CHAdeMO - Kann ich nur empfehlen !!

Danke, vor allem der eine Fall mit den 245 Chademo Ladungen werfen Fragen auf…

Also wenn es auch Chademo Ladungen betrifft, dann hätte ich mir auch keine Chademo Adapter gekauft, denn ich lade immer wieder Chademo, da es bei mir unmittelbarer Nähe eine Chademo Ladesäule gibt.

Was mich verwundert, ist es soll die alten 85 Modelle nicht betreffen, vor allem die 90er, wie lange sind diese jetzt auf dem Markt, ca 1-2 Jahre?

Der erwähnte User hat ca 300 DC Ladungen, d.h. mindestens 3 DC Ladungen in der Woche, da ist natürlich auch die Frage, wie ist das Ladeverhalten des User generell gewesen? 100% regelmässig, viel Fahrten bis fast 0%? Akkutemperaturen etc…

Also gibt es weiterhin viele Fragen, ist es für normale Tesla User überhaupt ein Thema wenn man einmal die Woche DC lädt.

Gesamtkilometerstand?

Die Anzahl meiner Supercharger-DC-Ladungen ist in den letzten zweieinhalb Jahren ebenfalls sehr begrenzt und beschränkt sich eigentlich nur auf wenige Langstreckenfahrten.
Nur:
kommuniziert hat das niemand. Beim Kauf des Autos hieß es immer, dass „Superchargen“ nichts ausmacht. Die Diskussion darüber, dass das eigentlich dem Akku irgendwann schaden müsste, gibt es hier im Forum schon vor mehreren Jahren. Tesla hat das bisher, zumindest offiziell in den Werbeaussagen, immer bestritten bzw. eher totgeschwiegen.

Damit dürften aber auch Tweets a la „120 kW is boring, 350 kW is the Future“ von Elon Musk Makulatur sein. Demnächst ein Auto in 5-10 Minuten voll zu laden, dafür das Fahrzeug aber nur ca. 10 mal auf die Art „betanken“ zu können, wird wohl keiner machen. Gleichzeitig den Doppelader abzuschaffen zeugt dann auch nicht von größtem Planungsverstand bei Tesla.

ja, 85er sind auch betroffen, meiner z.B.
ich lade zu 80% an 22 kW AC, Rest ungefähr gleich viel an SC und Chademo

erstmals aufgetreten nach ca. 50 tkm / 2 J

Ladekurven wurden durch Tesla definitiv angepasst ohne Information. Quelle: SeC, Tesla Toolbox
Abschliessende Aussage durch Tesla Technik (dem SeC übergeordnet): „works as designed“

Trauriges Fazit: Langstrecken fahren wir wieder mit dem Verbrenner, der Tesla wird eigentlich nur noch in der Stadt genutzt. Und ja, dafür ist er total überdimensioniert, da hätte auch ein Leaf gereicht…

Es ist gut möglich das die Ladekurve verändert wurde aber die 85er sind von der Einschränkung und damit Reduzierung der Spitzenlast nicht betroffen. Sie können so oft wie sie wollen bei entsprechenden Rahmenbedingungen (Füllstand, Temperatur etc) mit DC Volldampf (116kw) laden. Auf Langstrecke ist wenn überhaupt der Unterschied so gering das er nicht spürbar ist.

:astonished:
Da bin ich kurz davor. Auch 85er.
Interessant wäre ja auch zu wissen, welche Faktoren bei dieser Reduktion eingerechnet werden: lediglich ein einfacher Zähler der DC-Ladungen, oder auch insgesamt die Akkukapazität, das schiere Alter des Akkus etc. ?
Dann könnte man sich wenigstens etwas besser darauf einstellen. Nun sind ein paar Minuten -lt. Tesla- längeres Laden nicht die Welt; die Wahrheit in der Realität sieht aber oft etwas anders aus. Kaum jemand achtet doch genau darauf, wie lange er für welche Lademenge tatsächlich dasteht, ich zumindest nicht; ob sich das ändert der bereits geändert hat: Weiß ich nicht. Dafür habe ich keine Zeit, auch nicht die Lust, ich fahre ein teures Auto, da muss schnell Strom rein, fertig.

Die Umstellung der Ladekurve ist nicht wagenabhängig sondern wenn dann wurde sie für alle 85er bei Softwareupdates angepasst. Die hier angesprochene, selektive Reduzierung auf Grund von Ladeverhalten findet beim 85er nicht statt. Da muss man klar unterscheiden. die 50tsd Kilometer Laufleistung sind deshalb bei der Betrachtung der 85er nicht relevant (weil Ladekurvenanpassungen dort für alle gelten)

mein P85D hat 115Tkm, viel Langstrecke mit SuC. Alles gut. ~115kW bei optimalen Bedingungen am SuC.

Ob der Verlauf der Ladekurve bei meinem 85er mal angepasst wurde, kann ich nicht sagen. Da achte ich zu wenig drauf. Allerdings ist der Spitzenwert immer noch der gleiche, wie vor 1,5 Jahren, als der Wagen neu war.

Möchte jemand seinen Chademo-Adapter abgeben? [emoji86] [emoji85]

Die Reduzierung ist doch praktisch nahezu irrelevant. Wenn überhaupt, dann betrifft das die Ladung <50% SoC, da dann schon immer reduziert wurde. Da ich seltenst mit ganz leerem Akku ankomme, also sicher 10% Rest habe, betrifft das einen Ladehub von 40% wo der Unterschied zwischen 110kW und 90kW liegt. Nach meiner Überschlagsrechnung sind das 4-5 Minuten Unterschied. Und das auch nur, wenn man auf Grund äußerer Umstände überhaupt 100+ kW laden könnte.
Ich sehe das gelassen, auch wenn die Kommunikation seitens Tesla wieder mal…einen Beigeschmack hat.

ca. 25.000 km

Zur Reduzierung gibt es auch schon einen Beitrag hier im Forum:

Kann ich nicht bestätigen.
Zum Glück habe ich eine Oldi P85 mit knapp 120Tkm. DL und Chademo hier in Frankreich (Urlaub) zur Zeit super abgedeckt. Wenn Alle Parameter stimmen (Akku-Temp. Und Ladestand) dann habe ich max. 48kW per chademo.

Gruß Oliver

Prinzipiell empfinde ich CHAdeMo eigentlich als beste Ladeform wenn es nicht super fix gehen muss. Persönlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine Ladung mit 48kW dem Akku zusetzt.

Wenn die Dinger nicht so teuer wären, hätte ich für zuhause sehr gern einen 20-30kW Gleichrichter. Das wär mein Traum.

Eigentlich reichen die 16kW des Bordladers vollkommen. Ich wäre sogar so verrückt, mir für zu Hause einen Gleichstromlader zuzulegen. Dann allerdings ohne klobigen Adapter und mit der Möglichkeit, den wie meine Keba-Wallbox in das Smarthome einzubinden.

o.k.

ich vermute dennoch, dass die meisten von uns nur die „AC-Schnarchladung“ mit 11kW haben und keine Doppel-Lader, oder die 16,5kW Software-Freischaltung bezahlt haben.

Aber Du hast recht, das mit dem klobigen Adaptern (ChadeMO) ist nicht wirklich optimal.

Gruss

Andre_G

Auch die 11kW reichen meiner Meinung nach für zu Hause aus und ich glaube das sehen viele andere auch so.

Der worst case ist doch, dass ich auf einer Strecke ohne Supercharger das Auto leer gefahren habe, mit 0% zu hause ankomme und am nächsten Tag wieder auf Langstrecke ohne Supercharger muss. Dann geht es darum, in 8 Stunden den Akku von leer auf voll zu bekommen. Das geht mit 11kW problemlos.
An allen anderen Tagen würde mir sogar Schuko reichen.

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