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Bruch des Querlenkers bei 200km/h

Diese Argumentation ist absolut richtig und ich muss meine Aussage weiter oben revidieren.
Die Gewährleistung beginnt ab Übergabe zu laufen und beträgt 24 Monate.

Nun wäre im deutschen Recht noch der letzte Ausweg, dass Tesla scheinbar Kenntnis hat, dass es ein Problem mit dem Bauteil gibt/geben kann.
Ob man damit schon was in Richtung Täuschung machen kann, weiß ich nicht.

Unfassbar ärgerlich im aktuellen Fall und für alle bisher nicht Betroffenen eventuell Anlass, dieses SB an ihren Fahrzeugen proaktiv machen zu lassen, bevor es knallt.

Das kann man aber leider nicht vergleichen.

Nicht die Geschichte was passiert ist (grob) definiert, was da getauscht werden muss und sollte.
Das kann uns allen nur das hier betroffene Auto selbst „sagen“.

Und da wissen wir nichts dazu. Ich sehe Posten und Arbeitszeiten, die soweit alle passen können.
Was auffällt ist der Bremskraftverteiler (?).
Wo der am Model S sitzt und wie der auszubauen ist und wie er beschädigt wurde, weiß ich aber nicht.

Also noch mal, die Veranschlagung muss ich so erst mal als schlüssig hinnehmen.

An den TS, ich würde mich umhören, ob Dir den Wagen eine freie Werkstatt auch instandsetzen würde und dann die Teile einfach bei Tesla kaufen (soweit) verfügbar.

Die 210Chf/Stunde machen halt einfach den Bärenanteil aus.

Aber grundsätzlich sehe ich auf der Auflistung keinerlei Arbeiten, die nicht jede andere Werkstatt auch durchführen könnte.

Mal eine Frage an die Kenner:
Können ausgeschlagene Buchsen mehr Schaden als das Poltern und Klappern verursachen?
Zur Fin meines Oldies gibt es keine vorgesehenen Überprüfungen, daher gehe ich zunächst bis auf die Buchsen von einem stabilen Fahrwerk aus. Die im Faden genannten Preise lassen den freien Werkstätten ja viel Spielraum. Das Fahrzeug soll natürlich sicher sein, unabhängig vom Klötern.
Bei dem Bericht bin ich natürlich völlig hochgeschreckt, auch wenn wohl nur in 2016 produzierte MS zu prüfen sind.
Zum Glück ist Dir, SwissTeslaDriver, nichts passiert.

https://www.teile-direkt.at/optimal-13835102.html

die Aftermarket Querlenker sind von der Form so wie die letzte Revision von Tesla. Die -A sehen anders aus.

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Der Bremskraftverstärker sitzt vor dem Fahrer. Wie bei fast jedem Auto. Der muss raus, wenn man den oberen LINKEN Querlenker tauschen will. So muss auch die Batterie rechts raus, wenn man diesen oberen rechts wechseln will. Der Ausbau dieser ganzen Teile ist schon viel, aber wenn man man es einmal gemacht hat, auch relativ einfach. Für eine Werkstatt mit Bühne die wissen was sie machen, ist das Routine.

Fahrzeugnutzer haben die Möglichkeit, das KBA über einen (vermuteten) Produktmangel zu informieren. Ob dann Untersuchungen eingeleitet werden, entscheidet die Behörde, daraus kann aber durchaus ein angeordneter Rückruf folgen. Mit dem Bulletin von Tesla ist das aus meiner Sicht nicht mal unwahrscheinlich.

Was das dann in der einschlägigen Presse an Schlagzeilen bedeutet, kann man sich ja ausmalen…
Aber nichtsdestotrotz ist das für mich schon sicherheitsrelevant.

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hier der direkte Link

wäre für die Gelenkwellen ja auch was.

KBA interessiert sich „nur“ für die Sicherheit, oder auch für „abhanden gekommene“ Produkteigenschaften durch Softwareupdates (85er Akku …) oder todgeschriebene MCUs?

Ausgeschlagene Buchsen/Gummilager an Achslenkern verursachen neben den Geräuschen gern durch die veränderte Achsgeometrie ungleichmäßigen Reifenverschleiß.

