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Braucht man eigentlich eine ADAC Mitgliedschaft?

Hallo,

ich bin bei der Huk Coburg versichert und habe da diesen Schutzbrief mit drin. Tesla selbst schleppt ja übers SOS auch ab oder?
Braucht man zusätzlich noch zu genannten eine Mitgliedschaft beim ADAC bzw. ist diese oben drauf noch zu empfehlen? Was meint ihr? Was habt ihr alles?

P.S. Ich wusste nicht so richtig wohin am besten mit dem Thema … falls woanders besser aufgehoben, bitte verschieben.

Ich habe mir den Schutzbrief bei der HUK24 gespart da ich eh ADAC Mitglied bin.
ADAC hat auch andere Vorteile und ich habe immer gute Erfahrung mit dem Verein gemacht.

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Moin, ich denke, dass Du den ADAC nicht brauchen wirst. Für das Fahrzeug hast Du die HUK. Für Sachen der Rückholung im Krankheitsfall hast Du (hoffentlich) eine Unfallversicherung oder eine Invaliditätsversicherung, welche das oft inkludiert haben. Du musst also mal Deine Versicherungen durchsehen, dann weißt Du , was Dir noch fehlt.
Ansonsten ist das hier mal wieder ein Fall von klassischer „German Angst“ und deutscher Vollkaskomentalität. Man kann sich auch gerne „überversichern“, das sagt Dir nur kein Versicherungsvertreter.

Und ob es der ADACsein muss …darf jeder selbst für sich entscheiden. Mir kommt der nicht mehr ins Haus. Eine solche Verbrecherbande unterstütze ich nicht (Stichwort Privatflüge mit Rettungshubschrauber)…

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ich könnte recht ausführlich schildern wie umfassend und enorm betan sich gekümmert wurde, als man mir vor jahren die scheiben einschlug und ich ohne alles mitten auf freiem feld im ausland dastand … sowas geht weit über das schutzbrief-denken hinaus

ob man das braucht ist selbstredend eine ganz andere frage - der direkte vergleich mit dem schutzbrief hinkt jedenfalls enorm

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Thread schliessen.
Zu dem Thema gibts schon was.
Muss man nur ADAC in der Suchfunktion eingeben.

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Ich habe die Ladekarte/ App vom ADAC mit der ich noch nie Probleme hatte. Günstige/ faire Preise und deckt sehr viele Ladesäulen-Anbieter ab.

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@Talkboxer: Der HUK-Schutzbrief reicht absolut. Habe ihn für drei Autos schon seit vielen Jahren und ihn auch mehrfach genutzt. Immer mit äußerst positiven Empfehlungen. ADAC hat mir nie gefehlt.
Ich hatte mal mit einem nagelneuen Auto eine leere Batterie nach der ersten Ausfahrt. Daraufhin habe ich bei VW die Mobilitätsgarantie eingefordert. VW schickte mir den ADAC, der nach 1 1/2 Stunden auch kam. Dieser hat aber die von VW beauftragte Hilfe verweigert, weil ich kein ADAC-Mitglied war. So viel zum ADAC.

„… So viel zum ADAC …“

Du meinst wohl eher „so viel zu VW“!

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Ich (Führerschein seit 1996) war noch nie ADAC-Mitglied und hätte ihn auch noch nie gebraucht. Schutzbrief deckt viele Leistungen des ADAC ab. Allein über die gesparten Mitglieds-Beiträge könnte ich mich aber auch problemlos auf eigene Kosten diverse Male abschleppen lassen. Meines Erachtens ist der ADAC eine reine „Angst-Versicherung“, die rational betrachtet bei den meisten Menschen keinen Sinn macht. Im Übrigen gibt es auch günstigere Alternativen zum ADAC (AvD, VCD, …).

Am besten du machst mal einen Versicherungs-Check-Up bei dir. Welche Risiken möchtest du wirklich abdecken? Viele sind womöglich bereits abgedeckt über andere Versicherungen.

Für mich hatte sich der ADAC erledigt als man mir zur 20 jährigen Mitgliedschaft 2 Kreditkarten schenken wollte. Diese sollte ich auch noch mit 89 Mark pro Jahr (ja ist schon lange her) extra bezahlen.
Seitdem habe ich immer Schutzbrief von der Versicherung. Habe aber weder ADAC, noch den Schutzbrief jemals in Anspruch genommen.

Ich (Führerschein seit 1994) habe den ADAC schon mehrfach gebraucht. 1x hätte ich ihn gebraucht, hatte ihn aber nicht mehr, da ich mich auf einen in der Rechtschutz inkuldierten Schutzbrief verlassen habe. Endresultat war, dass ich für 25km Abschleppen 200 Euro aus eigener Tasche zahlen durfte. Ganz schnell wieder eine ADAC-Mitgliedschaft abgeschlossen. 3 Wochen später bin ich mit dem selben Kfz liegen geblieben. Der ADAC hat dann eine Abschleppung über 120km kostenfrei organisiert.
Fazit: ADAC lohnt, nicht nur wegen der Ladekarte.

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Die 200 EUR entsprechen 4 Jahren ADAC-Mitgliedschaft. Ich rechne mal rückwärts: Seit 1996 hätte ich mehr als 1.300 EUR an ADAC-Mitgliedsbeiträgen bezahlen müssen. Das steht für mich in keinem Verhältnis zu den Kosten fürs Abschleppen eines Fahrzeuges. Zumal ich genau diese Leistung für 10 EUR/Jahr in meiner Kfz-Vollkasko-Versicherung integriert habe.

