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Bruch des Querlenkers bei 200km/h

Nach meiner Ansicht wurde beim Bremsen vielleicht noch ein Schlagloch getroffen. In dem Fall könnte der Schaden als Unfall eingestuft werden und falls vorhanden der Vollkaskoversicherung gemeldet werden.
Bei ähnlich schwerwiegenden Vorfällen habe ich zwei Fahrzeuge nach der Reparatur so schnell wie möglich verkauft, da offensichtlich die Karrosseriestruktur gelitten hat und der Geradeauslauf beeinträchtigt wurde. Zusätzlich fing es überall an zu klappern.

Hier würde ich gerne meine Frage anschließen.
Kann man so etwas nicht prinzipiell der Versicherung melden?
Sollte das nicht die Vollkasko übernehmen?

Zumindest sollte ein Schaden in der Größenordnung immer vorab der Versicherung gemeldet werden.
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich hier um ein systematisches Problem handelt, dafür spricht derzeit absolut nichts.

Versicherungen übernehmen keine normalen Reparaturen.
Und wenn das jeder so mit einem „ausgedacht Schlagloch“ so macht, zahlen wir ab nächstes Jahr alle für den Unfall. Was eh schon passiert, weil jeder Tesla Fahrer meint er müsse sein Vogelschiss unbedingt vom Bodyshop fürs 5fache vom Preis raus dengeln lassen und das dann noch über die Versicherung abrechnen zu müssen. Nur weil ihm mal jemand gesagt hat, ein eAuto von Tesla dürfte nur Tesla anfassen. Egal was gemacht wird.

Nutzt lieber eure RS und geht gegdn Tesla wegen dem Teil vor.

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Diese Sachlage zeigt finde ich das gesamte Dilemma vom MS und warum die Verkaufszahlen kontinuerierlich zurückgehen, das Auto ist im Unterhalt vor allem wenn es ausserhalb der Garantiezeit ist, ist es ein sehr kostspieliges Unterfangen geworden.

Das kennt man von Autos in der gleichen Preisregion auch, warum nimmt fast jeder Porschefahrer nach der Garantiezeit die Approved oder Menneks Garantie? Weil dort hat man bei solchen Dingen auch gleich so hohe Werkstattrechnungen.

Zu dem Fall frage ich mich schon was soll die RS denn machen, kann man Tesla da etwas vorwerfen? Es ist doch ein Verschleissteil, bei Materialbruch muß man doch schon ein schuldhaftes Versagen Tesla nachweisen können, ich denke das wird schwierig werden.
Ich würde das Teil von einem Spezialisten untersuchen lassen und dann erst gegeb. gegen Tesla vorgehen.

MC-10110741-9999.pdf (71,6 KB)

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Ich lese hier schon etwas mit und es tut mir so leid um alles, gerade die ganzen Abklärungen jetzt.

Vom Geschehen her, was natürlich recht schnell ging. Hast du eventuell DOCH einen Schlag vor dem Schlag gehört, das du über einen Stein oder ähnliches gefahren bist?

Hier könnte man man es dann über die Versicherung laufen lassen.

Na damit ist die Sache eindeutig!

Damit zum SeC. Sollten die sich dann noch immer quer stellen, sofort zum Anwalt.

Über die Versicherung hat hier gar nichts zu laufen, aus bereits genannten Gründen!

Damit hilft man allen Anderen gleich zwei mal nicht! Tesla kommt davon und für alle anderen Besitzer erhöhen sich auf lange Sicht so die Betriebskosten bei Versicherungen und zukünftigen Reparaturen, welche eigentlich Tesla zu verantworten hat!

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Genau so ist es.

20Zeichentexthalter

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@SwissTeslaDriver: Wie ich vermutet habe, wird wesentlich mehr getauscht als nur der Querlenker. Dass die Radhausverkleidung gelitten hat ist klar, kostet auch nicht viel, aber der Rest der Teile hat wohl keinen Schaden erlitten, aber man will, dass alle Teile den gleichen Zustand haben um spätere Schäden zu vermeiden. Ist ok aber nicht bei allen Teilen nötig.

Von welchem SeC hast Du die Offerte ? Ich habe starke Unterschiede zwischen Winti und Baar erlebt.

[quote=„robby3, post:71, topic:80271“] aber der Rest der
Teile hat wohl keinen Schaden erlitten,
[/quote]

Wie kommt man auf solche Urteile, ohne das Auto gesehen zu haben?

Und ohne die internen Anweisungen zu kennen? Rad Stand quer/hat im Radhaus umher geschlagen, Bremseleitung hin, Achsstumpf und Radlager falsch belastet.
Wo ist das Auto wie an-/aufgeschlagen? Was würde dadurch beschädigt oder falsch belastet.

Daher noch mal , auf diesem KV stehen keinerlei unplausible Sachen, wie „Hutablage aufgeraut“.

