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Dänemark: Tesla-Taxi scheint noch nicht zu funktionieren

teslamag.de/news/daenemark-tesla … ieren-1229

Ohne Super Charger als Taxi nicht optimal.

Wenn ich schon sowas lese, kann ich nur noch an das eine denken: Alexander Bloch!
Wie wäre es mal mit mehr ausprobieren und weniger (ver)rechnen?

Das überrascht mich ein wenig. Der Einstieg ist ja doch sowohl vorn als auch hinten eher unkomfortabel (wegen der aerodynamisch flachen Karosserieform) und der obligatorische Haltegriff über der Tür, den viele ältere Leute zum Aussteigen benötigen, fehlt gleich ganz. Von den niedrigen hinteren Sitzen wollen wir gar nicht erst anfangen… Der vordere Sitz ist ja ganz ok, wenn man erstmal drin sitzt.

Das ist Benziner-Denke: „Ich plane Zeit für’s Auftanken ein, und deshalb muss es schnell gehen!“ Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ich vergeude keine Zeit mehr mit Auftanken, und deshalb ist es auch egal, wie lange es dauert. Das Taxi hat genug Standzeiten – nur braucht es eben eine Lademöglichkeit da, wo es steht. Vorteil: Wenn man am Taxenstand steht und lädt, kann man jederzeit abstöpseln und losfahren. In der Zeit, in der man dem Umweg zur Tanke macht, dort erst wartet, während das Benzin in den Tank läuft, und dann noch an der Kasse ansteht, hat man schnell die eine oder andere „Fuhre“ verpasst… Und das Reichweiten"problem" ist dann auch gleich aus der Welt.

Der Test am Samstag wird hoffentlich auch bis Dänemark strahlen :laughing: :wink: :exclamation:

Wenn viele Taxen von Tesla kämen, würde dort auch SC stehen, kommen sie aber (noch nicht) nicht. Hauptpunkt ist der Kaufpreis,
aber von Tesla kommt ja in Zukunft was günstiges.

Der scheint wohl ein S60 mit singlelader zu sein

Immer dieses „geht nicht“. Am Wochenende war ich in Kopenhagen. Auf dem Weg zum Hotel lag ein Parkplatz, auf dem abends jeden Tag drei, vier Taxen standen und pausierten. Es scheint also Freizeit zu geben, die auch ladend verbracht werden könnte. In einer dreiviertel Stunde lädt ein Doppellader genug Strom für 100 Stadtkilometer. Sollte die Batterie nicht ausreichen, erzieht das die Fahrer vielleicht mal dazu, nicht immer wie eine besengte Wildsau auf die nächste rote Ampel zuzurasen.

Und wenn man als Taxiunternehmer mit Tesla spricht, dann dürfte da auch ein kastrierter Supercharger mit vielleicht 6 Gleichrichtern auf dem Betriebshof drin sein, der dann auf eigene Rechnung betrieben wird. So viel wird der auch nicht kosten, bedenkt man den geringen Aufpreis für den Doppellader.

Seit 2010 läuft der Test BYD e6 als Taxi.

Für Taxis im Stadtgebiet rechnet man 60.000 km pro Jahr im Zweischichtbetrieb.
Für Taxis die von großer Stadt meist zum Flughafen fahren bis 100.000 km pro Jahr.

Der BYD e6 wird mit 60 kW geladen. Der Akku hat 63 kWh.
Reichweite vergleichbar dem 60 kWh Tesla S.
Also im Sinne von Doppellader ein fast 6 fach Lader.
Bei 300 km an einem Tag müssen etwa 75 kWh von der Steckdose in den Akku.
Mit 60 kW sind dies alle Essenspausen der Fahrer zusmmen.
Ist der Magen vom Fahrer voll, ist auch der Akku wieder voll.

Bei nur 22 kW Doppelladern sind es aber 3,5 Stunden Ladezeit.
Das ist für den Taxiunternehmen zu viel Auszeit.

Also ein halber Supercharger würde genügen.

Bei 300km/Tag muss der S85 eigentlich nur 4h/Nacht geladen werden. 1h Mittagspause sind 100km extra. Wirkliche Abhilfe wäre induktives Laden am Taxistand

+1 :exclamation: Das ist der beste (einzige?) mir bekannte Anwendungsfall, wo induktives Laden wirklich Sinn macht.