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Bruch des Querlenkers bei 200km/h

Ist meines Wissens ein deutsches Fahrwerk…

Hallo,

gut das du es überstanden hast, bei dem Speed hui ohje nicht drüber nach denken !

Ob gebrochen oder nicht richtig angezogen > mir ist beim model 3 was ähnliches passiert, fällt eigentlich ganz klar unter nogo:

Gruß
Klaus

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VorderAchse ist grundsätzlich erst mal weniger kritisch, als wenn Dir sowas an der HinterAchse passiert. Da fängst du auch bei 80 auf der Landstraße sehr wahrscheinlich das Heck nicht mehr.

Edit: Abkürzungen auf Wunsch mal ausgeschrieben.

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Das wüsste ich gerne genauer. Die Dämpfer waren mal zum Teil von Conti, Bilstein usw. Irgendwann war auch Firestone dabei. Dass die Achsteile aus Deutschland kommen wäre mir neu.

Die kommen aus Kanada, steht drauf

Die Typ „A“ waren vermutlich zu klein Dimensioniert und wurden in der Serie gegen „B“ getauscht.

Das Tesla da proaktiv nicht reagiert ist aber nix neues.

VW/Audi hat bei den A4 B5(aber auch A6/A8) bzw. Passat 3B Achsen das gleiche Schlamassel hinter sich.

Die Dinger sind entweder nach 60tkm schon total ausgeschlagen gewesen, oder das Fett in den Kugelköpfen wurde hart und man hat beim Lenken den Kugelkopf aus dem Lenker gedreht, mit dem Effekt das dann das Rad Quer zur Fahrbahn stand.

Im Service dann vollkommene Ignoranz.

Immerhin ist Dir nichts passiert !

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Mein Tesla Model S 85D, 100 TKM, ist aus 2015-08 und hat den TÜV nicht bestanden… warum
Ihr vermutet richtig - wegen des hinteren Querlenkers…der hatte Spiel und wurde moniert.
Also zu TESLA, Termin nach zwei Wochen, netterweise ein Ersatzwagen bekommen und
der Kostenvoranschlag belief sich auf 1.400 € - wow dachte ich - für einen Austausch.
Irgendwie war etwas nicht da und/oder nicht richtig, jedenfalls blieb mein Goldstück drei Tage in der Werkstatt. Beim Abholen dann die Überraschung - aus Kulanz auf die Zahlung verzichtet.
Ich muss sagen, ich habe mich ehrlich riesig gefreut, denn er war ja schon ein Jahr aus der Garantie und trotz Versicherung… Querlenker gehören zu Verschleißteilen, die durchaus wohl defekt sind bedingt durch Bordsteinkanten, Schlaglöchern oder Hindernissen, die man aus Versehen überfahren hat. Wie dem auch sei, nach all den Berichten werde ich wohl doch noch mal die drei anderen extra überprüfen - aber den TÜV hat er danach anstandslos bekommen.

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Hallo Zusammen,
Heute habe ich die Antwort von Tesla erhalten, dass meine Garantie abgelaufen sei. Deswegen könne man diesen Schaden nicht auf Garantie beheben lassen. Kostenpunkt CHF 7569.90
Das ist Crazy…Habe es mal auf eine nette Art versucht zu erklären was passiert ist. Was mich überrascht hat ist, dass niemand nach dem
Schadenhergang gefragt hat. Werde ganz einfach den Konsumentenschutz einschalten und diverse Medien kontaktieren. Erstens war es lebensgefährlich und zweitens ganz klar Materialfehler. Bei 81000km darf das nicht passieren! Grüsse

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Wie bitte? So teuer? Ist ja unfassbar…zumal die es so hätten austauschen müssen meines Erachtens. Querlenker werden für für viel längere Zeiten und Kilometer ausgelegt (ich bin sogar für Querlenker bei uns zuständig, aber NKW). Unfassbar…

Zu dem Preis muss aber noch mehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Als das Teil gebrochen ist haben enorme Kräfte auf die anderen Aufhängungsteile gewirkt. Ich denke da wird alles ausser Bremse ausgetauscht. Hast Du ev. Bilder mit abmontieren Rad ?

Krass… Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. So Teile halten normal ein Autoleben lang und ewig. Ok, nicht die Gummis, aber dass der Querlenker selber einfach so bricht… Und der eine is ja wie man jetzt sieht kein Einzelfall mehr (2 Einzelfälle gibts nicht :wink: ). Es werden da wohl noch andere folgen ist mal anzunehmen.