Zusätzlich wird das Einlenkverhalten meist träger und das Fahrwerk auf unebener Fahrbahn schwammig (Spurrillen machen sich zB stärker bemerkbar, das muss aber nicht immer an verschlissenen Achsteilen hängen).

Auf Dauer werden andere Achsteile stärker belastet, da die Gummibuchse auftretende Kräfte nicht mehr oder nur vermindert aufnehmen und dämpfen kann. Unter Umständen geht das dann über die vorgesehene Belastung hinaus und die Bauteile werden durch höhere dynamische Belastung geschädigt. Das muss dann aber schon eine Weile gehen, vorher meckert wahrscheinlich TÜV/Dekra/… oder das eigene Empfinden beim Fahrverhalten/Komfort.

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Leider interessiert das mit dem Akku dem KBA nicht. Habs schon versucht. Das Gespräch dauerte keine 15sec. Ich solle mir ein Anwalt nehmen, war der einzige Satz. Gesägt, tun getan :rofl:

Das mit dem Querlenker könnte aber gehen.

Die Vollkasko-Lösung erscheint mir weiterhin die erfolgversprechendste, weil der Schaden vermutlich derselbe ist wie beim Ansteuern eines Schlaglochs. Beim Bremsen aus hoher Geschwindigkeit und einem angeschlagenen Querlenker würde vermutlich sogar eine kurz zuvor überfahrene Querrille ausreichen.
In meinem Fall könnte ich keinen Vollkasko-Schaden anmelden, da ich seit Beginn meiner Autokarriere nur Teilkasko-Versicherungen abgeschlossen habe.

Da steht aber nicht “brake booster”. Aus der Beschreibung schließe ich eher auf den Bremskraftverteiler?

Eben mal gegoogelt, werde aber zusätzlich noch im EPC schauen.
Es scheint sich um die Bremsleitungen zur Hinterachse zu handeln.
Was gut möglich ist, wenn das Fahrzeug tiefer kam oder diese in dem Bereich entlanglaufen, wo das Rad Rabatz gemacht hat. Dann müssen die halt neu. Beide, weil es ein Bauteil ist (bundle).

Das würde auch die benötigten Stunden erklären. Bremsleitungen aus-/einbauen ist Gefummel.

Also wie vermutet, die Leitungen laufen durch das linke Radhaus. Also muss quasi der halbe Unterboden weg, damit man die beiden Leitungen wechseln kann.

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Da muss der akku raus freunde, die Leitungen sin drunter.
Wüsste nicht wo neben dem Akku platz dafür wäre.

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Ja, die Bremsleitungen gehen auch bei fast jedem Auto auf die Außenseite des Radkasten. Und von da in einen Gummischlauch und denn in den Sattel. Wenn das Rad zu sehr in den Radkasten „geknickt“ wird, kann ich mir gut vorstellen das das Rad dann die Leitungen trifft.

Den Akku raus machen geht ja schnell.

Hier geht es nicht (nur) um die Leitung des linken Vorderrades. Klassisch laufen die hinteren Leitungen durch den Mitteltunnel. Den gibt es aber beim Tesla nicht. Daher laufen die Leitungen der Hinterachse fahrerseitig ins Radhaus und dann am Schweller entlang. Vermutlich wird es unterhalb der Trennstelle beschädigt sein. Entweder durch das Rad oder durch Aufschlag am Boden. Ob dafür das Pack raus muss, weiß ich nicht.
Selbst wenn nicht, es ist auch so ein Gefummel.

Vielleicht sind die auch einfach nur unter dem Plastikschweller. Ist eigentlich aber egal. Tesla wird schon so lange brauchen wie beschrieben. Und wenn ein freier zwar billiger ist, aber doppelt so lange braucht, weil er es an dem Auto noch nicht gemacht hat, ist es auch blöd.

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Exakt so. :slight_smile:

Mein MS70D aus 2015/12:

Ist bei 30kmh gebrochen als ich am Straßenbankett Platz für den Gegenverkehr gemacht habe.

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Was ist denn ein Straßenbankett?
Und wenn es der Bordstein ist, bist dann da mit 30 hoch? Oder gegen? Oder büßt irgendwo runter?

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