Der ADAC organisiert eben nichts kostenfrei, sondern bildet Kosten über ein Abo-Modell ab.

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Dann schau mal genau nach bis zu welchem Höchstbetrag Kosten übernommen werden und bis zu wohin maximal abgeschleppt wird.
In meinem Falle hätte das Abschleppunternehmen bis zu seinem Abstellhof auf Kosten des Schutzbriefes abgeschleppt.
Wie von da das Auto in die Werkstatt gekommen wäre: Nicht das Problem des Schutzbriefes. Dass der Abstellhof 8Euro/Tag kostet: Nicht das Problem des Schutzbiefes.

In den letzten 20 Jahren bin ich 4x abgeschleppt worden. Da musste ich zumindest nicht groß draufzahlen und wusste, wenn der ADAC es abgewickelt hat, dass ich in recht guten Händen war.

Aber muss jeder selber wissen und für sich entscheiden.

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Danke euch allen für eure Erfahrungswerte und Meinungen zu diesem Thema.
Ganz praktisch wäre halt auch der Preis beim laden mit der mobility+ App gewesen.
Ich werde demnach nochmals meinen Schutzbrief mit den ADAC vergleichen und schauen was mir fehlt und ob für mich dann eine zusätzliche Mitgliedschaft beim ADAC Sinn macht.

Ach ja und @LudwigII wir brauchen hier keine Antworten ala Schließen etc … du hast keinen Schlüssel zum zumachen so wie aussieht von daher gib doch bitte entweder konstruktive Beiträge ab oder lass die Mods entscheiden wann sie sowas machen. Du bist ja keiner.
Alle anderen haben mir nen anständigen Zeiler geschrieben mit ihren Erfahrungen etc.
Immer dieses mit dem Finger rumzeigen… was soll das echt.

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Ich könnte mich einer Panne nun für 1.200 EUR abschleppen lassen und wäre ohne ADAC immer noch 1xx EUR günstiger gefahren in dieser Situation. Aber natürlich musst das jede/r für sich entscheiden, logisch. Ich gebe ja nur meinen Blickwinkel wieder.

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Ja, das passt.
Alles gut. :slight_smile:

Der ADAC hatte sich bei mir bereits vor über zwei Jahrzehnten erledigt. Er vertrat damals aus meiner Sicht lange Zeit nicht die Interessen der Autofahrer, wie vorgegeben, sondern die seiner Anzeigenkunden (wenn ich mich recht erinnere neben PKW-Herstellern auch von Ölkonzernen).

Von späteren Skandalen wie laut Presse manipulierten Ergebnissen der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen etc ganz zu schweigen (siehe z.B. ADAC-Skandal: Der Autoclub zahlt nur auf 10 Prozent Steuern - Auto & Mobil - SZ.de).

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Ja, Tesla schleppt ab, und das funktioniert auch gut. Allerdings rufen sie dafür saftige Preise auf :sweat_smile: ich bin vor einer Weile an einer Ladestation liegengeblieben, weil die zentrale Fahrzeugsicherung beim Laden geflogen ist.

Ich dachte mir - hey, das kann nur ein Garantiefall sein bei unter 10000 km, ich rufe Tesla an. Später im Service Center verweigert man mir die Garantie („es war die Ladestation schuld“) und es flatterte eine Abschlepprechnung von über 700 Euro ins Haus :scream::exploding_head:

Meine Odyssee kannst du in diesem Thread nachlesen, das letzte Wort ist dort immer noch nicht gesprochen.

Fazit, lass dich nicht von Tesla abschleppen, es sei denn du hast keine andere Option oder es ist ein glasklarer Garantiefall! Nimm den HUK Schutzbrief, ich habe den auch und habe sie in dieser oben geschilderten Situation als super hilfreich empfunden!

Ich hoffe, den einen oder anderen vor horrenden Abschlepprechnungen bewahren zu können…

Viele Grüße

mreal

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Die Frage ist sehr interessant, danke dafür. Ich denke, die Entscheidung muss letztendlich jeder selbst treffen. Spannend finde ich in dem Zusammenhang vielleicht noch die Beantwortung der Frage, ob die Partnerin/der Partner ebenfalls ein Fahrzeug besitzt. Hier könnten sich dann Synergieeffekte ergeben. Rein vom finanziellen Aspekt reden wir bei der Basismitgliedschaft über aktuell 4,50 Euro im Monat, dafür müsste man halt auf einen Kaffee von Starbucks verzichten. Seit ich Tesla fahre habe ich den Abschleppdienst vom ADAC auch schon gebraucht, als ich einen Plattfuss hatte und dann zum 80 Kilometer entfernten SEC gebracht wurde.

Mit der ADAC Mitgliedschaft spart man ca. 9 Cent pro Kilowattstunde beim Laden an EnBW Säulen. Um die selbe Einsparung zu erzielen müsste man bei EnBW den Viellader Tarif für 5,99 Euro monatlich buchen. Wenn man also nicht zu Hause laden kann und EnBW Ladesäulen in der Nähe hat, könnte sich die ADAC Mitgliedschaft hier rechnen.

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Wesentlicherer: Lass Dich nicht von einem Abschlepper verarzten der sich mit Tesla nicht auskennt.

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