Gibt es wo Listen wo man nachgucken kann welches Teil man selbe verbaut hat bzw. ab wann da neu konstruierte Teile drin sind? Hab auch nen 2017er…

:wink:

Hier die Offerte…
Hab keine Ahnung was das alles ist. Hat jemand Erfahrung mit Reparaturen ausserhalb Tesla und ist das überhaupt empfehlenswert, die Reparatur extern durchführen zu lassen?

Ja…ich bin auch gespannt was passiert. Bei 80000km einen solchen Bruch. Das darf einfach nicht passieren.

Es gibt ganz klar Folgeschäden. Durch den Bruch ist der Reifen mit dem Radkasten In Kontakt gekommen. Bremsen konnte ich auch nicht mehr richtig…zum Glück war da kein plötzlicher Stau oder so.

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Hi Cupra
Der Beitrag wurde verborgen. Weshalb?

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Teilekosten halten sich ja im Rahmen… aber Lohnkosten von über 4.000 hauen so richtig rein.
Dabei machen sie nicht mal so arg viel. Federung aus und einbauen, Fahrwerksteile tauschen und irgendwas mitm Kühlsystem… Alles halt in englisch, da würde ich drauf bestehen dass man das mal so vorgelegt bekommt dass man auch weiss was genau gemacht wird. Aber Material is gar nicht arg… 2 Reifen für 722 netto (gute Marge für nen Grossabnehmer, kein Wunder, bei den niedrigen Stundensätzen könnten sie sonst wohl nicht überleben). Aber Tesla wird sich wohl auch weigern Reifen zu montieren die sie nicht selber verkaufen… Mit Kühlmittel machen sie auch noch irgendwas…
Ich persönlich find es jetzt doch teuer, dafür dass was kaputt ging das nicht hätte so passieren dürfen. Und nicht einen Funken Kulanz oder sonstwas… dabei war Tesla mal richtig gut bei Kundenbindung durch Service. Aber jetzt… das Auto is gezahlt, jetzt melken wir mit Monopolstellung noch was geht… liest sich jedenfalls so.

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Also grundsätzlich sehe ich erst einmal keinerlei unerklärliche Posten auf dem KV. Ohne das Auto gesehen zu haben, kann man halt schwer sagen, was da wie beschädigt und/oder zerstört wurde.

Auch die kalkulierten Zeiten würde ich so mal als grundsätzlich okay ansehen. Klar, ein findiger Mechaniker klempnert Dir das in der halben Zeit zusammen, auf der Grundlage basieren solche Kalkulationen ja aber nicht.

Also den KV halte ich so erst mal für i.O./glaubwürdig.

Aber was natürlich absolut gar nicht geht, ist die Behauptung, das sei normaler Verschleiß!!!

Wenn dem so ist, braucht Tesla dringendst einen Wartung/Inspektionsplan. Und zwar eher einen in Richtung Luftfahrt, als in Richtung Automobil!

Wenn das der neue Standard an Verschleiß bei modernen Fahrzeugen ist, sollte man Schleudersitze, statt Autopilot anbieten.

Gegen diese Behauptung würde ich sofort vorgehen. Das ist absolut nicht marktüblich und da braucht man auch nichts von Teslastandard faseln.
Ein Achsteil hat erstens länger als 80.000km zu halten und zweitens und noch viel wichtiger, nicht SO zu versagen!

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Nach meiner Ansicht wurde beim Bremsen vielleicht noch ein Schlagloch getroffen. In dem Fall könnte der Schaden als Unfall eingestuft werden und falls vorhanden der Vollkaskoversicherung gemeldet werden.
Bei ähnlich schwerwiegenden Vorfällen habe ich zwei Fahrzeuge nach der Reparatur so schnell wie möglich verkauft, da offensichtlich die Karrosseriestruktur gelitten hat und der Geradeauslauf beeinträchtigt wurde. Zusätzlich fing es überall an zu klappern.

Hier würde ich gerne meine Frage anschließen.
Kann man so etwas nicht prinzipiell der Versicherung melden?
Sollte das nicht die Vollkasko übernehmen?

Zumindest sollte ein Schaden in der Größenordnung immer vorab der Versicherung gemeldet werden.
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich hier um ein systematisches Problem handelt, dafür spricht derzeit absolut nichts.