Impressum / Datenschutz Regeln Cookies
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Bremsung bei blinkenden Fahrzeugen auf Beschleunigungsspur?

Ich habe bei der letzten längeren Fahrt auf der Autobahn beobachtet, dass mein M3 (Software 2021.4.18) reproduzierbar in die Eisen geht, wenn ein Fahrzeug auf der Beschleunigungsspur rechts neben ihm links blinkt. Offenbar „denkt“ die Software, dass es das Fahrzeug reinlassen muss. Für die Bremsung reicht allein, dass das andere Fahrzeug links blinkt.

Um solche Bremsungen zu vermeiden muss man also immer auf die linke Spur wechseln, wenn sich rechts Autos auf der Autobahnauffahrt befinden. Mache ich auch normalerweise, wenn links frei ist. Aber manchmal ist links halt nichf frei und dass die Autos auf der Auffahrt Vorfahrt hätten, wäre mir neu.

Kennt ihr das Verhalten auch? Mir ist das vorher noch nicht aufgefallen, weshalb ich vermute, dass es bei einem der jüngsten Updates Einzug gehalten hat.

1 Like

Ja, das macht der AP so.
Da ich das weiß ist in der Situation mein Gasfuss schnell auf dem Gas…

1 Like

Ja, ich hatte noch die Hoffnung, daß es sich mit dem letzten Update verbessert - leider nicht. Es wird scheinbar auch nicht berücksichtigt, daß man schon längst dran vorbei wäre.
D.h. es wird sogar gebremst, wenn kaum die Gefahr besteht, daß der Einfahrende sich (mal wieder) einen Dreck um den restlichen Verkehr kümmert und einfach rüberzieht.

Dass der AP noch bremst, wenn man schon längst vorbei ist, habe ich auch bei am Straßenrand geparkten LKW, die links etwas in die Fahrspur ragen. Wenn es wirklich knapp wäre, hätte dann die Bremsung auch nichts mehr gebracht.

Ich denke mal, dass der AP mit dem Rewrite Situationen etwas schneller einschätzen kann, weil er dann ein komplettes 3D-Bild der Umgebung hat und nicht alle Kamerabilder einzeln beurteilen muss.

Eigentlich ist das Abbremsen auf der rechten Spur an Einfahrten, sobald er dort ein Auto sieht keine schlechte Idee - wenn die einfahrenden Autos richtig reagieren und die Beschleunigungsspur so nutzen würden, wie sie gedacht ist, nämlich zum Beschleunigen und zügigen Einfädeln in den fließenden Verkehr.

Aber wie oft erlebe ich es, dass Autos langsam fahren, mit Tempo 70 einfädeln und erst beschleunigen, wenn sie erfolgreich den nachfolgenden Verkehr zum Bremsen gezwungen haben…

1 Like

Sie könnten sich auch hinter dem fließenden Verkehr einfädeln.

Ich finde es gut, dass der AP offenbar Blinker erkennt. Aber dass ein gesetzter Blinker auch das Recht zum Einfädeln bedeutet, ist nun mal nicht so. Aber vermutlich haben sich hier die Programmierer der Macht des Faktischen gebeugt.

Wie @maboko4711 schon sagt: Fahrzeug auf der Einfädelspur, Fuß aufs Strompedal
und erst nachdem die Situation geklärt ist, Fuß wieder „abstellen“. :slightly_smiling_face:

Gruß

1 Like

Nur dass auf deutschen Autobahnen eben diese Situation nicht oder nur selten besteht. Darum darf ja auch auf der Einfädelspur schneller gefahren werden als in der Spur, in die eingefädelt werden soll.
Das ist die einzige Situation, in der Rechts Überholen erlaubt ist und eigentlich in der Fahrschule auch gelehrt wird…

Das beobachte ich schon seit 2-3 Jahren so, da hilft nur Fuß aufs Gas. Ist je nach Softwareversion mal mehr oder weniger schlimm …

Übel wird es wenn der Standstreifen als Fahrbahn freigegeben wurde, ist hier um Frankfurt täglich der Fall. Da hilft nur ausweichen auf die 2. Spur.

Das ist rund um Stuttgart kein Problem.

Nur dass der Autopilot das rote X der Verkehrsregelanlage oft als rote Ampel interpretiert…

Bahnstrecken parallel zu Straße bringen auch lustige Resultate.

1 Like

Ich bezweifle das. Ich vermute, dass der Autopilot nur bremst, weil sich das von rechts kommende Fahrzeug auf Kollisionskurs befindet.

Nein.
Er weiß, dass es eine Einfädelspur ist.

Die Autos haben definitv nur geblinkt. Sind weiter in ihrer Spur geblieben. Deshalb war ich ja über die Bremsungen so überrascht.

Ganz falsch, wirklich. Richtig ist: konstant weiterfahren. Derjenige auf der Beschleunigungsspur analysiert den Verkehr auf der rechten Spur (das macht das Gehirn automatisch) und erkennt anhand der Geschwindigkeit des dort fahrenden Autos, ob er sich davor oder dahinter einreihen will. Wenn nun das Auto auf der Autobahn plötzlich bremst (oder beschleunigt), geht die Rechnung nicht mehr auf.
Leider sieht man relativ oft, dass dann sowohl der auf der Autobahn, wie auch der auf dem Beschleunigungsstreifen bremsen.
Der Stau, den man damit potentielle auslöst, ist übrigens auf der Autobahn deutlich gefährlicher als ein Rückstau auf der Auffahrt.
Das ganze bedingt natürlich genügend Abstand zwischen den Fahrzeugen auf der rechten Spur, und einzige Ausnahme ist, wenn der Beschleunigungsstreifen wirklich kurz ist und unmittelbar dahinter ein Hindernis (z.B. Tunnelwand) folgt.

2 Like

Hier irrst Du Dich. Aber diese Diskussion führe ich nicht noch mal.

Ich sehe das auch so: konstant weiterfahren. Der Verkehr auf der Beschleunigungsspur muss sehen, wo er bleibt, also ob er sich vor oder hinter mir einsortiert.

Wechseln auf die linke Spur machen ich nur aus Höflichkeit, wenn wirklich alles frei ist. (Solche Spurwechsel waren in der DDR übrigens verboten.)

Deshalb hat mich das Bremsen des Teslas aber auch besonders genervt - und den Verkehr auf der Beschleunigungsspur vermutlich auch, weil das seine bisherigen „Berechnungen“ über den Haufen geworfen hat.