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Buchse zum Auslesen

Gestern war ich mit meinem S 85 D bei Kilometerstand von gut 123300 zur HU nnach § 29. Alles lief gut; es wurden keine Fehler gefunden (waren wohl auch keine da :wink:). Eins hat mich gewundert: zum Schluß hat der Prüfingenieur ein Auslesegerät oben links im Fahrerfußraum angestöpselt und irgendwas ausgelesen. Was ist das für eine Schnittstelle? Kann man/ich da einen OBD-Stick anschließen, um mit einer geeigneten Software Näheres über das Auto zu erfahren? Wenn nicht, lohnt es sich, sich ein Gerät zum Auslesen anzuschaffen?
Danke für erhellende Beiträge!

Hallo,

das Model S hat in der Mittelkonsole einen zusätzlichen Stecker, würden es OBD2-Adapter gibt, auf die man dann einen Bluetooth- oder WiFi-Dongle aufstecken kann.

Software hierfür sind Scan my Tesla und TM Spy, siehe auch [url]Logging my Tesla]

Gruß Peter

Danke für die Antwort. Das wußte ich aber schon. Man benötigt allerdings ein Adapterkabel, um in der Mitte unterhalb des Displays OBD-Dongles anschließen zu können.
Ich weiß bloß immer noch nicht, was das für ein Anschluß links oben im Fahrerfußraum ist, den der Herr benutzt hat. Was also - um meine Frage zu wiederholen - ist das?

Damit kann der Tüv die Fahrdynamiksysteme auslesen… Bremsdruck… verzögerung… Fehler usw… aber er kommt damit nicht in den CAN Bus des Antriebes oder der Batterie.

Mach doch mal ein Bild davon.

Das ist die „normale“ OBD2-Buchse.

Gruß Peter

Newchurch hat recht. Die Buchse, die unten am Amaturenbrett links im Fahrerfußraum oben direkt an der Außenwand sitzt, ist eine OBD-Buchse, und sie sieht so aus. Mein OBDLink MX mit Blauzahn paßte da rein. Nach ein paar Versuchen hat mein Android-Handy das Ding auch gefunden, und es wurden Daten übertragen. Die Software, die ich mir zum Auslesen meiner früheren Verbrenner mal angeschafft hatte (Torque Pro), hat ohne weiteres erkannt, mit welchem Modell sie verbunden ist (S 85D), allerdings nicht den Fahrzeughersteller. :slight_smile: Auch die VIN wurde erkannt. Ich konnte auch die Meldung zur Anzeige bringen, daß die ECU keine weiteren Daten liefert. Ich werde morgen mal ausprobieren, zu was ich die Mimik sonst noch so alles bewegen kann, und auch den Softwareautor von Torque Pro kontaktieren, ob er auch Auslesemöglichkeiten für BEV bietet.
Zur Not bleiben mir ja noch TM Spy und Scan My Tesla. Oder arbeiten die nicht mit dem OBDLink MX zusammen? Das wäre ja schade.
Noch 'ne Frage: wozu benötigt man überhaupt ein Adapterkabel zu der Buchse im Fach unter dem Touchscreen, wenn es doch schon eine OBD-Buchse im Model S gibt? Bekommt man in der Mitte mehr Informationen geliefert? Die vorhandene OBD-Buchse ist ja schließlich nur mit acht Kontakten bestückt.

Oho,

das ist ja interessant.

Habe mich immer wieder gewundert, ob das ganze Theater mit Spezialkabel und rumfummeln in der Mittelkonsole nötig wäre, denn mMn müssen sämtliche Fahrzeuge mit eine OBD2-Büchse ausgestattet sein.

Ob aber alles Tesla-relevante (besonders Batteriestatus) dort anliegend ist bezweifle ich jedoch, denn als der Ranger unser CCS-Upgrade gemacht hat, benutzte er den Anschluß in der Mittelkonsole.

Laut US-Forum liefert die Buchse im Fahrerfussraum nur die nötigsten, fahrzeugrelevanten Informationen, da ein OBD2 Anschluss eben Pflicht sei.

Alles was wirklich interessant ist (Batterie), muss mit dem Adapter ausgelesen werden.

Ahja. Danke für die weiteren hilfreichen Informationen. Unter der Vorstellung, daß mein OBDLink auch an dem Adapterkabel seinen Dienst tun wird, werde ich mir so eins anschaffen, um mehr über mein schnelles leises Auto zu erfahren. Den Herrn von Torque Pro werde ich auch mal anschreiben, ob er nicht mal was für Teslas programmieren möchte. Sobald ich etwas Neues weiß, werde ich berichten.

So, weil mir heute nichts besseres einfiel, habe ich mich mal auf die Suche nach dem Stecker gemacht, an den das Adapterkabel zum Auslesen der Geheimnisse des Model S gehört. Ich habe es auch gefunden. Außerdem, und deshalb schreibe ich jetzt, war in dem Abteil unter dem Mittelbildschirm ein kleines verkabeltes Kästchen mit Klettband fixiert, das so aussah, als sei da eine SIM-Karte drin. Ich habe mich aber nicht getraut, das aufzumachen, was wie eine kleine Schublade für so eine Karte wirkte; wer weiß, was ich da alles hätte falsch machen können …. Kann man da eventuell eine Karte für LTE einlegen? Wenn ja, kann ich mir die von Tesla gegen einen Obolus schicken lassen? Wenn ja, was kostet so etwas?
Vielen Dank für hilfreiche Antworten!

Das Kästchen enthält in der Tat deine SIM. Es reicht aber nicht aus, sie zu ersetzen, um von 3G auf 4G zu upgraden. Letzteres kannst du von Lucky Luke beim EMMC Upgrade gleich mit machen lassen. Siehe den EMMC Thread.

Danke für den Hinweis. Wozu sollte ich aber ein EMMC-Upgrade machen lassen? Ich habe einen thread zu Problemen mit der EMMC gefunden, zögere allerdings, mir über 1350 Beiträge durchzulesen, um den für mich relevanten zu finden. Probleme meines Autos mit der MCU sind mir nicht aufgefallen. Sollte man denn grundsätzlich die EMMC prophylaktisch tauschen lassen? Ich neige eigentlich eher zum Prinzip: never touch a running system. :slight_smile: