen mit viel Kapital einfach keine grünen Zahlen mehr. Und wer die Videos von Lars Thomsen von vor 3 oder 4 Jahren gesehen hat erkennt, dass es quasi genau so eintritt. Ich würde keinen Pfifferling mehr auf irgendwelche Neuentwicklungen geben. Klar ist das ein wenig durch die rosa Brille gesehen, ich glaube trotzdem dass der massive Umstieg viel früher kommt als viele es sich vorstellen können.

+1

Ganz genau

Dieses statische Denken wird für die Verbrennerindustrie ins Verderben führen… :astonished:

Dann sollte man doch besser serielle Plugin-Hybride mit 100 km E-Reichweite und einem „normalen“ Benziner drin bauen, z.B. für Kastenwagen. Das Ding von der RWTH Aachen (max. 30kW Fahrstrom) mal 2 in den VW T7 rein (60 kW) und ab geht die Post:
youtube.com/watch?v=xtzqI1ouxi8
youtube.com/watch?v=-Hn43WGe4ws

Da begreife ich nicht ganz, weshalb sowas nicht mal in Serie gefertigt wird…? :bulb:

Das verstehe ich auch nicht. Das ist doch die zuverlässigste Art, wie Verbrenner die Grenzwerte problemlos einhalten können. Trotzdem kann man weiterhin einen der gelobten Knatterantriebe verbauen und braucht keine grossen Mengen Akkuzellen. Vermutlich würde das alles sogar in die alten Karosserien passen, ohne dass alles speziell dafür neu entwickelt werden muss.

Da hat er sich versprochen. Es waren 13 Jahre (steht auch rechts oben in seinem Video). Aber die Zeit hat auch seit dem vorvorigen Jahrhundert von Pferd auf Ludicrous geschaltet.

Nur mal so als Erinnerung: der praktisch direkt bevorstehende Umstieg wurde hier und in anderen Foren auch schon vor drei Jahren vorher gesagt. Die Fahrzeuge sind alle besser geworden, neue Ladetechnologien sind entstanden, die Laderdichte hat sich dramatisch verbessert, die Kosten sind gefallen… aber so wirklich passiert ist immer noch nicht viel.

Der Umstieg Kutsche auf Auto hatte fast nur Vorteile. Beim Verbrenner auf BEV ist das nicht der Fall. Klar, Emissionen. Aber alle anderen Vorteile sind eher subjektiv (Leistung, Kraftenfalltung). Und das BEV hat sonst objektiv nur Nachteile (Preis, Ladeorte, Reichweite, Fahrzeug-Auswahl, Anhängerkupplungen…).

Das wird noch länger dauern. :frowning:

Also mein Tag heute zeigt genau dass es nicht lange dauern wird. Sowas macht kein normaler Mensch mit.

Die moderne Generation der E-Autos gibt es ja seit > 6 Jahren (Nissan Leaf mit LiIonen,davor gab es glaub das Miev Trio)

Und trotzdem haben BEVs lediglich dort wo massiv gefördert wird einen minimalen Anteil - mit massiver Förderung meine ich dass der Staat jedem den Gegenwert eines halben normalen Autos dazuschenkt - also Förderung ab 7.000 - fällt die Förderung dann weg sind auch die Verkaufszahlen meist wieder nahe 0.

Das ist der Unterschied zu damals - die ersten Autos musste man den Leuten nicht mit Zuckerbrot und Peitsche „aufzwängen“ sondern die hatten so viele Vorteile gegenüber Pferdekutschen für die Mehrheit, dass es ein „Haben-Will“ Gefühl in der breiten Bevölkerung gab - und deshalb haben die sich so extrem schnell verbreitet.

Menschen denen die Umwelt nicht das allerwichtigste ist - und davon gibt es weltweit sehr viele, das legt numal der Umgang mit der Natur nahe - haben mit E-Autos mehr Nachteile als Vorteile und dementsprechend sehen die Zahlen auch im Jahr 6 der modernen E-Autos noch aus.

Aktuell ist es so für einen kleinen Marktanteil BEVs muss man fast überall schon sehr viel peitschen und Leckerlis verteilen - selbst in Ländern in denen der Umweltschutz einen recht hohen Stellenwert hat. Wenn man der Umwelt helfen will nützt es halt nicht nur zu träumen man muss auch pragmatisch mit tatsächlichen Realitäten umgehen. Und die Realität ist nach über 6 Jahren moderner E-Autos ist der Marktanteil weltweit eigentlich noch immer praktisch 0.

Ja klar. Du bist auch ein kompletter Durchschnittsverdiener und -Bürger. :laughing: :wink:

Sobald die E-Autos günstiger sind, sieht das anders aus. Und vor allem hier in D wird das E-Auto zerredet (von unseren Medien). Das hat nichts mit Umwelt oder Förderung zu tun, sondern mit der Schläfrigkeit unserer Automobilindustrie, die nun geschützt werden muss.