"Corona"-Roadtrip nach Süddeutschland und Südeuropa

Süddeutschland – Schweiz – Italien – Kroatien – Slowenien –Österreich (ausgefallen) – Süddeutschland (ca. 4042 km gesamt)

St.Alban – Baden/Baden – Freudenstadt - Freiburg – Titisee – Rheinfall – Zürich – Vierwaldstättersee - Nufenpass – Täsch – Zermatt – Lago Maggiore – Lesa – Arona – Dezensano del Garda – Peschiera – Mestre – Venedig – Murano – Trieste – Buzet – SUC Senj – Plitvizer Seen – Zadar – Split – Segeltour Vissez – Ptuj – Regensburg – Würzburg

Hier zeige ich Euch einen Verlauf auf, den meine Frau und ich als „Corona-Urlaub“ gemacht haben, da wir dieses Jahr nicht fliegen wollten und uns ein Model 3 gekauft haben.

Das Laden war fast ganz umsonst, ausser die letzten 2 SUC, da unsere 1500 km Guthaben verbraucht waren. Wir nutzten nur Lidl, Kaufland und die kostenlosen Autobahnlader (gesponsert von der EU), die meine Frau mittels der App AirElectric raus gesucht hat.

Wir haben da angehalten, wo wir es schön fanden oder wenn wir Essen gehen wollten.

Der 1.Stop war praktischer Natur, da wir uns ein Bio-Solar-Haus zum Probewohnen gemietet hatten.

Also erst einmal eine längere Strecke von Cloppenburg nach St.Alban gefahren (488 km).

Am nächsten Tag sind wir über Baden Baden auf die Schwarzwald Hochstraße gefahren, welche über die Malschbach Wasserfälle und den Mummelsee uns nach nach Freudenstadt führte.

Freudenstadt hat uns sehr gut gefallen und wir haben dort Mittag gegessen, wobei wir in der Marktplatztiefgarage kostenlos geladen haben.

Die Weiterfahrt ging nach Freiburg, wo wir beim Lidl kostenlos geladen haben und ein schönes Gespräch mit einem Audi Etron Fahrer hatten. Wir schauten uns die Altstadt und den Schloßberg an, sowie aus „Biohackers“ berühmte Brücken und Ecken.

Wir kauften an einer Tankstelle die Vignette für die Schweiz (39,-) und fuhren über den Titisee und den Rheinfall, wo wir die Bootstour machten, weiter nach Zürich.

Parken beim Rheinfall am besten auf der Schloßseite, da kostenlos. Die Bootstour für 45 min kostete ca. 10 Euro.

In Zürich besuchten wir Bekannte und von dort aus ging es weiter über den Vierwaldstättersee und über den Nufenpass nach Täsch und am nächsten Tag mit dem Zug nach Zermatt rein und rauf auf das kleine Matterhorn.

Danach ging unsere Tour nach Norditalien zum Lago Maggiore zu einem privaten Anwesen (alte Burg mit Privatstrand). Am Folgetag sind wir noch nach Arona gefahren und haben uns diesen schönen Ort angeguckt, sowie nach Desenzano del Garda und dann zu unserem nächsten Ziel nach Lido di Manerba.

In Lido de Manerba haben wir eine Wandertour ins Naturschutzgebiet gemacht und sind auf den Berg zum Kreuz gelaufen. – Der Gardasee ist sehr viel größer als der Lago Maggiore, aber die Motorboote machen den ganzen Tag über Lärm und es sind sehr viele Touristen da, da es dort anliegende Campingplätze gibt.

Wir fuhren weiter nach Peschiera und dann bis kurz vor Venedig nach Mestre, wo wir nächtigten und von wo aus wir nach Venedig rein fuhren (Bus 1,5 Euro). In Venedig war wenig bis nichts los und wir erkundeten mit dem Tagesticket die Insel Murano (Glasmanufakturen).

Eine private Bootstour machten wir (AIRBNB), die wir sehr empfehlen können.

Dann ging es mit dem Tesla über den SUC Palmanova (großes Outletcenter) nach Trieste, wo wir Mittag gegessen haben und die Vignette für Slowenien gekauft haben (30 Euro).

Direkt an der Grenze Sloweniens wurde das Ticket auch schon kontrolliert. Unser Ziel war Buzet in Kroatien, um dort wandern zu gehen und die einmalige Natur zu genießen. In Buzet angekommen, war unser Auto die Attraktion für die Kinder (sie durften alle probesitzen, Musik wünschen und das Auto bestaunen).

Von Buzet ging es über Rijeka (sehr schöne Stadt) über die Küstenstraße zum Nationalpark Plitvicer Seen. – Der schönste SUC Senj ist direkt am Wasser gelegen, ist auch ein muss.-

Die Seen sind ein MUSS. Sie waren nicht sehr gut besucht aufgrund dessen, dass kaum Chinesen und andere Touristen da waren.

Anschließend wollten wir baden und fuhren nach Zadar an die Küste, mit Tagesausflug nach Split und einem Segeltörn vor der Küste Zadars mit Inselbesuch auf Vissez.

Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich für ein paar Tage nach Graz, was aber dank Österreich ausfiel und wir eine Nacht in Slowenien Ptuj verbracht haben. Es ist die älteste Stadt Sloweniens und sehr schön an einem Fluss mit See gelegen.

Schlussendlich ging es direkt durch Österreich nach Deutschland – Regensburg und einen Tag später nach Würzburg. Beides sehr schöne Städte mit wunderbaren Restaurants und Geschäften.

Danach ging es auf direkte Heimreise mit Laden an SUC s, wo wir zum 1. Mal bezahlen mussten-grins-ENDE.

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Hallo @MrUpper:

Wo genauer war denn das:

Macht mich neugierig was ich dann seit drei Jahrzehnten übersehen habe…

Übrigens ein toller Bericht :star_struck: :bangbang:

Dankeschön für Dein Feedback. Das Hasu bzw. die Burg ist von der Straße aus gar nicht zu erkennen. Wenn du auf dem See mit dem Boot bist und weist, wo es ist, siehst du es. Wir haben über airbnb dort eingecheckt. Die Besitzer, ein ehemaliger englische Pilot und seine australische Frau, haben es selbst liebevoll renoviert. Es gibt eine Turm-,Dungeon-,Piano-und Strandbar. Vielleicht ist es sogar noch in airbnb drin. Auf jeden Fall südlich aus Leso raus fahren, auf der rechten Seite befindet sich eine hohe Steinmauer mit Tor. Da rein und ganz hoch. Das war der erste Test für das „breite“ Auto, welches nur knapp hoch konnte. Zum Glück war es keine alte italienische enge Dorfstraße, sondern privat. - Sie vermieten nur ab und zu, wenn sie Lust haben, sagten sie. Wenn dann steht es im Netz.

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Hallo @MrUpper,

OK jetzt habe ich es auf dem Bildschirm - aber Richtung Süd aus Lesa fahrend wäre doch nicht zur See hin? Aber jedenfalls im Nachbarschaft von der Tochter Berlusconis. Netter Gegend!!