Es sind nur Teile aufgeführt, die da beschädigt werden können oder eben auf interne Anweisung hin bei solchen Schäden generell zu tauschen sind. (Reifen als Beispiel)

Was soll da eindeutig sein ?

Selbst wenn Tesla Mist gebaut hat, ist das Auto aus jeder Gewährleistung oder Garantie raus. Die Fristen dafür sind in Deutschland 2Jahre. In der Zeit kannst du solche Sachen noch beim Hersteller einfordern. Dann nicht mehr. Und die Tesla Garantie ist auch abgelaufen. Und Vorsatz war sicher auch nicht im Spiel.

Nicht, dass ich das toll finde, aber eindeutig ist das nicht.

Falls bei der ratsamen Rechtsauskunft von einer Klage abgeraten wird, würde ich mir noch überlegen, das Auto vor der Reparatur zu verkaufen. Tesla würde vermutlich nicht die ganzen CHF 7570 als Minderwert anrechnen.
Dieses Auto würde ich lieber nicht mehr benutzen, da vielleicht doch die Karosseriestruktur beschädigt ist.

Das es eben nicht „normaler Verschleiß“ ist?

Ich kenne nicht eine einzige technische Nachbesserung, welche Herstellerseitig auf „normalen Verschleiß“ gründet.
Zu 99% gründen die (wie auch im Text oben aufgeführt) auf bekannten Auslegungs- oder Produktionsfehlern.

Und das SeC kann nicht sagen, „normaler Verschleiß“, wenn am Infobrettchen ein SB hängt, das genau dieses Versagen des Bauteils moniert.

Wo kämen wir da hin?

Boeing sagt dann zu MCAS auch, normaler Verschleiß, ach und ihre MAX8 ist eh aus der Garantie…

Mein Rechtsgefühl sagt mir, hier handelt es sich um einen verdeckten Mangel. Und dessen Verjährung läuft erst an, wenn er dem Geschädigten als dieser erkennbar wird.

Und das Schreiben beweist, dass der Mangel Tesla bekannt ist.

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Aus eigenen Erfahrungen, zum Glück nicht beim Model S, aber vor ca. 20 Jahren ist mir beim Bremsen aus 280km/h auf der AB in DE das Gleiche passiert. Das Rad hat eingeschlagen und blieb im Radhaus stecken. Nach genauer Überprüfung wurde die Radhausverkleidung (war gerissen), der untere Querlenker und der Stabi getauscht (war verbogen). Der Rest war ok und ist bis Heute ohne Probleme. Bezahlt habe ich alles selber, das teuerste waren 2 neue Reifen, da der Rechte stark in Mitleidenschaft genommen wurde.

Den Arbeitsaufwand stufe ich hier als sehr hoch ein. Wenn die Räder runter sind sehe ich nur die Radlager, die mehr Aufwand bedeuten würden (wenn die gemacht werden). Der Rest ist rasch getauscht und danach eingemessen. Aber wenn man dem SeC vertraut, dann sollen sie es tun, mir müsste man die einzelnen Posten genau erklären, warum diese gemacht werden.

Weil das Schreiben eindeutig davon spricht, dass gewisse Anforderungen an die Standfestigkeit nicht erfüllt sein könnten? Und das sogar auf einen bestimmten Zeitraum eingegrenzt werden kann?

Aus meiner Sicht ist das eigentlich ein Fall für einen Rückruf. Seit 2017 ist Tesla bekannt, dass Fahrzeuge unterwegs sind, bei denen ein Fertigungs- oder Auslegungsfehler zu einem Bauteilversagen an einem spurbestimmenden Achsteil führen kann. Das könnte in einem Rechtsstreit ziemlich unangenehm werden. Oder wenn man das KBA da mal drüber schauen lässt.

Ich habe bei anderen Herstellern schon Rückrufe bei 15 Jahre alten Fahrzeugen erlebt.

Solange Tesla es bei Auslieferung des Fahrzeuges nicht wusste, gelten die 2 Jahre Gewährleistung und zwar auch oder gerade für versteckte Mängel. Denn sonst wären sie ja offensichtlich und würden bei der Übernahme bemängelt.

Rückruf ist ein anderes Thema.

Richtig, im jetzigen Stadium bleibt der Kunde vermutlich darauf sitzen.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass das Wissen um einen konkreten Fehler, der sich zeitlich eingrenzen lässt und potentiell ein Sicherheitsrisiko darstellt, die Voraussetzungen für einen Rückruf erfüllt. Dass es den nicht gibt, kann man durchaus Tesla ankreiden.

Verstehe hier die Argumentation nicht.

Dann müssten auch die zahlreichen Takata Airbags nicht getauscht werden, die Fahrzeuge sind auch aus der Gewährleistung raus.

Die Airbags wurden wegen eines behördlich angeordneten Rückrufs getauscht. Das ist bei Tesla aber nicht der Fall. Auch wenn das vielleicht sinnvoll wäre, aber anscheinend kommt das doch zu selten vor.