Frontalangriff auf die Supercharger. Blöd ist natürlich, dass nur Tesla die passenden Autos hat, aber das wird die Deutschen kaum davon abhalten, am Ende ihren Standard durchzusetzen. Es tut mir Leid um Teslas Investition, aber das ist wohl unter „First Mover Tax“ zu verbuchen… Und das Verdienst bleibt: Es ist doch stark zu bezweifeln, dass VW/BMW ohne den krachenden Ausbau des Supercharger-Netzwerkes auf die Idee gekommen wären, dieses Projekt zu starten!
Das Limit wird schnell vom Tisch sein, wenn nötig. Es ist allemal einfacher, durch den dicken, hässlichen CSS-Stecker mit seinen zwei fetten DC-Stiften Leistungen von 100 kW und mehr durchzupumpen, als durch den vergleichsweise filigranen Typ 2-Stecker.
Siehe dazu auch:
DC-Laden: CCS vs. Typ 2 (Tesla), technische Diskussion
Alles richtig, aber eigentlich geht es doch darum, welcher Standard sich durchsetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Supercharger mittelfristig noch relevant sind, ist gerade erheblich gesunken. Dass es perspektivisch nur noch einen Standard gibt, ist für uns alle wünschenswert. Für Tesla wäre wünschenswert, dass andere den Supercharger lizenzieren, denn dann würden sich bereits getätigte Investitionen weitaus besser amortisieren. Es könnte aber sein, dass Tesla dieses Rennen verliert und die Supercharger morgen genauso exotisch sind wie der HPC heute.